Apple bietet aktuell vier iPad-Modelle an: das iPad der 11. Generation, das iPad mini, das iPad Air mit M4 und das iPad Pro mit M5. Alle laufen mit iPadOS 26, unterscheiden sich aber erheblich bei Chip, Display, Funktionsumfang und Preis. Diese Kaufberatung zeigt die tatsächlichen Unterschiede und hilft bei der richtigen Wahl.
Das iPad-Lineup ist 2026 so klar strukturiert wie selten zuvor. Vom Einsteigermodell bis zum professionellen Tandem-OLED-Tablet gibt es für jeden Anspruch das passende Gerät. Dabei hat Apple die Lücke zwischen den Modellen in diesem Jahr weiter geschlossen: Das neue iPad Air mit M4 bekommt 12 GB RAM, WLAN 7 und einen deutlich schnelleren Chip – und rückt damit näher ans Pro heran als je zuvor, wie schon der direkte Vergleich mit dem Vorgänger zeigte. Gleichzeitig bleibt das Basis-iPad das einzige Modell ohne Apple Intelligence, was die Kaufentscheidung im Einstiegssegment beeinflusst.
Das aktuelle iPad-Lineup im Apple Store Deutschland (Wi-Fi-Modelle):
- iPad (11. Gen, A16): ab 499 Euro – seit März 2025
- iPad mini (A17 Pro): ab 679 Euro – seit Oktober 2024
- iPad Air (M4): ab 799 Euro (11″) / ab 999 Euro (13″) – seit März 2026
- iPad Pro (M5): ab 1.299 Euro (11″) / ab 1.649 Euro (13″) – seit Oktober 2025
Die Cellular-Varianten kosten beim iPad mini und iPad Air jeweils 170 Euro mehr, beim iPad Pro sind es 250 Euro.
Diese Preise gelten erst seit dem 25. Juni. Apple hat damals die Preise für iPads, Macs und weitere Produkte angehoben, und das iPad-Lineup traf es prozentual härter als jede andere Produktlinie: Das Basismodell verteuerte sich um 120 Euro und damit um 32 Prozent, das iPad Air um 150 Euro, das iPad Pro um 200 Euro und das iPad mini um 130 Euro. Ursache ist der Speichermarkt – die DRAM-Preise stiegen im ersten Quartal 2026 um 98 Prozent, getrieben vom Bedarf der KI-Rechenzentren.
Vor allem für das Basis-iPad verschiebt das die Rechnung spürbar: Ein Tablet ohne Apple Intelligence und ohne vollständig laminiertes Display war für 379 Euro ein nachvollziehbarer Kompromiss. Für 499 Euro liegt es preislich nur noch 180 Euro unter dem iPad mini, das beides bietet.
Zwischen dem günstigsten iPad und dem teuersten iPad Pro liegen weiterhin über 1.000 Euro. Die Modelle richten sich an völlig unterschiedliche Zielgruppen – und genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die tatsächlichen Unterschiede.
Design und Display
iPad (11. Generation)
- 10,9 Zoll Liquid Retina Display (IPS, LED-Hintergrundbeleuchtung)
- 2.360 x 1.640 Pixel bei 264 ppi
- 500 Nits Helligkeit
- True Tone
- Nicht vollständig laminiert, kein P3 Wide Color, keine Antireflex-Beschichtung
- Aluminiumgehäuse in Silber, Blau, Pink und Gelb
- 7 mm dünn, 477 g (Wi-Fi)
Das Basis-iPad hat als einziges Modell im Lineup ein nicht vollständig laminiertes Display. Das bedeutet, dass zwischen der Glasoberfläche und dem eigentlichen Bildschirm ein sichtbarer Spalt besteht. Im Alltag fällt das beim Tippen oder Lesen kaum auf, beim Zeichnen mit dem Apple Pencil ist der Unterschied aber spürbar.
