Neue Zertifizierungseinträge aus China legen offen, wie groß die Akkus im iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max ausfallen sollen. Während das Pro-Modell nur minimal zulegt, deutet sich beim Pro Max ein spürbarer Sprung an – passend zum sparsamen 2-Nanometer-Chip.
Kurz vor dem erwarteten Marktstart der neuen Pro-Modelle tauchen immer mehr Details auf – zuletzt zu einem Thema, das viele Käufer besonders interessiert: der Akkulaufzeit. Laut neuen Einträgen in Chinas C3-Zertifizierungsdatenbank, die der Weibo-Leaker Digital Chat Station entdeckt hat, sollen die Akkukapazitäten von iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max feststehen. Die Zahlen fügen sich in das bisher bekannte Bild zum iPhone 18 Pro ein und liefern erstmals konkrete Werte für beide Größen.
Die geleakten Akkuwerte im Detail
Den Filings zufolge soll das iPhone 18 Pro in China mit 4.056 mAh und in den USA mit 4.288 mAh gelistet sein – ein nur moderater Zuwachs gegenüber dem iPhone 17 Pro mit 3.988 mAh (China) beziehungsweise 4.252 mAh (USA). Deutlich größer fiele der Sprung beim iPhone 18 Pro Max aus: Hier sollen 5.391 mAh (China) und 5.567 mAh (USA) in den Unterlagen stehen, verglichen mit 4.823 mAh und 5.088 mAh beim iPhone 17 Pro Max.
Die folgende Übersicht zeigt die geleakten Werte im Vergleich zu den beiden Vorgängergenerationen:
| Modell | China | USA |
|---|---|---|
| iPhone 16 Pro | 3.582 mAh | 3.582 mAh |
| iPhone 17 Pro | 3.988 mAh | 4.252 mAh |
| iPhone 18 Pro | 4.056 mAh | 4.288 mAh |
| iPhone 16 Pro Max | 4.685 mAh | 4.685 mAh |
| iPhone 17 Pro Max | 4.823 mAh | 5.088 mAh |
| iPhone 18 Pro Max | 5.391 mAh | 5.567 mAh |
Beim iPhone 18 Pro entspräche das einem Plus von rund 68 mAh (China) und 36 mAh (USA). Das iPhone 18 Pro Max würde dagegen um bis zu 568 mAh zulegen – ein Zuwachs von fast 500 mAh gegenüber dem direkten Vorgänger.
Warum China und USA unterschiedliche Werte zeigen
Auffällig ist, dass jedes Modell in China und den USA eine andere Kapazität aufweisen soll. Der Grund läge nicht in der Technik, sondern im Gehäuse: Außerhalb der USA verbaut Apple weiterhin einen SIM-Kartenschacht, während die US-Modelle seit dem iPhone 14 ausschließlich auf eSIM setzen. Ohne den physischen Schacht bleibt im Inneren etwas mehr Platz, sodass in die US-Variante jeweils ein geringfügig größerer Akku passt.
Ein größerer Sprung beim Pro Max
Besonders der Wert des iPhone 18 Pro Max dürfte für Aufmerksamkeit sorgen. Digital Chat Station verwies in einem separaten Beitrag darauf, dass Informationen aus der Lieferkette schon vor Monaten auf einen Akku im Bereich von 5.000 mAh für das China-Modell hingedeutet hätten. In Kombination mit dem in 2 Nanometer gefertigten A20-Pro-Chip, der als besonders energieeffizient gilt, könnte eine Zelle mit 5.391 mAh nach Einschätzung des Leakers eine spürbar bessere Akkulaufzeit ermöglichen.
Für das Pro Max liefe damit zusammen, was Laufzeit letztlich ausmacht: mehr Kapazität bei gleichzeitig sparsamerer Hardware. Ob sich das in der Praxis in zusätzlichen Stunden niederschlägt, lässt sich aus den reinen Zahlen allerdings noch nicht ableiten.
Was die Zertifizierung sonst verrät
Die Einträge führen die Akkus unter den Modellnummern S2232 und S2233 (iPhone 18 Pro) sowie 2235L/2235 und 2236L/2236 (iPhone 18 Pro Max). Zusätzlich nennen sie eine Nennenergie von bis zu 21,751 Wh, eine Ladeschlussspannung von 4,520 V und eine Gültigkeit aller vier Akkus bis Mai oder Juni 2031. Die Werte decken sich exakt mit einem früheren Bericht des Leakers aus dem Juni, der bereits identische Zahlen für das iPhone 18 Pro genannt hatte.
Ein Vorbehalt bleibt: In den Unterlagen sind die Geräte nicht ausdrücklich als iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max bezeichnet. Die Zuordnung gilt aber als sehr wahrscheinlich, da die Eckdaten und der Zeitpunkt genau ins Bild passen.
Was beim iPhone 18 Pro sonst erwartet wird
Die Akkuwerte sind nur ein Baustein eines Geräts, um das sich zahlreiche weitere Gerüchte ranken. Erwartet werden unter anderem eine kleinere Dynamic Island, eine Hauptkamera mit variabler Blende sowie Apples eigenes C2-Modem außerhalb der USA. Der offizielle Auftritt soll im September erfolgen – gemeinsam mit Apples erstem faltbaren iPhone. Bis dahin dürften die Regulierungsdatenbanken noch das eine oder andere Detail vorab preisgeben. (Bild: Shutterstock / Wongsakorn 2468)
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