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Das 14-Zoll-MacBook-Pro startet mit dem M6 in die neue Chipgeneration – als Einstiegsmodell, im bekannten Gehäuse. Zwei Kerne mehr, WLAN 7 und Bluetooth 6 kommen dazu, Display und Anschlüsse bleiben. Hierzulande steigt dabei der Einstiegspreis um 100 Euro.
Am 27. Oktober hat Apple das 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6 per Pressemitteilung im Newsroom vorgestellt. Es ersetzt das Einstiegsmodell mit M5 und ist das erste MacBook Pro der M6-Generation. Die vollständige Ausstattung steht auf Apples deutschem Datenblatt zum MacBook Pro, das auch die Modelle mit M5 Pro und M5 Max führt.
Die Eckpunkte der Vorstellung fasst die Meldung zum MacBook Pro mit M6 zusammen. Hier stehen alle Daten, Preise und Termine zum Einstiegsmodell an einem Ort, dazu der Abgleich mit dem, was vorab erwartet wurde. Weitere Beiträge bündelt die Seite zum MacBook Pro.
Das Wichtigste in Kürze
- Das MacBook Pro mit M6 gibt es nur mit 14 Zoll und in einer Chipvariante: 12-Core CPU und 12-Core GPU, je zwei Kerne mehr als mit M5.
- In Deutschland und Österreich kostet es ab 2.299 Euro, in der Schweiz ab 1899 Franken. Das M5-Modell lag zuletzt bei 2.199 Euro.
- Neu sind WLAN 7 und Bluetooth 6. Display, Anschlüsse und die Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden bleiben.
- Die volle Speicherbandbreite von 170 GB/s gibt es erst ab 24 GB Arbeitsspeicher.
- Vorbestellung ab 28. Oktober um 18:10 Uhr, im Handel ab 6. November.
Die Ausstattung im Überblick
| MacBook Pro 14″ mit M6 | |
|---|---|
| CPU | 12 Kerne: 2 Super-, 4 Performance-, 6 Effizienz-Kerne |
| GPU | 12 Kerne mit Neural Accelerators |
| Neural Engine | Dual 16-Core |
| Arbeitsspeicher | 16 GB (153 GB/s), optional 24 oder 32 GB (170 GB/s) |
| SSD | 1 TB, optional 2 oder 4 TB |
| Display | 14,2″ Liquid Retina XDR, 3024 × 1964 Pixel, bis 120 Hz, Nanotextur optional |
| Anschlüsse | 3 × Thunderbolt 4, HDMI, SDXC, MagSafe 3, Kopfhörer |
| Externe Displays | bis zu zwei |
| Drahtlos | WLAN 7, Bluetooth 6, Thread |
| Akku | 72,4 Wh, bis zu 24 Std. Videostreaming |
| Gewicht | 1,55 kg |
| Farben | Space Schwarz, Silber |
| Preis DE/AT | ab 2.299 € |
| Preis CH | ab 1899 CHF |
Der M6 im MacBook Pro
Im MacBook Pro steckt der M6 in der größeren Ausbaustufe, die Apple auch im 12-Core-iMac verbaut. Eine 10-Core-Variante gibt es hier nicht. Den Chip kennt die Mac-Reihe bereits aus dem Mac mini mit M6 und M5 Pro, welche Unterschiede ihn von der Vorgängergeneration trennen, zeigt der Vergleich von M6 und M5.
Gegenüber dem 14-Zoll-Modell mit M5 nennt Apple bis zu 30 Prozent mehr Grafikleistung und bis zu 25 Prozent mehr Tempo bei KI-Aufgaben auf dem Gerät. In einzelnen Programmen liegen die Faktoren zwischen dem 1,2-Fachen bei der Bildbearbeitung in Affinity und dem 1,3-Fachen beim Rendern in Blender, beim Kompilieren in Xcode und bei der Verarbeitung von Prompts lokaler Sprachmodelle. Die Neural Engine allein rechnet laut Apple bis zu 1,9-mal so schnell wie im M5.
