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John Ternus: Biografie, Werdegang & der neue Apple-CEO

by Milan
21. April 2026
in Allgemein
John Ternus Apple

Bild: Apple

Mit dem 1. September 2026 wird John Ternus zum neuen CEO von Apple – nach 25 Jahren im Unternehmen und einer der leisesten, aber beeindruckendsten Karrieren der gesamten Tech-Branche. Dieses Porträt zeigt, wie aus dem jungen Maschinenbauer und Schwimmsport-Champion an der University of Pennsylvania der Mann wurde, dem Tim Cook eines der wertvollsten Unternehmen der Welt anvertraut.

John Ternus gehört nicht zu den Apple-Führungskräften, die man seit Jahren aus jeder Keynote kennt. Während Tim Cook, Craig Federighi oder Phil Schiller über viele Jahre das öffentliche Gesicht des Unternehmens waren, hat Ternus seinen Weg nach oben weitgehend im Hintergrund gemacht – als Ingenieur, als Produktentwickler, als Hardware-Chef. Mit der offiziellen Ernennung zum Nachfolger von Tim Cook am 20. April 2026 rückt er nun ins absolute Zentrum der Tech-Branche.

Wer John Ternus verstehen will, muss sich mit seinem Werdegang beschäftigen: mit einem Maschinenbau-Studium an einer Elite-Uni, mit vier Jahren in einem frühen Virtual-Reality-Unternehmen und mit 25 Jahren bei Apple, in denen er praktisch jedes bedeutende Produkt der Cook-Ära mitentwickelt hat. In diesem Artikel schauen wir uns seinen gesamten Lebensweg an – von seiner Zeit als Wettkampfschwimmer bis zu den Keynotes, die er zu Apples größten Momenten machte, und bis zu seiner historischen Ernennung zum neuen Apple-CEO.

Frühes Leben und Herkunft

John Patrick Ternus wurde im Mai 1975 geboren. Er stammt ursprünglich aus Kalifornien. Über seine Kindheit, sein Elternhaus und seine ersten Lebensjahre ist öffentlich kaum etwas bekannt – eine Tatsache, die gut zu seinem späteren Führungsstil passt. Ternus gilt bis heute als außergewöhnlich privater Mensch, der sein Familienleben konsequent aus der Öffentlichkeit heraushält. Auch Apple hat zu seinem persönlichen Hintergrund über die reinen beruflichen Stationen hinaus keine Informationen veröffentlicht.

Ausbildung an der University of Pennsylvania

Ternus studierte an der University of Pennsylvania in Philadelphia – einer der acht Ivy-League-Universitäten der USA. 1997 schloss er dort sein Bachelor-Studium in Mechanical Engineering (Maschinenbau) ab.

Seine Zeit an der Penn war nicht nur akademisch prägend: Ternus war auch Wettkampfschwimmer im Team der Universität. Als Erstsemester 1994 gewann er bei einem Dual Meet gegen das Swarthmore College sowohl im Freistil als auch in der Lagenstaffel – Details, die damals im Daily Pennsylvanian dokumentiert wurden. Später wurde er als All-Time Letterwinner des Penn-Schwimmteams ausgezeichnet, eine Anerkennung für Schwimmer, die das Team besonders häufig auf Wettkampfebene vertreten haben. Die Disziplin und Trainingsethik dieser Jahre sollten sich auch in seiner späteren Karriere zeigen.

Bereits während des Studiums fiel er durch technische Kreativität auf. Eines seiner Studienprojekte war die Entwicklung eines mechanischen Ess-Arms für Menschen mit Querschnittlähmung, der sich per Kopfbewegungen steuern ließ – ein früher Hinweis darauf, wie Ternus Engineering mit realen menschlichen Problemen verband.

Zu seiner Alma Mater hält Ternus bis heute einen engen Draht: 2024 hielt er die Commencement Speech an der Penn Engineering School für die Abschlussklasse der Bachelor-Studierenden.

Virtual Research Systems: Frühe VR-Erfahrung

Direkt nach dem Abschluss 1997 stieg Ternus als Mechanical Engineer bei Virtual Research Systems ein – einem kalifornischen Unternehmen, das zu den frühen Pionieren im Bereich Virtual Reality gehörte. Die Firma entwickelte VR-Headsets und immersive Display-Technologien in einer Zeit, in der der Begriff „VR“ noch eher Forschungslabors als Konsumenten erreichte.

Vier Jahre blieb Ternus bei Virtual Research Systems, von Juli 1997 bis Juni 2001. In dieser Zeit sammelte er Erfahrung mit Display-Technologie und Mensch-Computer-Schnittstellen – Kenntnisse, die sich Jahrzehnte später bei der Entwicklung der Apple Vision Pro als wertvoll erweisen sollten.

