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iOS 26.5 öffnet AirPods-Funktionen für Drittanbieter-Wearables in der EU

by Milan
11. Mai 2026
in News
iOS 26.5 Drittanbieter-Wearables EU

Bild: Shutterstock / New Africa

Mit iOS 26.5 dürfen iPhones in der EU plötzlich Dinge, die zuvor Apple Watch und AirPods vorbehalten waren – aber eben nicht mit Apple-Geräten, sondern mit denen anderer Hersteller. Proximity Pairing, interaktive Benachrichtigungen und Live Activities stehen nun auch Smartwatches, Kopfhörern und TVs anderer Marken offen. Hintergrund ist der Digital Markets Act, der Apple zur Öffnung zwingt.

Apple hat mit dem heute ausgerollten iOS 26.5 eine Reihe von Interoperabilitäts-Änderungen scharfgeschaltet, die sich ausschließlich an EU-Nutzer richten. Damit endet eine mehrmonatige Testphase, die bereits in den iOS-26.3-Betas begann und nun mit der finalen Version in der breiten Nutzerschaft ankommt. Konkret betroffen sind Funktionen, die bisher als ökosystem-spezifischer Vorteil galten – etwa das Ein-Tipp-Pairing, das viele Nutzer von den AirPods kennen. Apple setzt damit Auflagen des Digital Markets Act um, parallel zu den übrigen Neuerungen in iOS 26.5.

Drei Kernänderungen für EU-Nutzer

Die wichtigste Neuerung betrifft das Pairing. Drittanbieter-Kopfhörer können in der EU jetzt das gleiche Nähe-Pairing nutzen, das AirPods auszeichnet: Ohrhörer aus der Verpackung holen, in die Nähe des iPhones halten, eine Pop-up-Karte erscheint und der Verbindungsaufbau ist mit einem einzigen Tipp erledigt. Voraussetzung ist, dass der Hersteller die nötige Technik in seine Geräte einbaut – Apple stellt die Schnittstelle bereit, die Implementierung liegt bei den Anbietern.

Die zweite Änderung dreht sich um Benachrichtigungen. Drittanbieter-Smartwatches und ähnliche Wearables dürfen iPhone-Mitteilungen künftig nicht nur anzeigen, sondern auch interaktiv darauf reagieren – also etwa direkt aus der Uhr antworten, ablehnen oder bestätigen. Bisher war das eine exklusive Domäne der Apple Watch; Drittanbieter durften die Mitteilungen nur lesen. Wichtig dabei: Die Weiterleitung funktioniert immer nur an ein einzelnes Gerät gleichzeitig. Wer Benachrichtigungen auf einer Drittanbieter-Smartwatch aktiviert, deaktiviert sie damit zwangsläufig für eine parallel verbundene Apple Watch.

Die dritte Öffnung betrifft Live Activities. Diese laufenden Echtzeit-Anzeigen – etwa für Liefer-Tracking, Sportevents oder Timer – konnten bisher nur die Apple Watch auf dem Handgelenk darstellen. Mit iOS 26.5 können sie nun auch an Wearables anderer Hersteller weitergegeben werden und dort in ähnlicher Form angezeigt werden.

Implementierung liegt bei den Herstellern

Eine wichtige Einschränkung steckt in der Umsetzung: Apple stellt mit iOS 26.5 die Schnittstellen bereit, aber die einzelnen Funktionen erscheinen nicht automatisch auf jedem Drittanbieter-Gerät. Zubehörhersteller müssen die neuen APIs in ihren Geräten und der dazugehörigen Begleit-App selbst integrieren. Das wird nicht über Nacht passieren – Firmware-Updates, App-Anpassungen und gegebenenfalls neue Modellserien sind nötig, bevor die Funktionen für Endkunden wirklich nutzbar werden.

Die Spannbreite der unterstützten Gerätekategorien ist breit gefasst: Smart-TVs, Smartwatches und Kopfhörer können die neuen Möglichkeiten künftig nutzen. Damit öffnet Apple nicht nur den Wearable-Markt, sondern auch das Wohnzimmer für engere iPhone-Integration jenseits des hauseigenen Apple TV.

