Siri AI läuft in der EU auf dem Mac und der Vision Pro – iPhone und iPad gehen leer aus, und mit ihnen die Apple Watch. Der jüngste Fall folgt einem Muster, das 2024 mit iPhone Mirroring begann und seither Jahr für Jahr neue Funktionen erfasst. Wer in Deutschland ein Apple-Gerät nutzt, muss auf Funktionen verzichten, die der Rest der Welt selbstverständlich hat – während ein paar Kilometer weiter in der Schweiz alles funktioniert.
Mit iOS 27 hat Apple auf der WWDC 2026 Siri als komplett neue Assistentin vorgestellt – und im selben Atemzug klargestellt, dass sie auf iPhone und iPad in der EU vorerst nicht erscheint. Die Trennlinie verläuft dabei exakt entlang der DMA-Designierung von iOS und iPadOS als zentrale Plattformdienste: Mac und Vision Pro erhalten die neue Siri auch in Europa, die beiden meistgenutzten Apple-Geräte nicht – und weil die Apple Watch ihre Siri AI über das gekoppelte iPhone bezieht, fällt sie gleich mit aus. Siri AI ist damit kein Einzelfall, sondern der bislang größte Eintrag auf einer Liste, die seit der WWDC 2024 kontinuierlich wächst. Manche Funktionen kamen mit Monaten Verspätung doch noch an, andere fehlen seit zwei Jahren ohne jeden Zeitplan – und parallel entstehen in der EU Funktionen, die es nirgendwo sonst gibt. Diese Übersicht sortiert den aktuellen Stand: Was fehlt, was wurde nachgereicht, was bekommt Europa exklusiv, und welche Gründe stecken jeweils dahinter.
Alle bekannten Funktionslücken im Überblick
| Funktion | Vorgestellt | Status in der EU |
|---|---|---|
| iPhone Mirroring | WWDC 2024 (iOS 18/macOS Sequoia) | Nicht verfügbar, kein Zeitplan |
| Apple Intelligence (iPhone/iPad) | WWDC 2024 | Seit Ende März 2025 verfügbar (iOS 18.4) |
| Besuchte Orte in Karten | WWDC 2025 (iOS 26) | Nicht verfügbar |
| Bevorzugte Routen samt Pendel-Hinweisen | WWDC 2025 (iOS 26) | Nicht verfügbar |
| Live-Übersetzung mit AirPods | September 2025 (iOS 26) | Seit Dezember 2025 verfügbar (iOS 26.2) |
| Siri AI auf iPhone, iPad und Apple Watch | WWDC 2026 (iOS 27) | Start offen, kein Zeitplan |
| Tap to Share | WWDC 2026 (iOS 27) | Nicht verfügbar (gesamter EWR) |
Siri AI: Die jüngste und größte Lücke
Die neue Siri startet im Herbst als Beta mit iOS 27, iPadOS 27 und den übrigen Systemen der Generation 27. Apple machte die EU-Verzögerung für iPhone und iPad noch am Keynote-Abend offiziell: Solange das Unternehmen keinen Weg zur regulatorischen Freigabe sieht, fehlen in Europa die dedizierte Siri-App samt Gesprächsverlauf, die erweiterte Visual Intelligence, die integrierten Schreibwerkzeuge und der Siri-Modus in der Kamera-App. Betroffen ist außerdem die Apple Watch – nicht, weil watchOS unter den DMA fiele, sondern weil die Assistentin dort über das gekoppelte iPhone läuft: Ohne Siri AI auf dem iPhone erbt die Uhr die Sperre automatisch. Verfügbar ist die neue Siri in der EU zum Start damit nur auf dem Mac und der Vision Pro, denn macOS und visionOS sind nicht als Gatekeeper-Plattformen designiert. Software-Chef Craig Federighi erklärte, Apple habe derzeit keine Zeitleiste für iPhone