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Die Home-App in iOS 27: Alle Neuerungen im Überblick

by Milan
25. Juni 2026
in Allgemein
Apple Home

Bild: Apple

Mit iOS 27 erhält die Home-App das größte Funktionsupdate seit Jahren. KI-gestützte Zusammenfassungen, eine Suche in natürlicher Sprache und endlich 4K-Aufnahmen für Sicherheitskameras verschieben die Messlatte für Apples Smart-Home-Plattform spürbar nach oben. Vieles davon setzt auf Apple Intelligence – einiges funktioniert aber auch ganz ohne.

Apple hat die Home-App lange eher zurückhaltend gepflegt, während Amazon und Google ihre Smart-Home-Systeme Jahr für Jahr ausbauten. Mit iOS 27 ändert sich dieser Eindruck deutlich: Ein ganzes Bündel neuer Funktionen dreht sich um HomeKit Secure Video, um klügere Benachrichtigungen und um eine engere Verzahnung mit Apple Intelligence. Die nächste Generation von Apple Intelligence bildet die technische Grundlage für die meisten dieser Neuerungen – von automatisch erzeugten Ereignis-Zusammenfassungen bis zur Suche in den eigenen Kameraaufnahmen. Andere Verbesserungen betreffen schlicht die Stabilität und die Einrichtung neuer Geräte.

KI-Zusammenfassungen erkennen, was vor der Kamera passiert

Die auffälligste Neuerung sind automatische Zusammenfassungen für Bewegungsmeldungen. Statt nur eine Benachrichtigung über erkannte Bewegung zu schicken, beschreibt die Home-App in Textform, was eine Kamera aufgezeichnet hat. Das System erkennt dabei Personen, Tiere, Fahrzeuge, Pakete und allgemeine Bewegung und fasst das Geschehen in kurzen Sätzen zusammen – etwa „eine Person ging durch den Raum“, „zwei Personen befanden sich im Raum“, „ein Hund lag auf dem Boden“ oder „eine Katze spielte im Raum“. So lässt sich auf einen Blick erfassen, was vorgefallen ist, ohne das Videomaterial selbst ansehen zu müssen.

Kameras mit HomeKit Secure Video gehen noch einen Schritt weiter: Über die Gesichtserkennung gleichen sie erkannte Personen mit der eigenen Fotos-Mediathek ab. Sind dort markierte Personen hinterlegt, nennt die Benachrichtigung den passenden Namen direkt mit.

Aufnahmen mehrerer Kameras im Zusammenhang

Bislang behandelte die Home-App jede Kamera für sich. Mit iOS 27 erkennt sie, wenn mehrere Kameras dasselbe Ereignis festhalten. Läuft eine Person an einer Kamera vorbei und taucht kurz darauf im Bild einer zweiten auf, verknüpft die App beide Aufnahmen zu einem zusammenhängenden Vorgang. Bei der Wiedergabe lässt sich das Geschehen so über das gesamte Zuhause hinweg nachvollziehen, ergänzt um eine Zusammenfassung des kompletten Ablaufs.

Besonders relevante Aufnahmen hebt die App zusätzlich hervor: In der Kameraansicht erscheint ein eigener Bereich oberhalb der regulären Aufzeichnungen, in dem nennenswerte Ereignisse gebündelt auftauchen.

Suche in natürlicher Sprache

Neu ist auch eine Suche, die mit natürlicher Sprache umgeht. Suchst du etwa nach dem Moment, in dem ein Paket geliefert wurde, genügt eine entsprechende Anfrage – die Home-App findet die passende Aufnahme. Erkannt werden dabei Objekte, Farben und weitere Details. Die Suche funktioniert sowohl innerhalb der Home-App als auch direkt über Spotlight.