iPad mini
- 8,3 Zoll Liquid Retina Display (IPS, LED-Hintergrundbeleuchtung)
- 2.266 x 1.488 Pixel bei 326 ppi (höchste Pixeldichte aller iPads)
- 500 Nits Helligkeit
- P3 Wide Color, True Tone, vollständig laminiert, Antireflex-Beschichtung
- Aluminiumgehäuse in Blau, Violett, Polarstern und Space Grau
- 6,3 mm dünn, 293 g (Wi-Fi) – das leichteste iPad
Das iPad mini ist das kompakteste Apple-Tablet und das einzige, das bequem in eine Jackentasche passt. Trotz der kleinen Größe hat es die höchste Pixeldichte im gesamten iPad-Lineup.
iPad Air (M4)
- 11 Zoll oder 13 Zoll Liquid Retina Display (IPS, LED-Hintergrundbeleuchtung)
- 500 Nits (11″) bzw. 600 Nits (13″) Helligkeit
- P3 Wide Color, True Tone, vollständig laminiert, Antireflex-Beschichtung
- Aluminiumgehäuse in Blau, Violett, Polarstern und Space Grau
- 6,1 mm dünn, 464 g (11″, Wi-Fi) bzw. 616 g (13″, Wi-Fi)
Das iPad Air bietet wie schon beim Vorgänger die Wahl zwischen zwei Displaygrößen und ist damit das vielseitigste Modell für Kreative und Berufstätige, die kein Pro brauchen.
iPad Pro (M5)
- 11 Zoll oder 13 Zoll Ultra Retina XDR Display (Tandem OLED)
- ProMotion mit adaptiver Bildwiederholrate von 10 bis 120 Hz
- SDR: 1.000 Nits, XDR: 1.000 Nits Vollbild, 1.600 Nits Spitzenhelligkeit (HDR)
- 1 Nit minimale Helligkeit
- Kontrastverhältnis 2.000.000:1
- P3 Wide Color, True Tone, vollständig laminiert, Antireflex-Beschichtung
- Nanotexturglas-Option bei 1 TB und 2 TB Modellen
- Aluminiumgehäuse in Silber und Space Schwarz
- 5,1 mm (13″) bzw. 5,3 mm (11″) dünn – die dünnsten iPads aller Zeiten
- 444 g (11″, Wi-Fi) bzw. 579 g (13″, Wi-Fi)
Das iPad Pro ist das einzige iPad mit OLED-Display. Die Tandem-OLED-Technologie liefert tiefes Schwarz, extreme Kontraste und HDR-Spitzenhelligkeit auf einem Niveau, das kein anderes Tablet bietet. ProMotion mit 120 Hz macht Scrollen, Zeichnen und Animationen deutlich flüssiger als auf den 60-Hz-Displays der anderen Modelle.
Fazit Display: Das Basis-iPad reicht für Medienkonsum und einfache Aufgaben. Das mini bietet die schärfste Anzeige im kleinsten Format. Das Air deckt mit zwei Größen den Alltag und kreatives Arbeiten ab. Das Pro ist mit seinem Tandem-OLED-Display und 120 Hz ProMotion die unangefochtene Referenz für alle, die professionell mit Bild, Video oder Design arbeiten.
Chip und Leistung
| Modell | Chip | CPU | GPU | RAM | Speicherbandbreite |
|---|---|---|---|---|---|
| iPad (11. Gen) | A16 | 5-Core | 4-Core | 6 GB | n/a |
| iPad mini | A17 Pro | 6-Core (2P + 4E) | 5-Core | 8 GB | n/a |
| iPad Air (M4) | M4 | 8-Core (3P + 5E) | 9-Core | 12 GB | 120 GB/s |
| iPad Pro (M5) | M5 | 9/10-Core | 10-Core | 12/16 GB | 153 GB/s |
Der Leistungsunterschied zwischen den Modellen ist erheblich. Das iPad mit A16 bewältigt Alltagsaufgaben problemlos – Surfen, Streaming, E-Mails, einfache Spiele. Für anspruchsvollere Aufgaben wie Multitasking mit mehreren Apps oder leichte Bildbearbeitung reicht es, stößt aber bei rechenintensiven Workflows an Grenzen.
Das iPad mini mit A17 Pro ist trotz seiner kompakten Größe überraschend leistungsfähig. Es unterstützt Apple Intelligence und bietet genug Reserven für den mobilen Alltag.