Deutlich größer fallen die Abstände zum 13-Zoll-MacBook-Pro mit M1 aus. Apple nennt bis zu 2,5-mal schnelleres Kompilieren in Xcode, bis zu 3,3-mal schnellere Bildbearbeitung in Affinity, bis zu 11,7-mal schnelleres Rendern in Blender und bei Prompts lokaler Sprachmodelle eine bis zu 13-mal schnellere erste Antwort.
Arbeitsspeicher und SSD
Der Arbeitsspeicher beginnt bei 16 GB und reicht bis 32 GB, die SSD beginnt bei 1 TB und reicht bis 4 TB. Laut Datenblatt hängt die Speicherbandbreite an der Ausstattung: Mit 16 GB sind es 153 GB/s, die in der Pressemitteilung genannten 170 GB/s gibt es erst mit 24 oder 32 GB.
Für Büro, Studium und Fotobearbeitung reichen 16 GB. Wer lokale KI-Modelle oder große Projekte nutzt, profitiert doppelt von mehr Speicher – über die Menge und über die Bandbreite. Wie sich der RAM-Bedarf bei Apple Silicon je nach Einsatz unterscheidet, steht in einer eigenen Übersicht.
Display, Kamera und Audio
Das 14,2-Zoll-Display löst mit 3024 × 1964 Pixeln bei 254 ppi auf. Im XDR-Bereich erreicht es dauerhaft 1.000 Nits im Vollbild und bis zu 1.600 Nits Spitzenhelligkeit bei HDR-Inhalten, bei SDR-Inhalten im Freien bis zu 1.000 Nits. ProMotion regelt die Bildwiederholrate adaptiv bis 120 Hz, das Kontrastverhältnis liegt bei 1.000.000:1. Gegen Spiegelungen gibt es optional ein Display mit Nanotextur.
Die 12-MP-Kamera mit Center Stage unterstützt die Schreibtischansicht. Dazu kommen ein Sechs-Lautsprecher-System mit 3D Audio und Dolby Atmos sowie drei Mikrofone in Studioqualität.
Anschlüsse und externe Displays
An den Anschlüssen ändert sich nichts: drei Thunderbolt-4-Ports, HDMI, SDXC-Kartensteckplatz, MagSafe 3 und ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss mit Unterstützung für hochohmige Kopfhörer. Thunderbolt 5 bleibt den Modellen mit M5 Pro und M5 Max vorbehalten.

Externe Displays lassen sich zwei anschließen, mit bis zu 6K bei 60 Hz oder 4K bei 165 Hz – über jede Kombination aus Thunderbolt und HDMI. Alternativ treibt der M6 ein einzelnes Display mit bis zu 8K bei 60 Hz, 5K bei 120 Hz oder 4K bei 240 Hz. Die Grenzen der übrigen Modelle stehen in der Übersicht, wie viele externe Displays ein Mac unterstützt.
WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread
Für die drahtlosen Verbindungen sorgt Apples N1-Chip mit WLAN 7 und Bluetooth 6, dazu kommt Thread für kompatible Smart-Home-Geräte. Das Modell mit M5 hatte noch WLAN 6E und Bluetooth 5.3.
Akku, Laden und Netzteil
Der Akku hat 72,4 Wattstunden. Apple nennt bis zu 24 Stunden Videostreaming und bis zu 16 Stunden drahtloses Surfen. Die 24 Stunden entsprechen dem Wert des M5-Modells – den Zugewinn von bis zu vier Stunden rechnet Apple gegenüber dem M1-Modell, bis zu 14 Stunden mehr gegenüber Intel-Modellen.
Ein Netzteil liegt nicht bei, im Karton ist nur das USB-C-auf-MagSafe-3-Kabel mit 2 Metern. Apple empfiehlt mindestens 60 Watt, schnelles Laden auf 50 Prozent in 30 Minuten gibt es ab 96 Watt. Welche Leistung andere Modelle brauchen, zeigt die Übersicht zur passenden Wattzahl für das MacBook-Netzteil.
