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iPhone 18 Pro: Alle Gerüchte im Überblick

Milan Jovicic by Milan Jovicic
22. August 2026 - 01:03 CEST
in Apple Allgemein
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iPhone 17 Pro Max in Silber mit sichtbarer Rückseite auf dunklem Untergrund

Bild: Apfelpatient

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Variable Blende, 2-nm-Chip, kleinere Dynamic Island und Apples eigenes Modem – das iPhone 18 Pro steht vor einem der spannendsten Upgrade-Zyklen seit Jahren. Gleichzeitig ändert Apple erstmals den Release-Rhythmus, und beim Preis deutet inzwischen alles auf den größten Sprung seit Langem hin.

Apple bringt seit 2017 jedes Jahr im September neue Pro-iPhones auf den Markt. Beim iPhone 18 Pro wird diese Tradition fortgesetzt – allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Das Standard-iPhone 18 und das iPhone 18e erscheinen erst im Frühjahr 2027. Wer im Herbst 2026 upgraden will, muss sich für ein Pro-Modell oder für Apples erstes Foldable entscheiden, das unter dem Namen iPhone Ultra gehandelt wird. Dieser Artikel fasst alle aktuellen Gerüchte zusammen.

Das Wichtigste in Kürze

DetailErwartung
ReleaseSeptember 2026
ChipA20 Pro (2-nm-Prozess), 12 GB RAM
SpeicherEinstieg voraussichtlich weiterhin 256 GB
ModemApple C2 international; US-Modell wohl weiter mit Qualcomm für mmWave
KonnektivitätN2-Chip (Wi-Fi 7, Bluetooth 6+)
KameraVariable Blende (48 MP Fusion) – womöglich nur im Pro Max; 24-MP-Frontkamera
Display6,3″ (Pro) / 6,9″ (Pro Max), kleinere Dynamic Island
FarbenDark Cherry, Light Blue, Silber/Grau – drei bis vier Töne (kein Schwarz)
PreisDeutlicher Aufschlag erwartet, Schätzungen bis 1.399 US-Dollar

Design: Vertraute Form, neue Farben

Das iPhone 18 Pro wird äußerlich weitgehend dem iPhone 17 Pro entsprechen. Die Displaygrößen bleiben bei 6,3 Zoll und 6,9 Zoll, das Aluminium-Unibody-Gehäuse und die Plateau-Kamera mit drei Linsen kehren zurück.

Die größte optische Änderung ist eine neue Signalfarbe: Dark Cherry wäre das erste rote Pro-iPhone überhaupt. Zwischenzeitlich war eine Palette aus Dark Cherry, Light Blue, Dark Gray und Silver erwartet worden. Die zweifarbige Optik zwischen Glas und Rahmen soll weniger auffällig ausfallen als beim Vorgänger. Offen ist, wie Apple die Farbe im deutschen Store benennen wird – beim iPhone 17 Pro blieb „Cosmic Orange“ englisch, während „Tiefblau“ und „Silber“ übersetzt wurden.

Ende Mai 2026 zeigten erste Dummy-Modelle alle vier Farbtöne und bestätigten die zuvor durchgesickerten Pantone-Codes: Light Blue (2121), Dark Cherry (6076), Dark Gray (426C) und Silver (427C). Eine Unschärfe bleibt: Die Dummy-Bilder bezeichnen die vierte Variante als Schwarz, die Pantone-Liste führt sie als Dark Gray.

iPhone 18 Pro Apple
Bild: @SonnyDickson / X

Ende Juni zeigte ein Leaker ein angebliches SIM-Fach in Dark Cherry – ein changierender Ton, der je nach Licht zwischen Burgund, warmem Braun und dunklem Violett wechselt. Auf die Nachfrage nach einer schwarzen Variante folgte ein klares Nein: Die Rolle des dunkelsten Modells übernimmt Dark Gray.

Wie viele Farben es am Ende werden, ist wieder offener geworden. Zum 1. Juli nannte eine Quelle nur noch drei Töne und führte Silber und Dunkelgrau zu einer Variante zusammen. Damit läge das Pro-Modell exakt auf dem Muster des iPhone 17 Pro, das ebenfalls mit drei Farben und ohne dunklen Ton startete. Strittig ist also weniger die Farbwahl als die Anzahl.