Das iPad Air mit M4 macht einen großen Sprung. Mit 12 GB RAM und dem M4-Chip bewältigt es Videoschnitt in iMovie, Bildbearbeitung in Lightroom, Multitasking mit Stage Manager und sogar leichtere professionelle Workflows. Es ist für die meisten Nutzer mehr als ausreichend.
Das iPad Pro mit M5 ist die Leistungsspitze. Die Modelle mit 1 TB oder 2 TB haben eine 10-Core CPU und 16 GB RAM. Dazu kommt eine dedizierte Media Engine für Hardware-beschleunigtes 8K-Video, ProRes und ProRes RAW. Für professionelle Videoproduktion, 3D-Rendering und CAD-Anwendungen ist das Pro die einzige echte Wahl.
Fazit Leistung: Für den Alltag reichen A16 oder A17 Pro. Für kreatives Arbeiten und Produktivität bietet der M4 im Air das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Pro mit M5 ist nur dann nötig, wenn professionelle Workflows mit 8K-Video, ProRes oder komplexen 3D-Anwendungen betrieben werden.
Apple Intelligence
Ein wichtiger Punkt bei der Kaufentscheidung: Nicht alle iPads unterstützen Apple Intelligence.
| Modell | Apple Intelligence |
|---|---|
| iPad (11. Gen, A16) | Nein |
| iPad mini (A17 Pro) | Ja |
| iPad Air (M4) | Ja |
| iPad Pro (M5) | Ja |
Das iPad der 11. Generation mit A16-Chip ist das einzige aktuelle iPad ohne Apple Intelligence. Wer die Schreibwerkzeuge, Image Playground, Genmoji, intelligente Zusammenfassungen und Siri mit erweiterten Funktionen nutzen möchte, muss mindestens zum iPad mini oder iPad Air greifen. Wie sich die Funktionen einrichten und welche Geräte sie unterstützen, zeigt die Anleitung zu Apple Intelligence.
Zu beachten ist außerdem, dass ein zentraler Teil der Funktionen in Deutschland weiterhin fehlt: Siri AI ist auf iPhone und iPad in der EU nicht verfügbar, weil Apple und die EU-Kommission über die Auslegung des Digital Markets Act streiten. In der Schweiz greift diese Einschränkung nicht, dort steht der volle Funktionsumfang bereit.
Für alle, die Apple Intelligence langfristig nutzen wollen, bleibt das trotzdem ein entscheidendes Kriterium gegen das Basis-iPad – zumal der Preisabstand zum iPad mini seit der Juni-Anpassung auf 180 Euro geschrumpft ist.
Apple Pencil Unterstützung
| Modell | Apple Pencil Pro | Apple Pencil (USB-C) | Apple Pencil (1. Gen) | Schwebefunktion |
|---|---|---|---|---|
| iPad (11. Gen) | Nein | Ja | Ja (mit Adapter) | Nein |
| iPad mini | Ja | Ja | Nein | Ja |
| iPad Air (M4) | Ja | Ja | Nein | Ja |
| iPad Pro (M5) | Ja | Ja | Nein | Ja |
Der Apple Pencil Pro bietet gegenüber dem Apple Pencil (USB-C) zusätzlich haptisches Feedback, eine Quetschen-Geste für Werkzeugwechsel, die Funktion „Drehen“ für präzise Steuerung und eine verbesserte „Wo ist?“-Suche. Wer den vollen Funktionsumfang des Pencils nutzen möchte, braucht mindestens ein iPad mini, iPad Air oder iPad Pro.
Konnektivität und Anschlüsse
| Modell | USB | WLAN | Bluetooth | Mobilfunkchip |
|---|---|---|---|---|
| iPad (11. Gen) | USB-C 2.0 (480 Mbit/s) | WLAN 6 | 5.3 | Qualcomm |
| iPad mini | USB-C 3.0 (10 Gbit/s) | WLAN 6E | 5.3 | Qualcomm |
| iPad Air (M4) | USB-C 3.0 (10 Gbit/s) | WLAN 7 (N1 Chip) | 6 | Apple C1X |
| iPad Pro (M5) | Thunderbolt/USB 4 (40 Gbit/s) | WLAN 7 (N1 Chip) | 6 | Apple C1X |
Das iPad Air und iPad Pro nutzen Apples eigenen N1-Chip für drahtlose Netzwerke mit WLAN 7 und Bluetooth 6. Das Basis-iPad beschränkt sich auf WLAN 6 und USB 2.0 – ein deutlicher Nachteil bei der Datenübertragung.
