Die Apple Watch Ultra hat sich seit 2022 als robusteste und leistungsstärkste Apple Watch etabliert. Nach drei Generationen mit nahezu identischem Design könnte die Ultra 4 im September 2026 erstmals äußerlich spürbar verändert werden: dünner, leichter und mit doppelt so vielen Sensoren. Dazu kommen Gerüchte über Touch ID und einen neuen Chip.
Die Apple Watch Ultra 3 kam im September 2025 und brachte vor allem 5G (RedCap), eine Akkulaufzeit von bis zu 42 Stunden und Bluthochdruck-Warnungen. Am Design hat sich seit der ersten Ultra von 2022 praktisch nichts geändert: gleiches Titan-Gehäuse, gleiche Action-Taste, gleiche Digital Crown. In unserer Apple Watch Kaufberatung: Ultra 3 vs. Series 11 vs. SE 3 haben wir alle Modelle verglichen.
Für die Ultra 4 deuten die Gerüchte erstmals auf Veränderungen hin, die auch von außen sichtbar sein könnten. Dieser Artikel fasst alles zusammen, was bisher bekannt ist.
Apple Watch Ultra 4: Das Wichtigste in Kürze
| Detail | Erwartung |
|---|---|
| Release | September 2026, zusammen mit iPhone 18 Pro |
| Design | Dünneres Gehäuse (ca. 10–15 Prozent schlanker) |
| Chip | Neuer S-Chip (Nachfolger des S10) |
| Sensoren | Verdoppelte Sensoranzahl laut DigiTimes |
| Touch ID | Möglicherweise im Seitenknopf oder Action-Taste |
| Blutdruck | Erweiterte Erkennung möglich |
| Blutzucker | Nicht in 2026 |
| Startpreis | Voraussichtlich 899–949 €, möglicherweise unverändert |
Design: Endlich dünner
Seit drei Generationen misst die Apple Watch Ultra 49 × 44 × 12 mm – und wiegt je nach Variante rund 61–62 Gramm. Für viele ist das zu klobig für den Alltag.
Die Ultra 4 soll laut mehreren Berichten 10 bis 15 Prozent dünner werden. Das würde die Gehäusetiefe von 12 mm auf etwa 10–10,5 mm senken – ein spürbarer Unterschied am Handgelenk. Ursprünglich war für 2026 ein größeres Redesign geplant, das mit einem Wechsel auf MicroLED-Displays zusammenhängen sollte. Apple hat MicroLED jedoch verschoben, wodurch auch die drastischeren Designpläne auf Eis gelegt wurden.
Das Ergebnis: Die Ultra 4 wird voraussichtlich erkennbar schlanker, aber kein komplett neues Produkt. Das Titan-Gehäuse (Klasse 5), die Action-Taste und die Grundform bleiben erhalten. Neue Farben sind möglich, aber nicht bestätigt.
Chip: Mehr Effizienz, mehr Leistung
Die Ultra 3 nutzt denselben S10-Chip wie die Series 11 – einen 64-Bit Dual-Core-Prozessor mit 4-Core Neural Engine und 64 GB Speicher. Der Nachfolger (ob S11 oder S12) ist für die Ultra 4 so gut wie sicher.
Erwartete Verbesserungen:
- Höhere Energieeffizienz für längere Akkulaufzeit
- Schnellere App-Starts und flüssigere Animationen
- Bessere lokale KI-Verarbeitung für Siri und Gesundheitsfeatures
Einige Berichte erwähnen auch den Chip-Codenamen „T8320″ als möglichen Kandidaten für die Ultra 4. Offizielle Details gibt es noch nicht.
Sensoren: Doppelte Anzahl
Einer der wichtigsten Gerüchte kommt von DigiTimes, basierend auf Zulieferer-Quellen: Die Apple Watch Ultra 4 soll die Anzahl der Sensorkomponenten verdoppeln. Die Ultra 3 misst bereits Herzfrequenz (optisch und elektrisch), Blutsauerstoff, Temperatur, Tiefe und Wassertemperatur.
Mehr Sensoren bedeuten nicht unbedingt neue Gesundheitsmetriken – das Hauptziel ist laut Berichten eine höhere Messgenauigkeit. Weniger Abhängigkeit von Algorithmen, zuverlässigere Daten bei Bewegung, Sport und Schlaf. Ähnlich wie Oura beim Ring 4 setzt Apple auf bessere Sensoranordnung statt auf neue Schlagzeilen-Features.
Blutdruck und Blutzucker
Blutdruck
Die Ultra 3 bietet bereits Bluthochdruck-Warnungen auf Basis von Herzfrequenz-Trendanalysen über 30 Tage. Apple arbeitet an einer direkten Blutdruckmessung am Handgelenk – ob die Technologie 2026 bereit ist, bleibt unsicher. Die verdoppelten Sensoren könnten aber die Grundlage dafür legen, selbst wenn die Funktion zunächst nur als erweiterte Trenddaten erscheint.
