In wenigen Wochen steht die wichtigste Keynote des Apple-Jahres an – und diesmal geht es um mehr als eine neue iPhone-Generation. Apple bringt erstmals ein faltbares iPhone auf die Bühne, hebt die Preise voraussichtlich spürbar an und liefert die zentrale Software-Neuerung des Jahres in der EU vorerst nicht mit. Für Käufer in Deutschland, Österreich und der Schweiz fällt die Rechnung damit anders aus als in den USA.
Ein Termin steht bislang nicht offiziell fest, aber die Vorbereitungen laufen sichtbar: Apple hat intern ein Losverfahren für die Teilnahme von Filialbeschäftigten gestartet, dessen Bewerbungsfrist am 8. August endet – die Details dazu stehen in unserem Bericht darüber, wie Apple das September-Event vorbereitet. Aus dem Zeitplan und dem historischen Muster lässt sich das Datum recht eng eingrenzen.
Was im Anschluss auf der Bühne steht, ist über Monate hinweg durch Leaks, Zulieferberichte und Code-Funde zusammengekommen. Diese Übersicht bündelt den Stand für alle erwarteten Produkte, verweist für die Details auf die jeweiligen Einzelübersichten und beantwortet die Fragen, die beim Kauf hierzulande zählen: Wann läuft die Keynote hierzulande, wie sieht der Vorbestell-Rhythmus aus, und welche Funktionen fehlen in der EU.
Das Wichtigste in Kürze
- Der wahrscheinlichste Termin ist Dienstag, der 8., oder Mittwoch, der 9. September – der Labor Day fällt in diesem Jahr auf den 7. September
- Mindestens fünf neue Geräte werden erwartet: iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max, das faltbare iPhone Ultra, Apple Watch Series 12 und Apple Watch Ultra 4
- Eine zweite AirPods-Pro-Variante steht im Raum, die Berichte dazu widersprechen sich beim entscheidenden Punkt
- Ein reguläres iPhone 18 kommt im September nicht – die günstigeren Modelle rücken ins Frühjahr 2027
- Wenige Tage nach der Keynote folgt die Freigabe von iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 Golden Gate, watchOS 27, tvOS 27 und visionOS 27
- Siri AI startet in der EU nicht auf iPhone und iPad; die Schweiz gehört nicht zur EU und ist von der Sperre nicht betroffen
- Die Preisprognosen gehen weit auseinander und liegen sämtlich in US-Dollar vor – für Euro-Preise gibt es bislang keine belastbare Grundlage
Was auf der Bühne steht – und wie sicher das ist
Die folgende Aufstellung fasst zusammen, womit auf der Keynote zu rechnen ist. Die Spalte rechts ist unsere eigene Bewertung der Quellenlage, keine Angabe von Apple – sie gewichtet, wie viele voneinander unabhängige Berichte ein Produkt stützen und wie weit die Fertigung nach Zuliefererberichten fortgeschritten ist.
| Produkt | Was erwartet wird | Wie sicher |
|---|---|---|
| iPhone 18 Pro | kleinere Dynamic Island, variable Blende, A20 Pro | Sehr sicher |
| iPhone 18 Pro Max | wie Pro, dickeres Gehäuse für größeren Akku | Sehr sicher |
| iPhone Ultra | faltbar, 5,5 und 7,8 Zoll, Touch ID | Vorstellung sicher, Verkaufsstart offen |
| Apple Watch Series 12 | schnellerer S-Chip, kein Redesign | Sicher |
| Apple Watch Ultra 4 | derselbe Chipwechsel, evtl. dünner | Sicher, Details offen |
| iOS 27 und die übrigen Systeme | Freigabe wenige Tage nach der Keynote | Sehr sicher |
| Neue AirPods Pro | zweite Variante über dem aktuellen Modell | Möglich, Quellenlage widersprüchlich |
| Smart-Home-Geräte | Zentrale, Apple TV, HomePod, Kamera | Eher zweites Event im Herbst |
| Neue Macs und iPads | mehrere Modelle in der Pipeline | Auf dieser Keynote unwahrscheinlich |
Der wahrscheinliche Termin – und wann die Keynote hierzulande läuft
Apple hält seine Herbst-Keynotes traditionell in der zweiten Septemberwoche ab, bevorzugt an einem Dienstag. Der 7. September ist in diesem Jahr Labor Day, ein US-Feiertag, an dem Apple Journalisten ungern anreisen lässt. Damit bleiben der 8. und der 9. September als die beiden plausibelsten Kandidaten.
