Apple Music und Spotify sind die beiden größten Musikstreaming-Dienste weltweit. Beide bieten über 100 Millionen Songs, Offline-Downloads und personalisierte Empfehlungen. Die Unterschiede liegen bei Preis, Audioqualität, Funktionsumfang, Plattformunterstützung und den Extras, die über reines Musikhören hinausgehen. Dieser Vergleich zeigt, welcher Dienst sich für wen lohnt.
Die Entscheidung zwischen Apple Music und Spotify war lange eine Frage des Ökosystems: Wer Apple-Geräte nutzt, nahm Apple Music – alle anderen Spotify. 2026 ist die Situation differenzierter. Apple Music hat mit iOS 26.4 neue Discovery-Features eingeführt und bietet seit Jahren verlustfreies Audio ohne Aufpreis. Spotify hat im September 2025 endlich Lossless Audio nachgeliefert, allerdings nur bis 24 Bit/44,1 kHz – während Apple Music bis 24 Bit/192 kHz geht. Gleichzeitig bleibt Spotify mit seiner kostenlosen Stufe, der riesigen Podcast-Bibliothek und den überlegenen Algorithmen für Musikentdeckung für viele Nutzer die erste Wahl.
Die Preise im Vergleich (Deutschland, Stand Juli 2026):
| Plan | Apple Music | Spotify Premium |
|---|---|---|
| Individual | 11,99 €/Monat | 12,99 €/Monat |
| Familie (bis 6 Personen) | 19,99 €/Monat | 21,99 €/Monat |
| Student | 6,99 €/Monat | 6,99 €/Monat |
| Duo (2 Personen) | – | 17,99 €/Monat |
| Kostenlose Stufe | Nein | Ja (mit Werbung) |
Zum 17. Juli 2026 hat Apple die Preise für Apple Music in Deutschland angehoben. Beim Individual- und Familien-Abo bleibt Apple Music auch danach günstiger als Spotify Premium – 1 Euro pro Monat beim Individual-Abo, 2 Euro beim Familien-Abo, macht 12 beziehungsweise 24 Euro im Jahr. Beim Studententarif liegen beide Dienste seit Juli 2026 mit 6,99 Euro gleichauf. Spotify bietet dafür als einziger der beiden Dienste eine kostenlose, werbefinanzierte Stufe und ein Duo-Abo für zwei Personen.
Audioqualität
Hier hat Apple Music einen klaren Vorsprung.
| Merkmal | Apple Music | Spotify Premium |
|---|---|---|
| Standardqualität | AAC 256 kbit/s | OGG Vorbis 160 kbit/s (Web: AAC 128/256 kbit/s) |
| Lossless Audio | Ja (ALAC, 16 Bit/44,1 kHz bis 24 Bit/48 kHz) | Ja (FLAC, bis 24 Bit/44,1 kHz) |
| Hi-Res Lossless | Ja (bis 24 Bit/192 kHz) | Nein (max. 24 Bit/44,1 kHz) |
| 3D Audio / Dolby Atmos | Ja (ohne Aufpreis) | Nein |
| Höchste Streaming-Qualität | 24 Bit/192 kHz | 24 Bit/44,1 kHz (FLAC) |
Apple Music bietet seit 2021 verlustfreies Audio (Lossless) und hochauflösendes Audio (Hi-Res Lossless) ohne Aufpreis. Dazu kommt 3D Audio mit Dolby Atmos für räumlichen Klang – besonders beeindruckend mit AirPods Pro oder AirPods Max.
Spotify hat sein lang angekündigtes Lossless-Feature im September 2025 endlich ausgeliefert – vier Jahre nach der ersten Ankündigung. Spotify Premium Nutzer können jetzt in bis zu 24 Bit/44,1 kHz FLAC streamen, ohne Aufpreis. Damit ist Spotify bei der verlustfreien Audioqualität angekommen, bietet aber kein Hi-Res Lossless über 44,1 kHz an. Apple Music geht mit bis zu 24 Bit/192 kHz deutlich weiter und bietet zusätzlich Dolby Atmos – beides Features, die Spotify nicht hat.
