Der Mac mini wurde erst 2024 komplett neu gestaltet – und ist seitdem einer der beliebtesten Macs überhaupt. Jetzt steht das nächste Update bevor: M5- und M5-Pro-Chips sollen Mitte 2026 den Weg in das kompakte Gehäuse finden. Äußerlich ändert sich nichts, dafür umso mehr unter der Haube.
Der Mac mini ist Apples günstigster Desktop-Mac und gleichzeitig einer der vielseitigsten. Mit einem Startpreis von 699 € bietet er mit dem M4-Chip eine Leistung, die vor wenigen Jahren noch High-End-Rechnern vorbehalten war. In unserer Mac Kaufberatung: Mac mini vs. Mac Studio vs. iMac haben wir die drei Desktop-Macs bereits ausführlich verglichen.
Doch der aktuelle Mac mini ist bei mehreren Händlern bereits ausverkauft oder nur eingeschränkt lieferbar – ein klassisches Zeichen dafür, dass ein Update bevorsteht. Der M5-Chip ist bereits im MacBook Air M5 und im MacBook Pro verbaut. Der Mac mini ist als nächstes dran. Dieser Artikel fasst alle aktuellen Gerüchte zusammen.
Das Wichtigste in Kürze
| Detail | Erwartung |
|---|---|
| Modelle | M5 und M5 Pro |
| Release | Mitte 2026, voraussichtlich zur WWDC im Juni |
| Design | Keine Änderungen – das 2024er Redesign bleibt |
| Startpreis | Ab 699 €, möglicherweise 799 € bei verdoppeltem Basisspeicher |
| Konnektivität | Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 über den N1-Chip erwartet |
Design: Kompakt bleibt kompakt
Der Mac mini wurde erst im Oktober 2024 grundlegend neu gestaltet. Das Gehäuse schrumpfte auf 12,7 × 12,7 × 5,0 cm – deutlich kleiner als alle Vorgänger. Dazu kamen zwei frontseitige USB-C-Anschlüsse und ein Kopfhöreranschluss auf der Vorderseite.
An diesem Design wird sich beim M5-Update nichts ändern. Apple überarbeitet das Gehäuse des Mac mini nur alle paar Jahre, und das aktuelle ist noch keine zwei Jahre alt. Der Fokus liegt klar auf den inneren Werten.
Chip: M5 und M5 Pro
M5
Der Basis-M5-Chip ist bereits seit Oktober 2025 in Produktion und kommt im MacBook Pro 14″ sowie im MacBook Air M5 zum Einsatz. Er bietet eine 10-Core-CPU, eine 10-Core-GPU mit Neural Accelerator in jedem Kern und eine 16-Core Neural Engine. Gegenüber dem M4 verspricht Apple bis zu 15 % mehr CPU-Leistung, bis zu 45 % schnellere Grafik und die vierfache KI-Leistung.
Für die meisten Nutzer – Büroarbeit, Streaming, Fotobearbeitung, leichterer Videoschnitt – ist der M5 mehr als ausreichend.
M5 Pro
Der M5 Pro basiert auf Apples neuer Fusion-Architektur, bei der CPU und GPU auf separaten Dies sitzen. Er bietet eine 18-Core-CPU (6 Super-Kerne + 12 Performance-Kerne) und eine bis zu 20-Core-GPU. Im Mac mini dürfte der M5 Pro wie beim Vorgänger die leistungsstärkere Option für professionelle Workflows sein: Softwareentwicklung, Videoschnitt, 3D-Arbeit und KI-Workloads.
Der M5 Pro unterstützt bis zu 64 GB Unified Memory mit einer Speicherbandbreite von bis zu 307 GB/s. Ein entscheidender Unterschied: Im Gegensatz zum Basis-M5 bringt der M5 Pro Thunderbolt 5 und den N1-Chip mit Wi-Fi 7 mit.
Arbeitsspeicher und Speicherplatz
Der aktuelle Mac mini startet mit 16 GB Unified Memory – eine Verdopplung gegenüber dem Vorgänger. Das dürfte beim M5-Modell beibehalten werden:
- M5: 16 GB, konfigurierbar auf 24 GB oder 32 GB
- M5 Pro: 24 GB, konfigurierbar auf 48 GB oder 64 GB
Beim Speicherplatz könnte sich etwas ändern: Apple hat bei mehreren MacBook-Modellen den Basisspeicher auf 512 GB verdoppelt. Der aktuelle Mac mini startet noch bei 256 GB. Ein Sprung auf 512 GB wäre logisch, könnte aber den Einstiegspreis von 699 € auf 799 € anheben.