und iPad in der EU; die Kommission habe sämtliche Lösungsvorschläge abgelehnt, mit denen Apple die neue Siri bei gleichzeitiger Unterstützung anderer Assistenten hätte einführen wollen. Konkret hatte Apple eine Vermittlungsinstanz namens Trusted System Agent vorgeschlagen, über die fremde Sprachassistenten sicher auf dieselben Funktionen wie Siri AI hätten zugreifen können, samt einem Plan, die neue Siri sofort zu starten und diese Lösung über 18 Monate auszurollen. Die Kommission lehnte das ab – und stellte ihrerseits klar, die Entscheidung gegen den EU-Start liege allein bei Apple, der DMA verbiete keine Produkteinführung; Apple habe statt einer regelkonformen Lösung eine 18-monatige Ausnahme von den Interoperabilitätspflichten verlangt. Auch Entwickler in der EU trifft die Entscheidung, denn sie können Siri-AI-Funktionen für ihre Apps auf iPhone, iPad und Apple Watch weder einbauen noch testen. Neben der EU bleibt übrigens auch China zunächst ohne die neue Siri, dort fehlt die Freigabe der lokalen Behörden – Europa ist also nicht der einzige Markt, in dem Regulierung Apples Zeitpläne bestimmt, aber der einzige, in dem ein und dieselbe Assistentin je nach Gerät verfügbar oder gesperrt ist.
Tap to Share: Die zweite iOS-27-Lücke
Mit iOS 27 erweitert Apple sein Tap to Pay on iPhone um Tap to Share: Händler verbinden ihr iPhone per NFC-Berührung mit dem Gerät eines Kunden und tauschen dabei direkt Daten aus – Kontaktdaten für eine Mitgliedschafts-Anmeldung, eine Versandadresse, die E-Mail-Adresse für den Beleg oder Pässe für Apple Wallet, während die Zahlung im selben Vorgang über Apple Pay läuft. Gedacht ist das für kleine Geschäfte und Marktstände, die ohne Kassen-Hardware auskommen. Vorausgesetzt wird ein iPhone 12 oder neuer – und ein Standort außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums: Gesperrt ist die Funktion nicht nur in der EU, sondern auch in Island, Liechtenstein und Norwegen. Eine Begründung nennt Apple hier ausnahmsweise nicht, ebenso wenig einen Zeitplan. Auffällig ist allerdings der Zuschnitt, denn die Sperre deckt exakt den Wirtschaftsraum ab, in dem Apples regulatorische Auflagen rund um NFC und Interoperabilität greifen.
iPhone Mirroring: Zwei Jahre Wartezeit ohne Zeitplan
iPhone Mirroring ist die älteste und symbolträchtigste Lücke. Seit macOS Sequoia lässt sich das iPhone vollständig vom Mac aus bedienen – Benachrichtigungen, Apps, Drag-and-drop von Fotos. In der EU erschien die Funktion nie, auch nicht mit macOS Tahoe 26. Apple erklärte dazu, die eigenen Teams hätten bislang keinen sicheren Weg gefunden, die Funktion für Geräte anderer Hersteller zu öffnen, ohne sämtliche Daten auf dem iPhone der Nutzer zu gefährden. Hintergrund ist die Interoperabilitätspflicht des DMA: Würde Apple das Spiegeln in der EU anbieten, könnten Wettbewerber denselben Zugriff einfordern. Genau das ist bereits geschehen – Meta hat laut einem Apple-Whitepaper von 2024 unter Berufung auf den DMA Zugang zu iPhone Mirroring beantragt. Einen Zeitplan für einen EU-Start nennt Apple bis heute nicht.