Fazit Audio: Apple Music hat weiterhin die Nase vorn bei der Audioqualität. Hi-Res Lossless bis 24 Bit/192 kHz und Dolby Atmos ohne Aufpreis sind ein starkes Paket – besonders mit den richtigen Kopfhörern. Spotify hat mit Lossless in FLAC aufgeholt, erreicht aber nicht dieselbe maximale Auflösung und bietet kein 3D Audio.
Musikbibliothek und Inhalte
| Merkmal | Apple Music | Spotify |
|---|---|---|
| Songs | Über 100 Millionen | Über 100 Millionen |
| Podcasts | Über Apple Podcasts (separate App) | Integriert (über 6 Millionen) |
| Hörbücher | Über Apple Books (separate App) | 15 Stunden/Monat (Premium Individual) |
| Musikvideos | Ja | Ja (Clips und vollständige Videos in ausgewählten Märkten) |
| Live-Radio | Apple Music Radio (6 Sender) | – |
| Klassische Musik | Apple Music Classical (eigene App, ohne Aufpreis) | Integriert |
| Liedtexte in Echtzeit | Ja | Ja |
| Liedtext-Übersetzung | Ja (automatisch in mehrere Sprachen) | – |
| Apple Music Sing | Ja (anpassbare Vocals, iPhone als Mikrofon) | – |
| AutoMix | Ja (DJ-artige Übergänge mit Beat Matching, nur mit Abo) | – |
| Crossfade | Ja (manuell einstellbar, auch ohne Abo) | Ja (manuell einstellbare Überblendung) |
| Music Haptics | Ja (haptisches Feedback beim Hören auf iPhone) | – |
| Ambient Music | Ja (Stimmungs-Playlists: Sleep, Chill, Productivity, Wellbeing) | – |
| Bibliothek anpinnen | Ja (Alben, Künstler, Playlists oben fixieren) | Ja (Playlists, Alben, Künstler, Podcasts) |
| Collaborative Playlists | Ja (Songs hinzufügen, entfernen, Emoji-Reaktionen) | Ja |
| SharePlay / CarPlay DJ | Ja (DJ-Funktion teilen im Auto) | – |
| Spotify DJ | – | Ja (KI-DJ mit Sprachkommentar, seit Mai 2026 auch in DE) |
| Spotify Jam | – | Ja (Echtzeit-Hörsessions mit Freunden) |
| Daylist | – | Ja (stimmungsbasierte, sich ständig ändernde Playlist) |
| Blend | – | Ja (gemeinsame Playlists basierend auf gemeinsamem Geschmack) |
| Spotify Connect | – | Ja (Wiedergabe nahtlos zwischen Geräten wechseln) |
| Equalizer | Über Geräte-EQ | Ja (integrierter EQ in der App) |
| Sleep Timer | Über Geräte-Timer | Ja (integrierter Einschlaftimer) |
| Lokale Dateien importieren | Ja (über iTunes/Musik-App) | Ja (eigene MP3s in Spotify importieren) |
| Taste Profile | – | Ja (Beta – nur in Neuseeland verfügbar) |
Bei der reinen Musikbibliothek herrscht Gleichstand: Beide bieten über 100 Millionen Songs. Die Unterschiede liegen in den Extras.
Spotify ist die klare Nummer eins bei Podcasts. Über 6 Millionen Podcasts sind direkt in der App integriert, darunter zahlreiche Exklusiv-Inhalte. Bei Apple sind Podcasts in einer separaten App (Apple Podcasts) untergebracht – funktional gut, aber nicht in das Musikerlebnis integriert. Dazu bietet Spotify einige einzigartige Features: Spotify DJ ist ein KI-gesteuerter DJ mit Sprachkommentar, der personalisierte Musik auswählt und erklärt – seit Mai 2026 auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz und in deutscher Sprache verfügbar, weiterhin als Beta. Daylist ist eine stimmungsbasierte Playlist, die sich im Laufe des Tages automatisch an die aktuelle Stimmung anpasst. Blend ermöglicht es, mit Freunden gemeinsame Playlists basierend auf dem gemeinsamen Geschmack zu erstellen. Mit Spotify Jam können mehrere Personen in Echtzeit gemeinsam Musik hören und die Wiedergabe steuern. Spotify Connect erlaubt es, die Wiedergabe nahtlos zwischen verschiedenen Geräten zu wechseln. Und mit dem neuen Taste Profile (Beta, bisher nur in Neuseeland) können Nutzer ihren Geschmack aktiv steuern und Empfehlungen gezielt beeinflussen. Spotify bietet außerdem einen integrierten Equalizer, einen Sleep Timer und die Möglichkeit, mit Crossfade die Überblendung zwischen Songs manuell einzustellen.
