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Apple gegen Epic Games: Berufungsgericht hebt Aussetzung auf

by Milan
29. April 2026
in News
Apple Epic Games

Bild: Shutterstock / Pix Lab

Das US-Berufungsgericht hat eine zuvor gewährte Aussetzung des App-Store-Urteils zurückgenommen – ein Rückschlag für Apple kurz vor dem geplanten Gang zum Supreme Court.

Die juristische Auseinandersetzung zwischen Apple und Epic Games geht in eine neue Runde – und dieses Mal mit einer klaren Niederlage für Apple. Das US-Berufungsgericht für den Ninth Circuit hat seine zuvor erteilte Pause für die Durchsetzung eines wichtigen App-Store-Urteils zurückgenommen. Apple verliert damit ein wichtiges Zwischenmanöver, das dem Konzern Zeit für eine geplante Berufung beim Supreme Court verschaffen sollte.

Was war passiert?

Anfang April hatte das US-Berufungsgericht für den Ninth Circuit Apples Antrag stattgegeben, ein Urteil aus dem Vorverfahren vorerst auszusetzen. Dieses Urteil verpflichtet Apple dazu, die App-Store-Regeln rund um alternative Bezahlmethoden zu lockern. Für Apple war die Pause ein wichtiger Etappensieg: Sie sollte dem Konzern Zeit verschaffen, um beim Supreme Court – dem höchsten US-Gericht – eine grundsätzliche Überprüfung des Urteils zu beantragen.

Epic Games legte gegen diese Pause sofort Widerspruch ein. Der Spieleentwickler reichte zwei Anträge ein und argumentierte, Apple verzögere mit dem Manöver lediglich die Umsetzung eines bereits rechtskräftigen Urteils. Apple verteidigte den Stay in einer Antwort, Epic legte erneut nach – und genau dieser Schlagabtausch hat nun zur heutigen Entscheidung geführt.

Die Entscheidung des Berufungsgerichts

Am gestrigen Abend (Ortszeit) hat das US-Berufungsgericht für den Ninth Circuit Epics Antrag auf erneute Prüfung stattgegeben und damit seine eigene Pause-Entscheidung wieder aufgehoben. In der Begründung heißt es, das Gericht sei von Epics Argumenten überzeugt worden: Apple habe nicht überzeugend nachgewiesen, dass der Supreme Court den Fall annehmen oder das Urteil aufheben werde. Außerdem habe Apple keinen ausreichenden Grund („good cause“) für die Aufrechterhaltung der Pause vorlegen können.

Aus dem Beschluss geht außerdem hervor, dass Apple keinen „nicht wiedergutzumachenden Schaden“ darlegen konnte, der durch eine Fortsetzung des Verfahrens vor dem unteren Gericht drohen würde. Selbst wenn der Supreme Court Apples Argumenten später folge, würde es ohnehin weitere Verhandlungen vor dem Distriktgericht geben – etwa zur Frage angemessener Provisionen, die Apple künftig erheben darf.

Reaktion von Epic Games

Epic Games reagierte umgehend auf die Entscheidung. Der Spieleentwickler erklärte auf X, dass „Apples Verzögerungstaktiken zu Ende sind“. Tim Sweeney, CEO von Epic Games, ergänzte: Der Fall kehre nun zu Richterin Yvonne Gonzalez Rogers zurück, die nun klären werde, welche Gebühren Apple bei alternativen Bezahlmethoden erheben darf, um die Kosten für die App-Prüfung zu decken.

Aus Apples Sicht ist das eine schmerzhafte Entwicklung: Die zentrale Streitfrage – nämlich die berüchtigten 27-Prozent-Gebühren auf externe Käufe – kommt damit erneut auf den Verhandlungstisch. Apple selbst hat sich bislang nicht öffentlich zur Entscheidung geäußert.

Was das für Entwickler und Nutzer bedeutet

Die Entscheidung hat unmittelbare Folgen für die App-Store-Regeln in den USA. Apple muss nun zumindest formal die in der Vor-Entscheidung festgelegten Lockerungen weiter umsetzen, statt sie weiter aussitzen zu können. Für US-Entwickler bedeutet das: Externe Bezahlmethoden bleiben möglich, ohne dass Apple den Druck rausnehmen kann. Für Nutzer könnte das langfristig zu mehr Auswahl bei Bezahlmodellen führen – auch wenn der praktische Effekt aktuell überschaubar bleibt.

Wichtig zu betonen: Der heutige Beschluss betrifft ausschließlich die USA. In der Europäischen Union greift parallel der Digital Markets Act, der Apple bereits seit 2024 zu deutlich weitreichenderen Öffnungen zwingt. Die Auseinandersetzung mit Epic ist also nur ein Schauplatz von mehreren, an denen Apples App-Store-Modell weltweit unter Druck steht. Wir hatten bereits berichtet, dass Apple den Gang vor den Supreme Court konkret vorbereitet – die heutige Entscheidung verkompliziert dieses Vorhaben deutlich.

Was jetzt geschieht

Mit der heutigen Aufhebung der Pause kehrt der Fall zur ursprünglichen Distriktrichterin Yvonne Gonzalez Rogers zurück. Sie wird nun die offenen Detailfragen klären – insbesondere, welche Provisionen Apple künftig auf externe Bezahlvorgänge erheben darf. Apple selbst hat noch die Möglichkeit, beim Supreme Court eine Annahme des Falls zu beantragen. Allerdings hat das Berufungsgericht in seiner Begründung deutlich gemacht, dass es eine solche Annahme als wenig wahrscheinlich einschätzt – ein deutliches Signal an alle Beteiligten.

Aus unserer Sicht handelt es sich um eine richtungsweisende Entscheidung. Apple steht bei seinem App-Store-Modell weltweit zunehmend unter Druck. Während sich die EU mit dem Digital Markets Act bereits durchgesetzt hat, scheint nun auch in den USA ein zentraler Mechanismus dauerhaft zu fallen. Für Apple bedeutet das mittelfristig: Geringere Provisionseinnahmen aus alternativen Bezahlwegen sind realistisch. Für Entwickler und Verbraucher: ein langsamer, aber stetiger Schritt hin zu mehr Wahlmöglichkeiten im App-Ökosystem.

Apple gegen Epic: Wie es weitergeht

Das US-Berufungsgericht für den Ninth Circuit hat seine zuvor gewährte Aussetzung der Durchsetzung des App-Store-Urteils gegen Apple wieder aufgehoben. Apple kann damit nicht länger auf eine schnelle Klärung durch den Supreme Court hoffen, sondern muss die zentrale Frage rund um Provisionen erneut vor der Distriktrichterin verhandeln. Epic Games sieht den Schritt als wichtigen Erfolg im jahrelangen Streit um die App-Store-Regeln. Apple selbst hat sich bislang nicht öffentlich geäußert. (Bild: Shutterstock / Pix Lab)

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