Dieser Beitrag kann Partnerlinks enthalten. Mehr dazu im Partnerprogramm.
Variable Blende in beiden Modellen, der erste Apple-Chip im 2-nm-Verfahren und eine deutlich kleinere Dynamic Island: Apple hat das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max am 9. September vorgestellt. Der Verkauf startet am 18. September, und beim Preis fällt der Aufschlag so hoch aus wie lange nicht.
Zum ersten Mal seit über zehn Jahren steht im Herbst kein Standardmodell neben der Pro-Reihe: Das iPhone 18 und das iPhone 18e folgen erst im Frühjahr 2027, den September teilen sich die beiden Pro-Modelle mit dem faltbaren iPhone Duo. Wie sich die Generation insgesamt aufteilt, steht in der Übersicht zur gesamten Reihe. Diese Seite führt zusammen, was Apple zu iPhone 18 Pro und Pro Max im deutschen Datenblatt angibt – Ausstattung, Preise, Termine und die Punkte, an denen die Geräte anders ausgefallen sind als erwartet.
Das Wichtigste in Kürze
| Detail | iPhone 18 Pro | iPhone 18 Pro Max |
|---|---|---|
| Preis ab | 1.449 Euro | 1.599 Euro |
| Display | 6,3 Zoll, 2622 × 1206 | 6,9 Zoll, 2868 × 1320 |
| Chip | A20 Pro | A20 Pro |
| Speicher | 256 GB bis 2 TB | 256 GB bis 2 TB |
| Hauptkamera | 48 MP, variable Blende | 48 MP, variable Blende |
| Frontkamera | 18 MP Center Stage | 18 MP Center Stage |
| Batterie | 4.056 mAh | 5.391 mAh |
| Maße und Gewicht | 71,9 × 150,0 × 8,75 mm, 211 g | 78,0 × 163,4 × 8,75 mm, 249 g |
| Modem | Apple C2 | Apple C2 |
| Verfügbarkeit | ab 18. September | ab 18. September |
Preise: 150 Euro mehr, und die Speicherstufen ziehen an
Das iPhone 18 Pro startet bei 1.449 Euro, das Pro Max bei 1.599 Euro. Gegenüber den Vorgängern, die bei 1.299 und 1.449 Euro einstiegen, sind das jeweils 150 Euro mehr – ein Aufschlag, den an diesem Abend nur die iPhones tragen, während die Preise der übrigen Neuheiten unverändert blieben. Vorbestellungen laufen seit dem 12. September um 14 Uhr MESZ, ausgeliefert wird ab dem 18. September; die vollständige Terminübersicht zur Vorbestellung listet auch die Startmärkte.
| Kapazität | iPhone 18 Pro | iPhone 18 Pro Max |
|---|---|---|
| 256 GB | 1.449 Euro | 1.599 Euro |
| 512 GB | 1.699 Euro | 1.849 Euro |
| 1 TB | 2.199 Euro | 2.349 Euro |
| 2 TB | 2.949 Euro | 3.099 Euro |
Interessanter als der Einstieg ist die Staffel darüber. Beide Modelle folgen derselben Logik: 250 Euro für den Schritt auf 512 GB, 500 Euro für den auf 1 TB, 750 Euro für den auf 2 TB. Wer die größte Variante wählt, zahlt 1.500 Euro mehr als für das Basismodell – genauso viel wie für ein komplettes zweites iPhone 17. Der Einstieg bleibt bei 256 GB, neu ist dagegen die 2-TB-Stufe an der Spitze.
Design: gleiche Dicke, neue Farbnamen
Äußerlich bleibt Apple beim Aluminium-Unibody mit Ceramic Shield 2 auf der Vorder- und Ceramic Shield auf der Rückseite. Die Bautiefe liegt bei beiden Modellen unverändert bei 8,75 Millimetern. Zugelegt hat dagegen das Gewicht: 249 Gramm beim Pro Max sind 16 Gramm mehr als beim Vorgänger, das iPhone 18 Pro wiegt 211 Gramm.
Die Farbpalette umfasst vier Töne für beide Modelle: Schwarz, Silber, Polar und Burgunder. Bemerkenswert ist die deutsche Benennung. Beim iPhone 17 Pro hatte Apple „Cosmic Orange” unübersetzt stehen lassen, während „Tiefblau” und „Silber” eingedeutscht wurden. Diesmal tragen alle vier Töne deutsche oder sprachneutrale Namen – Burgunder löst die Signalfarbe des Vorgängers ab, Polar steht für den hellen Blauton.
Beim Schutz gegen Wasser und Staub bleibt es bei IP68, getestet bis sechs Meter für 30 Minuten. Im Karton liegen das iPhone und ein ein Meter langes USB-C-Kabel, ein Netzteil gehört wie gehabt nicht dazu.