Apple Music bietet dafür Live-Radio mit sechs kuratierten Sendern (Apple Music 1, Hits, Country, Música Uno, Club und Chill), eine eigenständige App für klassische Musik (Apple Music Classical) und Apple Music Sing – ein Karaoke-Feature mit anpassbaren Vocals und Echtzeit-Liedtexten, bei dem das iPhone sogar als Mikrofon fungiert. Neu in iOS 26 ist AutoMix, das Songs mit DJ-artigen Übergängen nahtlos ineinander überblendet – inklusive Beat Matching und Time Stretching. AutoMix erfordert ein Apple Music Abo, während Crossfade auch ohne Abo genutzt werden kann und manuell von 1 bis 12 Sekunden einstellbar ist. Mehr dazu im Artikel Apple Music Übergänge einrichten: AutoMix oder Crossfade. Alle Details zu den Neuerungen gibt es im Artikel iOS 26: Alle Apple Music Neuerungen im Überblick. Liedtexte werden automatisch in mehrere Sprachen übersetzt, und Music Haptics liefert haptisches Feedback beim Musikhören auf dem iPhone. Mit Ambient Music lassen sich stimmungsbasierte Playlists (Sleep, Chill, Productivity, Wellbeing) über ein Widget direkt vom Home Screen starten. Collaborative Playlists ermöglichen es, mit Freunden gemeinsam Playlists zu gestalten – inklusive Emoji-Reaktionen. Dazu lassen sich seit iOS 26 Playlists erstmals in Ordner organisieren. Und mit SharePlay über CarPlay lässt sich die DJ-Funktion im Auto mit Beifahrern teilen.
Fazit Inhalte: Beide Dienste haben starke, aber unterschiedliche Extras. Spotify punktet mit Podcasts, Spotify DJ, Jam, Daylist, Blend, Connect, integriertem EQ und Sleep Timer. Apple Music überzeugt mit Live-Radio, AutoMix, Lyrics Translation, Music Haptics, Apple Music Sing, SharePlay im Auto und Classical.
Musikentdeckung und Algorithmen
Die Musikentdeckung war lange Spotifys größte Stärke – und ein Bereich, in dem Apple Music aufholt.
Spotify
- Discover Weekly: Wöchentlich personalisierte Playlist mit 30 Songs basierend auf dem Hörverhalten
- Release Radar: Neue Veröffentlichungen von Künstlern, denen man folgt
- Daily Mix: Mehrere tägliche Playlists, die bekannte Songs mit neuen Empfehlungen mischen
- Spotify Wrapped: Jährlicher Rückblick auf die eigene Hörstatistik
Apple Music
- Playlist Playground (neu, iOS 26.4): Erstellt per Texteingabe personalisierte Playlists auf Basis von On-Device-Intelligenz – aktuell nur in den USA verfügbar (Beta, nur Englisch)
- Konzerte (neu, iOS 26.4): Zeigt Konzerte in der Nähe von Künstlern aus der eigenen Mediathek und empfiehlt neue Artists
- Offline-Musikerkennung (neu, iOS 26.4): Erkennt Songs ohne Internetverbindung und liefert Ergebnisse automatisch, sobald man wieder online ist
- Discovery Station: Kuratierte Empfehlungen basierend auf dem Hörverhalten
- Personalisierte Playlists: Favorites Mix, New Music Mix, Chill Mix und weitere
- Replay: Jährlicher und monatlicher Rückblick auf die eigene Hörstatistik – mehr dazu im Artikel Apple Music Replay 2026
Spotify hat über Jahre hinweg den besten Algorithmus für Musikentdeckung aufgebaut. Discover Weekly gilt als Goldstandard in der Branche. Apple Music setzt stärker auf eine Mischung aus redaktioneller Kuratierung und algorithmischen Empfehlungen. Mit Playlist Playground in iOS 26.4 hat Apple einen großen Schritt gemacht – die Funktion nutzt On-Device-Intelligenz, um aus einfachen Texteingaben personalisierte Playlists zu generieren.