Für DACH-Zuschauer beginnt die Übertragung nach dem üblichen Muster um 19:00 Uhr MESZ. Der Rhythmus danach ist seit Jahren stabil: Vorbestellungen starten am Freitag derselben Woche, der Verkauf folgt eine Woche später. Bei einer Keynote am 8. oder 9. September liefe das auf Vorbestellungen ab dem 11. September und einen Marktstart am 18. September hinaus.
| Schritt | Erwartetes Datum | Uhrzeit MESZ |
|---|---|---|
| Keynote | 8. oder 9. September | 19:00 Uhr |
| Vorbestellungen | 11. September | 14:00 Uhr |
| Marktstart | 18. September | Ladenöffnung |
Alle drei Angaben folgen dem Muster der Vorjahre und sind nicht bestätigt. Apple verschickt die Einladungen üblicherweise rund zwei Wochen vor dem Termin.
iPhone 18 Pro und Pro Max: Feinschliff statt Neuanfang
Optisch soll sich beim iPhone 18 Pro wenig tun. Berichten zufolge bleibt das Gehäuse nah am Vorgänger, während die Dynamic Island kleiner ausfällt. Der auffälligste technische Sprung liegt in der Kamera: Die Hauptkamera soll eine variable Blende bekommen und damit die Steuerung von Belichtung und Hintergrundunschärfe direkt in der Optik ermöglichen statt nur in der Bildverarbeitung.
Dazu kommen ein A20 Pro als neuer Chip, ein überarbeitetes LTPO+-OLED-Panel und möglicherweise Apples eigenes C2-Modem samt N2-Netzwerkchip. Als Sonderfarbe des Jahres kursiert „Dark Cherry“. Das Pro Max soll dieselben Neuerungen bekommen und wegen eines größeren Akkus etwas dicker ausfallen als das Pro und als das iPhone 17 Pro Max.
Die vollständige Aufstellung mit allen Einzelmeldungen steht in unserer Übersicht zum iPhone 18 Pro.
iPhone Ultra: Das erste faltbare iPhone
Das faltbare Modell ist der eigentliche Grund, warum dieses Event aus der Reihe fällt. Erwartet wird ein Buchformat mit rund 5,5 Zoll auf dem äußeren und rund 7,8 Zoll auf dem inneren Display, dazu ein Seitenverhältnis von 4:3 – aufgeklappt entspricht die Fläche damit ungefähr einem iPad mini.
Technisch soll Apple die sichtbare Falte im Displaymaterial weitgehend eliminiert haben. Angetrieben wird das Gerät den Berichten zufolge von einem A20 in 2-Nanometer-Fertigung, mit zwei getrennten Akkus im Gehäuse. Die Kompromisse liegen an anderer Stelle: nur zwei rückseitige Kameras und Touch ID statt Face ID, weil die Bautiefe für das TrueDepth-System nicht ausreicht. Als Preisrahmen kursieren 2.000 bis 2.500 US-Dollar.
Offen bleibt der Verkaufsstart. Es gibt Berichte über Fertigungsprobleme und die Möglichkeit, dass Apple das Gerät im September zeigt und erst später ausliefert – so wie 2017 beim iPhone X. Gegenläufig dazu steht die jüngste Meldung, wonach die Produktionslinie fertiggestellt ist und der Verzug vom Tisch sein soll. Beide Stränge stammen aus dem Zuliefererumfeld und widersprechen sich; aufgelöst ist der Konflikt bislang nicht. Der Gesamtstand steht in unserer Übersicht zum iPhone Ultra.