Die SSD-Geschwindigkeit dürfte ebenfalls steigen. Apple hat beim M5 MacBook Pro bereits schnellere SSDs verbaut, und der Mac mini wird voraussichtlich die gleiche Technologie übernehmen.
Anschlüsse und Konnektivität
Die Anschlüsse werden voraussichtlich identisch zum aktuellen Modell bleiben:
- Rückseite: Drei Thunderbolt-Anschlüsse (USB-C), zwei USB-A, HDMI 2.1, Gigabit-Ethernet (konfigurierbar auf 10 Gbit), Stromanschluss
- Vorderseite: Zwei USB-C, 3,5-mm-Kopfhöreranschluss
Der größte Unterschied betrifft die Konnektivität: Der aktuelle Mac mini nutzt Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3. Mit dem M5-Update wird Apples N1-Chip erwartet, der Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 unterstützt. Beim M5-Pro-Modell ist zudem Thunderbolt 5 statt Thunderbolt 4 wahrscheinlich – wie beim MacBook Pro M5.
Eine offene Frage bleibt, ob das Basis-M5-Modell ebenfalls den N1-Chip bekommt oder weiterhin bei Wi-Fi 6E bleibt. Beim MacBook Pro 14″ mit Basis-M5 fehlt der N1-Chip – beim MacBook Air M5 ist er jedoch verbaut. Der Mac mini könnte also in beiden Varianten Wi-Fi 7 erhalten.
Release: Wann kommt der neue Mac mini?
Mark Gurman von Bloomberg hat den Mac mini für Mitte 2026 auf Apples Produktfahrplan gesetzt. Die WWDC im Juni gilt als wahrscheinlichster Zeitpunkt – zusammen mit dem Mac Studio M5.
Hinweise auf M5- und M5-Pro-Varianten des Mac mini wurden bereits in geleakten Apple-Dateien entdeckt. Auch Geräte-IDs sind aufgetaucht, die auf zwei Konfigurationen hindeuten – analog zum aktuellen Modell.
Der Mac mini ist bei Amazon und anderen Händlern bereits schwer lieferbar oder ausverkauft. Das ist ein weiteres Signal, dass Apple die Lagerbestände gezielt abbauen lässt, bevor das neue Modell kommt.
Preis: Bleibt der Mac mini erschwinglich?
Der aktuelle Mac mini startet bei 699 € (M4) bzw. 1.649 € (M4 Pro). Apple könnte die Preise stabil halten. Sollte der Basisspeicher allerdings auf 512 GB steigen, wäre eine Anpassung auf 799 € denkbar – wie bereits beim MacBook Air geschehen.
| Modell | Aktueller Preis | Erwarteter Preis |
|---|---|---|
| Mac mini M5 | 699 € | 699–799 € |
| Mac mini M5 Pro | 1.649 € | 1.649–1.799 € |
Mac mini: Für wen lohnt sich das Warten?
Der Mac mini mit M5 ist ideal für alle, die einen kompakten, leisen und leistungsstarken Desktop suchen – ohne ein Vermögen auszugeben. Die Verbesserungen bei GPU-Leistung, KI-Performance und Konnektivität (Wi-Fi 7, Bluetooth 6) machen das Update besonders für Nutzer älterer Modelle attraktiv.
Wer aktuell einen M4 Mac mini besitzt, wird den Unterschied im Alltag kaum spüren. Wer aber noch einen M1 oder M2 Mac mini nutzt, bekommt mit dem M5 einen deutlichen Generationssprung. Die M5-Pro-Variante wird für Entwickler, Kreative und alle interessant, die mehr Arbeitsspeicher, Thunderbolt 5 und höhere Multi-Core-Leistung brauchen.
Unsere Empfehlung: Wer einen neuen Mac mini kaufen will, sollte bis zur WWDC im Juni warten. Das Update gilt als so gut wie sicher. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: mingman / DepositPhotos.com)
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