Blutzucker
Nicht-invasive Blutzuckermessung wird seit Jahren mit der Apple Watch in Verbindung gebracht. Alle aktuellen Berichte stimmen überein: 2026 kommt dieses Feature nicht. Die Technologie ist noch nicht genau genug für ein Consumer-Produkt.
Touch ID: Biometrische Authentifizierung
Macworld-Reporter Filipe Espósito hat in geleaktem Apple-Code Hinweise auf „AppleMesa“ gefunden – Apples interner Codename für Touch ID –, und zwar verknüpft mit Apple-Watch-Modellen aus 2026. Touch ID könnte in den Seitenknopf, die Digital Crown oder die Action-Taste integriert werden.
Damit ließe sich die Watch ohne iPhone entsperren, Apple Pay autorisieren und sensible Apps schützen – besonders nützlich bei schweißnassen Händen oder wenn das iPhone nicht in der Nähe ist.
Akku und Laufzeit
Die Ultra 3 bietet aktuell bis zu 42 Stunden bei normaler Nutzung und bis zu 72 Stunden im Stromsparmodus. Die Ultra 4 soll dank des neuen Chips und verbesserter Sensoreffizienz mindestens diese Werte halten – trotz dünnerem Gehäuse und potenziell kleinerem Akku. Eine leichte Verbesserung der Laufzeit ist möglich, aber nicht bestätigt.
Release und Preis
Die Apple Watch Ultra 4 wird zusammen mit der Apple Watch Series 12, dem iPhone 18 Pro und dem iPhone Fold im September 2026 erwartet. Vorbestellungen dürften kurz nach der Keynote starten.
Apple hat den Preis der Ultra-Reihe seit drei Generationen stabil bei 899 € (in Deutschland) gehalten. Ob die Ultra 4 teurer wird, ist unklar. Einige Analysten rechnen mit einem leichten Aufpreis auf 949–999 €, falls das dünnere Design und die neuen Sensoren höhere Produktionskosten verursachen.
Apple Watch Ultra 4: Für wen lohnt sich das Warten?
Wer eine Ultra 2 oder Ultra 1 besitzt, bekommt mit der Ultra 4 erstmals ein spürbar anderes Produkt: dünner, mehr Sensoren, neuer Chip und möglicherweise Touch ID. Das macht die Ultra 4 zum bisher attraktivsten Upgrade innerhalb der Ultra-Reihe.
Wer eine Ultra 3 trägt, wird weniger Gründe zum Wechseln finden – der S10-Chip und die aktuellen Sensoren sind noch leistungsstark. Es sei denn, das dünnere Design oder Touch ID treffen einen persönlichen Bedarf.
Unsere Empfehlung: Wer eine neue Ultra plant, sollte bis September warten. Wer die Ultra 3 bereits besitzt und zufrieden ist, kann beruhigt eine Generation überspringen. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / Hadrian)
- Apple Watch Series 12: Alle Gerüchte im Überblick
- iPhone 18 Pro: Alle Gerüchte im Überblick
- iPhone Ultra (iPhone Fold): Alle Gerüchte und Fakten im Überblick
- Apfelpatient Weekly #1
- Passwort-Manager im Vergleich: Apple, 1Password und Bitwarden
- iMac M5: Alle Gerüchte im Überblick
- Mac mini M5: Alle Gerüchte im Überblick
- Mac Studio M5: Alle Gerüchte im Überblick
- Neues Apple TV 4K wartet auf Siri: Alle Gerüchte zum Update
- Neue AirPods Pro: Kamera, Gesten und H3-Chip geplant
- Apple im April 2026: Diese Produkte und Updates stehen an
- Siri in iOS 27: Alles was bisher über den KI-Neustart bekannt ist
- Apple wird 50: Fünf Jahrzehnte, die die Welt veränderten
- Apple TV im April 2026: Alle Highlights im Überblick
- AirPods Kaufberatung: Pro 3 vs. AirPods 4 vs. Max 2
- Apple Music vs. Spotify: Welcher Streamingdienst lohnt sich?
- Studio Display vs. Studio Display XDR: Lohnt sich der Aufpreis?
- Mac Kaufberatung M4: Mac mini vs. Mac Studio vs. iMac
- MacBook Air vs. Neo: Lohnt sich der Aufpreis?
- MacBook Pro M5: 14 vs. 16 Zoll – Was lohnt sich?
- MacBook Air M5: 13 vs. 15 Zoll – Welche Größe lohnt sich?
- iPhone Kaufberatung: iPhone 17 vs. Air vs. 17e
- iPad Kaufberatung 2026: Welches iPad passt zu dir?



