Adobe erweitert Adobe Firefly um eine neue KI-Funktion für die Videobearbeitung. Mit „Quick Cut“ steht ab sofort eine Beta-Version zur Verfügung, die hochgeladenes oder in Firefly erstelltes Rohmaterial automatisch in einen strukturierten ersten Schnitt verwandelt. Ziel ist es, den Bearbeitungsprozess deutlich zu beschleunigen und einen klaren Ausgangspunkt für die weitere kreative Arbeit zu schaffen. Die Funktion richtet sich an Creator, die ihren Workflow optimieren möchten und weniger Zeit mit dem Zusammenfügen einzelner Clips verbringen wollen.
Der erste Rohschnitt ist oft der zeitintensivste Teil der Videoproduktion. Material muss gesichtet, sortiert und logisch angeordnet werden. Genau hier setzt Adobe Firefly mit Quick Cut an. Die KI analysiert die Inhalte und erstellt auf Basis weniger Angaben eine erste Schnittfassung.
Dabei geht es nicht um ein fertiges Endprodukt, sondern um eine strukturierte Grundlage. Adobe beschreibt Quick Cut als schnellen Weg von „Ich habe Clips“ zu „Ich habe eine Bearbeitung, mit der ich arbeiten kann“. Der Fokus soll dadurch stärker auf Story, Strategie und Erzählweise liegen, statt auf dem technischen Zusammenfügen von Material.
Quick Cut in Adobe Firefly: So funktioniert die neue Funktion
Die Funktion ist ab sofort als Beta-Version verfügbar. Nachdem Rohmaterial in Adobe Firefly hochgeladen wurde, erscheint eine neue Schaltfläche mit der Bezeichnung „Quick Cut“. Vor dem Start werden einige Informationen abgefragt:
- Art des Inhalts, zum Beispiel
- langes Interview
- Produktdemo
- Podcast-Aufnahme
- Vlog über einen Tag im Leben
- gewünschtes Seitenverhältnis
- gewünschtes Tempo des Videos
- optionaler B-Roll-Track, der hochgeladen oder direkt erstellt werden kann, um unterstützendes Material zu organisieren
Auf Basis dieser Angaben führt die KI einen ersten Schnitt durch. Das Ergebnis wird als mehrspurige Timeline dargestellt.
Mehrspuriger Schnitt direkt in Firefly bearbeitbar
Das von Quick Cut erzeugte Ergebnis ist sofort in Adobe Firefly sichtbar. Es handelt sich um einen mehrspurigen Schnitt, der direkt weiterbearbeitet werden kann. Anpassungen, Optimierungen und Wiederholungen sind innerhalb der Plattform möglich.
Die Funktion dient ausdrücklich als Ausgangspunkt. Sie soll einen klaren Start liefern, der anschließend individuell verfeinert wird. Der Gedanke dahinter: weniger Zeit für das manuelle Aneinanderfügen von Clips, mehr Zeit für inhaltliche Entscheidungen.
Konkrete Einsatzbeispiele laut Adobe
Adobe nennt mehrere Anwendungsfälle, in denen Quick Cut besonders hilfreich sein kann. Produktrezensenten können lange Aufnahmen vom Auspacken und Testen hochladen. Die KI folgt dem Ablauf der Erzählung und strukturiert das Material entsprechend.
Reporter können Interviews analysieren lassen. Quick Cut identifiziert wichtige Momente und ordnet sie in einer ersten Schnittfassung an. Auch für längere Formate wie Podcasts oder Vlogs eignet sich die Funktion, da umfangreiches Rohmaterial automatisch vorstrukturiert wird.
Hinweis zu Firefly Pro und Premium
Im Zusammenhang mit der Beta-Veröffentlichung weist Adobe auf ein zeitlich begrenztes Angebot hin. Neuanmeldungen für Firefly Pro und Premium vor dem 16. März beinhalten unbegrenzte Bild- und Firefly-Videogenerierungen mit einer Auflösung von bis zu 2K in der Adobe Firefly-App.
Dabei werden auch Modelle von Drittanbietern unterstützt, darunter Googles Nano Banana Pro sowie Runways Gen-4 Image. Diese Integration erweitert die kreativen Möglichkeiten innerhalb der Plattform zusätzlich.
Quick Cut verändert den Workflow im Videoschnitt
Mit Quick Cut geht Adobe einen weiteren Schritt in Richtung automatisierter Produktionsprozesse. Statt bei null zu beginnen, steht nach wenigen Eingaben eine erste strukturierte Fassung zur Verfügung. Der Arbeitsablauf verändert sich dadurch spürbar:
- weniger manuelles Sortieren von Clips
- schnellere Erstellung einer ersten Schnittversion
- direkter Übergang zur inhaltlichen Feinarbeit
Adobe positioniert Adobe Firefly damit zunehmend als zentrale Plattform für KI-gestützte Bild- und Videoproduktion.
Adobe Firefly beschleunigt den Einstieg in die Videobearbeitung
Mit der Beta-Funktion Quick Cut erweitert Adobe Firefly seine Möglichkeiten im Bereich KI-Videoschnitt deutlich. Die automatische Erstellung eines strukturierten ersten Schnitts soll Creator entlasten und den Einstieg in die Bearbeitung beschleunigen.
Alle im Prozess wichtigen Parameter wie Format, Tempo und B-Roll lassen sich definieren. Das Ergebnis bleibt vollständig editierbar und kann beliebig weiterentwickelt werden. Adobe Firefly entwickelt sich damit weiter zu einem Werkzeug, das nicht nur generiert, sondern konkrete Produktionsschritte effizienter gestaltet. (Bild: Shutterstock / Mehaniq)
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