Weniger, aber aussagekräftigere Benachrichtigungen

Apple bündelt zusammengehörende Meldungen, statt sie einzeln auszuspielen. Benachrichtigungen aktualisieren sich in Echtzeit, und verwandte Ereignisse fasst das System zusammen – unter dem Strich landen damit deutlich weniger Hinweise auf dem Sperrbildschirm. Aktivieren lassen sich die Zusammenfassungen in den Einstellungen der Home-App, und zwar pro Kamera einzeln sowie in mehreren Sprachen.

Ein langer Druck auf eine eingehende Video-Benachrichtigung spielt eine kurze Vorschau der Aufnahme ab. Gleichzeitig blendet die App nahegelegene Geräte ein, etwa Lampen, die sich in dem Moment schnell einschalten lassen.

Für die Steuerung dieser Funktionen gibt es einen eigenen Apple-Intelligence-Bereich in der Home-App. Dort lassen sich die Video-Zusammenfassungen aktivieren und die Zahl der Benachrichtigungen reduzieren. Ein Schalter zum Reduzieren der Benachrichtigungen fasst zusammengehörende Abläufe zusammen – etwa wenn jemand ankommt und kurz darauf die Tür aufschließt.

4K-Aufnahmen ohne Apple Intelligence

Lange waren Kameras mit HomeKit Secure Video auf 1080p begrenzt. Mit iOS 27 fällt diese Grenze: Unterstützt die Hardware es, lassen sich Streams und Aufnahmen in bis zu 4K wiedergeben und speichern. Anders als die KI-Funktionen setzt die 4K-Aufzeichnung dabei nicht zwingend Apple Intelligence voraus.

Energieverbrauch im Blick

Zubehör, das den eigenen Stromverbrauch erfassen kann – etwa smarte Steckdosen -, zeigt diese Werte künftig direkt in der Home-App an, gesammelt im Energie-Tab. Automationen auf Basis dieser Daten sind bislang allerdings noch nicht möglich.

Apple TV aus der Ferne aktualisieren

Ein praktisches Detail betrifft das Apple TV: Updates lassen sich nun aus der Ferne über die Home-App einspielen – so, wie es beim HomePod längst funktioniert. Dass sich das Apple TV in iOS 27 aus der Ferne aktualisieren lässt, erspart den bisher nötigen Umweg, jedes angeschlossene Fernsehgerät einzeln einzuschalten.

Stabilere Technik und einfacheres Einrichten

Abseits der sichtbaren Funktionen verspricht Apple mehr Verlässlichkeit im Hintergrund. Das Aufzeichnen und Speichern von HomeKit-Secure-Video-Material soll stabiler laufen und seltener Aktivität verpassen. Bei der Vernetzung von Thread-Zubehör setzt Apple jetzt auf Thread 1.4, was die Verbindungen verbessert, und HomeKit-Geräte koppeln sich schneller. Auch Updates für Smart-Home-Zubehör sollen zügiger durchlaufen.

Beim Hinzufügen eines neuen Geräts hilft eine vereinfachte Oberfläche, die sich besonders beim Einrichten von Matter-Zubehör bemerkbar macht. Wie schnell sich der Matter-Standard zuletzt weiterentwickelt hat, zeigt der Sprung auf Matter 1.6.

Voraussetzungen: Welche Geräte und Abos nötig sind

Die KI-Funktionen der Home-App benötigen ein Gerät, das Apple Intelligence unterstützt – also ein iPhone 15 Pro oder neuer. Zusätzlich braucht es im Zuhause ein Apple TV mit tvOS 27 oder einen HomePod mit der HomePod-Software 27, damit die Funktionen greifen.

HomeKit Secure Video selbst setzt ein iCloud+-Abo voraus. Wie viele Kameras du anbinden kannst, hängt vom gewählten Tarif ab:

iCloud+-TarifUnterstützte Kameras
50 GBeine Kamera
200 GBbis zu fünf Kameras
2 TB und größerunbegrenzt viele Kameras

Aufgezeichnetes Videomaterial zählt dabei nicht gegen das iCloud-Speicherlimit. Eine Ausnahme von der KI-Voraussetzung bildet die 4K-Aufzeichnung: Sie läuft auch ohne Apple Intelligence.

