Der iMac ist seit 2021 Apples farbenfrohster Mac – und bekommt 2026 nicht nur einen neuen Chip, sondern auch eine neue Farbpalette. Das M5-Update wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte erscheinen und bringt mehr Leistung bei gleichbleibendem Design. Dazu gibt es Gerüchte über ein mögliches Comeback des iMac Pro mit größerem Display.
Der 24-Zoll-iMac ist Apples All-in-One für alle, die einen aufgeräumten Schreibtisch und ein unkompliziertes Setup schätzen. Display, Lautsprecher, Kamera, Tastatur und Maus – alles in einem Gerät. In unserer Mac Kaufberatung: Mac mini vs. Mac Studio vs. iMac haben wir den iMac im Vergleich mit den anderen Desktop-Macs eingeordnet.
Das letzte Update kam im Oktober 2024 mit dem M4-Chip. Seitdem hat Apple den M5 bereits in mehreren MacBooks und im iPad Pro eingeführt. Der iMac ist der nächste logische Kandidat. Gleichzeitig deuten Code-Funde auf einen möglichen iMac mit M5 Max hin – was die Rückkehr eines iMac Pro bedeuten könnte. Nachfolgend fassen wir alle bekannten Gerüchte zusammen.
Das Wichtigste in Kürze
| Detail | Erwartung |
|---|---|
| Chip | M5 (sicher), möglicherweise M5 Max (iMac Pro) |
| Release | Zweite Jahreshälfte 2026, nach Mac Studio und Mac mini |
| Design | Gleiches 24-Zoll-Gehäuse, aber neue Farben |
| Startpreis | Voraussichtlich ab 1.499 € |
| Highlight | Neue Farbpalette laut Mark Gurman bestätigt |
Design: Neue Farben, gleiche Form
Das 24-Zoll-Design des iMac stammt aus dem Jahr 2021 und gilt weiterhin als modern. Das 11,5 mm dünne Gehäuse mit farblich abgestimmtem Stand, Tastatur und Maus wird beim M5-Update beibehalten.
Die spannendste Änderung betrifft die Farben. Mark Gurman berichtet, dass der M5 iMac eine „aufgefrischte Farbpalette“ erhalten wird. Welche Farben genau kommen, ist noch unklar. Aktuell gibt es sieben Optionen: Blau, Violett, Pink, Orange, Gelb, Grün und Silber. Beim M4-Update im Oktober 2024 wurden die Töne bereits leicht angepasst – Grün wurde heller, Pink kräftiger, Gelb weicher. Beim M5 könnte Apple mutigere Farben einführen, möglicherweise inspiriert vom erfolgreichen MacBook Neo.
An der Displaygröße ändert sich nichts: 24 Zoll mit 4.5K-Retina-Auflösung, 500 Nits Helligkeit und P3 Farbraum. OLED wird erst für 2027 oder später erwartet.

Chip: M5 – und vielleicht M5 Max
M5 im Standard-iMac
Der 24-Zoll-iMac wird mit dem M5-Chip ausgestattet – dem gleichen Chip, der bereits im MacBook Air M5 und im MacBook Pro 14″ verbaut ist. Die Verbesserungen gegenüber dem M4:
- Bis zu 15 % schnellere CPU-Leistung
- Bis zu 45 % schnellere GPU-Leistung
- Vierfache KI-Performance dank Neural Accelerator in jedem GPU-Kern
- 10-Core-CPU, 10-Core-GPU, 16-Core Neural Engine
Für den iMac bedeutet das: Spürbar mehr Leistung bei Foto- und Videobearbeitung, flüssigeres Arbeiten mit mehreren Apps und deutlich bessere Performance bei Apple-Intelligence-Funktionen.
iMac Pro mit M5 Max?
In Kernel-Debug-Dateien von Apple wurde der Codename „H17C“ entdeckt – der Prozessor, der als M5 Max identifiziert wird, verbaut in einem iMac-Gehäuse. Das deutet darauf hin, dass Apple zumindest einen iMac mit M5 Max testet.
