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iPhone 18 Pro und faltbares iPhone: Preise sollen steigen

Milan Jovicic by Milan Jovicic
26. Juni 2026 - 17:35 CEST
in Apple Gerüchte
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iPhone 18 Pro iPhone Ultra

Bild: Shutterstock / Jess Rodriguez

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Erst war von den iPhones keine Rede – jetzt verdichten sich die Hinweise, dass auch sie teurer werden. Gleich mehrere bekannte Leaker rechnen damit, dass das iPhone 18 Pro und das erste faltbare iPhone im September deutlich über den bisherigen Erwartungen starten könnten. Beim Foldable steht sogar die 3.000-Dollar-Marke im Raum.

Bei der jüngsten Preisrunde hatte Apple das iPhone noch ausgeklammert und nur Macs, iPads und die Vision Pro verteuert. Doch mehrere chinesische Leaker gehen davon aus, dass die kommende September-Generation diesem Muster nicht entkommt. Im Fokus stehen das iPhone 18 Pro samt Pro Max sowie das erste faltbare iPhone, dessen Eckdaten im Gesamtbild zum iPhone Ultra ohnehin schon auf ein Premium-Preisschild hindeuten. Treiber der Entwicklung sind vor allem die explodierenden Kosten für Speicherbausteine.

Was die Stimmen aus China erwarten

Der auf Weibo aktive Leaker Fixed Focus Digital hält eine Preiserhöhung beim iPhone 18 Pro für ausgemacht. Während die aktuellen iPhone-Modelle bislang stabil geblieben seien, würden die im Herbst erwarteten Pro-Modelle „definitiv” teurer. Besonders deutlich soll der Aufschlag beim faltbaren iPhone ausfallen: Hier sei mit einem Preis zu rechnen, der zehn bis zwanzig Prozent über den bisherigen Schätzungen liege.

Auch Digital Chat Station hält es für „höchst unwahrscheinlich”, dass die iPhone-18-Pro-Reihe einer Erhöhung komplett entgeht. Der Leaker verweist auf den chinesischen Startpreis des iPhone 17 Pro von 8.999 Yuan und hält einen Sprung auf 9.999 Yuan für möglich, um Apples Margen zu sichern. Damit läge das gesamte September-Lineup – iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das Foldable – bei 10.000 Yuan oder mehr.

Das faltbare iPhone als teuerstes Modell aller Zeiten

Schon ohne den neuen Aufschlag galt das Foldable als Apples teuerstes iPhone überhaupt. Mark Gurman von Bloomberg hatte berichtet, dass das Gerät in den USA die Marke von 2.000 Dollar überschreiten dürfte – und damit selbst das iPhone 17 Pro Max in der 2-TB-Ausführung für 1.999 Dollar übertreffen würde. Analyst Ming-Chi Kuo verortet den Preis nicht unter 2.000 Dollar und hält sogar mehr als 2.500 Dollar für denkbar; weitere Prognosen bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen.

Rechnet man die nun kolportierten zehn bis zwanzig Prozent obendrauf, läge selbst die niedrigste dieser Schätzungen deutlich über 2.099 Dollar. Eine größere Speicherkonfiguration könnte damit jenseits der 3.000-Dollar-Grenze landen.

Hochgerechnet auf den US-Markt

Apple hat seine Startpreise in China und den USA in den vergangenen Generationen weitgehend proportional gehalten. Überträgt man die für China erwartete Erhöhung von rund elf Prozent auf den US-Startpreis des iPhone 17 Pro von 1.099 Dollar, käme das iPhone 18 Pro auf etwa 1.220 Dollar.

Noch höher zielt der Leaker Instant Digital: Das iPhone 18 Pro Max mit 256 GB könnte demnach bei 10.999 oder sogar 11.499 Yuan beginnen – ein für ein nicht faltbares Smartphone bemerkenswerter Preispunkt. Das entspräche rund fünfzehn bis zwanzig Prozent über dem chinesischen Startpreis des iPhone 17 Pro Max von 9.999 Yuan. Auf den US-Markt gespiegelt, könnte das 256-GB-Modell zwischen 1.300 und 1.400 Dollar starten, gegenüber heute 1.199 Dollar.

Warum die Bauteile so viel teurer werden

Die Leaker-Schätzungen fügen sich in eine Reihe aktueller Berichte über die steigenden Fertigungskosten des iPhone 18 Pro ein. Die Marktforscher von TechInsights schätzen, dass Apple für die 12 GB Arbeitsspeicher im iPhone 17 Pro rund 39 Dollar zahlte – ein Wert, der beim iPhone 18 Pro auf 145 Dollar klettern könnte. Allein das würde die Materialkosten des Geräts um etwa ein Viertel nach oben treiben.

Auf Basis vergleichbarer Kostenrechnungen müsste Apple für das iPhone 18 Pro rund 1.369 Dollar verlangen, nur um die bisherige Gewinnmarge des iPhone 17 Pro zu halten. Bezieht man das teurere neue Kamerasystem mit ein, landet das Wall Street Journal bei einem Startpreis von 1.399 Dollar oder mehr.

Ein Bruch mit Apples bisherigem Kurs

Die Gerüchte folgen unmittelbar auf Apples Entscheidung, in dieser Woche die Preise für einen Großteil seiner Geräte anzuheben – ausgenommen waren bislang iPhone, AirPods und Apple Watch. Tim Cook hatte die Schritte bereits zuvor als unvermeidlich bezeichnet und die Kosten für Speicher- und Storage-Chips als eine Art Jahrhundertflut beschrieben. Bemerkenswert ist der Kurs deshalb, weil Apple Schwankungen bei den Komponentenkosten in der Vergangenheit meist selbst abgefedert hat, statt sie an die Kundschaft weiterzureichen. Sollten sich die Leaker-Angaben bewahrheiten, wäre die Schonfrist für das iPhone im September vorbei. (Bild: Shutterstock / Jess Rodriguez)

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Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus fast jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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