Karten ohne Gedächtnis: Besuchte Orte und bevorzugte Routen
Mit iOS 26 führte Apple in der Karten-App die Funktion Besuchte Orte ein, die Restaurants, Läden oder Museen verschlüsselt protokolliert und später wieder auffindbar macht. Verfügbar ist sie in der Schweiz, Großbritannien, den USA, Kanada, Australien und Malaysia – in der gesamten EU dagegen nicht. Die Sperre greift dabei tiefer, als viele erwarten: Selbst wenn du mit einem in der EU registrierten iPhone in die Schweiz oder die USA reist, zeichnet die Karten-App dort nichts auf, denn maßgeblich ist die Region des Apple Accounts. Apple zufolge lässt sich die Funktion nur aktivieren, wer dauerhaft außerhalb der EU lebt. Gleiches Verfügbarkeitsmuster gilt für die bevorzugten Routen samt automatischer Pendel- und Verkehrshinweise. Apple begründet die Zurückhaltung damit, dass der DMA verlangen könnte, diese Standortdaten auch Dritt-Apps zugänglich zu machen – ein Risiko, das das Unternehmen für hochsensible Ortsverläufe nicht eingehen will. Die Daten liegen dabei entweder nur lokal auf dem Gerät oder werden Ende-zu-Ende-verschlüsselt über iCloud synchronisiert, sodass Apple selbst keinen Zugriff darauf hat. Apples Rechtsvorstand Kyle Andeer kündigte die Lücke bereits Mitte 2025 bei einem Workshop in Brüssel an.
Die gelösten Fälle: Apple Intelligence und Live-Übersetzung
Dass eine EU-Lücke kein Dauerzustand sein muss, zeigen zwei prominente Beispiele. Apple Intelligence startete im Oktober 2024 zunächst ohne die EU auf iPhone und iPad; erst mit iOS 18.4 Ende März 2025 – rund ein halbes Jahr später und pünktlich zum Start der deutschen Sprachunterstützung – kam die KI-Suite auch hier an. Inzwischen ist sie fester Bestandteil des Systems und wurde zur WWDC 2026 um die nächste Generation an KI-Funktionen erweitert. Ähnlich verlief es bei der Live-Übersetzung mit AirPods: Sie startete im September 2025 mit iOS 26 international, ließ die EU aber zunächst aus. Apple begründete das später selbst mit dem erheblichen zusätzlichen Entwicklungsaufwand, der nötig gewesen sei, um die Anforderungen des Digital Markets Act zu erfüllen – und lieferte die Funktion im Dezember 2025 mit iOS 26.2 nach, inklusive Deutsch. Beide Fälle zeigen dasselbe Muster: Apple hält neue Funktionen zurück, bis eine DMA-konforme Umsetzung steht, statt sie gar nicht zu bringen. Bei iPhone Mirroring und Siri AI ist dieser Punkt allerdings auch nach Jahren beziehungsweise zum Start nicht erreicht.
Warum die Schweiz alles bekommt – und die Geografie der Lücken
Die schärfste Illustration des Musters liefert die Schweiz. Sie liegt mitten in Europa, ist aber kein EU-Mitglied und fällt damit nicht unter den Digital Markets Act – also bekommen Schweizer Nutzer genau die Funktionen, die wenige Kilometer weiter in Deutschland oder Österreich fehlen. iPhone Mirroring, Besuchte Orte und seinerzeit die Live-Übersetzung waren in der Schweiz von Anfang an nutzbar. Wer mit einem in der EU registrierten iPhone in die Schweiz reist, schaltet die Funktionen dadurch allerdings nicht frei: Maßgeblich ist die Region des Apple Accounts, nicht der momentane Aufenthaltsort.
Dabei lohnt eine genaue Trennung der Begriffe, denn nicht jede Sperre deckt dasselbe Gebiet ab. Die DMA-bedingten Lücken wie iPhone Mirroring oder Besuchte Orte betreffen die 27 EU-Staaten; Nicht-EU-Länder in Europa wie die Schweiz, Großbritannien und Norwegen bleiben außen vor. Tap to Share dagegen ist im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum gesperrt, also inklusive Norwegen, Island und Liechtenstein – nur die Schweiz fällt auch hier heraus, weil sie weder EU noch EWR angehört. Eine Pauschalgarantie ist „nicht EU“ trotzdem nicht: Apple veröffentlicht keine Funktion-für-Funktion-Länderliste, und die Freischaltung kann je nach Account-Region und Geräte-Rollout variieren.