Apple Watch Series 12 und Ultra 4: Der ruhigste Teil des Abends
Bei der Uhr deutet wenig auf einen großen Sprung hin. Für die Apple Watch Series 12 wird kein Redesign erwartet, sondern ein schnellerer S-Chip, Verbesserungen bei einzelnen Gesundheits- und Fitnessfunktionen und möglicherweise ein größerer Akku.
Die Apple Watch Ultra 4 soll denselben Chipwechsel mitmachen. Eine Meldung aus der Zuliefererkette nennt zusätzlich ein dünneres Gehäuse und erweiterte Sensorik – die Quelle liegt bei Prognosen zu Apple-Produkten allerdings regelmäßig daneben, und eine zweite Bestätigung dafür gibt es nicht. Ein neues Apple Watch SE steht in diesem Jahr nach übereinstimmenden Berichten nicht an.
Neue AirPods Pro: Eine zweite Variante steht im Raum
AirPods sind traditionell ein September-Produkt – die ersten AirPods, die AirPods Pro 2 mit USB-C, die AirPods 4 und die AirPods Pro 3 wurden alle auf der Herbst-Keynote vorgestellt. Für dieses Jahr steht eine zweite, höher positionierte Variante neben dem bestehenden Modell im Raum.
Der Stand ist allerdings uneinheitlich, und das aus zwei Richtungen. Anfang Juli meldete ein Leaker, Apple habe die Arbeit an kameragestützten AirPods gestoppt – nachzulesen in unserem Bericht zum gemeldeten Entwicklungsstopp. Anfang August zeichnete Gurman im Power-On-Newsletter ein anderes Bild: Es gebe zwei Entwürfe, von denen einer weiter fortgeschritten sei, im Code von iOS 27 auftauche und noch für dieses Jahr auf der Roadmap stehe. Der zweite Entwurf soll auf 2027 gerutscht sein. Details dazu stehen in unserer Meldung, wonach eine zweite Variante noch dieses Jahr kommen soll.
Offen bleibt ausgerechnet die zentrale Frage: Ein Teil der Berichterstattung liest den weiter fortgeschrittenen Entwurf als das Modell mit Infrarot-Kameras, ein anderer als die kamerafreie Zwischenstufe, während die Kameras erst 2027 folgen. Beide Lesarten stützen sich auf denselben Newsletter. Wer hier eine Seite als gesichert ausgibt, geht über die Quellenlage hinaus. Der Gesamtstand samt Preisgerüchten steht in unserer Übersicht zu den AirPods Ultra.
Was im September nicht auf die Bühne kommt
Die Modellpolitik verschiebt sich in diesem Jahr deutlich. Ein reguläres iPhone 18 wird im September nicht erwartet – die Herbstreihe konzentriert sich auf die teureren Geräte. Die günstigeren Modelle sollen erst im Frühjahr 2027 folgen.
| Modell | Erwarteter Zeitpunkt | Übersicht |
|---|---|---|
| iPhone 18 | Frühjahr 2027 | zur Übersicht |
| iPhone 18e | Frühjahr 2027 | zur Übersicht |
| iPhone Air 2 | Frühjahr 2027 | zur Übersicht |
Wer auf ein iPhone unterhalb der Pro-Klasse wartet, muss damit ein halbes Jahr länger planen als in den Vorjahren – oder zum aktuellen Modell greifen.
Die Preisfrage: Von welchen Euro-Beträgen aus gerechnet wird
Alle kursierenden Prognosen liegen in US-Dollar vor. Eine verbreitete Schätzung nennt 100 bis 200 Dollar Aufschlag gegenüber dem iPhone 17 Pro und Pro Max. Eine andere Analyse, über die wir Ende Juli berichtet haben, geht von bis zu 300 Dollar Aufschlag aus. Ein dritter Strang argumentiert über gestiegene Bauteilkosten, vor allem beim Speicher.
