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Heute kommt der HomePod mini 2 in den Handel, zweieinhalb Wochen nach der Vorstellung. Wer ihn heute auspackt, bekommt den neuen Klang, Sound Glow und den Lautsprecher für den Mac sofort. Der Raumklang mit vier Lautsprechern folgt erst am 13. November, und Siri AI ist hierzulande gar nicht in Sicht.
Apple hat den HomePod mini 2 am 13. Oktober beim Termin „Welcome home“ vorgestellt und seitdem vorbestellen lassen. Heute, am Freitag, 30. Oktober, beginnt der Verkauf, auch in den Apple Stores. Die Eckdaten stehen in der Mitteilung im Apple Newsroom, die technischen Werte im deutschen Datenblatt. Mit S10-Chip, WLAN 6E und Bluetooth 6 ist er der erste Nachfolger des HomePod mini von 2020.
In Deutschland und Österreich kostet er 169 Euro, in der Schweiz 139 Franken. Die passende Software ist bereits draußen: Die HomePod-Software 27.2 ist seit dem 26. Oktober zusammen mit iOS 27.2 verfügbar, und mit ihr laufen alle neuen Funktionen des HomePod mini 2, die nicht an weitere Hardware gebunden sind.
Am selben Tag startet das iPhone Duo in 28 weiteren Ländern und Regionen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der HomePod mini 2 kommt heute in den Handel, für 169 Euro in Deutschland und Österreich und 139 Franken in der Schweiz.
- Klang, Sound Glow, die Steuerzentrale für Apple Home und die Nutzung als Mac-Lautsprecher funktionieren vom ersten Tag an.
- Der Raumklang mit vier Lautsprechern braucht das neue Apple TV 4K, das erst am 13. November in den Handel kommt.
- Siri AI kommt erst per späterem Update und dann nur auf Englisch in acht Ländern, keines davon im deutschsprachigen Raum.
- Ebenfalls ab heute: das iPhone Duo in 28 weiteren Ländern und Regionen.
Was ab dem ersten Tag funktioniert
Eingerichtet wird der Lautsprecher wie bisher über ein iPhone oder iPad mit aktueller Software. Danach steht der größte Teil dessen, was Apple bewirbt, sofort zur Verfügung – aber nicht alles.
| Funktion | Ab heute | Voraussetzung |
|---|---|---|
| Klang mit Echtzeit-Anpassung durch den S10-Chip | ja | – |
| Stereopaar | ja | zweiter HomePod mini 2 |
| Steuerzentrale für Apple Home | ja | iPhone oder iPad mit aktueller Software |
| Sound Glow | ja | HomePod-Software 27.2 |
| Standardlautsprecher am Mac | ja | Mac mit WLAN 6E oder neuer |
| Raumklang mit vier Lautsprechern | nein, ab 13. November | Apple TV 4K der vierten Generation |
| Siri AI | nein | späteres Update, nur Englisch, nicht im deutschsprachigen Raum |
Ein Stereopaar bilden weiterhin nur zwei Lautsprecher desselben Modells. Ein vorhandener HomePod mini der ersten Generation lässt sich also nicht mit dem neuen zu einem Paar verbinden.
Sound Glow lässt die Oberseite im Takt der Musik leuchten und übernimmt die Farben vom Albumcover des laufenden Titels. In der deutschen Home-App heißt der Schalter dafür „Sound-Leuchten“ und liegt in den Einstellungen des Lautsprechers, wo sich das Sound-Leuchten aktivieren und wieder abschalten lässt. Am Mac dient der Lautsprecher einzeln oder als Stereopaar als Standardausgabe für Musik, Filme, Spiele und Videoanrufe.
Raumklang erst ab dem 13. November
Das aufwendigste neue Merkmal lässt sich heute noch nicht einrichten. Vier Lautsprecher – vorn und hinten je ein Paar desselben Modells – messen ihre Position im Raum selbst ein und arbeiten als Heimkino zusammen. Dafür braucht es das neue Apple TV 4K für 349 Euro, das am 13. November in den Handel kommt.