Warum die Funktionen fehlen: Der Mechanismus dahinter
Der gemeinsame Nenner fast aller Lücken ist der Digital Markets Act. Er stuft iOS und iPadOS als zentrale Plattformdienste eines Gatekeepers ein und verpflichtet Apple, Kernfunktionen für Wettbewerber zu öffnen – von Benachrichtigungen über Kopplungsverfahren bis zu Übertragungsprotokollen. Die EU-Kommission hat Apple dafür im März 2025 eine konkrete Vorgabenliste mit Fristen zugestellt. Apples Position: Bestimmte Funktionen lassen sich nicht öffnen, ohne Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer zu kompromittieren. Die Kommission hält dagegen, die Öffnung stärke Wettbewerb und Verbraucherwahl, und betont, Apple kämpfe die Anwendung des Gesetzes auf nahezu jeder Stufe an, statt regelkonforme Lösungen zu liefern. Im Ergebnis wählt Apple bei neuen Funktionen häufig den Weg des Weglassens: Was in der EU nicht erscheint, muss auch nicht geöffnet werden. Wie weit diese Logik reicht, zeigte die WLAN-Synchronisation zwischen iPhone und Apple Watch: Bislang übernahm die Uhr automatisch alle im iPhone gespeicherten WLAN-Netze. Die EU verlangte, diese Funktion bis Ende 2025 auch für Drittprodukte wie fremde Smartwatches oder Meta-Brillen zu öffnen – Apple lehnte das aus Datenschutzgründen ab und schaltete die automatische Übernahme mit iOS 26.2 in der EU stattdessen aus. Seitdem verbindet sich die Apple Watch hierzulande nur noch dann selbsttätig mit einem bekannten Netz, wenn das gekoppelte iPhone in der Nähe ist; andernfalls muss das Passwort manuell auf der Uhr eingegeben werden. Statt fremde Hardware gleichzustellen, beschnitt Apple also lieber die eigene Funktion – ein Lehrstück dafür, dass die Lücken nicht nur neue Features betreffen, sondern auch bestehende. Zugleich verschieben sich die Fronten: Apple stellte sich zuletzt im DMA-Streit an die Seite von Google, als es um KI-Vorgaben der Kommission ging. Wichtig für die Einordnung bleibt aber auch: Nicht jede Lücke in Deutschland ist eine EU-Lücke. Dienste wie Apple News fehlen hierzulande aus Markt- und Lizenzgründen, manche Funktionen starten schlicht erst mit späterer Sprachunterstützung – mit Regulierung hat beides nichts zu tun.
Was die EU exklusiv bekommt
Die Kehrseite der Lücken sind Funktionen, die es ausschließlich in der EU gibt. Seit März 2024 erlaubt iOS hier alternative App-Marktplätze, Sideloading über das Web und echte Dritt-Browser-Engines. iOS 26.0 öffnete den NFC-Chip für neue Bezahlszenarien, etwa das Initiieren von Zahlungs-Wearables wie Ringen direkt über das iPhone. Den größten Schritt brachte iOS 26.5: Seitdem können Drittanbieter-Kopfhörer das von den AirPods bekannte Proximity Pairing nutzen – das Koppeln per Annäherungs-Pop-up mit einem Tipp – und Smartwatches anderer Hersteller empfangen vollständige iPhone-Benachrichtigungen, die sich direkt auf der Uhr beantworten lassen. Bis dahin konnten Fremd-Wearables Mitteilungen nur anzeigen, nicht beantworten; dieses Vorrecht lag exklusiv bei der Apple Watch. Eine Einschränkung bleibt: Die Weiterleitung funktioniert nur an ein Gerät zugleich, und wer sie für eine Drittanbieter-Uhr aktiviert, schaltet die Benachrichtigungen auf der Apple Watch ab. Wenn du also eine Uhr von Garmin oder Huawei trägst, bekommt sie in der EU schrittweise Fähigkeiten, die bislang der Apple Watch vorbehalten waren. Die AirPods-Funktionen für Drittanbieter-Wearables in der EU sind dabei an einen iPhone-Account gebunden, der auf ein EU-Land eingestellt ist. Nach dem Fahrplan der EU-Kommission sollen die zentralen Interoperabilitätslösungen im Laufe des Jahres 2026 vollständig ausgerollt sein; auch Alternativen zu AirDrop und AirPlay stehen auf der Vorgabenliste. Europa bekommt also nicht einfach weniger iOS-Funktionen, sondern andere: weniger Apple-exklusive Komfortfunktionen, mehr Offenheit für Fremdgeräte.