Für die Rechnung hierzulande zählt aber der Ausgangspunkt, und der steht fest. Diese Preise ruft Apple aktuell im deutschen Store auf:
| Modell | 256 GB | 512 GB | 1 TB | 2 TB |
|---|---|---|---|---|
| iPhone 17 Pro | 1.299 € | 1.549 € | 1.799 € | – |
| iPhone 17 Pro Max | 1.449 € | 1.699 € | 1.949 € | 2.449 € |
Die Dollar-Prognosen lassen sich nicht in diese Tabelle übertragen. Apple setzt Preise pro Markt fest und bezieht Mehrwertsteuer, Wechselkurse und Wettbewerbssituation ein – wie dieser Mechanismus funktioniert, haben wir aufgeschlüsselt, als Apple über die jüngste Preisrunde entschied. Die Anhebungen bei Macs und iPads im Juni fielen je nach Markt unterschiedlich aus und lagen mehrfach über dem, was der Dollar-Aufschlag nahegelegt hätte.
Unsere Erwartung, ausdrücklich als Einschätzung und nicht als Bericht: Ein Aufschlag von 100 bis 200 Euro auf die Einstiegskonfigurationen erscheint realistisch. Das iPhone 18 Pro läge damit bei etwa 1.400 bis 1.500 Euro, das Pro Max bei rund 1.550 bis 1.650 Euro. Gegen einen stärkeren Sprung spricht, dass Apple die Pro-Preise in Europa seit mehreren Generationen stabil hält und die Juni-Runde bereits Unmut erzeugt hat. Dafür spricht die Kostenseite. Ein belastbarer Preis existiert erst, wenn Apple ihn nennt.
Dazu kommt ein zweiter Faktor: Apple hat für das laufende Quartal deutlich größere Lieferengpässe angekündigt. Wer ein bestimmtes Modell in einer bestimmten Konfiguration will, sollte den Vorbestelltermin ernst nehmen.
iOS 27 und der Rest der Generation
Die Hardware ist nur die halbe Keynote. Wenige Tage nach dem Event gibt Apple traditionell die neuen Betriebssysteme für alle frei – iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 Golden Gate, watchOS 27, tvOS 27 und visionOS 27. Im vergangenen Jahr lagen zwischen Keynote und Freigabe knapp eine Woche.
Auf dem Mac steht dabei der größte Einschnitt seit Jahren an: Mit dem Nachfolger von Golden Gate endet die Unterstützung für Rosetta 2, die Übersetzungsschicht für Intel-Software. Welche Funktionen macOS 27 Golden Gate mitbringt, steht seit der WWDC fest. Auf der Apple Watch fallen mit watchOS 27 fünf ältere Modelle aus der Unterstützung – relevant für alle, die ihre Uhr länger behalten wollten.
Ob dein Gerät die neue Generation überhaupt bekommt, klärt unsere Aufstellung der kompatiblen Geräte für iOS 27, iPadOS 27 und macOS Golden Gate. Nicht alles, was im Juni angekündigt wurde, ist bislang in der Beta aufgetaucht: fünf erwartete Funktionen fehlen dort noch und könnten erst in einem späteren Punkt-Update nachrücken.
Siri AI fehlt in der EU – die Schweiz nicht
Die größte Software-Neuerung des Jahres kommt hierzulande zunächst nicht auf das iPhone. Apple hat bereits im Juni erklärt, dass Siri AI wegen des DMA nicht mit iOS 27 und iPadOS 27 in der EU startet – und zwar ohne Zeitplan. Die neuen iPhones werden in Deutschland und Österreich also mit der bisherigen Assistenz ausgeliefert, während dieselbe Hardware in den USA die überarbeitete Version bekommt.
Die Schweiz ist nicht Teil der EU und des EWR und fällt damit nicht unter den DMA. Für Schweizer Käufer gelten die Einschränkungen nicht. Warum die Sperre technisch zustande kommt, erklärt unser Hintergrundartikel dazu, warum der DMA Siri AI auf iPhone und iPad stoppt; welche weiteren Funktionen betroffen sind, steht in der laufend gepflegten Aufstellung der Apple-Funktionen, die in der EU fehlen.
Für die erwarteten Smart-Home-Geräte wiegt das schwerer als für das iPhone. Ein sprachgesteuertes Display ohne die neue Assistenz verliert einen erheblichen Teil seines Zwecks.