Zur genauen Schattierung von Dark Cherry kam am 10. August eine Präzisierung dazu. Im Netz kursieren demnach eine hellere und eine dunklere Fassung des Farbtons – zutreffend sei die dunklere: ein Kirschrot mit deutlichem Violettstich, nicht das kräftige Rot mancher Nachbildungen. Die Angabe stammt aus dem chinesischen Leaker-Umfeld und ist damit schwächer belegt als die Pantone-Codes vom Mai, deckt sich inhaltlich aber mit der Beschreibung des SIM-Fachs vom Juni. Der Violettanteil wäre dann kein Lichtreflex, sondern Grundton.

Abmessungen: Widersprüchliche Angaben zur Dicke

Bei den Maßen widersprechen sich die Quellen. Ein Leak nennt für das iPhone 18 Pro Max exakt dieselben 8,75 mm wie beim Vorgänger – der größere Akku müsste dann durch einen Umbau des Innenlebens untergebracht werden. Ein Tippgeber aus der Lieferkette hält dagegen und sieht rund zwei Millimeter mehr.

Konkretere Maße verdichten das Bild. Ein Hands-on mit Dummy-Modellen bezifferte die Gesamtdicke des Pro Max inklusive Kamera-Plateau auf 13,77 mm gegenüber 12,92 mm beim iPhone 17 Pro Max. Der Zuwachs konzentriert sich fast vollständig auf das Plateau, während der Korpus praktisch unverändert bleibt.

Als Grund gilt ein besonders großer 48-MP-Sensor mit variabler Blende – größere Sensoren und Linsen brauchen schlicht mehr Bauhöhe. Beim Gewicht bleibt möglich, dass das Modell die 240-Gramm-Marke überschreitet und damit schwerer ausfällt als das 233 Gramm schwere iPhone 17 Pro Max.

Ein weiteres Detail: Am Ceramic-Shield-Bereich auf der Rückseite, dort wo MagSafe sitzt, soll eine leicht transparente Oberfläche zum Einsatz kommen. Was genau damit gemeint ist, bleibt unklar.

Aluminium-Finish: Apple bleibt trotz Scratchgate

Das eloxierte Aluminium-Finish übernimmt Apple ohne Anpassungen vom iPhone 17 Pro – weder Material noch Beschichtung werden überarbeitet. Eine Wortmeldung aus dem Leaker-Umfeld warnt ausdrücklich, dass auch die neuen Farboptionen mit der Zeit anfällig für Abnutzung bleiben könnten.

Aufschlussreich ist Apples Aufschlüsselung der Schäden in zwei Ursachen. Ein Teil der Spuren an Ausstellungsgeräten stammte nicht von Kratzern, sondern von abgenutzten MagSafe-Ladeständern, die Material auf die Rückseite übertrugen – durch Reinigung entfernbar. Die Kanten rund um die Kameraplattform gelten dagegen als materialtypischer Verschleiß und damit nicht als Garantiefall.

Der Hintergrund: Aluminium ist leichter, günstiger in der Verarbeitung und passt zu Apples Klimazielen. Hinzu kommt die sehr gute Wärmeableitung der Legierung – gerade beim leistungshungrigen A20 Pro lässt sich Hitze so schneller abführen, was die Leistung unter Last länger stabil hält.

Wer das iPhone 18 Pro ohne Hülle nutzen will, sollte sich darauf einstellen, dass an den Kanten des Kameramoduls schneller Spuren entstehen als bei den titanbasierten Vorgängern.

Dynamic Island: Kleiner, aber nicht weg

Mehrere unabhängige Quellen berichten, dass Apple den Flood Illuminator von Face ID unter das Display verlegt. Dadurch schrumpft die Dynamic Island um etwa 35 Prozent – die Breite soll von rund 20,7 mm auf etwa 13,5 mm sinken.

Vollständig unter das Display wandert Face ID noch nicht. Frontkamera, Infrarotkamera und Dot Projector bleiben sichtbar. Ein komplett unsichtbares Face ID wird frühestens für das iPhone 20 im Jahr 2027 erwartet.