Das iPad Pro ist das einzige Modell mit Thunderbolt/USB 4, was Übertragungsraten von bis zu 40 Gbit/s ermöglicht und die Verbindung mit professionellen Peripheriegeräten wie externen Displays, Speichern und Audio-Interfaces erleichtert.
Alle Modelle nutzen eSIM-Technologie in der Cellular-Variante – physische SIM-Karten werden nicht mehr unterstützt. Alle Cellular-Modelle bieten 5G.
Biometrische Sicherheit
| Modell | Entsperrung |
|---|---|
| iPad (11. Gen) | Touch ID (obere Taste) |
| iPad mini | Touch ID (obere Taste) |
| iPad Air (M4) | Touch ID (obere Taste) |
| iPad Pro (M5) | Face ID (TrueDepth Kamera) |
Das iPad Pro ist das einzige Modell mit Face ID. Es erkennt das Gesicht auch dann, wenn das iPad im Querformat gehalten wird. Alle anderen iPads nutzen Touch ID in der oberen Taste. Zusätzlich hat das iPad Pro einen LiDAR Scanner für Augmented Reality und präzise Tiefenmessung.
Kamera und Audio
Alle vier Modelle haben eine 12-MP-Rückkamera und eine 12-MP-Frontkamera mit Center Stage. Das iPad Pro bietet zusätzlich einen adaptiven True Tone Blitz auf der Rückseite und einen LiDAR Scanner.
Beim Sound gibt es Unterschiede:
- iPad (11. Gen): Stereo-Lautsprecher im Querformat
- iPad mini: Stereo-Lautsprecher im Querformat
- iPad Air (M4): Stereo-Lautsprecher im Querformat
- iPad Pro (M5): 4-Lautsprecher-Audio mit Ring aus vier Mikrofonen in Studioqualität
Das Pro hat das deutlich bessere Audiosystem – sowohl für Medienkonsum als auch für professionelle Audio- und Videoaufnahmen.
Akku und Laden
Alle vier Modelle bieten laut Apple bis zu 10 Stunden Surfen im Web mit WLAN oder Videowiedergabe. Bei den Cellular-Modellen sind es bis zu 9 Stunden über das mobile Datennetz.
Das iPad Pro bietet als einziges Modell Schnellladen: bis zu 50 Prozent in ca. 30 Minuten mit einem 60W-Netzteil oder höher – separat erhältlich.
Für wen lohnt sich welches Modell?
iPad (11. Gen, A16) – ab 499 € – die richtige Wahl, wenn:
- Ein möglichst günstiges Tablet für Streaming, Surfen, E-Mails und einfache Aufgaben gesucht wird
- Apple Intelligence keine Rolle spielt
- Das iPad hauptsächlich auf dem Sofa, in der Küche oder als Familien-Tablet genutzt wird
- Kinder ein eigenes Tablet für die Schule brauchen

iPad mini (A17 Pro) – ab 679 € – die richtige Wahl, wenn:
- Ein kompaktes, leichtes Tablet für unterwegs gesucht wird
- Apple Intelligence auf dem kleinsten iPad gewünscht ist
- Das Gerät in Berufen wie Medizin, Luftfahrt oder Außendienst eingesetzt wird
- Handschriftliche Notizen mit dem Apple Pencil Pro im kleinen Format gemacht werden sollen
- Ein handliches Tablet zum Lesen, Reisen und für den mobilen Alltag gebraucht wird

iPad Air (M4) – ab 799 € – die richtige Wahl, wenn:
- Ein leistungsstarkes Tablet für Studium, Büro und kreatives Arbeiten gesucht wird
- Die Wahl zwischen 11 und 13 Zoll Display wichtig ist
- Apple Intelligence, WLAN 7 und 12 GB RAM gewünscht sind