Was danach kommen könnte – und warum ein zweites Event wahrscheinlich ist
Apple hat für dieses Jahr eine ganze Reihe weiterer Geräte in der Pipeline, die im September kaum Platz finden. Ein separater Termin im Oktober oder November gilt deshalb als wahrscheinlich, mit dem Smart Home als naheliegendem Schwerpunkt.
| Gerät | Erwartung | Zeitfenster | Übersicht |
|---|---|---|---|
| Apple TV 4K | neuer Chip, mehr Arbeitsspeicher, neuer Netzwerkchip | Herbst, gesetzt | zur Übersicht |
| HomePod mini 2 | schnellerer Chip, neue Farben | Herbst, gesetzt | zur Übersicht |
| Smart-Home-Zentrale | Display im Quadratformat, volle Siri-AI-Integration | Oktober bis Anfang 2027 | zur Übersicht |
| Überwachungskamera | erstes eigenes Modell, für den Innenbereich | ohne Zeitrahmen, hinterste Gruppe | zur Übersicht |
Auf der Mac- und iPad-Seite stehen ein iPad mini mit OLED-Display, ein aufgefrischtes 14-Zoll-MacBook-Pro, ein neuer iMac sowie überarbeitete Modelle von Mac mini und Mac Studio im Raum. Wie sich das über die kommenden Quartale verteilen soll, zeigt die Mac-Roadmap mit elf Modellen bis 2028. Auf der September-Keynote wird keines dieser Geräte erwartet.
Warum dieses Event schwerer wiegt als die letzten
Drei Entwicklungen laufen im September zusammen, und jede für sich wäre schon eine eigene Geschichte: Apple betritt mit dem faltbaren Modell eine neue Produktkategorie, hebt die Preise in einer Phase steigender Bauteilkosten an, und die Führung wechselt zwei Wochen vorher von Tim Cook zu John Ternus. Das erste große Event unter neuer Leitung ist zugleich das riskanteste seit Jahren.
Für DACH-Käufer entsteht daraus eine ungewöhnliche Lage. Die Hardware kommt vollständig, die Software nicht – und das ausgerechnet bei der Funktion, mit der Apple das Jahr über geworben hat. Wer sein iPhone ohnehin ersetzen will, verliert dadurch wenig, weil die bisherige Assistenz weiterläuft. Wer dagegen wegen der neuen Assistenz aufrüsten wollte, kauft in Deutschland und Österreich derzeit ein Versprechen ohne Termin. In der Schweiz stellt sich die Frage nicht.
Der zweite praktische Punkt betrifft das Timing: Wenn die günstigeren Modelle erst im Frühjahr 2027 folgen und die Lieferengpässe so ausfallen wie angekündigt, ist der Vorbestelltag im September für viele die einzige realistische Gelegenheit, vor dem Weihnachtsgeschäft an ein bestimmtes Modell zu kommen.
Die Wochen bis zur Keynote
Bis zur offiziellen Einladung dürfte es nicht mehr lange dauern. In den beiden Vorjahren fiel die Ankündigung jeweils auf den 26. August: 2024 lud Apple zum Glowtime-Event und 2025 zur Awe-Dropping-Keynote, beide Male mit rund zwei Wochen Vorlauf auf einen Termin am 9. September.
Unsere Erwartung, ausdrücklich als Einschätzung und nicht als Bericht: Die Einladung kommt in der letzten Augustwoche, am ehesten um den 25. August. Dafür spricht das zwei Jahre in Folge identische Muster und der passende Abstand zu einem Termin am 8. oder 9. September. Dagegen ließe sich einwenden, dass Apple den Vorlauf bei einer neuen Produktkategorie wie dem faltbaren Modell auch strecken könnte.
In dieser Phase verdichten sich erfahrungsgemäß die Leaks zu Farben, Speichergrößen und Preisen, und die letzten Zulieferberichte vor dem Produktionshochlauf werden öffentlich.
Wer die neue Software vorab ausprobieren will, kann das schon jetzt tun – wie das geht und worauf zu achten ist, steht in unserer Anleitung zur Installation der iOS Public Beta. Das finale Update erschien im vergangenen Jahr wenige Tage vor dem Verkaufsstart der neuen iPhones, als iOS 26 am 15. September startete. (Bild: Apple)
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