Es gibt allerdings eine Gegenstimme. In einem Update vom 9. April 2026 hieß es, Apple wäge noch zwischen zwei Optionen ab: die bisherige Displayform wiederverwenden oder die kleinere Variante umsetzen. Eine endgültige Entscheidung ist offenbar nicht gefallen.

Ein anschauliches Indiz liefert ausgerechnet die Software: In iOS 27 wächst Siri AI beim Aufruf als länglicher, pillenförmiger Leuchtkörper aus der Dynamic Island heraus, während die Darstellung auf iPad, Mac und Apple Vision Pro kreisrund erscheint. Auf einem iPhone mit kleinerer Aussparung könnte daraus ein perfekter Kreis werden. Bestätigt ist dieser Zusammenhang nicht.

Chip: A20 Pro im 2-nm-Verfahren

Der A20 Pro wird der erste Apple-Chip im 2-nm-Verfahren von TSMC. Der Wechsel von 3 auf 2 nm bringt höhere Transistordichte, geschätzt 30 Prozent bessere Energieeffizienz gegenüber dem A19 Pro und eine verbesserte Neural Engine für lokale KI-Aufgaben.

Dazu kommt eine neue Packaging-Technologie, bei der der Arbeitsspeicher direkt auf demselben Wafer sitzt wie CPU, GPU und Neural Engine. Das reduziert Latenzen und verbessert die Effizienz zusätzlich. Der Arbeitsspeicher soll auf 12 GB steigen, gegenüber 8 GB im iPhone 17 Pro.

Ein angeblich abfotografiertes Mainboard zeigt, wie das aussehen könnte: Der Speicher rückt seitlich neben den Prozessor, statt auf ihm gestapelt zu sitzen. Das entkoppelt Recheneinheit und Speicher thermisch und lässt das Gerät seine Spitzenleistung unter Dauerlast länger halten.

Beim Speichertyp widersprechen sich die Angaben. Das Mainboard-Foto deutet auf LPDDR6 mit 96-Bit-Bus hin, während der jüngste Analystenbericht von LPDDR5X spricht. Bestätigt ist keine der beiden Angaben.

Speicher: Kein Sprung beim Einstieg

Beim Grundspeicher deutet alles auf Stillstand hin. Die Analyse zu den Materialkosten legt durchgehend die 256-GB-Variante zugrunde, wenn sie das iPhone 18 Pro mit dem Vorgänger vergleicht – ein Hinweis darauf, dass die Marktforscher keinen Sprung erwarten. Ausdrücklich als Ausstattungsangabe formuliert ist das nicht, es bleibt eine Ableitung aus der Rechengrundlage.

ModellEinstiegskapazität
iPhone 16 Pro128 GB
iPhone 17 Pro256 GB
iPhone 18 Pro (erwartet)256 GB

Wirtschaftlich ergibt das Sinn. Nachdem der Speicheranteil an den Materialkosten von rund 10 auf etwa 34 Prozent geklettert ist, wäre eine erneute Verdopplung des Einstiegs kaum darstellbar – sie würde die Kalkulation an der teuersten Stelle belasten. Zum iPhone 18 Pro Max äußert sich die Analyse nicht; beide Pro-Modelle starteten zuletzt zwei Generationen lang mit derselben Kapazität.

Bei den höheren Stufen dürfte der Druck sichtbarer werden. Wir rechnen damit, dass die Aufpreise für 512 GB und 1 TB deutlicher ausfallen als in den Vorjahren, weil dort jede Verdopplung der Kapazität voll auf die teuerste Komponente durchschlägt. Bestätigt ist davon nichts.

Zu unterscheiden ist all das vom Arbeitsspeicher: Die erwarteten 12 GB RAM betreffen die Rechenleistung, nicht den Platz für Fotos und Apps.

Modem: C2 international, Qualcomm wohl weiter in den USA

Das iPhone 18 Pro wird voraussichtlich Apples eigenes C2-Modem nutzen – die dritte Generation nach dem C1 und dem C1X. Der C2 soll schneller und effizienter arbeiten und über NR-NTN Satelliteninternet unterstützen, also vollwertigen Zugang statt nur Notfall-SOS.