Einstieg bei Apple: Juli 2001

Im Juli 2001 wechselte Ternus zu Apple – ein historisch wichtiger Moment im Unternehmen. Steve Jobs war seit 1997 zurück, der iMac hatte Apple revitalisiert, und das Unternehmen stand kurz vor dem Eintritt in eine neue Produktkategorie: den iPod, der im Oktober 2001 vorgestellt werden sollte.

Ternus stieg als Mitglied des Product Design Teams ein. Seine ersten Projekte waren vergleichsweise unspektakulär – externe Mac-Monitore wie das Apple Cinema Display. Doch genau diese Arbeit gab ihm die Möglichkeit, sich tief in Apples Ingenieurkultur einzuarbeiten und Schritt für Schritt größere Verantwortung zu übernehmen.

Eine Anekdote aus seiner frühen Apple-Zeit, die er in seiner Penn-Commencement-Rede 2024 selbst erzählte, bringt seinen Charakter auf den Punkt: Bei der Entwicklung des Cinema Displays musste ein Zulieferer Schrauben mit 25 winzigen Rillen auf den Köpfen fertigen. Als Ternus spät abends beim Hersteller eine Lupe auf eine der Schrauben hielt und feststellte, dass der Zulieferer 35 Rillen statt der geforderten 25 eingearbeitet hatte, diskutierte er intensiv. „Ich erinnere mich genau, dass ich einen Moment zurücktrat und mich fragte: Was zum Teufel mache ich hier? Ist das normal?“, erzählte Ternus. „Ich habe gemerkt, dass es vielleicht nicht normal ist – aber richtig. Richtig, weil ich bereits Monate an diesem Produkt gearbeitet hatte, und wenn man so viel Zeit in etwas investiert, sollte man sein Bestes geben. Vielleicht bemerkt es ein Kunde, vielleicht nicht – aber jedes Mal, wenn ich später eines dieser Displays auf einem Schreibtisch sah, hat es mir etwas bedeutet.“

Sein erster Vorgesetzter bei Apple, Steve Siefert, erzählte der New York Times eine andere prägnante Anekdote: Als das Team auf eine andere Etage umzog und Ternus als frisch beförderter Manager zwischen einem eigenen Büro und einem Platz im Großraumbereich mit seinem Team wählen konnte, entschied er sich bewusst dafür, bei seinem Team zu sitzen. Auch als Siefert 2011 in Rente ging und Ternus dessen Büro angeboten bekam, lehnte er erneut ab. Siefert nannte ihn einen „man of the people“ – eine Haltung, die später seine gesamte Führungskultur prägen sollte.

Aufstieg durch die Hardware-Ränge

2005 übernahm Ternus erstmals die Leitung eines Hardware-Engineering-Teams: die Entwicklung der G5-iMacs. In dieser Phase verbrachte er viel Zeit bei Zulieferern und Fertigungspartnern in Asien, was ihm tiefes Verständnis für Apples Produktionsprozesse verschaffte – ein Skill, der seinem späteren Aufstieg zugute kam.

Zwölf Jahre nach seinem Einstieg, im Jahr 2013, wurde Ternus zum Vice President of Hardware Engineering befördert. Er arbeitete in dieser Rolle unter Dan Riccio und übernahm die Verantwortung für mehrere zentrale Produktlinien von Apple.

Zu den Produkten, die Ternus in dieser Phase direkt mitverantwortet hat, zählen:

  • Jede Generation des iPad – vom iPad Pro 2018 über das iPad Air bis zu den aktuellen Modellen
  • Alle AirPods-Generationen, einschließlich AirPods Pro und AirPods Max
  • Zahlreiche Mac-Generationen, darunter das neu designte 2019er Mac Pro, der iMac Pro und spätere iMac-Refreshs
  • Die gesamte iPhone-Hardware ab 2020

Ab 2020 lag auch die iPhone-Hardware-Entwicklung in seiner Verantwortung, 2022 kam die Apple Watch hinzu. Damit kontrollierte Ternus bereits Apples wichtigste Produktkategorien – noch bevor er offiziell an die Spitze der Hardware-Entwicklung aufstieg.

Zu den strategischen Entscheidungen dieser Phase gehörte laut New York Times auch die Überlegung, den LiDAR-Sensor – ein damals vergleichsweise teures Bauteil von rund 40 US-Dollar – ausschließlich den Pro-Modellen des iPhones vorzubehalten. Ternus argumentierte, dass Pro-Käufer die Technologie eher zu schätzen wüssten als Standardmodell-Nutzer – eine Produktstrategie, die Apple in ähnlicher Form bis heute verfolgt.

