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Apple wurde von der CIA wegen Taiwan-Risiko gewarnt

by Milan
24. Februar 2026
Apple Tim Cook CIA

Bild: Shutterstock / DC Studio

Apple gilt als eines der wertvollsten Technologieunternehmen der Welt. Doch hinter iPhone, iPad und Mac steht eine Lieferkette, die stark von Taiwan abhängt. Ein umfassender Untersuchungsbericht der New York Times zeigt nun, wie ernst die Lage intern eingeschätzt wird: Apple-CEO Tim Cook nahm im Juli 2023 an einer geheimen CIA-Besprechung teil, bei der vor einem möglichen chinesischen Angriff auf Taiwan bis 2027 gewarnt wurde. Für Apple und die gesamte Tech-Industrie hätte ein solcher Konflikt massive wirtschaftliche Folgen.

Die nicht öffentlich bekannte Sitzung fand offenbar in einem gesicherten Raum im Silicon Valley statt. Organisiert wurde das Treffen auf Wunsch der damaligen US-Handelsministerin Gina Raimondo. Sie war frustriert darüber, dass große Technologieunternehmen nicht bereit waren, ihre Chip-Produktion aus Taiwan stärker in die USA zu verlagern (via NYT).

Die US-Regierung wollte der Branche die sicherheitspolitischen Risiken klar vor Augen führen. Denn die Abhängigkeit von Taiwan bei Halbleitern gilt als eine der größten strategischen Schwachstellen der Vereinigten Staaten.

Die geheime Besprechung im Juli 2023

An dem Treffen nahmen neben Apple-Chef Tim Cook auch Nvidia-CEO Jensen Huang, AMD-CEO Lisa Su und Qualcomm-CEO Cristiano Amon teil.

CIA-Direktor William Burns und die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Avril Haines, präsentierten aktuelle Geheimdienstinformationen über Chinas militärische Planungen.

Die Einschätzung: China könnte bis 2027 militärisch gegen Taiwan vorgehen.

Nach der Präsentation soll Cook gegenüber den Beamten gesagt haben, er werde künftig „mit einem offenen Auge“ schlafen. Die Aussage unterstreicht, wie ernst Apple die Warnung nahm.

Frühere Warnungen im Weißen Haus

Eine ähnliche geheime Sitzung hatte bereits Ende 2021 im Weißen Haus stattgefunden. Damals reagierten mehrere Führungskräfte jedoch skeptisch. Ein Großteil der präsentierten Informationen war bereits öffentlich bekannt.

Anfang 2021 hatte ein hochrangiger US-Militärbeamter dem Kongress erklärt, dass Präsident Xi Jinping plane, Chinas Streitkräfte bis 2027 auf eine mögliche Eroberung Taiwans vorzubereiten. Die Warnsignale waren also schon länger vorhanden.

Apples Abhängigkeit von Taiwan und TSMC

Das zentrale Problem für Apple ist die starke Bindung an die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). Das Unternehmen produziert rund 90 Prozent der weltweit modernsten Chips.

Dazu gehören sämtliche maßgeschneiderten Apple-Chips für iPhone, iPad und Mac. Ohne diese Hochleistungsprozessoren wäre Apples Produktstrategie nicht umsetzbar.

Ein vertraulicher Bericht aus dem Jahr 2022, in Auftrag gegeben von der Semiconductor Industry Association und von der New York Times geprüft, kommt zu einem drastischen Ergebnis: Der Verlust des Zugangs zu taiwanischen Chips könnte die schlimmste Wirtschaftskrise seit der Großen Depression auslösen. Das US-Bruttoinlandsprodukt würde demnach um 11 Prozent einbrechen.

Ein weiterer Bericht von Bloomberg aus dem Januar 2024 schätzt, dass ein militärischer Konflikt um Taiwan die Weltwirtschaft mehr als 10 Billionen US-Dollar kosten könnte.

Für Apple würde ein solcher Ausfall nicht nur Produktionsprobleme bedeuten, sondern ein fundamentales Geschäftsrisiko darstellen.

