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Drei Tage, vier neue Geräte: Zwischen dem 26. und dem 28. Oktober hat Apple die zweite Herbstrunde abgearbeitet – ohne Keynote, nur mit Pressemitteilungen und einem Termin für Medien in Los Angeles. Am Ende steht der erste Mac mit Touchscreen neben einem iPad mini, das zum ersten Mal ein OLED-Display hat. Hier steht alles auf einen Blick, mit Preisen und Terminen für den deutschsprachigen Raum.
Der Oktober war bei Apple zweigeteilt. Den Anfang machte am 13. Oktober der Termin „Welcome home“ mit HomePod mini 2, Apple TV 4K und der Smart-Home-Zentrale HomeView, die im Überblick zum Event „Welcome home“ zusammengefasst sind. In der letzten Oktoberwoche folgte die Runde für Mac und iPad, angekündigt von Marketingchef Greg Joswiak mit dem Wortspiel „Pro and tell“.
Apple hat die Geräte über drei Tage verteilt per Pressemitteilung vorgestellt: das iPad mini am 26. Oktober, den iMac und das MacBook Pro mit M6 am 27. Oktober und das MacBook Pro mit PROLED XDR Display am 28. Oktober. Alle vier lassen sich seit dem 28. Oktober vorbestellen und kommen am Freitag, dem 6. November, in den Handel – auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Das Wichtigste in Kürze
- iPad mini mit 8,5-Zoll-OLED, A20 Pro und IP67, ab 749 Euro
- iMac mit M6 in sieben Farben, ab 1.799 Euro
- MacBook Pro 14 Zoll mit M6 als neuer Einstieg in die Pro-Reihe, ab 2.299 Euro
- MacBook Pro mit PROLED XDR Display: OLED, Touchscreen und Dynamic Island, ab 3.299 Euro
- Alle vier sind seit 28. Oktober vorbestellbar und ab 6. November im Handel
Alle Neuheiten im Überblick
| Gerät | Vorgestellt | Preis ab (Deutschland) | Im Handel |
|---|---|---|---|
| iPad mini (A20 Pro) | 26. Oktober | 749 € | 6. November |
| iMac mit M6 | 27. Oktober | 1.799 € | 6. November |
| MacBook Pro 14 Zoll mit M6 | 27. Oktober | 2.299 € | 6. November |
| MacBook Pro mit PROLED XDR | 28. Oktober | 3.299 € | 6. November |
Die Preise stammen aus Apples deutschen Pressemitteilungen und dem deutschen Apple Store.
iPad mini: OLED, A20 Pro und IP67
Das iPad mini mit A20 Pro bekommt laut Apple das größte Update seiner Geschichte. Das Display wächst auf 8,5 Zoll und wechselt auf OLED, mit bis zu 1200 Nits Spitzenhelligkeit und einem Kontrastverhältnis von 2.000.000:1. Weil die Ränder um 24 Prozent schmaler werden, bleibt das Gehäuse so kompakt wie beim Vorgänger und wird mit 5,4 Millimetern zugleich dünner.

Dazu kommen der A20 Pro aus der 2-Nanometer-Fertigung, Schutz vor Wasser und Staub nach IP67, eine 12-MP-Frontkamera an der Längsseite und optional Nanotexturglas. Das iPad mini gibt es in Mitternacht und Polarstern mit 128, 256 oder 512 GB, ab 749 Euro als WLAN-Modell und ab 919 Euro mit Mobilfunk. Alle Daten stehen im Überblick zum iPad mini (A20 Pro), den Unterschied zum Vorgänger zeigt der Vergleich A20 Pro gegen A17 Pro.
iMac mit M6
Beim iMac mit M6 bleibt das Design mit dem 24-Zoll-Display in 4.5K und den sieben Farben. Neu sind der M6, WLAN 7, Bluetooth 6, optional 2,5-Gigabit-Ethernet und laut Apple bis zu doppelt so schneller Speicher.