Auch hinter iPadOS steht laut einem Bloomberg-Bericht maßgeblich Ternus. Er habe argumentiert, dass das iPad nicht das volle Potenzial seiner Hardware ausschöpfe, weil iOS nicht für größere Displays und stärkere Prozessoren optimiert sei. Das überzeugte Software-Chef Craig Federighi, eine iPad-spezifische Version des Betriebssystems mit Desktop-ähnlichem Multitasking zu entwickeln. Auch Apple Pencil und die magnetische Lade- und Pairing-Logik des iPads gehen auf sein Wirken zurück.

Senior Vice President: Januar 2021

Am 25. Januar 2021 gab Apple eine wichtige Umstrukturierung bekannt: Dan Riccio, zuvor Senior Vice President of Hardware Engineering, wechselte in eine neue Rolle als Vice President of Engineering für ein damals noch nicht näher benanntes Projekt – wie sich später herausstellte, die Apple Vision Pro. Ternus übernahm Riccios Position als Senior Vice President of Hardware Engineering.

In dieser Rolle war Ternus verantwortlich für die gesamte Hardware-Entwicklung bei Apple: iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, AirPods, Apple Vision Pro und alle weiteren Hardware-Produkte. Er berichtete direkt an CEO Tim Cook und gehörte damit zum engsten Führungskreis des Unternehmens.

Der Mann hinter Apple Silicon

Einer von Ternus‘ wichtigsten Beiträgen für Apple war seine zentrale Rolle beim Übergang der Mac-Produktlinie von Intel-Prozessoren zu Apple Silicon. Diese Transformation gilt als eine der gewagtesten technischen Entscheidungen der Cook-Ära – und sie hätte ohne Ternus‘ Hardware-Team nicht funktioniert.

Ternus führte persönlich mehrere Keynote-Präsentationen zum Thema Apple Silicon und wurde damit zum öffentlichen Gesicht des Umstiegs. Er stellte die ersten M1-Macs vor, erklärte die Architektur-Vorteile gegenüber Intel und war maßgeblich daran beteiligt, dass die Umstellung innerhalb der ursprünglich angekündigten Zeitspanne gelang.

Keynote-Präsenz und öffentliches Gesicht

In den letzten Jahren hat Apple Ternus zunehmend zum öffentlichen Gesicht von Hardware-Präsentationen gemacht. Zu den Produkten, die er auf Apple-Keynotes vorgestellt hat, zählen:

  • Refreshs von iMac und MacBook Pro
  • Der iMac Pro und der komplett neu designte 2019er Mac Pro
  • Die iPad-Pro-Generation 2018
  • Die ersten Apple-Silicon-Macs
  • Das iPhone Air, Apples radikal dünnes iPhone aus dem Herbst 2025

Besonders die iPhone-Air-Präsentation im Herbst 2025 galt als Signal: Ternus bekam nicht nur eine größere Bühne, sondern übernahm auch Rollen, die zuvor Tim Cook vorbehalten waren. Im September 2025 begrüßte Ternus die ersten Kunden im Apple Store Regent Street in London zum iPhone-17-Launch – eine Rolle, die Cook traditionell am Apple Store Fifth Avenue in New York übernahm. Auch laut Mark Gurman (Bloomberg) war dies ein bewusstes Signal von Apple in Richtung Führungsübergang.

Ternus als Mensch und Führungspersönlichkeit

John Ternus gilt als genaues Gegenteil eines Show-CEOs. In Bloomberg-Berichten wird er als zurückhaltend, ruhig und detailversessen beschrieben. Ein interner Apple-Insider formulierte es gegenüber Bloomberg so: Tim Cook schätze ihn sehr, weil er gute Präsentationen halten könne, sehr sanftmütig sei und niemals etwas Kontroverses in eine E-Mail schreibe.

Er ist dafür bekannt, Ideen zu verteidigen, die zunächst ungewöhnlich klingen. Laut einem Bericht der New York Times war Ternus Teil des Teams, das eine damals unerprobte Magnet-Technik zur Fixierung des iPhone-Displays einführte – ein Ansatz, der intern zunächst skeptisch aufgenommen wurde. Dieser Ansatz – pragmatisch, aber offen für radikale Lösungen – kennzeichnet seine gesamte Laufbahn.