Politischer Druck und der CHIPS and Science Act

Jake Sullivan, nationaler Sicherheitsberater von Ex-Präsident Biden, bezeichnete die Halbleiter-Abhängigkeit von Taiwan als eine der größten Schwachstellen der USA. In einem Interview sagte er sinngemäß:

Das ist verrückt. Wir müssen etwas dagegen unternehmen.

Die politische Antwort war der CHIPS and Science Act von 2022. Das Gesetz stellt rund 50 Milliarden US-Dollar an staatlichen Subventionen für den Aufbau von Halbleiterfabriken in den Vereinigten Staaten bereit.

Ziel ist es, Unternehmen wie Apple dazu zu bewegen, stärker auf inländische Produktion zu setzen und die Lieferketten widerstandsfähiger zu machen.

Apples anfängliche Zurückhaltung

Trotz der Warnungen und staatlichen Förderprogramme zeigte sich die Tech-Branche zunächst zögerlich. Auch Apple wollte sich anfangs nicht verbindlich zum Kauf teurerer Chips aus US-Fabriken verpflichten. Der Grund liegt in den Kosten und der Technologie:

  • In den USA produzierte Chips sind aufgrund höherer Material-, Arbeits- und Genehmigungskosten mehr als 25 Prozent teurer als in Taiwan gefertigte Chips.
  • Die TSMC-Fabriken in Arizona arbeiten derzeit mit einer Technologie, die eine Generation hinter der modernsten Fertigung auf Taiwan zurückliegt.

Für Apple, das stark auf Performance, Effizienz und technologische Spitzenposition setzt, ist diese Differenz entscheidend.

Strategiewechsel: Apple investiert Milliarden in den USA

Inzwischen hat Apple seine Haltung angepasst. Im vergangenen Sommer war Tim Cook im Oval Office und sagte zu, 100 Milliarden US-Dollar in den USA zu investieren, um TSMC und andere Chiphersteller zu unterstützen.

Zusätzlich begann Apple laut Berichten, ganztägige technische Meetings mit Intel abzuhalten, um deren Produktionskapazitäten zu prüfen. Das deutet darauf hin, dass Apple alternative Fertigungsoptionen ernsthaft evaluiert. Die Strategie zielt darauf ab, die Abhängigkeit von Taiwan zu verringern, auch wenn dies höhere Kosten bedeutet.

TSMC baut US-Produktion massiv aus

TSMC selbst hat inzwischen Investitionen von rund 165 Milliarden US-Dollar in den USA zugesagt. Geplant sind Grundstücke für mindestens fünf weitere Werke in Phoenix, Arizona.

Das Werk in Arizona hat kürzlich den ersten in den USA hergestellten KI-Chip von Nvidia produziert. Dennoch zeigt auch dieses Beispiel die anhaltende Abhängigkeit von Taiwan: Die Chips müssen weiterhin zur Weiterverarbeitung nach Taiwan zurückgeschickt werden. Eine vollständige Verlagerung der modernsten Produktionsschritte in die USA ist also noch nicht erreicht.

Apple zwischen Wirtschaft und Geopolitik

Die Warnung der CIA an Apple und andere Tech-Unternehmen macht deutlich, wie eng wirtschaftliche Interessen und geopolitische Risiken miteinander verknüpft sind. Apple befindet sich in einer Situation, in der strategische Entscheidungen nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern auch sicherheitspolitisch relevant sind.

Die starke Abhängigkeit von Taiwan und TSMC bleibt ein zentrales Risiko. Gleichzeitig zeigen die Investitionszusagen von Apple und TSMC in den USA, dass die Branche auf die Warnungen reagiert.

Ob es tatsächlich zu einem Konflikt um Taiwan kommt, ist offen. Klar ist jedoch, dass Apple seine Lieferkette neu bewertet und Milliarden investiert, um sich gegen ein mögliches Szenario bis 2027 oder darüber hinaus abzusichern. (Bild: Shutterstock / DC Studio)

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