Trotz der Kratz- und Verfärbungsprobleme beim iPhone 17 Pro plant Apple offenbar, das eloxierte Aluminium-Finish unverändert auf das iPhone 18 Pro zu übertragen. Ein neuer Bericht aus Apples Lieferkette bestätigt: Die Designentscheidung steht – und Beschwerden ändern daran nichts.
Seit dem Marktstart des iPhone 17 Pro im September 2025 ist das eloxierte Aluminium-Finish einer der meistdiskutierten Punkte rund um Apples aktuelles Pro-Modell. Während das eloxierte Aluminiumgehäuse im Alltag überraschend kratzfest abschneidet, zeigte sich bereits in den ersten Wochen eine klare Schwachstelle: die scharfkantige Erhebung am Kameramodul, an der die Beschichtung schlechter haftet. Hinzu kamen Berichte über Verfärbungen bei der Cosmic-Orange-Variante. Trotzdem hält Apple offenbar an dem Design fest – das berichtet der Weibo-Leaker Fixed Focus Digital, dessen Beobachtungen aus der Lieferkette in den letzten Monaten mehrfach zutreffend waren.
Was der neue Bericht aussagt
Laut der Quelle ist die Oberflächenabplatzung am iPhone 17 Pro bei Apple inzwischen ein bekanntes Beschwerde-Thema. Nutzer, die sich an Apple gewandt haben, sollen jedoch erfahren haben, dass das Unternehmen die Abplatzungen als materialtypisch und damit als normalen Verschleiß einstuft – ein Garantiefall liegt damit nicht vor. Bemerkenswert ist die zweite Aussage: Das iPhone 18 Pro wird denselben Designansatz fortsetzen.
Apple ändert also weder das Material noch das Verarbeitungsverfahren. Wer auf eine technische Antwort gehofft hatte – etwa eine widerstandsfähigere Beschichtung am Kameramodul -, wird im Herbst 2026 voraussichtlich enttäuscht.
Warum Apple beim Aluminium bleibt
Der Wechsel vom Titanrahmen der iPhone 15 und iPhone 16 Pro zum eloxierten Aluminium-Unibody beim iPhone 17 Pro war eine bewusste strategische Entscheidung. Aluminium ist leichter, deutlich günstiger in der Verarbeitung und passt zu Apples Klimaneutralitätszielen, weil es einen geringeren CO₂-Fußabdruck als Titan hat. Auch die Optik mit kräftigeren Farben wäre in dieser Form mit Titan kaum möglich gewesen.
Diese Vorteile bleiben bestehen – und sie wiegen aus Apples Sicht offenbar schwerer als die punktuellen Kratzprobleme, die sich vor allem auf das Kameramodul konzentrieren. Ein Teardown von iFixit hatte bereits gezeigt, dass das sogenannte Scratchgate kein zufälliger Fertigungsmangel ist, sondern technisch nachvollziehbar mit der Geometrie der erhöhten Kanten zusammenhängt. Wer das Pro-Modell ohne Hülle nutzt, muss mit Gebrauchsspuren rechnen – und Apple kommuniziert das jetzt offenbar auch direkt im Support.
Vier Farben, kein Schwarz
Für das iPhone 18 Pro werden derzeit vier Farben gehandelt: Dark Cherry, Light Blue, Dark Gray und Silver. Dark Cherry – ein tiefes, weinrotes Rot – soll die Signalfarbe der neuen Generation werden und deutlich gedeckter ausfallen als das Cosmic Orange des Vorgängers. Schwarz fehlt zum zweiten Mal in Folge, das angekündigte Dark Gray dürfte aber nahe genug an die Farbe heran kommen.
Die Frage, ob das eloxierte Verfahren bei Dark Cherry die Verfärbungs-Probleme reduziert, die bei Cosmic Orange aufgetreten sind, lässt sich erst nach Marktstart bewerten. Das tiefere Pigment könnte hier helfen – garantiert ist das aber nicht. Mehr Hintergrund zum Pro-Modell findet sich in unserer laufenden iPhone 18 Pro Gerüchte-Übersicht.
Was du beim Kauf wissen solltest
Wer im Herbst 2026 ein iPhone 18 Pro plant, sollte sich auf eines einstellen: Das Gerät ist hochwertig verarbeitet, bekommt aber an den Kanten des Kameramoduls schneller Spuren als titanbasierte Vorgängermodelle. Eine Hülle ist die einfache Lösung. Wer das Gerät ohne Hülle nutzen möchte und auf makellose Optik Wert legt, sollte das beim Kauf bewusst einplanen – Apple stuft solche Gebrauchsspuren als materialtypisch ein und tauscht sie nicht aus.
Apples Pro-Design bleibt sich treu
Die Entscheidung zeigt ein typisches Apple-Muster: Eine eingeschlagene Designrichtung wird auch bei sichtbarer Kritik nicht zurückgenommen, solange die Strategie dahinter intakt ist. Aluminium bleibt das Material der Pro-Klasse, und das Scratchgate wird Teil der Realität dieser Generation. Wer mit dieser Voraussetzung leben kann, bekommt ein leichteres, in den Farben markanteres iPhone als je zuvor – und wer nicht, greift zur Hülle. (Bild: Shutterstock / Narin Nonthamand)
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