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Apples OLED-Displays 2026: Nur noch Samsung und LG

Milan Jovicic by Milan Jovicic
24. Juni 2026 - 00:46 CEST
in Apple Gerüchte
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Apple OLED 2026

Bild: Shutterstock / Titolino

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Apples komplette OLED-Produktpalette für die zweite Jahreshälfte soll aus nur zwei Fabriken stammen. Samsung Display und LG Display teilen sich einem Bericht zufolge sämtliche Panel-Aufträge – vom iPhone 18 Pro bis zur Apple Watch. Ein dritter Kandidat fällt komplett heraus.

Für die anstehenden Geräte des Jahres 2026 setzt Apple bei den OLED-Bildschirmen offenbar ausschließlich auf südkoreanische Zulieferer. Laut einem Bericht von ET News haben Samsung Display und LG Display die Massenproduktion der Panels bereits aufgenommen und sollen jedes in der zweiten Jahreshälfte erscheinende Modell beliefern. Im Zentrum steht dabei das iPhone 18 Pro mit seinen erwarteten Display-Neuerungen, doch die Aufträge reichen weit über das Topmodell hinaus – bis zum MacBook Ultra, iPad mini und einem faltbaren iPhone.

Wer welche Panels liefert

Die Aufteilung der Aufträge ist dem Bericht zufolge klar geregelt. Samsung Display übernimmt gleich mehrere Geräte allein, LG Display sichert sich exklusiv die Apple Watch Series 12, und das Topduo iPhone 18 Pro und 18 Pro Max teilen sich beide Hersteller.

GerätOLED-LieferantGeschätzte Panel-Menge
iPhone 18 Pro & 18 Pro MaxSamsung & LG Display90 Millionen (zusammen)
Apple Watch Series 12LG Display34 Millionen
iPhone Ultra (faltbar)Samsung Display10 Millionen
iPad miniSamsung Display2 Millionen
MacBook Ultra (14″/16″)Samsung Displaykeine Angabe

Die Massenproduktion hat dem Bericht zufolge für iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max, das faltbare iPhone Ultra und das iPad mini bereits begonnen. Die OLED-Fertigung für das MacBook Ultra soll im kommenden Monat anlaufen, sobald bei Samsung Display die Produktionslinie der 8,6-Generation den Betrieb aufnimmt.

Warum BOE außen vor bleibt

Auffällig ist, wer in dieser Aufstellung fehlt: der chinesische Hersteller BOE. Er wurde nach Qualitätsproblemen aussortiert, die im vergangenen Jahr die Panel-Lieferungen für das iPhone 17 Pro störten. Erst im April nahm BOE die Auslieferungen wieder auf – für die OLED-Aufträge der 2026er-Generation reichte das dem Bericht zufolge nicht mehr.

LTPO+ fürs iPhone, OLED fürs MacBook

Inhaltlich fügt sich der Bericht an frühere Informationen an, wonach iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max auf die Technik LTPO+ OLED setzen sollen. Diese verspricht eine höhere Energieeffizienz und eine schnellere Reaktionszeit des Displays, was sich besonders bei schwachem Umgebungslicht bemerkbar machen soll.

Beim MacBook Ultra, das laut Gerüchten eine neue Geräteklasse darstellt, käme OLED von Beginn an zum Einsatz: Samsung Display soll die Massenfertigung der entsprechenden 14- und 16-Zoll-Panels vorbereiten, mit rund 2 Millionen Einheiten allein in diesem Jahr.

Eine Abhängigkeit, die in beide Richtungen wirkt

Dass Apple seine gesamte OLED-Versorgung auf zwei Konzerne stützt, hat eine bemerkenswerte Kehrseite: Die südkoreanische Display-Industrie ist ihrerseits stark von Apple abhängig. Laut dem Nachhaltigkeitsbericht von Samsung Display für 2025 entfielen 45,6 Prozent des Umsatzes auf die USA, wo Apple seinen Sitz hat. Im Quartalsbericht von LG Display schlägt ein Kunde, bei dem es sich mutmaßlich um Apple handelt, sogar mit 58,4 Prozent des Umsatzes zu Buche.

Damit entsteht ein wechselseitiges Verhältnis: Apple sichert sich verlässliche Panel-Qualität von zwei erprobten Partnern, während diese Partner einen Großteil ihres Geschäfts auf einen einzigen Abnehmer ausrichten. Für Apple bedeutet die Konzentration auf Samsung und LG kurzfristig mehr Verlässlichkeit – sie verringert aber auch den Verhandlungsspielraum, der durch einen dritten Lieferanten wie BOE entstünde.

Was die Lieferkette über Apples 2026-Pläne verrät

Der Blick in die Panel-Aufträge liefert ein erstaunlich genaues Bild davon, welche Geräte Apple in der zweiten Jahreshälfte tatsächlich plant – und in welchen Stückzahlen. Dass die Produktion für die meisten Modelle bereits läuft, deckt sich mit den Erwartungen an einen dicht gedrängten Herbst, in dem neben den Pro-iPhones erstmals auch ein faltbares Modell und ein MacBook Ultra Gestalt annehmen sollen. (Bild: Shutterstock / Titolino)

  • iPhone Ultra: Das teuerste Jahr beginnt nach dem Kauf
  • Faltbares iPhone Ultra: Der September-Start rückt offenbar näher
  • Apple Watch Ultra 4 soll noch in diesem Jahr erscheinen
  • Apple könnte die iPhone-17-Preise noch diesen Monat anheben
  • Apples Home-Fahrplan zieht sich bis 2028
  • Ternus rückt Apples Design zurück ins Zentrum
  • 2027 soll Apples größtes Produktjahr werden
  • iPhone 18 Pro: Das Kamera-Plateau wächst weiter
  • iPhone 18 Pro könnte bei 1.399 Dollar starten
  • iPhone Air 2 soll zweite Kamera und besseren Akku bekommen
  • Apple plant ab 2028 iPhones mit 1,4-Nanometer-Chips
  • Apple plant Jubiläums-iPhone und Kamera-AirPods für 2027
  • iOS 27: Die neue Siri könnte beim iPhone 18 rund werden
  • iPhone 18: 12 GB RAM ohne höheren Preis erwartet
  • iPhone Ultra: Leaker hält Verzögerungs-Gerüchte für falsch
  • iPhone 18: Zulieferer-Aussage stützt den späten Start
  • iPhone 18 Pro: Neue Farben mit altbekanntem Risiko
  • Agentische KI: Apple könnte einen OpenClaw-Konkurrenten bauen
  • Siri AI: Macht der Beta-Erfolg ein Abo wahrscheinlicher?
  • iOS 27: Drei Funktionen, die Apple noch nicht gezeigt hat
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Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus fast jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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