Eine unscheinbare Neuerung in der zweiten iOS-27-Beta sorgt für mehr Komfort im Wohnzimmer: Das Apple TV lässt sich künftig direkt über die Home-App mit der neuesten Software versorgen – ganz ohne den Umweg über das Gerät selbst. Hinter der kleinen Änderung steckt zugleich ein Fingerzeig auf Apples Smart-Home-Pläne.
Mit jeder neuen Vorabversion kommen Details ans Licht, die im offiziellen Funktionsumfang noch nicht groß angekündigt werden. Im Rahmen der Verfeinerungen, die Apple mit der zweiten iOS-27-Beta vorgenommen hat, fällt nun eine praktische Erweiterung der Home-App auf. Sie betrifft die Art und Weise, wie das Apple TV mit Software-Updates versorgt wird – und reiht das Streaming-Gerät dort ein, wo andere Apple-Hausgeräte längst stehen.
Was sich in der Home-App ändert
In iOS 27 taucht das Apple TV neuerdings im Bereich „Updates“ innerhalb der Einstellungen der Home-App auf. Ein Tippen auf die zugehörige Schaltfläche genügt, um die aktuelle Software zu installieren – und zwar, ohne dass das Apple TV dafür eingeschaltet sein muss. Damit entfällt der bisher übliche Weg über das Gerät selbst, was vor allem dann hilft, wenn das Apple TV im Hintergrund stillschweigend auf dem neuesten Stand gehalten werden soll.
Gleichstand mit dem HomePod
Neu ist das Prinzip dahinter nicht. Der HomePod und der HomePod mini lassen sich seit Langem über die Home-App aktualisieren – das Apple TV zieht mit iOS 27 also lediglich nach und erreicht denselben Komfort. Dass beide Lautsprecher auf einer tvOS-Variante laufen, macht die Angleichung umso naheliegender: Software-seitig sind sie eng mit dem Apple TV verwandt, weshalb eine einheitliche Update-Logik schlüssig ist. Wie sich das HomePod-Lineup darüber hinaus entwickeln dürfte, zeichnet der Überblick zu den Gerüchten rund um HomePod 3 und HomePod mini 2 nach.
Ein Hinweis auf den erwarteten Home Hub
Spannend wird die Änderung durch das, was sie andeutet. Dass Apple das Apple TV in die Update-Oberfläche der Home-App aufnimmt, deutet darauf hin, dass auch das kommende Smart-Home-Display über dieselbe App gesteuert und aktualisiert werden dürfte. Dieser Home Hub wird noch für dieses Jahr erwartet und soll – ähnlich wie der HomePod – auf einer tvOS-Variante basieren.
Gedacht ist das Gerät als zentrale Anlaufstelle im Zuhause: zum Steuern von Smart-Home-Produkten, für Videoanrufe, zum Abrufen von Informationen wie dem aktuellen Wetter und für die Interaktion mit Siri. Berichten zufolge soll ein rund sieben Zoll großes, quadratisches Display mit integrierten Lautsprechern zum Einsatz kommen – eine Art Mischung aus HomePod und iPad. Welche Erwartungen sich rund um das vielfach als HomePad gehandelte Gerät angesammelt haben, fasst der Gesamtüberblick zu den Gerüchten über das HomePad zusammen.
Apples Zuhause-Strategie nimmt Form an
Für sich genommen ist die Update-Funktion eine Randnotiz. Im größeren Bild aber fügt sie sich in Apples schrittweisen Ausbau des vernetzten Zuhauses ein: Je konsequenter das Unternehmen seine Hausgeräte unter dem Dach der Home-App bündelt, desto klarer zeichnet sich die Rolle ab, die ein zentraler Home Hub darin künftig spielen könnte. (Bild: Apple)
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