- Videoschnitt, Bildbearbeitung oder Multitasking mit Stage Manager betrieben wird
- Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im iPad-Lineup gesucht wird
- Der Apple Pencil Pro mit allen Funktionen genutzt werden soll

iPad Pro (M5) – ab 1.299 € – die richtige Wahl, wenn:
- Professionelle Videoproduktion, 3D-Rendering oder CAD-Anwendungen betrieben werden
- Ein OLED-Display mit 120 Hz ProMotion und HDR-Spitzenhelligkeit benötigt wird
- Face ID und LiDAR Scanner gebraucht werden
- Thunderbolt/USB 4 für externe Displays und Peripherie wichtig ist
- 4-Lautsprecher-Audio und Mikrofone in Studioqualität gebraucht werden
- ProRes-Videoaufnahme und Hardware-beschleunigtes 8K-Video benötigt werden

Wenn du mit dem Kauf noch warten kannst, lohnt ein Blick auf die kommenden Modelle: Sowohl beim iPad der 12. Generation als auch beim iPad mini 8 stehen Updates an – gerade im Einstiegssegment könnte sich die Rechnung damit noch einmal verschieben.
Alle Unterschiede auf einen Blick
| Merkmal | iPad (11. Gen) | iPad mini | iPad Air (M4) | iPad Pro (M5) |
|---|---|---|---|---|
| Preis ab (Wi-Fi) | 499 € | 679 € | 799 € (11″) / 999 € (13″) | 1.299 € (11″) / 1.649 € (13″) |
| Preis ab (Cellular) | – | 849 € | 969 € (11″) / 1.169 € (13″) | 1.549 € (11″) / 1.899 € (13″) |
| Display | 10,9″ Liquid Retina | 8,3″ Liquid Retina | 11″ / 13″ Liquid Retina | 11″ / 13″ Ultra Retina XDR |
| Displaytechnologie | IPS (LED) | IPS (LED) | IPS (LED) | Tandem OLED |
| ProMotion (120 Hz) | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Helligkeit | 500 Nits | 500 Nits | 500 / 600 Nits | 1.000 Nits SDR / 1.600 Nits HDR |
| Chip | A16 | A17 Pro | M4 | M5 |
| RAM | 6 GB | 8 GB | 12 GB | 12 / 16 GB |
| Apple Intelligence | Nein | Ja | Ja | Ja |
| Apple Pencil Pro | Nein | Ja | Ja | Ja |
| Entsperrung | Touch ID | Touch ID | Touch ID | Face ID |
| LiDAR | Nein | Nein | Nein | Ja |
| USB | USB-C 2.0 | USB-C 3.0 | USB-C 3.0 | Thunderbolt / USB 4 |
| WLAN | WLAN 6 | WLAN 6E | WLAN 7 | WLAN 7 |
| Bluetooth | 5.3 | 5.3 | 6 | 6 |
| 5G Cellular | Optional | Optional | Optional | Optional |
| Lautsprecher | Stereo | Stereo | Stereo | 4-Lautsprecher |
| Akku | Bis zu 10 Std. | Bis zu 10 Std. | Bis zu 10 Std. | Bis zu 10 Std. |
| Schnellladen | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Speicher | 128 / 256 / 512 GB | 128 / 256 / 512 GB | 128 / 256 / 512 GB / 1 TB | 256 / 512 GB / 1 / 2 TB |
| Gewicht (kleinstes Modell) | 477 g | 293 g | 464 g | 444 g |
| Farben | 4 | 4 | 4 | 2 |
Welches iPad lohnt sich 2026 wirklich?
Das iPad Air mit M4 ist 2026 das iPad mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit dem M4-Chip, 12 GB RAM, Apple Intelligence, WLAN 7 und der Wahl zwischen 11 und 13 Zoll deckt es alles ab, was Studierende, Kreative und Berufstätige im Alltag brauchen. Es ist leistungsfähig genug für Videoschnitt und Bildbearbeitung, unterstützt den Apple Pencil Pro mit allen Funktionen und kostet dabei weiterhin 500 Euro weniger als das Pro.
