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iPhone 18 Pro Max: Bauteilkosten könnten um fast 300 Dollar steigen

by Milan
9. Juli 2026 - 18:56
in Apple Gerüchte
iPhone 18 Pro Apple

Bild: Shutterstock / Karlis Dambrans

Eine neue Schätzung zur Materialkostenrechnung des iPhone 18 Pro Max deutet an, dass Apples nächstes Spitzenmodell in der Herstellung deutlich teurer werden könnte als das aktuelle. Als Haupttreiber gelten die durch die anhaltende Speicherknappheit stark gestiegenen Preise für Flash- und Arbeitsspeicher – ein Kostendruck, der am Ende auch beim Verkaufspreis ankommen dürfte.

Das Marktforschungsunternehmen Counterpoint Research hat eine Schätzung der Bauteilkosten für das iPhone 18 Pro Max veröffentlicht und stellt darin am Beispiel der 1-TB-Variante die erwarteten Komponentenpreise dem aktuellen iPhone 17 Pro Max gegenüber. Das Ergebnis: Allein die Fertigung könnte laut der Analyse um fast 300 US-Dollar teurer ausfallen als beim Vorgänger. Die Zahlen fügen sich in das bislang bekannte Bild zum iPhone 18 Pro Max und den übrigen Herbstmodellen ein, das ansonsten vor allem von Design- und Kamera-Gerüchten geprägt ist. Als Schätzung eines Analysehauses ist die Rechnung mit der üblichen Vorsicht zu behandeln – die Größenordnung passt allerdings auffällig gut zur aktuellen Marktlage.

Woher der Kostensprung kommen soll

Der mit Abstand größte Anteil entfällt der Analyse zufolge auf den Speicher. Sowohl die Kosten für den NAND-Flash-Speicher als auch für den DRAM-Arbeitsspeicher sollen deutlich steigen – eine direkte Folge der Bauteilknappheit, die den Markt seit dem späten Vorjahr fest im Griff hat. Wie stark dieser Posten ins Gewicht fällt, verdeutlicht ein besonders plakativer Punkt der Schätzung: Allein die Ausgaben für NAND und DRAM im iPhone 18 Pro Max sollen nahezu die gesamten geschätzten Materialkosten des aktuellen Modells erreichen – also die Summe aus Speicher, Prozessor, Kamera, Display und allen weiteren Komponenten zusammengenommen.

Als weiteren Kostentreiber nennt Counterpoint den erwarteten 2-nm-Chip samt der dafür nötigen, aufwendigeren Gehäusetechnik. Nicht alle Bauteile werden allerdings teurer: Für das Display und einige andere Komponenten rechnet die Analyse mit sinkenden Kosten. Die Kamera soll dagegen leicht zulegen – begründet mit neuer Technik, gemeint ist die für das iPhone 18 Pro erwartete variable Blende der Hauptkamera.

Was das für den Verkaufspreis bedeuten könnte

Steigende Herstellungskosten landen erfahrungsgemäß nicht vollständig beim Kunden – ganz spurlos dürften sie aber auch nicht bleiben. Counterpoint geht davon aus, dass Apple die Preiserhöhungen je nach Speichervariante unterschiedlich ansetzen wird, um den Bruttogewinn bei den teuren Modellen mit viel Speicher nicht zu gefährden. Im Schnitt rechnet die Analyse mit einem um 200 US-Dollar höheren Verkaufspreis – und trotzdem mit schmaleren Margen als bei den diesjährigen Modellen.

Für den deutschsprachigen Markt ist dabei weniger die US-Zahl entscheidend als die Richtung. Offizielle Europreise für das erst im Herbst erwartete iPhone 18 Pro Max gibt es noch nicht. Klar ist aber, dass Apple die Folgen der Speicherknappheit hierzulande bereits weitergegeben hat: Im Sommer hat das Unternehmen die Preise für Macs, iPads, HomePods, die Apple TV und die Vision Pro angehoben, während iPhone, Apple Watch und AirPods zunächst ausgenommen blieben – zugleich aber als nächste Kandidaten galten. Sollte sich die Kostenrechnung von Counterpoint bewahrheiten, wäre eine neue Generation teurer Pro-Modelle ein naheliegender Anlass für den nächsten Schritt.

Was die Schätzung wert ist – und was nicht

Bei aller Plausibilität bleibt es eine externe Schätzung. Eine Materialkostenrechnung bildet lediglich die reinen Bauteilkosten ab und lässt Entwicklung, Fertigung, Logistik, Marketing und Marge außen vor – vom tatsächlichen Ladenpreis lässt sich daraus nicht direkt ableiten. Die Zahlen stammen zudem nicht von Apple, sondern von einem Analysehaus, das mit erwarteten, nicht bestätigten Komponentenpreisen arbeitet. Was die Rechnung dennoch aussagekräftig macht, ist ihre Einbettung in eine reale Marktlage: Die Speicherknappheit ist dokumentiert, Apple hat den Kostendruck an anderer Stelle bereits offen weitergegeben, und der Wechsel auf 2-nm-Fertigung ist gut belegt. Der Preisdruck, der 2026 die Mac- und iPad-Reihe erreicht hat, rückt damit spürbar näher an das wichtigste Apple-Produkt heran – das iPhone. (Bild: Shutterstock / Karlis Dambrans)

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Tags: iPhoneiPhone 18iPhone 2026
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