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Ende Oktober soll das iPad mini mit OLED kommen – und deutlich mehr kosten als bisher. Das günstigste iPad dagegen lässt weiter auf sich warten, nach einem neuen Bericht bis Anfang 2027. Damit verschiebt sich die gesamte iPad-Reihe: Drei der vier Modellreihen sollen ihr nächstes großes Update erst im kommenden Jahr bekommen.
Apples iPad-Fahrplan bis 2027 skizziert Mark Gurman in seinem Newsletter Power On bei Bloomberg vom 11. Oktober. Im Mittelpunkt steht das neue iPad mini, das Apple Ende Oktober zusammen mit den neuen MacBook Pro mit OLED zeigen soll. Für das Einstiegs-iPad, das iPad Air und das iPad Pro nennt der Bericht 2027.
Gurman gilt bei Apples Produktplänen als einer der am besten informierten Berichterstatter. Den Termin des Events am 13. Oktober hatte er Ende September genannt, bevor Apple ihn bestätigte. Welches iPad heute für welchen Zweck passt, steht in der iPad-Kaufberatung.
Das Wichtigste in Kürze
- Das iPad mini mit OLED soll Ende Oktober kommen und in den USA bei rund 799 statt 599 Dollar starten.
- Dazu kommen schmalere Ränder, bessere Lautsprecher und ein deutlich schnellerer Chip, möglicherweise mehr Speicher im Einstiegsmodell.
- Das nächste Einstiegs-iPad soll erst Anfang 2027 erscheinen.
- Für 2027 sind außerdem ein iPad Air mit OLED und ein neues iPad Pro geplant.
iPad mini mit OLED: Ende Oktober und deutlich teurer
Das neue iPad mini soll laut Bericht spürbar mehr kosten als das aktuelle Modell. In den USA startet das bisherige iPad mini bei 599 Dollar, das neue soll bei rund 799 Dollar liegen. Das wären 200 Dollar mehr, und der Einstiegspreis läge damit über dem des iPad Air mit 11 Zoll.
Den Aufpreis begründet die Ausstattung. Neben dem OLED-Display nennt der Bericht schmalere Ränder, ein überarbeitetes Lautsprechersystem und einen deutlich stärkeren Chip. Auch der Speicher im Einstiegsmodell könnte wachsen.
Welcher Chip es wird, hatte Ende September Apples eigener Code verraten: Dort taucht für das iPad mini der A20 Pro aus dem iPhone 18 Pro auf. Zur Bildwiederholrate des Displays widersprechen sich die Berichte. Ein koreanischer Leaker bekräftigt ein OLED-Panel mit 60 Hz ohne ProMotion, andere Berichte nennen 120 Hz.
Was die iPads in Deutschland heute kosten
Im deutschen Apple Store kosten die aktuellen Modelle derzeit:
| Modell | Preis in Deutschland |
|---|---|
| iPad (A16) | ab 499 Euro |
| iPad mini (A17 Pro) | ab 679 Euro |
| iPad Air 11 Zoll | ab 799 Euro |
Zwischen dem aktuellen iPad mini und dem iPad Air mit 11 Zoll liegen in Deutschland 120 Euro, in den USA soll das neue mini sogar über dem Air starten. Ich rechne damit, dass das neue iPad mini auch hierzulande teurer wird als das iPad Air mit 11 Zoll.
Einstiegs-iPad erst Anfang 2027
Das nächste Einstiegs-iPad soll laut Gurman erst Anfang 2027 kommen. Damit verschiebt sich das Gerät erneut. Im März hatte er noch von einem Start im laufenden Jahr gesprochen, Apples Finanzchef Kevan Parekh hatte Ende April im Gespräch mit Analysten eine Verzögerung beim nächsten iPad angedeutet. Die Gerüchte-Übersicht zum iPad 12 ging zuletzt von einem Start im Herbst 2026 aus.
Was das Gerät mitbringen soll, steht seit dem Code-Fund vom September fest: A19, 8 GB Arbeitsspeicher sowie Apples eigene Funk- und Modemchips. Damit wäre es das erste Einstiegs-iPad, das Apple Intelligence unterstützt. Das aktuelle Modell mit A16 kann das nicht.
2027: iPad Air mit OLED und neues iPad Pro
Für das kommende Jahr plant Apple laut Bericht eine größere Überarbeitung des iPad Air mit OLED-Display. Das deckt sich mit früheren Berichten über ein iPad Air mit OLED für 2027. Auch ein neues iPad Pro soll 2027 kommen, möglicherweise mit einer Dampfkammer zur besseren Wärmeableitung.
| Modell | Zeitraum laut Bericht | Wichtigste Neuerung |
|---|---|---|
| iPad mini | Ende Oktober 2026 | OLED, schmalere Ränder, neuer Chip |
| iPad (Einstieg) | Anfang 2027 | Apple Intelligence |
| iPad Air | 2027 | OLED-Display |
| iPad Pro | 2027 | möglicherweise Dampfkammer |
Siri AI fehlt auf dem iPad in der EU
Für Käufer in der EU gibt es beim iPad einen zusätzlichen Vorbehalt. Siri AI ist hier auf iPadOS bislang nicht verfügbar, Apple begründet das mit dem Digital Markets Act. Die Schweiz ist davon ausgenommen, weil sie nicht zur EU gehört. Apple Intelligence läuft dagegen auch in Deutschland und Österreich, und für Deutsch fehlt die Sprachunterstützung von Siri AI ohnehin noch.
Warten lohnt sich nur beim mini
Ich halte die Lage für ungewöhnlich klar. Wer sich für ein iPad mini interessiert, wartet die gut zwei Wochen bis Ende Oktober ab. Mit OLED und neuem Chip ändert sich beim kleinen iPad mehr als bei jedem anderen Modell dieses Jahres, wer mit dem heutigen Preis plant, sollte aber einen spürbaren Aufschlag einkalkulieren.
Beim Einstiegs-iPad und beim iPad Air ist Warten dagegen eine Frage von Monaten bis über ein Jahr. Wer jetzt ein iPad braucht, kauft das aktuelle Modell. Wer beim günstigsten iPad Apple Intelligence will, muss bis 2027 warten oder zum iPad mini oder iPad Air greifen.
Ist dir das OLED-Display beim iPad mini einen Aufpreis wert, der es über das iPad Air hebt – oder wäre genau das für dich das Argument gegen das kleine iPad? Schreib uns in die Kommentare, wie deine Rechnung aussieht.