Display: kleinere Dynamic Island, gleiche Helligkeit
Die Displaygrößen bleiben bei 6,3 und 6,9 Zoll mit 460 ppi, dazu ProMotion mit adaptiven Bildwiederholraten bis 120 Hz, Always-On und ein typisches Kontrastverhältnis von 2.000.000:1. Bei der Helligkeit gibt Apple 1.000 Nits typisch, 1.600 Nits im HDR-Betrieb und 3.000 Nits im Freien an – dieselben Werte wie bei der Vorgängergeneration. Der große Sprung bei der Außenhelligkeit bleibt damit aus.
Die sichtbare Änderung sitzt oben im Display: Die Dynamic Island fällt deutlich schmaler aus als bisher. Face ID arbeitet weiter über die TrueDepth-Technologie in der Center-Stage-Frontkamera, verschwindet also nicht vollständig unter dem Display.
A20 Pro: sieben Grafikkerne und doppelte Neural Engine
Der A20 Pro kombiniert eine 6-Core-CPU aus zwei Super-Kernen und vier Effizienz-Kernen mit einer 7-Core-GPU samt Neural Accelerators und einer Dual-16-Core-Neural-Engine. Hardwarebeschleunigtes Raytracing ist ebenfalls an Bord. Erste Messwerte zum neuen Chip stehen im Benchmark-Bericht zum A20 Pro.
Zum Arbeitsspeicher schweigt Apple wie immer. Das ist diesmal mehr als eine Formalie: Das leistungsstärkste On-Device-Modell, das Apple auf der WWDC 2026 gezeigt hat, setzt 12 GB Unified Memory voraus. Ob die neuen Pro-Modelle diese Schwelle erreichen, lässt sich aus Apples eigenen Angaben nicht ablesen.
Kamera: variable Blende in beiden Modellen
Die 48-MP-Fusion-Hauptkamera arbeitet erstmals mit einer mechanisch verstellbaren Blende, die vier Stufen zwischen ƒ/1.48 und ƒ/4.0 abdeckt, bei 24 Millimetern Brennweite und optischer Bildstabilisierung mit Sensorverschiebung der zweiten Generation. Sie steckt in beiden Modellen – die zuletzt kursierende Annahme, die Mechanik brauche den Bauraum des größeren Gehäuses, hat sich nicht bestätigt.
Das übrige System besteht aus einem 48-MP-Ultraweitwinkel mit 13 Millimetern und ƒ/2.2 sowie einem 48-MP-Tele mit 100 Millimetern, ƒ/2.8 und Tetraprisma-Design. Daraus ergeben sich ein 16-facher optischer Zoombereich und bis zu 40-facher digitaler Zoom. Neu ist außerdem die Pro-Steuerung für Blende, Verschlusszeit, Weißabgleich und Histogramm, die auch im Video greift, sowie Apple Referenzbild: Die Hauptkamera signiert ihre Aufnahmen, sodass sich nachträgliche Bearbeitung nachweisen lässt. Was sich gegenüber der Vorgängergeneration im Alltag wirklich ändert, rechnet der Vergleich mit dem iPhone 17 Pro durch.
Vorn sitzt eine 18-MP-Center-Stage-Kamera mit ƒ/1.9 und Autofokus. Das über Monate erwartete Upgrade auf 24 Megapixel ist damit ausgeblieben; die Auflösung entspricht der des iPhone 17.
Batterie: Pro Max deutlich vorn, Pro fast unverändert
Apple nennt die Nennkapazitäten im EU-Produktinformationsblatt: 4.056 mAh im iPhone 18 Pro und 5.391 mAh im Pro Max. Das Pro Max legt damit spürbar zu, beim kleineren Modell bleibt es bei einem Zuwachs im einstelligen Prozentbereich. In Laufzeiten übersetzt Apple das so:
| Angabe | iPhone 18 Pro | iPhone 18 Pro Max |
|---|---|---|
| Typische Nutzung | bis zu 23 Std. | bis zu 29 Std. |
| Videowiedergabe | bis zu 34 Std. | bis zu 43 Std. |
| Videowiedergabe gestreamt | bis zu 31 Std. | bis zu 38 Std. |
Beim Laden gibt Apple 50 Prozent in etwa 15 Minuten an – vorausgesetzt, Netzteil und Kabel spielen mit: nötig sind 60 Watt und ein USB-C-Kabel mit passender Auslegung. Über MagSafe dauert dieselbe Ladung 30 Minuten, kabellos sind 25 Watt möglich, über MagSafe wie über Qi2. Welche Netzteile die 15 Minuten tatsächlich erreichen, steht im Ratgeber zum Schnellladen.
Im EU-Energielabel landen beide Modelle in Effizienzklasse A, bei der Sturzfestigkeit in Klasse B und bei der Reparierbarkeit in Klasse C mit einem Index von 3,14 von 5. Alle Werte des Labels stehen im Bericht zum EU-Datenblatt.
