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Am Dienstag will Apple seine Smart-Home-Zentrale zeigen, in den Handel kommen soll sie aber erst gut einen Monat später. Ein neuer Bericht nennt Chip, Farben und einen Namen, der vor wenigen Tagen in einer Markenanmeldung aufgetaucht war. Für Nutzer hierzulande steckt der wichtigste Punkt allerdings in der Bedienung.
Die Smart-Home-Zentrale, die bislang meist als HomePad gehandelt wurde, soll HomeView heißen. Das berichtet Mark Gurman in seinem Newsletter Power On bei Bloomberg vom 11. Oktober. Vorstellen will Apple das Gerät beim Event „Welcome home“ am 13. Oktober, ausgeliefert werden soll es nach aktuellem Stand Mitte November.
Der Name passt zu einer Markenanmeldung für „HomeView“, die eine bis dahin unbekannte Firma eingereicht hatte. Gurman gilt bei Apples Produktplänen als einer der am besten informierten Berichterstatter, den Termin des Events hatte er Ende September genannt, bevor Apple ihn bestätigte.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Smart-Home-Zentrale soll HomeView heißen und Mitte November in den Handel kommen, gut einen Monat nach der Vorstellung am 13. Oktober.
- Im Gerät soll ein A18 stecken.
- Das Modell mit Lautsprecherfuß soll es in Space Grau, Silber, Polarstern und Pink geben, die Version für die Wand nur in Space Grau und Silber.
- Bedient wird vor allem per Sprache, ergänzt durch den Touchscreen. Einen eigenen App Store soll es nicht geben.
Erst die Vorstellung, dann ein Monat Wartezeit
Zwischen dem Event am 13. Oktober und der Auslieferung liegt nach dem Bericht rund ein Monat. Apple TV 4K und HomePod mini sollen dagegen schon am 30. Oktober kommen. Die Zentrale ist damit das letzte der drei Geräte, das in den Handel geht.
Gurman schränkt den Termin selbst ein: Mitte November gelte nach aktuellem Stand. Vor einem Jahr war noch ein Start im Frühjahr 2026 erwartet worden.
Zwei Bauformen, sechs Farbvarianten
Das Tischmodell steht auf einem Lautsprecherfuß aus Metall und soll in vier Farben kommen. Die Version für die Wandmontage bekommt eine flache, quadratische Basis und nur zwei Farben.
| Bauform | Farben laut Bericht |
|---|---|
| Tischmodell mit Lautsprecherfuß | Space Grau, Silber, Polarstern, Pink |
| Wandmodell mit flacher Basis | Space Grau, Silber |
Die vier Farben des Tischmodells decken sich mit einem Leak vom 1. Oktober, der dieselben Töne aus der Software genannt hatte. Dort hieß der Rosaton noch Rose Pink, im aktuellen Bericht schlicht Pink.
A18 und besserer Klang als der HomePod mini
Als Chip nennt der Bericht den A18. Den gleichen Prozessor hatte zuvor geleakter Apple-Code für ein neues Home-Zubehör gezeigt. Klanglich soll das Tischmodell laut Gurman den neuen HomePod mini übertreffen.
Bedient wird HomeView vor allem per Sprache, mit Siri AI als zentraler Steuerung. Der Bildschirm reagiert zusätzlich auf Berührung. Statt eines App Stores läuft eine begrenzte Auswahl an Apple-Apps.
Ein Sprachgerät ohne deutsche Sprache
Zwei unabhängige Quellen für dieselben vier Farben und derselbe Chip in Code und Bericht: Die Hardware von HomeView ist damit so gut belegt, wie es vor einer Vorstellung geht. Für deutschsprachige Käufer entscheidet sich die Frage nach dem Kauf aber an der Software.
Ein Gerät, das vor allem per Sprache bedient wird, steht und fällt mit der Assistenz. Siri AI unterstützt bislang kein Deutsch, und auch unter den fünf Sprachen, die mit iOS 27.2 dazukommen, ist es nicht dabei. Ich halte das für die eigentliche Hürde hierzulande, nicht Preis oder Liefertermin.
Würdest du dir eine Smart-Home-Zentrale kaufen, die du vorerst nicht auf Deutsch ansprechen kannst – oder wartest du, bis Siri AI deine Sprache spricht? Schreib uns deine Prognose in die Kommentare.