Für Nutzer in Deutschland und der restlichen EU ist eine Einordnung wichtig: Apples Sperre aufgrund des Digital Markets Act betrifft ausdrücklich nur Siri AI auf iPhone, iPad und der Apple Watch. Die übrigen neuen Apple-Intelligence-Funktionen – und damit auch die hier beschriebenen Home-Neuerungen – nimmt Apple von der EU-Beschränkung aus; nur für China zählt das Unternehmen sie zusammen mit Siri AI zu den vorerst gesperrten Funktionen. Welche Apple-Funktionen in der EU derzeit fehlen, dreht sich entsprechend um die neue Siri-Generation, nicht um die Home-App.

Apples Smart-Home-Plattform holt sichtbar auf

Mit iOS 27 wirkt die Home-App weniger wie ein Nebenschauplatz und mehr wie ein vollwertiger Teil von Apples KI-Strategie. Die Kombination aus verständlichen Ereignis-Zusammenfassungen, kameraübergreifender Auswertung und natürlicher Suche macht aus aufgezeichnetem Videomaterial erstmals etwas, das sich ohne langes Durchscrollen nutzen lässt. Dass parallel handfeste Verbesserungen wie 4K-Aufnahmen und stabilere Verbindungen kommen, zeigt: Apple meint den Vorstoß ins Smart Home ernst. Das passt zu den Erwartungen an neue HomePod-Modelle, die als zentrale Steuerzentrale im vernetzten Zuhause eine wichtige Rolle spielen würden.

Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Apple)

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Häufige Fragen: Die Home-App in iOS 27

Welche neuen Funktionen bringt die Home-App in iOS 27?

Die wichtigsten Neuerungen sind KI-Zusammenfassungen für Kameraereignisse, kameraübergreifende Aufnahmen, eine Suche in natürlicher Sprache, gebündelte Benachrichtigungen, 4K-Aufzeichnung, Energieüberwachung und Apple-TV-Updates aus der Ferne.

Brauche ich für die neuen Home-Funktionen Apple Intelligence?

Für die KI-gestützten Funktionen wie Zusammenfassungen und die Suche ist ein Apple-Intelligence-fähiges Gerät nötig, also ein iPhone 15 Pro oder neuer. Die 4K-Aufzeichnung läuft dagegen auch ohne Apple Intelligence.

Welche Geräte muss ich im Zuhause haben?

Damit die Funktionen greifen, braucht es zusätzlich ein Apple TV mit tvOS 27 oder einen HomePod mit der HomePod-Software 27 als Steuerzentrale.

Was kostet HomeKit Secure Video?

HomeKit Secure Video setzt ein iCloud+-Abo voraus. Das 50-GB-Paket unterstützt eine Kamera, das 200-GB-Paket bis zu fünf und Tarife ab 2 TB unbegrenzt viele. Das Videomaterial zählt nicht gegen das iCloud-Speicherlimit.

Sind die KI-Funktionen der Home-App auch in der EU verfügbar?

Sie bauen auf Apple Intelligence auf, das seit iOS 18.4 in der EU verfügbar ist, und gehören nicht zu dem Siri-AI-Paket, das der DMA auf iPhone und iPad vorerst blockiert.

Kann die Home-App jetzt Gesichter erkennen?

Kameras mit HomeKit Secure Video gleichen erkannte Personen mit der Fotos-Mediathek ab und nennen markierte Personen in der Benachrichtigung beim Namen.

Lässt sich der Stromverbrauch von Zubehör überwachen?

Geräte wie smarte Steckdosen zeigen ihren Verbrauch im Energie-Tab der Home-App an. Automationen auf Basis dieser Daten sind bislang noch nicht möglich.

Kennt ihr schon unsere Amazon Storefront? Dort findet ihr eine handverlesene Auswahl von diversen Produkten für euer iPhone und Co. – viel Spaß beim Stöbern.
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Tags: Apple HomeApple IntelligenceHomePodiOSiOS 27tvOStvOS 27
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