Apple-Funktionen in der EU – das Wichtigste auf einen Blick
Die EU-Lücken folgen einer klaren Logik: Betroffen sind fast ausschließlich Funktionen, die exklusive Verbindungen zwischen Apple-Geräten herstellen oder sensible Daten bündeln – also genau das, was Apple unter dem DMA für Wettbewerber öffnen müsste. Apple Intelligence und die Live-Übersetzung beweisen, dass Apple Lösungen nachliefert, sobald eine konforme Umsetzung steht; iPhone Mirroring und die Karten-Funktionen warten darauf seit teils zwei Jahren vergeblich, und mit Tap to Share kam zur WWDC 2026 gleich die nächste Lücke hinzu. Siri AI ist nun der größte Testfall dieses Musters: Ob die neue Assistentin iPhone, iPad und damit auch die Apple Watch in der EU erreicht, hängt davon ab, ob Apple und die EU-Kommission einen Weg finden, den beide Seiten bisher nicht gefunden haben. Bis dahin gilt für Nutzer in Deutschland eine paradoxe Geografie: Das vollständigere Apple-Erlebnis gibt es nicht im eigenen Land, sondern jenseits der Grenze in der Schweiz – nicht aus technischen Gründen, sondern allein, weil dort eine andere Rechtsordnung gilt.
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Häufige Fragen: Apple-Funktionen in der EU
Der Digital Markets Act stuft nur iOS und iPadOS als zentrale Plattformdienste eines Gatekeepers ein – macOS und visionOS nicht. Die Apple Watch ist ein Sonderfall: watchOS fällt zwar nicht unter den DMA, doch die Assistentin läuft dort über das gekoppelte iPhone und erbt dessen Sperre automatisch.
Die Schweiz ist kein EU-Mitglied und fällt damit nicht unter den Digital Markets Act. Funktionen wie iPhone Mirroring oder Besuchte Orte, die Apple in der EU wegen des DMA zurückhält, sind dort regulär verfügbar. Entscheidend ist die Region des Apple Accounts, nicht nur der Aufenthaltsort.
iPhone Mirroring, Besuchte Orte sowie bevorzugte Routen in der Karten-App, das neue Tap to Share – und Siri AI auf iPhone, iPad und Apple Watch.
Apple Intelligence startete auf iPhone und iPad erst Ende März 2025 mit iOS 18.4, rund ein halbes Jahr nach den USA. Die Live-Übersetzung mit AirPods folgte im Dezember 2025 mit iOS 26.2 – jeweils nachdem Apple eine DMA-konforme Umsetzung fertiggestellt hatte.
Nein. Maßgeblich ist die Region des Apple Accounts. Ist dieser auf ein EU-Land eingestellt, bleibt die Aufzeichnung auch auf Reisen deaktiviert; Apple zufolge lässt sich die Funktion nur freischalten, wer dauerhaft außerhalb der EU lebt.
Die DMA-bedingten Lücken betreffen die 27 EU-Staaten – Nicht-EU-Länder wie die Schweiz, Großbritannien und Norwegen bleiben außen vor. Tap to Share ist dagegen im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum gesperrt, also zusätzlich in Norwegen, Island und Liechtenstein.
Nein. Dienste wie Apple News fehlen aus Markt- und Lizenzgründen, andere Funktionen starten erst mit späterer Sprachunterstützung. Auch China bleibt bei Siri AI zunächst außen vor – dort wegen fehlender Behörden-Freigaben.