Fazit Entdeckung: Spotify bleibt der König der algorithmischen Musikentdeckung. Apple Music holt mit Playlist Playground auf, setzt aber weiterhin stärker auf kuratierte Inhalte. Wer ständig neue Musik entdecken will, ist bei Spotify besser aufgehoben.
Plattformen und Geräteunterstützung
| Plattform | Apple Music | Spotify |
|---|---|---|
| iPhone / iPad | Ja (nativ) | Ja |
| Mac | Ja (nativ) | Ja |
| Apple Watch | Ja (nativ) | Ja |
| Apple TV | Ja (nativ) | Ja |
| HomePod | Ja (nativ, Siri) | Ja (über AirPlay) |
| Android | Ja | Ja (nativ) |
| Windows | Ja (iTunes / Web) | Ja (nativ) |
| Webbrowser | Ja | Ja |
| Smart Speaker (Alexa, Google) | Eingeschränkt | Ja (nativ) |
| Spielkonsolen (PS5, Xbox) | Ja | Ja |
| Smart-TVs | Über AirPlay | Ja (nativ auf vielen Modellen) |
| CarPlay / Android Auto | Ja | Ja |
Apple Music funktioniert am besten im Apple-Ökosystem. Auf iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, Apple TV und HomePod ist das Erlebnis nahtlos integriert – inklusive Siri-Steuerung, Handoff und iCloud-Synchronisation. Auf Android und Windows funktioniert Apple Music, aber das Erlebnis ist nicht auf demselben Niveau.
Spotify ist plattformübergreifend die flexiblere Lösung. Die App läuft nativ auf praktisch jedem Gerät – Android, Windows, Spielkonsolen, Smart-TVs, Smart-Speaker von Amazon und Google. Wer in einem gemischten Ökosystem lebt (z. B. iPhone mit Windows-PC und Alexa-Lautsprechern), hat mit Spotify weniger Reibung.
Fazit Plattformen: Im Apple-Ökosystem ist Apple Music die nahtlosere Wahl. In gemischten oder nicht-Apple-Umgebungen ist Spotify deutlich flexibler.
Datenschutz
| Merkmal | Apple Music | Spotify |
|---|---|---|
| Geschäftsmodell | Abo-basiert (kein Werbetarif) | Abo + werbefinanziert |
| Datennutzung | Minimal, On-Device-Verarbeitung | Umfangreiche Datensammlung für Werbung und Personalisierung |
| Social Features | Optionales Profil, Playlists teilen, Follower | Öffentliche Playlists, Follower, Aktivitätsfeed |
Apple Music sammelt deutlich weniger Nutzerdaten als Spotify. Es gibt keinen werbefinanzierten Tarif, daher kein Geschäftsmodell, das auf Datenverkauf basiert. Playlist Playground und andere Empfehlungs-Features nutzen On-Device-Intelligenz über Apple Intelligence.
Spotify sammelt umfangreiche Daten über das Hörverhalten, um Werbung in der kostenlosen Stufe zu personalisieren und seine Algorithmen zu verbessern. Wer Wert auf Datenschutz legt, ist bei Apple Music besser aufgehoben.
Apple One: Apple Music im Bundle
Apple Music ist Teil von Apple One, dem Bundle-Abo, das mehrere Apple-Dienste kombiniert:
- Apple One Individual (19,95 €/Monat): Apple Music, Apple TV, Apple Arcade, iCloud+ (50 GB)
- Apple One Family (25,95 €/Monat): Alles aus Individual für bis zu 6 Familienmitglieder, iCloud+ (200 GB)
- Apple One Premium (34,95 €/Monat): Alles aus Family plus Apple Fitness+, iCloud+ (2 TB) – in Deutschland ohne Apple News+, da dieser Dienst hier nicht angeboten wird.