Den Einstieg bildet die Version mit 10-Kern-CPU und 10-Kern-GPU ab 1.799 Euro, die Version mit 12 Kernen bei CPU und GPU kostet ab 1.999 Euro. Die Details stehen im Überblick zum iMac M6, ob sich der Umstieg lohnt, klärt der Vergleich iMac M6 gegen M4.
MacBook Pro mit M6
Das 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6 ist der neue Einstieg in die Pro-Reihe. Der M6 bringt eine 12-Kern-CPU und eine 12-Kern-GPU, die laut Apple bis zu 30 Prozent schnellere Grafik als der M5 liefert. Dazu kommen WLAN 7, Bluetooth 6 und bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit, Design und Mini-LED-Display bleiben.

Der Einstiegspreis liegt bei 2.299 Euro, zuvor waren es 2.199 Euro. Alle Daten bündelt der Überblick zum MacBook Pro M6, den Abstand zur Vorgängergeneration zeigt der Vergleich MacBook Pro M6 gegen M5.
MacBook Pro mit PROLED XDR Display
Das Spitzenmodell der Runde ist das MacBook Pro mit PROLED XDR Display, der erste Mac mit Touchscreen. Das Tandem-OLED-Display erreicht 2000 Nits Spitzenhelligkeit und ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 und deckt neben P3 auch Adobe RGB ab. Statt der Notch sitzt oben eine Dynamic Island.

Als Chips kommen M5 Pro und M5 Max zum Einsatz, also dieselben wie in den Mini-LED-Modellen, die im Sortiment bleiben. Das 14-Zoll-Modell wiegt 1,38 statt 1,60 Kilogramm. Es startet bei 3.299 Euro, das 16-Zoll-Modell bei 3.899 Euro. Konfigurationen und Preise für Deutschland, Österreich und die Schweiz stehen im Überblick zum MacBook Pro mit PROLED XDR.
Apple Creator Studio
Neben der Hardware hat Apple am 27. Oktober ein Update für Apple Creator Studio angekündigt, das Abo mit Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro. Es erscheint im November und ist für bestehende Abonnenten kostenlos. Auf dem MacBook Pro mit PROLED XDR lassen sich die Apps zudem per Touch bedienen. Wer einen neuen Mac kauft, erhält drei Monate Creator Studio ohne Aufpreis.
Was sonst im Oktober kam
Zwei weitere Termine prägten den Monat. Am 23. Oktober kam das iPhone Duo in den Handel, das Apple bereits auf der September-Keynote vorgestellt hatte. Die Geräte vom Termin „Welcome home“ folgen zeitversetzt: Der HomePod mini 2 ist ab 30. Oktober erhältlich, das Apple TV 4K ab 13. November. HomeView kommt in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht in den Handel.
Welche Neuheit sich für wen lohnt
Ich sehe das iPad mini als die Neuheit mit dem größten Sprung für die meisten Käufer. OLED, IP67 und ein deutlich stärkerer Chip lösen genau die Schwächen, die das kleine iPad seit Jahren hatte. Wer es nur zum Lesen nutzt, kommt mit dem Vorgänger weiterhin gut zurecht. Welches iPad überhaupt passt, klärt die iPad-Kaufberatung.
Bei den Macs ist die Lage differenzierter. iMac und MacBook Pro mit M6 sind solide Generationswechsel, aber kein Grund, einen M4- oder M5-Mac zu ersetzen. Das MacBook Pro mit PROLED XDR ist dagegen kein schnellerer, sondern ein anderer Mac: Wer Display, Touch und Gewicht nicht braucht, bekommt dieselben Chips mit Mini-LED günstiger. Den Gesamtüberblick über alle Modelle liefert die Mac-Kaufberatung.
Vier neue Geräte in drei Tagen, alle mit demselben Handelsstart: Welches davon landet bei dir am 6. November auf dem Tisch – oder lohnt sich für dich keines? Schreib uns in die Kommentare, welche Neuheit dich am meisten überzeugt hat.