Modem und Funk: C2 in beiden Modellen, aber N1 statt N2
Beide Pro-Modelle tragen Apples C2-Mobilfunkmodem. Für die in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauften Varianten gilt das ohne Einschränkung; in den USA weicht Apple davon ab, wie der Bericht zum C2-Modem und seiner US-Ausnahme zeigt.
Für WLAN, Bluetooth und Thread setzt Apple weiterhin den N1-Chip ein, nicht den erwarteten Nachfolger. Geboten werden WLAN 7 mit 2×2 MIMO, Bluetooth 6 und Thread, dazu der Ultrabreitband-Chip der zweiten Generation. Der USB-C-Anschluss unterstützt DisplayPort und USB 3 mit bis zu 10 Gbit/s – wofür ein entsprechend ausgelegtes Kabel nötig ist.
Beim Mobilfunk behalten die hierzulande verkauften Geräte den Kartenschacht: Apple führt Dual SIM aus Nano-SIM und eSIM plus Dual-eSIM-Unterstützung. Das unterscheidet die Pro-Modelle vom iPhone Duo und vom iPhone Air, die beide ausschließlich mit eSIM arbeiten.
Drei Erwartungen, die sich nicht bestätigt haben
Drei Punkte sind anders ausgefallen, als die Berichtslage vor der Keynote nahelegte. Erstens die variable Blende: Sie steckt in beiden Modellen, nicht nur im Pro Max. Zweitens die Frontkamera, die bei 18 Megapixeln bleibt statt auf 24 zu wachsen. Und drittens der Funkchip – Apple verbaut weiter den N1 und nicht dessen Nachfolger.
Auch bei den Maßen liegt das fertige Gerät neben den kursierenden Zahlen. Die Bautiefe bleibt bei 8,75 Millimetern, obwohl ein größerer Kamerabaustein mehr Bauhöhe hätte erwarten lassen. Die Farbbezeichnungen aus der Zulieferkette – Dark Cherry, Light Blue, Dark Gray – tauchen in Apples Palette so nicht auf; im Handel heißen die Töne Burgunder, Polar, Schwarz und Silber.
Ein Detail aus der Fußnote, das hierzulande zählt
Apple vermerkt im deutschen Datenblatt, dass Siri AI zunächst nicht in der EU unter iOS 27 zur Verfügung steht. Für Käufer in Deutschland und Österreich heißt das: Die Geräte laufen ab Werk mit iOS 27, ein Teil der beworbenen Funktionen bleibt hier aber vorerst außen vor. In der Schweiz gilt die Einschränkung nicht – das Land gehört weder zur EU noch zum EWR und steht auf der Verfügbar-Seite.
Zusammen mit dem Aufschlag von 150 Euro ergibt das eine ungewöhnliche Lage: Der Preis steigt in einer Generation, in der ein Teil der Software-Neuerungen im deutschsprachigen Raum noch gar nicht ankommt. Wir rechnen damit, dass sich das im Lauf des Modelljahrs auflöst, ein Termin dafür liegt aber nicht vor.
Für wen ist das iPhone 18 Pro gedacht?
Kommst du von einem iPhone 15 Pro oder älter, überspringst du mehrere Generationen auf einmal – Chip, Kamerasystem und Display-Steuerung liegen dann Welten auseinander. Mit einem iPhone 17 Pro in der Tasche ist die Rechnung dagegen eng: Gehäuse, Displaygröße und Helligkeitswerte sind identisch, und die spürbaren Unterschiede beschränken sich auf die Blendenmechanik und den Chip.
Zwischen den beiden Modellen entscheidet vor allem die Batterie. Die Kamera ist identisch, der Chip ebenfalls, der Preisabstand beträgt 150 Euro – dafür gibt es 6 Stunden mehr typische Nutzungsdauer und ein größeres Display bei 38 Gramm Mehrgewicht. Die vollständige Gegenüberstellung liefert der Vergleich zwischen Pro und Pro Max, und wer vom Standardmodell kommt, findet die Rechnung im Vergleich mit dem iPhone 17.
Wer statt Leistung Fläche sucht, steht vor einer anderen Frage: Das iPhone Duo im Vergleich zum iPhone 18 Pro kostet 850 Euro mehr und kommt erst im Oktober. Und wenn du noch gar nicht festgelegt bist, sortiert die iPhone Kaufberatung das komplette Sortiment nach Budget und Einsatzzweck.
Bleibt die Frage, was den Aufschlag für dich trägt: Ist es die variable Blende, die im Alltag tatsächlich andere Bilder liefert – oder wäre dir das Geld für die größere Batterie im Pro Max besser angelegt? Schreib uns in die Kommentare, wie du zwischen den beiden entscheidest.