Die Umstellung könnte unvollständig ausfallen. Aus entwendeten Fertigungsdaten eines Zulieferers geht laut einem Leak eine eigene US-Stückliste hervor, die mehrere Qualcomm-Bauteile aufführt – Komponenten, die mit mmWave-5G zusammenhängen. Der Grund läge in einer Lücke des C2, der weiterhin kein mmWave beherrschen soll.

Für Käufer außerhalb der USA hätte das Vorteile. Apples eigene Modems gelten als deutlich energieeffizienter als vergleichbare Qualcomm-Chips. Pikant: Ausgerechnet die US-Modelle sollen die größere Akkuzelle tragen, sodass ein Effizienznachteil beim Modem diesen Vorsprung teilweise aufzehren könnte.

Hinzu kommt ein Datenschutz-Detail. Die Einstellung „Genaue Position einschränken“, die Mobilfunkanbietern nur grob aufgelöste Standortdaten liefert, ist an Apples eigene Modems gekoppelt und dürfte einem US-Modell mit Qualcomm-Chip fehlen.

Konnektivität: N2-Chip für Wi-Fi 7+

Neben dem C2-Modem wird das iPhone 18 Pro voraussichtlich auch Apples neuen N2-Chip für drahtlose Verbindungen erhalten. Der Vorgänger N1 kam erstmals im iPhone 17 zum Einsatz und brachte Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread.

Was der N2 konkret verbessert, ist noch nicht bekannt. Erwartet werden schnellere Verbindungen und bessere Effizienz bei AirDrop und persönlichem Hotspot.

Kamera: Variable Blende als Highlight

Die größte Kamera-Neuerung ist die variable Blende in der 48-MP-Fusion-Hauptkamera. Bisherige iPhones arbeiten mit einer festen Blende von f/1.78. Eine variable Blende erlaubt es, Lichtmenge und Tiefenschärfe mechanisch zu steuern – ein Feature, das bisher professionellen Kameras vorbehalten war.

Die Technik kostet Apple deutlich mehr. Der durchschnittliche Verkaufspreis des neuen Objektivs liegt rund 50 Prozent über dem Modul des iPhone 17 Pro. Der Grund ist die mechanische Komplexität: Statt einer festen Blende mit sieben Kunststofflinsen müssen sich nun Lamellen im Objektiv bewegen.

Weitere erwartete Verbesserungen:

  • Neuer Samsung-Sensor mit drei Schichten für weniger Rauschen und schnellere Reaktionszeiten – Samsung wäre erstmals Sensor-Lieferant neben Sony
  • Frontkamera-Upgrade von 12 auf 24 MP
  • Vereinfachte Camera Control ohne kapazitive Schicht, nur noch mit Drucksensor

Seit dem 18. August steht diese Verteilung offen in Frage. Aus dem chinesischen Leaker-Umfeld heißt es, die variable Blende bleibe dem iPhone 18 Pro Max vorbehalten, weil die Mechanik Bauraum braucht, den das kleinere Gehäuse nicht hergibt. Gestützt wird das durch die geleakten Tata-Dokumente vom Juni, die den Sony-Sensor IMX905 mit Blendenunterstützung ausdrücklich dem Pro Max zuordnen und für das kleinere Modell keinen entsprechenden Eintrag enthalten.

Der Kostenaufschlag von rund 50 Prozent liefert dafür die wirtschaftliche Logik: Ein Bauteil dieser Größenordnung nur im teuersten Modell zu verbauen, entlastet die Kalkulation des kleineren Geräts. Ein Präzedenzfall existiert ebenfalls – beim iPhone 15 Pro blieb das Tetraprisma-Teleobjektiv dem Max-Modell vorbehalten. Bestätigt ist die Aufteilung nicht; die früheren Berichte über beide Pro-Modelle stammen aus einer Phase, in der es um die Technik als solche ging, nicht um ihre Verteilung.