Wer bereits Apple TV oder iCloud+ nutzt, kann mit Apple One deutlich sparen. Das Individual-Bundle kostet nur 8 Euro mehr als Apple Music allein – und enthält Apple TV, Apple Arcade und 50 GB iCloud-Speicher dazu. Kurios: Weil die Bundle-Preise in Deutschland stabil geblieben sind, kostet das reine Music-Familienabo mit 19,99 Euro inzwischen sogar minimal mehr als das komplette Apple One Individual für 19,95 Euro.
Für wen lohnt sich welcher Dienst?
Apple Music – die richtige Wahl, wenn:
- Das Apple-Ökosystem genutzt wird (iPhone, Mac, HomePod, AirPods)
- Audioqualität Priorität hat (Lossless, Hi-Res, Dolby Atmos)
- Datenschutz wichtig ist
- Apple One als Bundle genutzt wird
- Kuratierte Playlists und Apple Music Classical geschätzt werden
- Ein günstigerer Preis als Spotify Premium gewünscht ist (Individual und Familie)
Spotify – die richtige Wahl, wenn:
- In einem gemischten Ökosystem gelebt wird (Android + Windows + Smart Speaker)
- Podcasts direkt in der Musik-App integriert sein sollen
- Die algorithmische Musikentdeckung (Discover Weekly, Daily Mix) geschätzt wird
- Eine kostenlose, werbefinanzierte Stufe genutzt werden soll
- Spotify Wrapped und die Social Features (öffentliche Playlists, Follower) wichtig sind
Alle Unterschiede auf einen Blick
| Merkmal | Apple Music | Spotify Premium |
|---|---|---|
| Preis (Individual) | 11,99 €/Monat | 12,99 €/Monat |
| Preis (Familie) | 19,99 €/Monat | 21,99 €/Monat |
| Preis (Student) | 6,99 €/Monat | 6,99 €/Monat |
| Kostenlose Stufe | Nein | Ja (mit Werbung) |
| Songs | 100 Mio.+ | 100 Mio.+ |
| Lossless Audio | Ja (ALAC, bis 24 Bit/48 kHz) | Ja (FLAC, bis 24 Bit/44,1 kHz) |
| Hi-Res Lossless | Ja (bis 24 Bit/192 kHz) | – |
| Dolby Atmos / 3D Audio | Ja | – |
| AutoMix | Ja (nur mit Abo) | – |
| Crossfade | Ja (auch ohne Abo) | Ja (manuell einstellbar) |
| Podcasts | Separate App (Apple Podcasts) | Integriert (6 Mio.+) |
| Live-Radio | Ja (6 Sender) | – |
| Klassische Musik | Apple Music Classical (eigene App) | Integriert |
| Musikentdeckung | Playlist Playground, Discovery Station | Discover Weekly, Daily Mix, Release Radar |
| Spotify DJ | – | Ja (seit Mai 2026 in DE, Beta) |
| Daylist | – | Ja |
| Blend | – | Ja (gemeinsamer Geschmack) |
| Spotify Jam | – | Ja (Echtzeit-Hörsessions) |
| Taste Profile | – | Ja (Beta – nur Neuseeland) |
| Lyrics | Echtzeit + Sing + Übersetzung | Echtzeit |
| Music Haptics | Ja | – |
| Ambient Music | Ja (4 Stimmungs-Playlists) | – |
| Collaborative Playlists | Ja (mit Emoji-Reaktionen) | Ja |
| SharePlay / CarPlay DJ | Ja | – |
| Konzerte/Ticketing | Ja (neu, iOS 26.4) | Ja |
| Spotify Connect | – | Ja |
| Equalizer | Über Geräte-EQ | Ja (integriert) |
| Sleep Timer | Über Geräte-Timer | Ja (integriert) |
| Lokale Dateien | Ja (über iTunes/Musik-App) | Ja |
| Offline-Downloads | Ja | Ja |
| Apple-Ökosystem | Nativ integriert | Unterstützt |
| Android / Windows | Unterstützt | Nativ integriert |
| Smart Speaker | HomePod (nativ), andere eingeschränkt | Alexa, Google, Sonos (nativ) |
| Spielkonsolen | Ja (PS5, Xbox) | Ja (PS5, Xbox) |
| Datenschutz | Hoch (On-Device) | Mittel (Datensammlung für Werbung) |
| Bundle-Option | Apple One (ab 19,95 €) | – |
Apple Music oder Spotify – was lohnt sich?