Ob daraus ein Produkt wird, ist allerdings unsicher. Apple testet intern viele Konfigurationen, die nie auf den Markt kommen. Seit der Einstellung des iMac Pro 2021 und des 27-Zoll-iMac 2022 fehlt ein großer All-in-One-Mac. Apple verweist professionelle Nutzer stattdessen auf den Mac Studio in Kombination mit dem Studio Display.
Sollte Apple dennoch einen iMac Pro zurückbringen, wäre ein größeres Display (30 bis 32 Zoll), Mini-LED-Technik und der M5 Pro oder M5 Max denkbar. Der Preis würde voraussichtlich bei mindestens 2.000 € starten.
Arbeitsspeicher und Speicherplatz
Beim Standard-iMac mit M5 ist mit denselben Konfigurationen wie beim M4-Modell zu rechnen:
- Einstiegsmodell (8-Core GPU): 16 GB, konfigurierbar auf 24 GB, max. 1 TB SSD
- Standardmodell (10-Core GPU): 16 GB, konfigurierbar auf 24 GB oder 32 GB, max. 2 TB SSD
Eine Verdopplung des Basisspeichers auf 512 GB – wie bei den aktuellen MacBooks geschehen – wäre möglich, könnte aber den Einstiegspreis erhöhen.
Konnektivität
Der aktuelle iMac nutzt Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3. Mit dem M5-Update wird Apples N1-Chip erwartet, der Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 mitbringt. Da der N1-Chip bereits im MacBook Air M5 verbaut ist, liegt ein Upgrade beim iMac nahe.
Bei den Thunderbolt-Anschlüssen bleibt abzuwarten: Das Einstiegsmodell hat aktuell zwei Thunderbolt-4-Ports, das teurere Modell vier. Ob Apple auf Thunderbolt 5 umsteigt, ist unklar – beim MacBook Pro mit Basis-M5 blieb es bei Thunderbolt 4.
Release: Wann kommt der neue iMac?
Der iMac wird laut Mark Gurman nach dem Mac Studio und dem Mac mini erscheinen. Da beide für Mitte 2026 erwartet werden, ist der iMac in der zweiten Jahreshälfte – wahrscheinlich im September oder Oktober – am plausibelsten.
Das passt zum historischen Muster: Der M4 iMac kam im Oktober 2024, der M1 iMac im April 2021. Apple hat den iMac in der Vergangenheit auch schon Chipgenerationen überspringen lassen (den M3 iMac gab es nicht), aber beim M5 deutet alles auf ein Update hin.
Preis: Bleibt der iMac erschwinglich?
Der aktuelle 24-Zoll-iMac startet bei 1.499 € (Einstiegsmodell mit 8-Core GPU) und reicht bis 3.249 € in der höchsten Konfiguration. Apple dürfte die Preisstruktur beibehalten – es sei denn, der Basisspeicher verdoppelt sich, was eine leichte Preisanpassung nach sich ziehen könnte.
Ein möglicher iMac Pro mit M5 Max würde deutlich darüber liegen – schätzungsweise ab 2.000 bis 2.500 €.
iMac: Für wen lohnt sich das Warten?
Der iMac mit M5 ist ideal für alle, die einen unkomplizierten All-in-One-Mac suchen: Büroarbeit, Fotobearbeitung, kreative Projekte, Streaming und Homeschooling. Die neuen Farben machen das Upgrade auch optisch interessant.
Wer aktuell einen M4 iMac besitzt, wird den Leistungsunterschied im Alltag kaum bemerken. Für Nutzer eines M1 oder älteren Intel-iMac lohnt sich das Warten auf den M5 allerdings sehr – der Leistungssprung ist erheblich.
Professionelle Nutzer, die auf einen großen All-in-One hoffen, sollten die Gerüchte um einen iMac Pro im Auge behalten. Ob dieser tatsächlich kommt, ist aber noch nicht gesichert. Die sichere Alternative bleibt der Mac Studio mit Studio Display. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Apple)
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