Display: LTPO+ statt großem Helligkeitssprung

Das iPhone 18 Pro setzt auf eine weiterentwickelte Version der bisherigen Technologie: LTPO+. Der Unterschied liegt in der feineren Steuerung der einzelnen OLED-Pixel – die Helligkeit lässt sich präziser an die Umgebung anpassen, und der Energieverbrauch sinkt spürbar.

Den großen Sprung bei der Außenhelligkeit liefert das Modell allerdings nicht. Es erhält kein Dual-Layer-OLED, also jene Technologie, die den nächsten echten Helligkeitssprung markieren würde. Damit bleibt das bekannte Verhalten bestehen: Aktuelle Pro-Modelle erreichen ihre Spitzenhelligkeit im Datenblatt, drosseln sie unter direkter Sonne aber binnen Minuten zurück.

Beim Lieferantenkreis vergibt Apple die LTPO+-Aufträge ausschließlich an Samsung Display und LG Display. Der chinesische Hersteller BOE fällt komplett aus dem Premium-Segment heraus, weil er die Qualitäts- und Ausbeute-Vorgaben nicht erfüllt.

Parallel plant Apple den Einsatz einer Under-Screen-Infrarottechnologie von Samsung. Genau diese Komponente hängt direkt mit der Verkleinerung der Dynamic Island zusammen – ohne sie wäre der Sprung von 20,7 auf 13,5 mm technisch nicht möglich.

Akku: Großer Sprung beim Pro Max, kaum Zuwachs beim Pro

Konkrete Zahlen nennt Chinas 3C-Zertifizierungsdatenbank. Der Unterschied zwischen den Regionen hat keinen technischen Grund, sondern liegt am Gehäuse: Ohne physischen SIM-Schacht bleibt in der US-Variante mehr Platz für eine größere Zelle.

Modell-VarianteiPhone 17 Pro MaxiPhone 18 Pro Max (Leak)Differenz
eSIM-only (u. a. USA)5.088 mAh5.567 mAh+479 mAh (+9,4 %)
Mit physischer SIM (u. a. Deutschland)4.823 mAh5.391 mAh+568 mAh (+11,8 %)

Bemerkenswert ist, dass ausgerechnet die in Deutschland relevante SIM-Schacht-Variante relativ stärker zulegt. In Kombination mit dem effizienteren 2-nm-Chip und LTPO+ könnte das Pro Max die beste Akkulaufzeit aller bisherigen iPhones bieten.

Beim regulären iPhone 18 Pro fällt der Zuwachs dagegen überraschend gering aus.

Modell-VarianteiPhone 17 ProiPhone 18 Pro (Leak)Differenz
Mit physischer SIM (u. a. Deutschland)3.988 mAh4.056 mAh+68 mAh (+1,7 %)
eSIM-only (USA u. a.)4.252 mAh4.288 mAh+36 mAh (+0,8 %)

Das wäre ein deutlicher Stimmungswechsel gegenüber dem Vorjahr: Das iPhone 17 Pro hatte gegenüber dem iPhone 16 Pro noch rund 19 Prozent zugelegt. Entscheidend ist am Ende aber nicht allein die Kapazität – der effizientere A20 Pro könnte selbst einen kaum gewachsenen Akku in der Praxis länger durchhalten lassen.

Anders als frühere, kaum überprüfbare Zahlen stammen diese Werte aus einer offiziellen Zulassungsdatenbank. Ein Vorbehalt bleibt: In den Einträgen sind die Geräte nicht ausdrücklich benannt, die Zuordnung gilt angesichts der Eckdaten aber als sehr wahrscheinlich.

Release: Apple teilt den Zyklus

Apple ändert 2026 erstmals den iPhone-Release-Rhythmus.

ZeitpunktModelle
September 2026iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max, iPhone Ultra
Frühjahr 2027iPhone 18, iPhone 18e, möglicherweise iPhone Air 2

Wer im Herbst ein neues iPhone will, muss also zum Pro-Modell oder zum Foldable greifen. Die günstigeren Modelle kommen erst Monate später.

Preis: Der größte Aufschlag seit Jahren

Beim Preis hat sich das Bild grundlegend gedreht. Lange war erwartet worden, dass Apple die Einstiegspreise trotz der Speicherknappheit stabil hält und die Mehrkosten über höhere Speicherstufen auffängt.

