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Neues MacBook Pro: OLED-Design nur für M6 Pro und M6 Max

Milan Jovicic by Milan Jovicic
9. November 2025 - 16:41 CET
in Apple Gerüchte
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OLED MacBook Pro Apple

Bild: Shutterstock / SNAB

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Apple arbeitet an einem umfassenden Redesign des MacBook Pro, das voraussichtlich zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 auf den Markt kommen soll. Das neue Modell soll nicht nur ein OLED-Display mit Touch-Unterstützung erhalten, sondern auch ein deutlich schlankeres Gehäuse und möglicherweise erstmals 5G-Unterstützung. Doch ein aktueller Bericht von Mark Gurman aus dem Bloomberg-Newsletter Power On deutet darauf hin, dass diese Änderungen ausschließlich den leistungsstärkeren Versionen mit M6 Pro und M6 Max vorbehalten sein könnten.

Das aktuelle MacBook Pro-Line-up besteht aus drei Varianten: einem 14-Zoll-Basismodell mit M5-Chip, einem 14-Zoll-Modell mit M4 Pro oder M4 Max sowie einem 16-Zoll-Modell mit denselben High-End-Chips. Zwischen diesen Modellen gibt es im Design kaum Unterschiede. Der wichtigste Unterschied liegt in der Kühlung – das Basismodell verfügt nur über einen Lüfter, während die Pro- und Max-Versionen mit zwei Lüftern ausgestattet sind. Apple bietet das Einsteigermodell rund 400 Dollar günstiger an und spricht damit Nutzer an, die zwar ein MacBook Pro wollen, aber keine maximale Rechenleistung benötigen.

Ein neues Design mit OLED und Touch-Unterstützung

Apple plant laut Gurman ein neues Design, das das MacBook Pro zum ersten Mal seit 2021 grundlegend verändern soll. Das kommende Modell soll mit einem OLED-Display ausgestattet sein, das Touch-Unterstützung bietet – eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen miniLED-Technologie. OLED ermöglicht tiefere Schwarztöne, kräftigere Farben und eine gleichmäßigere Helligkeit, was die Bildqualität auf ein neues Niveau heben dürfte.

Darüber hinaus soll das Gehäuse des neuen Modells deutlich dünner werden. Zudem ist von einer möglichen 5G-Unterstützung die Rede, was darauf hindeutet, dass Apple über eine integrierte Mobilfunkverbindung nachdenkt. Auch das Design rund um die Kameraöffnung könnte sich ändern: Statt der bekannten Kerbe (Notch) könnte Apple beim neuen MacBook Pro auf eine Dynamic Island setzen – ähnlich wie beim iPhone.

Fokus auf die High-End-Modelle

Wie Gurman berichtet, wird das neue Design allerdings nicht für alle Varianten des MacBook Pro erscheinen. Die überarbeitete Version soll exklusiv für Modelle mit M6 Pro und M6 Max Chips vorgesehen sein. Das bedeutet, dass das Basismodell des MacBook Pro, das mit dem Standard-M6-Prozessor ausgestattet sein dürfte, vorerst im bisherigen Design bleibt.

Damit setzt Apple eine bekannte Produktstrategie fort: Neue Technologien und Design-Änderungen werden zunächst in den teureren Modellen eingeführt. Ein ähnliches Vorgehen war schon bei der Touch Bar zu beobachten, die 2016 mit dem 13-Zoll-MacBook Pro eingeführt wurde, aber erst Jahre später auch in günstigeren Varianten verfügbar war.

Evolution statt Revolution beim M5-Line-up

Vor dem großen Redesign wird Apple im kommenden Jahr eine Reihe von neuen Geräten mit M5-Chips vorstellen. Laut Gurman plant das Unternehmen zunächst folgende Modelle:

  • MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max
  • MacBook Air mit M5
  • Mac mini mit M5 und M5 Pro
  • Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra

Diese Modelle sollen nur evolutionäre Updates darstellen – also vor allem Verbesserungen bei Leistung und Effizienz, aber keine sichtbaren Designänderungen. Erst mit der Einführung der M6-Prozessoren wird ein größeres visuelles und technisches Update erwartet.

Das Basismodell bleibt beim alten Design

Im Bericht wird deutlich, dass das Einstiegsmodell des MacBook Pro mindestens ein weiteres Jahr im aktuellen Design weitergeführt wird. Apple plant gegen Ende 2025 die Einführung eines neuen 14-Zoll-MacBook Pro mit dem M6-Chip, doch ohne Redesign oder OLED-Bildschirm. Das bedeutet, dass nur Käufer der teureren Varianten mit M6 Pro oder M6 Max in den Genuss des neuen Designs kommen werden.

Gurman beschreibt diese Geräte als die Modelle, die „bedeutende Veränderungen“ bringen sollen. Für alle anderen bleibt es bei der bestehenden Optik und miniLED-Technologie. Damit will Apple offenbar das neue Design gezielt im Premium-Segment positionieren, bevor es später auf günstigere Varianten ausgeweitet wird.

High-End zuerst: Das neue MacBook Pro setzt Maßstäbe

Das kommende MacBook Pro mit OLED-Display wird eine der größten Designänderungen seit Jahren markieren. OLED, Touch-Unterstützung und ein dünneres Gehäuse zeigen, dass Apple den Fokus klar auf Innovation und Premium-Qualität legt. Allerdings wird diese Modernisierung zunächst nur den Modellen mit M6 Pro und M6 Max vorbehalten sein.

Das Basismodell des MacBook Pro bleibt vorerst beim aktuellen Design und miniLED-Display. Wer also von Anfang an vom neuen OLED-Design profitieren will, wird zu einer der High-End-Versionen greifen müssen. Apple bleibt damit seiner Linie treu, technologische Neuerungen zunächst im oberen Preissegment einzuführen – bevor sie nach und nach in die Basisvarianten übergehen.

Langfristig könnte das bedeuten, dass OLED und Touch irgendwann in der gesamten MacBook-Reihe Einzug halten. Doch bis dahin bleibt das überarbeitete MacBook Pro mit M6 Pro und M6 Max das Modell, das die Zukunft von Apples Notebooks definiert. (Bild: Shutterstock / SNAB)

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Tags: MacMacBook Pro
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Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus fast jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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