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iOS 27: Code nennt sechs unveröffentlichte iPhone-Modelle

Milan Jovicic by Milan Jovicic
11. August 2026 - 14:17 CEST
in Apple News
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Vier aktuelle iPhone-Modelle nebeneinander auf hellem Hintergrund, während der Code in iOS 27 bereits sechs unveröffentlichte iPhone-Modelle auflistet

Zu sehen ist die aktuelle iPhone-Generation. Die sechs im Code gefundenen Modelle hat Apple bislang nicht gezeigt. (Bild: Apple)

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In den Akkutreibern der neuesten Entwickler-Beta stehen sechs iPhones, die es noch nicht gibt – mitsamt internen Codenamen. Die Liste reicht vom iPhone 18e bis zum faltbaren iPhone Ultra und deckt damit die komplette kommende Generation ab. Zwei Nummern in der Reihe fehlen allerdings.

Apple hat iOS 27 Beta 5 am Montag nach einer Woche Verzögerung an Entwickler verteilt. In den Systemdateien der Beta finden sich Verweise auf sechs Geräte, die das Unternehmen bislang nicht angekündigt hat, entdeckt von Macworld. Anders als bei Zuliefererberichten handelt es sich hier um ausgelieferten Code aus Apples eigener Software – die Existenz der Modelle ist damit belegt, ihre Ausstattung dagegen nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • iOS 27 Beta 5 führt sechs unveröffentlichte iPhone-Modelle mit internen Codenamen von V62 bis V69 auf
  • Genannt werden iPhone 18, iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max, iPhone 18e, iPhone Air 2 und iPhone Ultra
  • Die Fundstelle liegt in den Systemkomponenten für Akkutreiber und Akku-Intelligenz
  • Es ist das erste Mal, dass die komplette kommende Generation geschlossen im Code auftaucht
  • Zu Ausstattung, Preisen oder Terminen enthält der Fund keinerlei Angaben

Sechs Codenamen im Akkutreiber

Die gefundenen Bezeichnungen ordnen sich lückenlos in Apples interne Zählweise ein. Neben den bereits erhältlichen Geräten listet die Beta diese sechs Einträge:

CodenameModellErwarteter Start
V62iPhone Air 2Anfang 2027 erwartet
V63iPhone 18 ProHerbst 2026
V64iPhone 18 Pro MaxHerbst 2026
V67iPhone 18Anfang 2027 erwartet
V68iPhone UltraHerbst 2026
V69iPhone 18eAnfang 2027 erwartet

Codenamen tauchten in früheren Beta-Zyklen immer wieder auf, meist aber einzeln und selten so vollständig. Dass eine ganze Produktgeneration geschlossen in einer öffentlich verteilten Beta steht, ist der eigentliche Unterschied zu den bisherigen Funden.

Warum ausgerechnet die Akkuverwaltung

Die Fundstelle ist kein Zufall. Das System muss die Ladekurven, Kapazitäten und Schutzmechanismen jedes Modells kennen, bevor das erste Gerät ausgeliefert wird – entsprechende Profile landen deshalb früh im Code.

Genau dort waren in diesem Zyklus bereits zwei andere Auffälligkeiten aufgetaucht. Im Juni verdichteten sich in iOS 27 die Hinweise auf ein faltbares iPhone, im Juli kam der Hinweis auf ein Modell mit zwei getrennten Akkus dazu. Beides beschreibt Konfigurationen, die kein aktuelles iPhone hat, und beides passt zu einem Klappgerät, dessen Akkuzellen sich auf zwei Gehäusehälften verteilen.

Nebeneinandergelegt ergeben die drei Funde eine schlüssige Abfolge: erst die Display-Grundlagen, dann die Stromversorgung, jetzt die Modellzuordnung. Der aktuelle Fund ist damit weniger eine Überraschung als der letzte fehlende Baustein.