Das iPad Pro mit M5 rechtfertigt seinen Aufpreis nur für diejenigen, die das Tandem-OLED-Display mit ProMotion, Thunderbolt, Face ID, LiDAR und ProRes-Video tatsächlich brauchen. Für professionelle Workflows in Video, Design und 3D ist es konkurrenzlos. Für alle anderen ist das Air die bessere Investition.
Das iPad mini besetzt eine Nische, die kein anderes Apple-Tablet füllen kann. Es ist das einzige iPad, das wirklich mobil ist – leicht genug für eine Jackentasche, leistungsstark genug für Apple Intelligence und den Apple Pencil Pro.
Das Basis-iPad hat durch die Preisrunde am meisten verloren. Bei 379 Euro waren das fehlende Apple Intelligence und das nicht laminierte Display verschmerzbare Kompromisse für ein Zweitgerät. Bei 499 Euro trennen es nur noch 180 Euro vom iPad mini, das beide Schwächen nicht hat und zusätzlich den Apple Pencil Pro unterstützt. Als reines Familien- oder Kinder-Tablet bleibt es eine Option, seine frühere Rolle als selbstverständliche Einstiegsempfehlung hat es aber eingebüßt. (Bild: Apple)
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Häufige Fragen: iPad Kaufberatung
Das iPad Air mit M4. Es bietet einen leistungsstarken M4-Chip, 12 GB RAM, Apple Intelligence, WLAN 7, Apple Pencil Pro Unterstützung und die Wahl zwischen 11 und 13 Zoll – ab 799 Euro. Für die meisten Nutzer deckt es alles ab, was im Alltag, Studium und Beruf gebraucht wird.
Nein. Das iPad der 11. Generation mit A16-Chip ist das einzige aktuelle iPad ohne Apple Intelligence. Wer die Schreibwerkzeuge, Image Playground, Genmoji und Siri mit erweiterten Funktionen nutzen möchte, braucht mindestens ein iPad mini, iPad Air oder iPad Pro. Zu beachten ist, dass Siri AI in der EU derzeit generell nicht verfügbar ist – in der Schweiz dagegen schon.
Die größten Unterschiede sind das Display und die Leistung. Das iPad Pro hat ein Tandem-OLED-Display mit 120 Hz ProMotion, HDR-Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits und einem Kontrastverhältnis von 2.000.000:1. Dazu kommen Face ID, LiDAR Scanner, Thunderbolt/USB 4, 4-Lautsprecher-Audio und ProRes-Videoaufnahme. Das Air nutzt ein Liquid Retina Display mit 60 Hz und Touch ID.
Das iPad mini ist ideal für alle, die ein kompaktes, leichtes Tablet suchen, das in eine Jackentasche passt. Es unterstützt Apple Intelligence und den Apple Pencil Pro, wiegt nur 293 Gramm und hat mit 326 ppi die höchste Pixeldichte aller iPads. Besonders beliebt ist es bei Pendlern, im medizinischen Bereich und für handschriftliche Notizen unterwegs.
Das iPad Air mit M4 reicht für Videoschnitt in iMovie oder LumaFusion und Bildbearbeitung in Lightroom oder Affinity Photo vollkommen aus. Wer professionell mit ProRes, 8K-Video oder CAD-Software arbeitet, braucht das iPad Pro mit M5 und seiner dedizierten Media Engine.
Ja, alle vier aktuellen Modelle nutzen USB-C. Die Geschwindigkeit unterscheidet sich aber deutlich: Das iPad (11. Gen) überträgt mit USB 2.0 (480 Mbit/s), iPad mini und iPad Air mit USB 3.0 (10 Gbit/s) und das iPad Pro mit Thunderbolt/USB 4 (40 Gbit/s).
Der Apple Pencil Pro wird vom iPad mini (A17 Pro), iPad Air (M4) und iPad Pro (M5) unterstützt. Das iPad der 11. Generation ist nur mit dem Apple Pencil (USB-C) und dem Apple Pencil (1. Generation, mit Adapter) kompatibel – nicht mit dem Pencil Pro.



