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Vier Tage vor dem Termin „Welcome home“ taucht ein möglicher Name für Apples erstes Gerät mit Display fürs Zuhause auf. Eine bislang unbekannte Firma hat sich „HomeView“ in den USA schützen lassen, und die Liste der Waren liest sich wie eine Beschreibung der erwarteten Smart-Home-Zentrale. Belegt ist der Bezug zu Apple allerdings nicht.
In den Berichten der vergangenen Monate lief Apples Smart-Home-Zentrale meist als HomePad, offiziell hat Apple noch keinen Namen genannt. Eine Markenanmeldung beim US-Patent- und Markenamt bringt nun „HomeView“ ins Spiel. Angemeldet hat sie eine Firma namens Home Services LLC, der Eintrag ist in der Markendatenbank TMview öffentlich einsehbar. Bisher kursierte für das Gerät vor allem der Name Apple HomePad, ebenfalls ohne Bestätigung.
Das Wichtigste in Kürze
- Home Services LLC hat die Wortmarke „HomeView“ am 21. März 2025 in den USA angemeldet, mit Priorität aus Liechtenstein vom September 2024.
- Die angemeldeten Waren umfassen ausdrücklich Smart-Home-Hubs, Touchscreens, Kameras und Sprachsteuerung.
- Fast zeitgleich ließ eine ähnlich unbekannte Firma die Marke „homeOS“ schützen.
- Dass Apple hinter Home Services LLC steht, ist nicht belegt.
Was in der Anmeldung steht
Die Anmeldung läuft in Klasse 9, also für Computer, Software und elektronische Geräte. Die Liste der Waren ist auffällig konkret: Genannt werden unter anderem Smart-Home-Hubs aus Hardware und Software zur Steuerung von Hausautomation, interaktive Touchscreens, Kameras, Geräte zur Sprachsteuerung sowie Hardware zum Anzeigen von Fotos, Videos und Filmen.
Das deckt sich mit dem, was über Apples Gerät berichtet wird: ein Display von rund sechs Zoll für Apple Home, eine Frontkamera, die erkennt, wer davorsteht, Siri als zentrale Bedienung und eine Fotoansicht als Bilderrahmen.
Ein Name aus dem Jahr 2024
Der Ursprung der Marke reicht weiter zurück als die US-Anmeldung. Home Services LLC beruft sich auf eine Priorität aus Liechtenstein vom 24. September 2024, also auf eine frühere Anmeldung dort. Die US-Behörde hat die Marke im April 2026 zum Widerspruch veröffentlicht und Anfang Juni zugelassen. Eingetragen wird sie erst, wenn der Inhaber die tatsächliche Nutzung nachweist – ein Schritt, der zu einem baldigen Marktstart passen würde.
Die Firma sitzt in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware und tritt öffentlich sonst nicht in Erscheinung. Ein ähnliches Muster gab es im April 2025: Damals ließ eine ebenso unbekannte Firma namens Home Operations Suite LLC die Marke homeOS anmelden, ebenfalls für Computer- und Softwareprodukte.
Wie belastbar der Hinweis ist
Ein direkter Beleg, dass Home Services LLC zu Apple gehört, findet sich in der Anmeldung nicht. Die Zuordnung stützt sich auf zwei Indizien: die passgenaue Warenliste und den zeitlichen Abstand von nur wenigen Wochen zur homeOS-Anmeldung.
Ich halte HomeView als Produktnamen für plausibel, aber nicht für gesetzt. Der Name könnte ebenso gut eine Funktion oder eine Ansicht innerhalb der Software bezeichnen statt des Geräts selbst – die Warenliste schließt das nicht aus, weil sie neben Hardware auch Software umfasst.
Am Dienstag fällt die Entscheidung
Die Antwort kommt bald: Am 13. Oktober um 15 Uhr deutscher Zeit stellt Apple laut Bloomberg neben einem neuen HomePod mini und einem neuen Apple TV 4K auch die Smart-Home-Zentrale vor. Zwei Wochen später sollen dann neue Macs und ein iPad mini folgen, beides Teil der für Oktober 2026 erwarteten Apple-Neuheiten.
Hierzulande dürfte der Name ohnehin weniger entscheiden als die Sprache: Siri AI, auf das die Zentrale ausgelegt ist, spricht bislang kein Deutsch.
Gefällt dir HomeView besser als HomePad – oder rechnest du mit einem ganz anderen Namen für Apples Smart-Home-Zentrale? Schreib uns deine Prognose in die Kommentare.





