Apple plant für den Herbst offenbar eine ganze Reihe neuer Geräte in dichter Folge – und mittendrin steckt die nächste Generation der robusten Top-Uhr. Laut einem aktuellen Branchenbericht soll die Apple Watch Ultra 4 gemeinsam mit der Apple Watch Series 12 erscheinen, flankiert von gleich mehreren neuen iPhones.
Lange war unklar, ob Apple die Ultra-Reihe in diesem Jahr überhaupt fortführt – schließlich hat der Hersteller die Spitzen-Smartwatch nicht in jedem Jahr erneuert. Nun verdichten sich die Hinweise, dass 2026 doch ein neues Modell ansteht. Bloomberg-Journalist Mark Gurman ordnet die Uhr in seinem jüngsten Power-On-Newsletter in Apples Herbst-Fahrplan ein, und die bisher kursierenden Details zeichnen das Bild eines möglicherweise größeren Sprungs. Wie sich die einzelnen Erwartungen zusammenfügen, lässt sich im Gesamtüberblick zu den Gerüchten rund um die Apple Watch Ultra 4 nachvollziehen.
Kein ausgelassenes Jahr: Apple bleibt im Takt
Gurman skizziert in seinem Newsletter die komplette Produkt-Roadmap für den weiteren Jahresverlauf – darunter das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und Apples erstes faltbares iPhone. In dieses Aufgebot reihten sich seiner Einschätzung nach auch eine Apple Watch Series 12 und eine Apple Watch Ultra 4 ein.
Bemerkenswert ist das, weil Apple die Ultra-Linie eben nicht jährlich aktualisiert hat. Die erste Ultra kam 2022 auf den Markt, gefolgt von der Ultra 2 im Jahr 2023. 2024 beschränkte sich die Neuerung auf eine schwarze Farbvariante, während die zugrundeliegende Hardware unverändert blieb. Mit der Ultra 3 folgte 2025 wieder ein echtes Update – und sollte Gurman recht behalten, würde Apple diesmal kein Jahr auslassen. Auch die Series 12, die nach bisherigen Erwartungen eher ein kleineres Update werden dürfte, wäre damit Teil desselben Herbst-Aufgebots.
Redesign und bessere Sensorik im Gespräch
Über das Innenleben kursieren bereits konkretere Andeutungen. Ein Bericht aus dem Mai 2026 brachte ein „vollständiges Redesign“ ins Spiel, ohne allerdings zu präzisieren, was genau sich ändern soll. Dieselbe Quelle sprach zudem von einem „deutlichen Upgrade der Sensorfunktionen“ – auch hier bleibt offen, worauf sich das beziehen könnte. Wer die erwarteten Neuerungen beim Design und bei der Sensorik der Ultra 4 im Detail nachlesen möchte, findet dort die bisher gesammelten Anhaltspunkte.
Ein älterer Hinweis stammt aus geleaktem Apple-Code, der im Sommer 2025 auf eine biometrische Authentifizierung per Touch ID für das Watch-Lineup 2026 hindeutete. Umsetzbar wäre das etwa über einen Sensor unter dem Display oder in der Seitentaste, was die Abhängigkeit vom Zahlencode beim Entsperren verringern würde – auch wenn die Apple Watch für Zahlungen längst über eine Authentifizierung am Handgelenk verfügt. Inzwischen ist hier allerdings Vorsicht geboten: Ein Leaker mit solider Trefferquote hat die Erwartungen an einen Fingerabdrucksensor für 2026 spürbar gedämpft und verweist auf Akku- und Kostengründe. Ob Touch ID den Sprung in die Ultra 4 tatsächlich schafft, ist damit alles andere als gesichert.
Was bei den Gesundheitsfunktionen realistisch ist
Eine der am sehnlichsten erwarteten Funktionen dürfte vorerst nicht dabei sein. Apple arbeitet zwar an einer nicht-invasiven Blutzuckermessung, doch diese Technologie gilt weiterhin als mehrere Jahre entfernt, während an der nötigen Miniaturisierung gefeilt wird. Dass das Glukose-Projekt zuletzt sogar einen neuen Projektleiter erhielt, unterstreicht, wie langfristig Apple diesen Bereich angeht. Für die Ultra 4 sollte man die Funktion daher nicht erwarten.
Der nächste Display-Schritt zeichnet sich für 2027 ab
Über die diesjährige Generation hinaus deutet sich bereits die übernächste Stufe an. Für das Apple-Watch-Display des Jahres 2027 zieht Apple Berichten zufolge die High-Mobility-Oxide-Technik (HMO) von LG Display in Betracht. Im Vergleich zur aktuellen LTPO-Technologie erhöht HMO die Elektronenmobilität und senkt so den Stromverbrauch. Welche Fortschritte bei der OLED-Technik und der Laufzeit künftiger Apple-Watch-Modelle zu erwarten sind, gehört damit zu den spannendsten Langfrist-Fragen der Reihe.
Gemeinsamer Auftritt im September
Sowohl die Apple Watch Ultra 4 als auch die Apple Watch Series 12 werden im September erwartet – gemeinsam mit den neuen iPhone-Modellen. Den Software-Unterbau liefert watchOS 27, das den neuen Geräten zusätzliche Zifferblätter spendiert, darunter eine Variante des Modular-Ultra-Zifferblatts. Damit fügt sich die nächste Ultra in einen der dichtesten Apple-Herbste der vergangenen Jahre ein – und der Sprung von der Ultra 3 zur Ultra 4 könnte größer ausfallen als die jüngsten Zwischenschritte vermuten lassen. (Bild: Shutterstock / Hadrian)
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