Auch in Interviews bleibt Ternus zurückhaltend. Auf Fragen zur Nachfolgespekulation um Tim Cook antwortete er öffentlich nur kurz, er liebe seinen jetzigen Job und genieße die Arbeit mit den Apple-Teams. Sein Privatleben ist öffentlich praktisch nicht dokumentiert – über seine Familie, sein Vermögen oder persönliche Interessen ist außerhalb seines Berufs nahezu nichts bekannt.

Nachhaltigkeit und Materialinnovation

Ein Schwerpunkt, den Ternus in den letzten Jahren gesetzt hat, ist die Nachhaltigkeit der Apple-Produkte. Laut Apples offizieller Pressemitteilung zur CEO-Ankündigung hat er die Entwicklung einer neuen, recycelten Aluminium-Legierung maßgeblich vorangetrieben, die mittlerweile in mehreren Produktlinien zum Einsatz kommt. Auch der Einsatz von 3D-gedrucktem Titan bei der Apple Watch Ultra 3 geht auf sein Team zurück.

Parallel hat er Apples Bemühungen um bessere Reparierbarkeit verstärkt – eine Weichenstellung, mit der Apple auf wachsenden regulatorischen Druck reagiert. Apple betonte in seiner Pressemitteilung ausdrücklich Ternus‘ Fokus auf „Zuverlässigkeit und Langlebigkeit“ und die Einführung neuer Techniken, die Apple-Produkte widerstandsfähiger machen.

Erweiterte Zuständigkeiten: Robotik und Design

In den letzten Jahren vor seiner Ernennung zum CEO wurden Ternus‘ Zuständigkeiten deutlich erweitert. Laut Bloomberg übernahm er 2025 die Leitung einer zuvor geheim gehaltenen Robotik-Einheit bei Apple. Zu deren Projekten zählt unter anderem ein Tisch-Gerät mit beweglichem Display, das während FaceTime-Calls automatisch dem im Raum sich bewegenden Sprecher folgen kann – geplanter Marktstart frühestens 2026 / 2027.

Außerdem hat Ternus zunehmend Verantwortung für Produktmarketing und Design übernommen. Laut Bloomberg geht er so weit, persönlich Copy für Apples Website und Event-Materialien zu redigieren. Als Aufsicht über Hardware- und Software-Design gilt er inzwischen als wichtigste Schnittstelle zwischen Apples Design-Organisation und dem Senior Management. Mit anderen Worten: Ternus war längst vor seiner offiziellen Ernennung zum CEO eine der einflussreichsten Personen im Unternehmen.

Die Ernennung zum Apple-CEO

Am 20. April 2026 gab Apple offiziell bekannt, dass John Ternus zum 1. September 2026 neuer CEO des Unternehmens wird. Die Entscheidung war das Ergebnis eines langjährigen Nachfolgeprozesses, den Apple intern mindestens seit 2024 / 2025 intensiv betrieben hatte. Der Board of Directors stimmte einstimmig für Ternus.

Tim Cook äußerte sich in der offiziellen Pressemitteilung mit großen Worten: Ternus habe „den Geist eines Ingenieurs, die Seele eines Innovators und das Herz, mit Integrität und Ehre zu führen“, erklärte Cook. Er sei ein Visionär, dessen Beiträge zu Apple über 25 Jahre „schon jetzt zu zahlreich sind, um sie zu zählen“.

Ternus selbst zeigte sich in seinem offiziellen Statement demütig: „Ich bin tief dankbar für diese Gelegenheit, Apples Mission weiterzutragen“, erklärte er. „Da ich nahezu meine gesamte Karriere bei Apple verbracht habe, hatte ich das Glück, unter Steve Jobs zu arbeiten und Tim Cook als Mentor zu haben.“

Cook bleibt über den Sommer CEO und arbeitet mit Ternus an einem reibungslosen Übergang. Ab dem 1. September 2026 übernimmt Ternus die operative und strategische Führung des Unternehmens, während Cook als Executive Chairman weiterhin mit dem Board verbunden bleibt und sich vor allem auf den Austausch mit politischen Entscheidungsträgern konzentriert. In seinem Community Letter an die Apple-Nutzer bezeichnete Cook Ternus als „brillanten Ingenieur und Denker“, der die richtige Führung für die kommenden Jahre mitbringe.

Warum die Wahl auf Ternus fiel

Mehrere Faktoren haben Ternus zum eindeutigen Favoriten für die Cook-Nachfolge gemacht:

Alter und Amtszeit-Potenzial: Mit 50 Jahren bei seiner Ernennung ist Ternus fast exakt so alt wie Cook bei dessen CEO-Amtsantritt 2011. Der Board of Directors schätzt diese Konstellation, weil sie eine lange Amtszeit ermöglicht.

