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Apple-CFO deutet Verzögerung beim nächsten iPad an

Milan Jovicic by Milan Jovicic
1. Mai 2026 - 16:57 CEST
in Apple News
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iPad 12 Apple

Bild: Shutterstock / Gabo_Arts

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Kevan Parekh hat im Earnings Call zu Q2 2026 eine ungewöhnlich deutliche Andeutung zum Release-Fenster des nächsten Einsteiger-iPads gemacht – und damit verraten, dass es vor Juli kaum noch erscheinen dürfte.

Apple-Manager geben in Earnings Calls praktisch nie Hinweise auf kommende Produkte. Genau deshalb fällt eine kurze Bemerkung von Finanzchef Kevan Parekh am Mittwochabend ins Auge: In seinem Eröffnungsstatement schlüpfte ein Detail durch, das die Gerüchteküche um das nächste iPad neu sortiert. Wer auf einen schnellen Nachfolger des A16-iPads gehofft hatte, muss sich wohl auf den späteren Jahresverlauf einstellen.

Was Parekh wörtlich gesagt hat

Im Rahmen des Ausblicks auf das laufende Juni-Quartal nannte Parekh konkrete Wachstumserwartungen – und fügte einen bemerkenswerten Halbsatz an. Apple rechne mit einem Umsatzwachstum von 14 bis 17 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Beim iPad jedoch müsse man berücksichtigen, dass der Vergleich schwierig sei, weil im Vorjahresquartal das iPad mit A16-Chip eingeführt wurde.

Diese Formulierung ist im Kontext entscheidend: Apple weist seine Investoren explizit auf einen schwierigen Vorjahresvergleich hin – also auf einen Umsatzeffekt, der sich aus dem Fehlen einer entsprechenden Neuvorstellung im aktuellen Quartal ergibt.

Warum das auf eine Verzögerung hindeutet

Das letzte Einsteiger-iPad mit A16-Chip wurde im März 2025 eingeführt. Eigentlich erwartete die Branche, dass Apple den Nachfolger im gleichen Frühjahrsfenster bringen würde – passend zum neuen iPad Air, das tatsächlich im März 2026 vorgestellt wurde. Doch das günstige Modell blieb aus.

Bloomberg-Reporter Mark Gurman hatte zuletzt berichtet, dass die Hardware fertig sei und der Launch noch in diesem Jahr erfolge. Parekhs Aussage präzisiert dieses Fenster nun nach hinten: Ein neues iPad in Q3 (April bis Juni) hätte den Vergleich mit dem starken Vorjahresquartal entlastet – genau das aber macht Parekh zur Sorge der Investoren. Eine Markteinführung vor Juli scheint damit so gut wie ausgeschlossen.

Wann das neue iPad realistisch kommt

Apple bringt neue Hardware traditionell nicht in der zweiten Sommerhälfte – Juli und August sind für größere Launches eher untypisch. Realistisch bleibt damit ein Fenster ab dem Herbst, möglicherweise in Verbindung mit anderen Produkt-Updates rund um die iPhone-18-Vorstellung oder im Oktober.

Zur Erinnerung: Apple hatte das iPad mit A16 im März 2025 zusammen mit doppeltem Basisspeicher eingeführt. Der erwartete Nachfolger soll auf den A18-Chip wechseln und damit erstmals Apple-Intelligence-fähig sein – ein wichtiger Schritt, weil das günstigste iPad bislang außerhalb von Apples KI-Ökosystem stand.

Was hinter Apples Hinweis steckt

Dass Apple einen solchen Hinweis überhaupt gibt, ist ungewöhnlich. Anders als Analystenfragen, die Tim Cook und Co. stets routiniert abblocken, kam diese Bemerkung freiwillig im Eröffnungsstatement. Der Grund liegt auf der Hand: Parekh muss den Investoren erklären, warum das iPad-Segment im laufenden Quartal nicht das Wachstum aus dem Vorjahr wiederholen kann. Eine fehlende Produktvorstellung ist dafür die ehrlichste Begründung.

Für Käufer hat das einen doppelten Effekt: Wer ein günstiges iPad sucht, muss sich gedulden. Wer auf den A18-Sprung wartet, kann sich aber sicher sein, dass das Modell tatsächlich noch 2026 kommt – nur eben nicht im traditionellen Frühjahrsfenster, sondern später.

Apples iPad-Roadmap rückt zusammen

Auffällig ist die Verschiebung auch deshalb, weil sie das ohnehin volle Apple-Herbstprogramm zusätzlich verdichtet. Neben dem iPhone 18 stehen weitere Produkte in den Startlöchern, von neuen Macs bis zu möglichen Audio- und Wearable-Updates. Falls das Einsteiger-iPad in dieses Fenster rutscht, wird der Herbst 2026 für Apple zu einem der dichtesten Launch-Zeiträume der vergangenen Jahre. Alle bisher bekannten Details zum Modell findest du in unserer Übersicht zum iPad 12.

Apples iPad-Pause als Signal an die Investoren

Parekhs Bemerkung ist mehr als nur eine Fußnote im Earnings Call. Sie zeigt, wie genau Apple die Erwartungshaltung an Wall Street steuert – und gleichzeitig, wie eng die Produktentwicklung mit den Quartalsberichten verzahnt ist. Für die Apple-Community bedeutet das vor allem eines: Wer auf das nächste Einsteiger-iPad wartet, sollte den Herbst 2026 fest im Kalender markieren. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / Gabo_Arts)

  • Apple Q2 2026 Earnings Call: Die wichtigsten Details und Sparten-Zahlen
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Tags: iPad
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Milan Jovicic

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Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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