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Eine Smart-Home-Zentrale mit Bildschirm, ein neuer HomePod mini, ein neues Apple TV 4K und ein eigenes Zubehörsortiment: Apple hat am 13. Oktober sein Zuhause neu sortiert. Für Deutschland bleibt davon weniger übrig, als die Liste vermuten lässt. Zwei Geräte kommen hierher, zwei nicht.
Seit Ende September stand der 13. Oktober als Termin für Apples Neustart im Smart Home im Raum, am 8. Oktober hatte Apple ihn unter dem Motto „Welcome home“ offiziell gemacht. Ob es eine klassische Präsentation geben würde, war bis zuletzt offen, für eine Keynote sprach vor allem der neue Gerätetyp.
Vorgestellt hat Apple vier Neuheiten: die Smart-Home-Zentrale HomeView, die Apple Home Collection mit Zubehör von LG und Schneider Electric, den HomePod mini 2 und das Apple TV 4K der vierten Generation. HomeView, HomePod mini 2 und Apple TV 4K lassen sich ab heute vorbestellen, sofern Apple sie im jeweiligen Land anbietet. Die Home Collection folgt im Dezember, einzelne Geräte erst Anfang 2027.
Das Wichtigste in Kürze
- HomeView, die Smart-Home-Zentrale mit 7-Zoll-Display, verkauft Apple in der EU nicht.
- Die Apple Home Collection kommt nur in die USA, nach Kanada und teilweise nach Großbritannien.
- Der HomePod mini 2 kostet in Deutschland 169 Euro und ist ab 30. Oktober erhältlich.
- Das Apple TV 4K mit A19 kostet in Deutschland 349 Euro und ist ab 13. November erhältlich.
- Siri AI spricht auf keinem der neuen Geräte Deutsch.
Alle Neuheiten auf einen Blick
| Gerät | Preis in Deutschland | Preis USA | Erhältlich | In Deutschland |
|---|---|---|---|---|
| HomeView | – | 299 Dollar | 13. November | nein |
| Apple Home Collection | – | ab 39,95 Dollar | ab Dezember, teils Anfang 2027 | nein |
| HomePod mini 2 | 169 Euro | 149 Dollar | 30. Oktober | ja |
| Apple TV 4K (4. Generation) | 349 Euro | 299 Dollar | 13. November | ja |
HomeView: die Zentrale, die hier nicht ankommt
HomeView verbindet ein 7-Zoll-Display mit einem Lautsprecherfuß, als Tischmodell in vier Farben und als Wandmodell in zwei. Eine Kamera erkennt bis zu sechs Personen und zeigt jeder eigene Inhalte, gesteuert wird vor allem über Siri AI. Der Termin am 13. November deckt sich mit dem Start Mitte November, den Bloomberg zuletzt genannt hatte.

In der EU verkauft Apple das Gerät nicht, weil Siri AI unter iOS in der EU fehlt. Angeboten wird HomeView nur in den acht Ländern, in denen Siri AI darauf auf Englisch läuft.
Apple Home Collection: Zubehör für drei Länder
Kameras, Video-Türklingel, Schloss, zwei Thermostate und Temperatursensoren bilden die Apple Home Collection. Entwickelt hat Apple die Geräte mit LG Electronics und Schneider Electric, verkauft werden sie im Apple Store. Eingerichtet wird mit einem Tippen aufs iPhone, eine zusätzliche App braucht es nicht.

Die Reihe startet im Dezember, allerdings nur in den USA, in Kanada und bei Kameras und Türklingel auch in Großbritannien.
HomePod mini 2: neue Farben, mehr Klang
Der HomePod mini 2 hat den S10-Chip, kommt in Rosa, Grün, Blau, Weiß und Mitternacht und hat einen Leuchteffekt auf der Oberseite, der im Takt der Musik pulsiert. Am Mac dient er als Lautsprecher, vorausgesetzt der Mac hat WLAN 6E oder neuer.

Siri AI kommt erst per Update und nur auf Englisch in acht Ländern. In der deutschen Mitteilung taucht Siri AI gar nicht auf, dafür steigt der Preis des HomePod mini 2 um 30 Euro gegenüber dem Vorgänger.
Apple TV 4K: A19 und Mikrofone, die Deutsch verstehen
Im neuen Apple TV 4K steckt der A19. Drei Fernfeldmikrofone erlauben Siri ohne Fernbedienung, Deutsch gehört ausdrücklich zu den unterstützten Sprachen. Die neue Siri Remote lässt sich in „Wo ist?“ orten. In der deutschen Mitteilung zum Apple TV 4K kommt Siri AI nicht vor.
Mit 349 Euro liegt das neue Apple TV 4K deutlich über dem bisherigen Modell, das zuletzt 229 und 299 Euro kostete.
Raumklang aus vier Lautsprechern
Die eigentliche Neuheit für Wohnzimmer steckt in der Kombination: Apple TV 4K der vierten Generation und vier Lautsprecher ergeben erstmals Raumklang, der sich selbst auf den Raum einmisst. Die Funktion hatte sich bereits in der zweiten Beta von tvOS 27.2 gezeigt, dort noch mit dem Apple TV 4K der dritten Generation.

Vorn und hinten muss jeweils ein Paar desselben Modells stehen. Damit gehen vier HomePod mini 2, vier HomePod der zweiten Generation oder ein HomePod-Paar vorn mit einem Paar HomePod mini 2 hinten. Ältere HomePod-mini-Modelle und der HomePod der ersten Generation sind nicht dabei.
Was sich gegenüber den Erwartungen verschoben hat
Anfang Oktober waren in den Apple Stores Kartons mit einer Sperrfrist bis zum 8. Oktober eingetroffen, der 13. Oktober galt danach als möglicher Verkaufsstart. Tatsächlich beginnt am 13. Oktober nur die Vorbestellung, in den Handel kommt das erste Gerät am 30. Oktober.
Für Apple TV 4K und HomePod mini war zuletzt gemeinsam der 30. Oktober genannt worden. Das trifft nur für den HomePod mini 2 zu, das Apple TV 4K folgt am 13. November zusammen mit HomeView. Den A19 hatte der Code von tvOS 27.2 ebenso angedeutet wie eine Grundlage für Apple Intelligence auf dem Apple TV.
Ein Smart-Home-Tag mit deutschem Rest
Ich halte den 13. Oktober für Apples bislang ernsthaftesten Anlauf im Smart Home. Zentrale, Zubehör, Lautsprecher und Apple TV greifen erstmals sichtbar ineinander, und die Einrichtung des Zubehörs ganz ohne Hersteller-App ist der richtige Ansatz.
Für Deutschland bleibt ein Teil davon übrig. Die beiden Geräte, die das neue Konzept tragen, HomeView und die Home Collection, kommen nicht. Der HomePod mini 2 bringt vor allem neue Farben und Klang, das Apple TV 4K vor allem Tempo, Mikrofone mit Deutsch und den Raumklang. Wer gezielt den Raumklang aufbauen will, bekommt hierzulande trotzdem das Wichtigste, denn genau diese Kombination ist hier erhältlich. Steuerzentralen für Apple Home bleiben in Deutschland damit HomePod und Apple TV.
Welche der vier Neuheiten hättest du dir am ehesten gekauft, wenn alle hierzulande zu haben wären – und reicht dir, was tatsächlich kommt? Schreib uns in die Kommentare, was bei dir im Warenkorb landet.