Die Lücke bei V65 und V66

Auffällig ist, was nicht in der Liste steht. Zwischen dem iPhone 18 Pro Max (V64) und dem iPhone 18 (V67) klaffen zwei Nummern, die im Code nicht auftauchen.

Apple vergibt seine internen Kennungen nicht zwingend lückenlos, und für eine belastbare Deutung reicht der Befund nicht aus. Denkbar wären ausgemusterte Entwicklungsstränge, regionale Varianten oder schlicht Nummern, die für spätere Geräte reserviert sind. Als Beleg für ein siebtes oder achtes Modell taugt die Lücke jedenfalls nicht – sie ist eine offene Stelle, keine versteckte Information.

Zwei Wellen statt einer Keynote

Der Fund stützt die Erwartung, dass Apple die Generation erstmals aufteilt. Im Herbst sollen die beiden Pro-Modelle zusammen mit dem faltbaren iPhone Ultra erscheinen. Die zweite Welle im Frühjahr 2027 umfasst dann gleich drei Geräte: das reguläre iPhone 18, das iPhone 18e und das iPhone Air 2.

Damit verschiebt sich das Gewicht des Herbst-Events deutlich nach oben. Auf der Bühne stünden ausschließlich Geräte oberhalb der Pro-Preisschwelle, während die komplette Mittel- und Einstiegsklasse ins Frühjahr rutscht – ein Bruch mit dem Rhythmus, den Apple seit dem iPhone X gefahren hat.

Ein Leak Ende Juni hatte bereits sechs neue iPhone-Modelle innerhalb eines Jahres in Aussicht gestellt. Dass nun exakt sechs unveröffentlichte Geräte im Code stehen, deckt sich mit dieser Zahl – ohne dass der Code etwas über die zeitliche Verteilung aussagt.

Was ein Codename belegt und was nicht

Der Unterschied zu einem Zuliefererbericht ist erheblich. Ein Codename in ausgelieferter Software zeigt, dass ein Gerät intern so weit gediehen ist, dass die Systemsoftware darauf vorbereitet wird. Das ist ein deutlich härterer Beleg als eine Bestellmenge in der Lieferkette, die auch zu einem verworfenen Prototyp gehören kann.

Was er nicht zeigt: Termine, Preise, Displaygrößen, Chips. Nichts davon steht in einem Treiberprofil, und die Verlockung, aus einer Codezeile ein fertiges Datenblatt zu bauen, geht regelmäßig schief. Auch die Zuordnung V68 zum iPhone Ultra bleibt bis zur Vorstellung eine plausible Ableitung aus Apples Namensschema, keine Ansage des Unternehmens.

Für dich heißt das vor allem eins: Wenn du diesen Herbst ein neues iPhone planst, stehen zunächst nur die teuren Modelle zur Wahl. Das reguläre iPhone 18 als Nachfolger des meistverkauften Modells käme nach heutigem Stand erst im Frühjahr – willst du den Aufpreis zum Pro nicht zahlen, wartest du damit ein halbes Jahr länger als in den vergangenen Jahren. Die erwarteten Preissteigerungen bei Pro und Foldable verschärfen diese Rechnung zusätzlich.

Bis zur Keynote bleiben wenige Wochen

Die Einladungen zum Herbst-Event werden in den kommenden Wochen erwartet, die finale Fassung von iOS 27 Mitte September. Bis dahin dürften weitere Betas folgen, und erfahrungsgemäß nimmt die Zahl solcher Fundstücke kurz vor einer Vorstellung eher zu als ab. Sicher ist bislang nur, woran Apple arbeitet – nicht, wann davon was auf den Tisch kommt. Am konkretesten ist die Erwartungslage beim iPhone 18 Pro, wo sich Berichte zu Kamera, Chip und Gehäuse seit Monaten decken. (Bild: Apple)

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Tags: iOSiOS 27iPhoneiPhone 18iPhone 18eiPhone 2026iPhone 2027iPhone Air
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Milan Jovicic

Milan Jovicic

Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und schreibt seit 2018 sämtliche Inhalte selbst – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus fast jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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