Für Nutzer im Apple-Ökosystem ist Apple Music 2026 die stärkere Wahl. Die nahtlose Integration mit iPhone, Mac, AirPods und HomePod, die überlegene Audioqualität mit Lossless und Dolby Atmos, der niedrigere Preis in den Individual- und Familientarifen und der bessere Datenschutz machen das Gesamtpaket überzeugend. Mit Playlist Playground hat Apple zudem den größten Schwachpunkt – die Musikentdeckung – deutlich verbessert.
Spotify bleibt die bessere Wahl für alle, die plattformübergreifend unterwegs sind, Podcasts in der Musik-App haben wollen und die algorithmische Musikentdeckung schätzen. Die kostenlose Stufe ist ein unschlagbarer Einstieg für alle, die Musik hören wollen, ohne dafür zu bezahlen. Mit Lossless Audio hat Spotify seit September 2025 eine wichtige Lücke geschlossen, erreicht aber nicht die Hi-Res-Qualität von Apple Music.
Am Ende gilt: Beide Dienste bieten Zugriff auf dieselbe Musikbibliothek von über 100 Millionen Songs. Die Entscheidung hängt davon ab, in welchem Ökosystem man lebt, wie wichtig Audioqualität ist und ob Podcasts integriert sein sollen. Wer von Spotify zu Apple Music wechseln möchte, kann mit dem Apple Music Transfer Tool Playlists und Musiksammlungen direkt übertragen. (Bild: Shutterstock / Yalcin Sonat)
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Häufige Fragen: Apple Music vs. Spotify
Das hängt vom Ökosystem und den Prioritäten ab. Apple Music punktet mit besserer Audioqualität, nahtloser Integration auf iPhone, Mac und HomePod, mehr Datenschutz und einem niedrigeren Preis in den Individual- und Familientarifen. Spotify ist stärker bei plattformübergreifender Nutzung, integrierten Podcasts, der algorithmischen Musikentdeckung und bietet als einziger der beiden eine kostenlose Stufe.
Seit Juli 2026 kostet Apple Music 11,99 € (Individual), 19,99 € (Familie) und 6,99 € (Student). Spotify Premium liegt bei 12,99 €, 21,99 € und 6,99 €. Damit ist Apple Music beim Individual- und Familien-Abo günstiger, beim Studententarif liegen beide gleichauf. Spotify bietet zusätzlich ein Duo-Abo für 17,99 € und eine kostenlose, werbefinanzierte Stufe.
Apple Music bietet Hi-Res Lossless bis 24 Bit/192 kHz sowie Dolby Atmos – beides ohne Aufpreis. Spotify hat im September 2025 Lossless in FLAC nachgeliefert, allerdings nur bis 24 Bit/44,1 kHz und ohne 3D Audio. Für audiophile Ansprüche bleibt Apple Music die stärkere Wahl.
Nein. Apple Music bietet nur eine kostenlose Testphase, danach ist ein Abo nötig. Spotify hat als einziger der beiden Dienste eine dauerhaft kostenlose, werbefinanzierte Stufe – allerdings mit Werbeunterbrechungen, ohne Offline-Downloads und mit eingeschränkter Steuerung auf dem Smartphone.
Ja. Über das integrierte Apple Music Transfer Tool lassen sich Playlists und die gespeicherte Musiksammlung direkt von Spotify übernehmen. Der Umzug ist in wenigen Minuten in der Apple Music App erledigt, ein Drittanbieter-Dienst ist nicht nötig.
Spotify gilt hier als Maßstab: Discover Weekly, Daily Mix und Release Radar liefern zuverlässig neue Vorschläge. Apple Music hat mit Playlist Playground und der Discovery Station aufgeholt, setzt aber weiterhin stärker auf redaktionell kuratierte Playlists. Wer laufend Neues entdecken will, ist bei Spotify etwas besser aufgehoben.
Ja. Seit Mai 2026 ist der KI-gesteuerte Spotify DJ auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar, inklusive deutscher Stimme. Premium-Nutzer erreichen ihn direkt über die Startseite der App; die Funktion befindet sich weiterhin in der Beta-Phase.