Diese Annahme hat Apple selbst überholt. Konzernchef Tim Cook bestätigte gegenüber dem Wall Street Journal, dass Apple wegen beispiellos gestiegener Kosten bei Arbeits- und Flash-Speicher die Preise mehrerer Produkte anheben wird. Ende Juni folgte die Preisrunde bei Macs, iPads und der Vision Pro, bei der iPhone, AirPods und Apple Watch zunächst ausgespart blieben.

Die konkreteste Schätzung stammt vom Analysten Jeff Pu, der einen Aufschlag von 250 bis 300 US-Dollar erwartet. Als Treiber nennt er den A20 Pro sowie Arbeits- und Flash-Speicher, deren Kosten sich gegenüber dem Vorjahr etwa verdreifacht haben sollen.

ModelliPhone 17 Pro (US)iPhone 18 Pro (Prognose)
Pro1.099 US-Dollar1.349–1.399 US-Dollar
Pro Max1.199 US-Dollar1.449–1.499 US-Dollar

Für den deutschen Markt lässt sich das hochrechnen. Legt man Apples bisheriges Verhältnis zwischen Dollar- und Euro-Preisen an die aktuellen 1.299 Euro für das iPhone 17 Pro und 1.449 Euro für das Pro Max an, landet das iPhone 18 Pro bei rund 1.590 bis 1.650 Euro und das Pro Max bei etwa 1.750 bis 1.810 Euro.

Wie ernst die Lage bei den Bauteilen ist, zeigt sich inzwischen nicht nur am Preisschild: Beim MacBook Air führt die Speicherknappheit bereits zu Lieferzeiten von mehreren Wochen. Dass zusätzliche Anbieter das Problem nicht automatisch lösen, hat sich in der Branche längst gezeigt.

Eine Gegenstimme gibt es dennoch: J.P. Morgan rechnet nur mit einem moderaten Aufschlag von 50 bis 100 US-Dollar, weil Apple den Kostendruck teilweise über den Wechsel auf das eigene Modem auffangen könne. Manche werten Cooks ungewöhnlich offene Warnung zudem als Erwartungsmanagement.

Einen Nebeneffekt hat die Entwicklung für das Topmodell: Der für das iPhone Ultra erwartete Preis von rund 2.000 US-Dollar wirkt weniger exorbitant, wenn schon das reguläre Pro-Modell die 1.400-Dollar-Marke ansteuert.

iPhone 18 Pro: Wer jetzt zuschlagen sollte

Das iPhone 18 Pro bringt mit variabler Blende, 2-nm-Chip und eigenem Modem echte Hardware-Neuerungen – nicht nur die üblichen prozentualen Verbesserungen. Besonders für Nutzer, die Wert auf Fotografie legen, ist die variable Blende ein echtes Upgrade – allerdings möglicherweise nur im Pro Max. Wer auf die Kamera-Neuerung Wert legt und zum handlicheren Modell tendiert, sollte die Keynote abwarten, bevor er sich festlegt.

Wer ein iPhone 17 Pro besitzt, wird den Unterschied im Alltag allerdings kaum spüren – Design und Display bleiben nahezu identisch. Das Modell lohnt sich vor allem für Nutzer älterer Geräte ab dem iPhone 15 Pro abwärts, die in einem Schritt mehrere Generationen überspringen.

Unsere Empfehlung: Wenn du ohnehin ein neues iPhone planst, warte bis September. Das iPhone 18 Pro könnte eines der interessanteren Upgrades der letzten Jahre werden – allerdings zu einem spürbar höheren Preis. Rechne für Deutschland eher mit einer Zahl vor dem Komma, die bei 1,5 beginnt, als mit den gewohnten 1.299 Euro.

Wer dagegen zum Standardmodell, zum günstigeren e-Modell oder zum dünnen Premium-Modell tendiert, sollte den Frühling 2027 abwarten – alle drei erscheinen erst dann. (Bild: Apfelpatient)

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Tags: iPhoneiPhone 18iPhone 2026
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Milan Jovicic

Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus fast jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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