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Streit um iCloud: USA fordern Aufklärung von UK

by Milan
26. Februar 2026
iCloud Apple

Bild: Shutterstock / metamorworks

Die Diskussion um iCloud und den Schutz verschlüsselter Nutzerdaten geht in eine neue Runde. Nachdem die britische Regierung wiederholt versucht hat, Zugriff auf verschlüsselte iCloud-Daten zu erhalten, fordern nun zwei hochrangige US-Gesetzgeber eine offizielle Unterrichtung. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Großbritannien eine Hintertür in die iCloud-Verschlüsselung durchsetzen will – und welche Folgen das für Datenschutz, internationale Beziehungen und IT-Sicherheit hätte.

Apple positioniert sich seit Jahren klar als Unternehmen mit starkem Fokus auf Privatsphäre. Der Konzern hat sich bereits gegen Forderungen des FBI nach einer Hintertür zur Entschlüsselung von iPhones gewehrt. Auch gegenüber Großbritannien zeigte Apple bislang Widerstand.

Gerade bei Cloud-Diensten wie iCloud ist Verschlüsselung zentral. Sie schützt persönliche Daten wie Fotos, Dokumente, Backups und Nachrichten. Gleichzeitig argumentieren Regierungen regelmäßig, dass verschlüsselte Systeme Ermittlungen behindern könnten. Dieses Spannungsfeld bildet den Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen (via Reuters).

US-Gesetzgeber verlangen offizielle Unterrichtung

Am Mittwoch forderten zwei führende Mitglieder des US-Repräsentantenhauses detaillierte Informationen von der britischen Regierung:

  • Jim Jordan, Vorsitzender des Justizausschusses
  • Brian Mast, Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten

In einem Schreiben baten sie die britische Regierung um eine umfassende Unterrichtung zu einer geplanten Hintertür in der iCloud-Verschlüsselung. Adressiert war der Brief an Shabana Mahmood, Staatssekretärin im britischen Innenministerium.

Konkret geht es um eine sogenannte „Technical Capability Notice“ (TCN). Dabei handelt es sich um eine behördliche Anordnung, mit der Unternehmen verpflichtet werden können, technische Möglichkeiten für staatlichen Zugriff bereitzustellen.

Jordan und Mast äußerten deutliche Bedenken. Eine Hintertür in der Verschlüsselung könne dazu führen, dass sensible Nutzerdaten nicht nur Ermittlungsbehörden, sondern auch autoritären Regierungen oder Cyberkriminellen in die Hände fallen. Um eine „ausgereifte und informierte öffentliche Debatte“ zu ermöglichen, sei vollständige Transparenz über die Maßnahmen Großbritanniens notwendig.

In dem Brief forderten sie das britische Innenministerium und die britische Botschaft in den USA auf, eine Unterrichtung so bald wie möglich zu organisieren – spätestens jedoch bis zum 11. März 2026 um 10:00 Uhr ET.

Der Ursprung der Auseinandersetzung

Der Konflikt begann nicht erst jetzt. Bereits im Februar 2025 schickte die britische Regierung Apple eine Forderung nach einer Hintertür in der iCloud-Verschlüsselung. Grundlage war eine überarbeitete Fassung des Investigatory Powers Act, die den Behörden erweiterte Befugnisse einräumt.

Dieser Schritt löste parteiübergreifende Empörung unter US-Gesetzgebern aus. Mitglieder von Kongressaufsichtskommissionen wandten sich daraufhin an Tulsi Gabbard, die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes.

Noch im selben Monat antwortete Gabbard mit „großer Besorgnis“. Sie erklärte, die USA seien nicht über die geheime britische Anordnung informiert worden.

Apple kam der britischen Forderung nicht nach. Stattdessen deaktivierte das Unternehmen die erweiterte Datenschutzfunktion für iCloud in Großbritannien.

Juristische Schritte und Unterstützung

Im März 2025 soll Apple die vertrauliche Anfrage der britischen Regierung vor dem High Court angefochten haben. Damit wurde die Auseinandersetzung auf juristische Ebene verlagert.

Im Juni 2025 erhielt Apple Unterstützung von WhatsApp sowie von mehreren US-Gesetzgebern. Diese Unterstützung stärkte Apples Position gegen eine verpflichtende Schwächung der Verschlüsselung.

Neue Entwicklungen im Sommer und Herbst 2025

Im August 2025 deutete ein Social-Media-Beitrag von Tulsi Gabbard darauf hin, dass Großbritannien seine Forderungen nach Zugriff auf verschlüsselte Nachrichten fallen gelassen habe. Eine offizielle Stellungnahme der britischen Regierung gab es dazu nicht, obwohl der vollständige Umfang der ursprünglichen Backdoor-Forderung bekannt geworden war.

Trotzdem blieb das Thema aktuell. Auch wenn Großbritannien seine Absicht, auf die Daten aller iCloud-Nutzer weltweit zuzugreifen, offenbar aufgegeben hat, besteht weiterhin Interesse am Zugriff auf die iCloud-Daten britischer Bürger.

Im Oktober 2025 soll das britische Innenministerium Apple aufgefordert haben, eine Möglichkeit zu schaffen, damit Beamte auf verschlüsselte Cloud-Backups zugreifen können.

Bewertung der Lage

Es gilt als unwahrscheinlich, dass die britische Regierung jemals Zugriff auf die privaten Daten aller iCloud-Nutzer weltweit erhalten wird. Dennoch sorgt das anhaltende Interesse an Hintertüren in Verschlüsselungssystemen weiterhin für politische Aufmerksamkeit.

Die aktuelle Initiative von Jim Jordan und Brian Mast zeigt, dass das Thema auch in den USA nicht als abgeschlossen betrachtet wird. Die Frage, ob und wie Staaten Zugriff auf stark verschlüsselte Cloud-Dienste wie iCloud erhalten dürfen, bleibt international umstritten.

Politischer Druck rund um die iCloud-Verschlüsselung wächst

Die Debatte um iCloud steht exemplarisch für den grundsätzlichen Konflikt zwischen staatlicher Sicherheit und digitaler Privatsphäre. Großbritannien hat wiederholt versucht, Zugang zu verschlüsselten Nutzerdaten zu erhalten. Apple hat sich dagegen gewehrt, technische Funktionen angepasst und juristische Schritte eingeleitet.

Mit der aktuellen Forderung nach einer Unterrichtung verschärft sich der politische Druck erneut. Wie die britische Regierung reagieren wird, ist offen. Sicher ist jedoch: Die Diskussion um iCloud-Verschlüsselung und mögliche Hintertüren wird weitergehen – sowohl auf rechtlicher als auch auf politischer Ebene. (Bild: Shutterstock / metamorworks)

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