Datenschutz-Leitplanken im Developer-Agreement

Damit die Öffnung nicht zur Datenschutz-Grauzone wird, hat Apple das Developer Program License Agreement angepasst. Weitergeleitete Benachrichtigungen und Live Activities dürfen ausdrücklich nicht für Werbung, für Profiling, zum Training von KI-Modellen oder zur Standortüberwachung verwendet werden. Diese Informationen dürfen außerdem nicht an Dritte weitergegeben werden.

Die Auflagen sind ein bewusster Versuch, die DMA-Compliance mit Apples Privacy-Marketing zu vereinbaren. Wer als Hersteller die neuen Funktionen nutzen will, akzeptiert damit verbindliche Regeln zur Datenverarbeitung. Für Endkunden bedeutet das eine zusätzliche Schutzschicht, die unabhängig davon greift, ob ein Wearable von Apple oder von einem anderen Anbieter stammt.

Was die Öffnung für Käufer bedeutet

Für EU-Käufer ist die Veränderung mehr als ein Detail. Bisher gab es einen klaren Komfortunterschied zwischen AirPods und allen anderen Bluetooth-Kopfhörern am iPhone – das Pairing per Annäherung, die nahtlose Anzeige von Akkuständen und der Wechsel zwischen Apple-Geräten waren spürbare Pluspunkte des Originals. Genau dieser Vorteil schrumpft jetzt, sobald Hersteller mitziehen.

Ähnliches gilt für Smartwatches: Wer bisher ein Modell von einem anderen Hersteller am iPhone nutzte, musste mit deutlich reduzierter Benachrichtigungs-Funktion leben. Mit der jetzt freigeschalteten Interaktivität wird die Apple Watch nicht überflüssig, aber der Alleinstellungsvorsprung der hauseigenen Wearables wird kleiner.

Technik schlägt Politik

Der Schritt ist regulatorisch erzwungen, nicht freiwillig. Der Digital Markets Act verpflichtet sogenannte Gatekeeper – also marktbeherrschende Plattformen – dazu, ihre Schnittstellen für Wettbewerber zu öffnen. Apple gehört in dieser Klassifizierung zu den prominentesten Adressaten und musste in den vergangenen Monaten bereits mehrere strukturelle Anpassungen vornehmen, etwa beim App-Store-Modell und beim Browser-Standard.

Die jetzt aktiv geschalteten Wearable-Funktionen sind ein weiterer Baustein dieser Anpassungspolitik. Spannend ist, dass Apple sich nicht auf das Nötigste beschränkt, sondern mit Datenschutz-Leitplanken eine Linie zieht. Damit positioniert sich Apple als Plattformbetreiber, der die DMA-Auflagen umsetzt, ohne den eigenen Privacy-Anspruch aufzugeben.

EU-Sonderweg mit globaler Signalwirkung

Die Funktionen sind ausschließlich für EU-Nutzer freigeschaltet – wer iOS 26.5 außerhalb der EU nutzt, bekommt davon nichts mit. Solche regional fragmentierten Feature-Sets werden für Apple zur Routine: Sideloading, alternative App-Stores und nun die Wearable-Öffnung gibt es nur, weil und wo es regulatorisch nötig ist.

Für Hersteller von Wearables ist die EU-Öffnung dennoch ein strategisch wichtiger Hebel. Wer hier seine Hardware besser ins iPhone-Ökosystem integriert, kann den Mehrwert auf andere Märkte zumindest werblich übertragen. Ob sich die Funktionen langfristig auch global durchsetzen, wird vom Umsetzungseifer der Zubehörhersteller und vom Nutzungsverhalten der EU-Kunden abhängen.

Wearable-Markt rückt enger ans iPhone

Mit iOS 26.5 verschiebt Apple in der EU stillschweigend ein Stück Plattform-Macht zu Drittanbietern. Der Schritt ist klein im Funktionsumfang, aber groß in der Wirkung: Erstmals können Wearables anderer Hersteller am iPhone Funktionen anbieten, die bisher als Ökosystem-Premium galten. Wie schnell und konsequent die Industrie das aufgreift, entscheidet, ob die Öffnung im Alltag spürbar wird oder ob die Apple-eigene Hardware ihren Komfortvorsprung doch behält. Zeit für frisches Zubehör? Besuche unsere Amazon Storefront und entdecke eine große Auswahl an Produkten von führenden Herstellern, auch für HomeKit! (Bild: Shutterstock / New Africa)

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Tags: DeveloperEUiOSiOS 26.5
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