Engineering-Hintergrund: Apple bewegt sich in eine Zukunft, die von Apple Silicon, Mixed Reality und künstlicher Intelligenz geprägt sein wird. Ein CEO mit Hardware-Engineering-DNA passt strategisch zur aktuellen Ausrichtung des Unternehmens.

Interne Akzeptanz: Ternus gilt als außerordentlich beliebt im eigenen Unternehmen – eine wichtige Voraussetzung für einen CEO, der die Apple-Kultur repräsentieren muss.

Cooks Vertrauen: Cook hat Ternus über Jahre hinweg zunehmend mehr Verantwortung übertragen – nicht nur für Hardware, sondern auch für Produkt-Roadmaps und strategische Entscheidungen. Das war eine bewusste Vorbereitung auf die Übernahme.

Keynote-Erfahrung: Anders als viele Hardware-Chefs ist Ternus an öffentliche Auftritte gewöhnt. Er hat bereits Dutzende Präsentationen auf Apple-Events gehalten und kann die Rolle des öffentlichen Gesichts des Unternehmens übernehmen.

Was Apple unter Ternus erwarten könnte

Ternus bringt einen fundamental anderen Hintergrund mit als Cook. Während Cook aus dem Operations- und Supply-Chain-Bereich stammte und Apple wirtschaftlich zur Spitze führte, ist Ternus ein klassischer Hardware-Ingenieur. Das wird sich vermutlich in der strategischen Ausrichtung zeigen.

Zu den Themenfeldern, die ihn früh prägen werden, zählen:

Künstliche Intelligenz: Apple steht im KI-Bereich unter Druck. Die Überarbeitung von Siri und die weitere Entwicklung von Apple Intelligence werden zentrale Projekte seiner frühen Amtszeit.

Smart Glasses: Die für Ende 2026 erwarteten Apple Glasses könnten zu einem Produkt werden, das Ternus‘ Ära definiert – ähnlich wie die Apple Watch für Cook.

Hardware-Innovation: Ternus‘ Engineering-Fokus dürfte zu mutigen Hardware-Entscheidungen führen. Das iPhone Air, das er persönlich auf der Herbst-Keynote 2025 vorgestellt hat, ist ein Beispiel für diese Richtung.

Services und Ökosystem: Auch wenn Ternus aus der Hardware kommt, wird er das Services-Geschäft weiterentwickeln müssen, das unter Cook zum zweitwichtigsten Umsatzbringer von Apple gewachsen ist.

Das Wichtigste in Kürze: John Ternus im Überblick

KategorieDetails
Vollständiger NameJohn Patrick Ternus
GeborenMai 1975
HerkunftKalifornien, USA
AusbildungBachelor of Science in Mechanical Engineering (University of Pennsylvania, 1997)
Besondere Leistung im StudiumAll-Time Letterwinner des Penn-Schwimmteams
Station vor AppleMechanical Engineer bei Virtual Research Systems (1997–2001)
Apple-EinstiegJuli 2001 als Mitglied des Product Design Teams
VP of Hardware Engineering2013
Senior VP of Hardware Engineering25. Januar 2021
CEO von AppleAb 1. September 2026
Zuständigkeiten bis heuteiPhone, iPad, Mac, Apple Watch, AirPods, Apple Vision Pro, Apple Silicon
StilZurückhaltend, ingenieur-getrieben, detailversessen, intern sehr beliebt

Ein Ingenieur an der Spitze

Apple Tim Cook John Ternus
Bild: Apple

Der Aufstieg von John Ternus ist eine stille Erfolgsgeschichte. 25 Jahre lang hat er praktisch ohne öffentliches Profil an den Produkten gearbeitet, die Apple zum wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht haben – vom ersten Cinema Display bis zu den aktuellen Apple-Silicon-Macs, vom ersten iPad bis zum iPhone Air. Mit der Übernahme der CEO-Position am 1. September 2026 beginnt ein neues Kapitel für Apple.

Ternus ist kein externer Kandidat, sondern ein echter Apple-Insider. Er hat unter Steve Jobs begonnen, unter Tim Cook seinen gesamten Aufstieg erlebt und beide Kulturen in sich aufgenommen. Was ihn besonders macht: Seine Mischung aus technischer Tiefe, kultureller Verankerung und persönlicher Zurückhaltung. Apple bekommt mit ihm einen CEO, der das Unternehmen nicht neu erfinden muss – sondern einen, der es über die nächste Produkt-Ära hinweg begleiten kann, mit dem Blick eines Ingenieurs und der Ruhe eines Schwimmers, der Ausdauer gelernt hat, lange bevor die Welt auf ihn schaute.

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