Infrage kommen dafür ausschließlich der HomePod mini 2 und der HomePod der zweiten Generation. Welche Klangeinstellungen das Surround-System bietet, ist seit der Beta von tvOS 27.2 bekannt. Bis zum 13. November bleibt es beim bisherigen Aufbau mit einem HomePod-Stereopaar am Apple TV.
Zwischen dem Verkaufsstart des Lautsprechers und dem des Apple TV liegen damit genau zwei Wochen.
Siri AI: Englisch, acht Länder, kein deutschsprachiges
In der englischen Mitteilung stellt Apple Siri AI an die erste Stelle, die deutsche Fassung erwähnt die Funktion nicht. Ausgeliefert wird der Lautsprecher ohnehin ohne: Die neue Assistenz soll mit einem späteren, kostenlosen Software-Update folgen.
Auch dann startet Siri AI auf dem Lautsprecher nur auf Englisch und nur in den USA, Australien, Großbritannien, Indien, Kanada, Neuseeland, Singapur und Südafrika. Deutschland, Österreich und die Schweiz sind nicht dabei, und Deutsch gehört auch nicht zu den Sprachen, die Apple mit der 27.2-Reihe ergänzt hat. Für Käufer hierzulande bedeutet das, dass Siri AI den HomePod mini 2 vorerst nicht erreicht.
Im Alltag bleibt es damit beim bisherigen Siri für Musik, Timer und die Steuerung von Zubehör.
Was der erste HomePod mini ohnehin bekommt
Zwei Neuerungen, die zum Start des Nachfolgers gehören, laufen auch auf dem Modell von 2020. Mit der HomePod-Software 27.2 kommt Sound Glow auf bestehende Lautsprecher, darunter der erste HomePod mini und der HomePod der zweiten Generation. Nur der HomePod der ersten Generation bleibt außen vor.
Dazu kommt eine Sperre der Steuerung, die verhindert, dass versehentliches Tippen auf die Oberseite die Musik unterbricht, Titel überspringt oder die Lautstärke ändert. Sie hilft bei Geister-Berührungen, durch die ein HomePod scheinbar von selbst Musik spielt.
Beim Wechsel vom Vorgänger kommen damit vor allem der S10-Chip, WLAN 6E und die Fähigkeit zum Raumklang hinzu. Gegenüber dem großen HomePod bleiben dagegen deutliche Unterschiede bei Klang und Preis.
Ebenfalls ab heute: iPhone Duo in 28 weiteren Ländern
Deutschland, Österreich und die Schweiz gehörten zur ersten Welle: Dort ist das iPhone Duo seit dem 23. Oktober im Handel, ab 2.299 Euro in Deutschland. Heute folgen 28 weitere Länder und Regionen, in denen das faltbare iPhone Duo bisher nicht erhältlich war.
Ein Lautsprecher, der sich in Etappen vervollständigt
Ich halte den HomePod mini 2 zum Verkaufsstart für ein Gerät, das sich erst nach und nach vervollständigt. Heute liefert er vor allem besseren Funk und einen schnelleren Chip. Sound Glow und die Touch-Sperre bekommen Besitzer des ersten Modells per Update auch, ohne einen Euro auszugeben.
Hast du einen HomePod mini der ersten Generation, lohnt der Wechsel vor allem dann, wenn ein Heimkino mit dem neuen Apple TV 4K geplant ist – das gibt es nur mit dem HomePod mini 2 oder dem HomePod der zweiten Generation. Siri AI ist dagegen kein Kaufgrund für den deutschsprachigen Raum, solange weder Deutsch noch ein Startland hierzulande dabei ist.
Kaufst du den HomePod mini 2 jetzt, oder wartest du bis zum 13. November, um Raumklang und Apple TV gleich zusammen einzurichten? Erzähl uns in den Kommentaren, welches Setup du planst.