Gehäuse und Farben
Das Gehäuse ist 1,55 cm hoch, 31,26 cm breit und 22,12 cm tief und besteht laut Apple zu 100 Prozent aus recyceltem Aluminium. Mit 1,55 kg ist das M6-Modell leichter als die 14-Zoll-Varianten mit M5 Pro (1,60 kg) und M5 Max (1,62 kg). Zur Wahl stehen Space Schwarz und Silber.
macOS 27 und Siri AI
Ausgeliefert wird das MacBook Pro mit macOS 27 Golden Gate, in dem Siri AI zur Verfügung steht. Deutsch gehört bislang nicht zu den unterstützten Sprachen – auch bei der jüngsten Spracherweiterung von Siri AI fehlte es. Die übrigen Funktionen von Apple Intelligence laufen auch auf Deutsch.
Preise, Vorbestellung und Marktstart
Bestellbar ist das MacBook Pro mit M6 ab Mittwoch, 28. Oktober, um 18:10 Uhr deutscher Zeit, im Handel ist es ab Freitag, 6. November. Apple nennt 35 Länder und Regionen für den Start, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz.
| Preis | |
|---|---|
| Deutschland und Österreich | ab 2.299 € |
| Bildungsbereich Deutschland | ab 2.179 € |
| Schweiz | ab 1899 CHF |
| zum Vergleich: M5-Modell zuletzt (DE) | 2.199 € |
Beide Preise gelten für dieselbe Grundausstattung mit 16 GB und 1 TB. Der M5-Wert ist der zuletzt gültige nach der Preisrunde vom Juni.
Vom Gerücht zum Gerät
Seit dem Sommer stand im Raum, dass das Einstiegsmodell im Herbst noch im bisherigen Gehäuse und mit einem regulären M6 erscheint, während das neue Design zunächst den teureren Modellen vorbehalten bleibt. Für das Einstiegsmodell ist es so gekommen. Leistungsstärkere Varianten des M6 gibt es nicht, darüber steht das MacBook Pro weiterhin mit M5 Pro und M5 Max.
Für das Einstiegsmodell soll das neue Design laut einem Bericht vom Juli bereits mit dem M7 in der ersten Jahreshälfte 2027 folgen. Bestätigt ist davon nichts. Sollte der Zeitplan halten, wäre das M6-Modell eine Generation mit kurzer Laufzeit an der Spitze der Einstiegsklasse.
Für wen ist das MacBook Pro M6 gedacht?
Das MacBook Pro mit M6 richtet sich an alle, die mehr Leistung, ein XDR-Display und mehr Anschlüsse wollen, als das MacBook Air bietet – etwa für Fotobearbeitung, Videoschnitt in kleinerem Umfang oder Softwareentwicklung. Wer von einem MacBook Pro mit M1 oder einem Intel-Modell kommt, bekommt den größten Sprung. Wer ein M5-Modell besitzt, kann diese Generation auslassen.
Ich halte den Preisaufschlag für den eigentlichen Haken. Für 100 Euro mehr gibt es zwei Kerne, WLAN 7 und Bluetooth 6, aber weder mehr Akkulaufzeit noch Thunderbolt 5 – und wer die volle Speicherbandbreite will, greift zusätzlich zu 24 GB. Brauchst du vor allem einen mobilen Mac für Büro und Studium, lohnt sich der Blick aufs MacBook Air. Die Mac-Kaufberatung stellt die Modelle nebeneinander.
Würdest du beim MacBook Pro M6 gleich zu 24 GB greifen, um die volle Speicherbandbreite zu bekommen, oder reichen dir die 16 GB der Grundausstattung? Schreib uns in den Kommentaren, mit welcher Konfiguration du planst.
Häufige Fragen: MacBook Pro M6
In Deutschland und Österreich kostet es ab 2.299 Euro mit 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD, im Bildungsbereich ab 2.179 Euro. In der Schweiz liegt der Einstiegspreis bei 1899 Franken.
Vorbestellen lässt es sich ab dem 28. Oktober um 18:10 Uhr, im Handel ist es ab Freitag, 6. November. Deutschland, Österreich und die Schweiz gehören zu den 35 Startländern.
Nein, das MacBook Pro mit M6 gibt es nur mit 14-Zoll-Display. Das 16-Zoll-Modell führt Apple ausschließlich mit M5 Pro und M5 Max.
Nein, im Karton liegt nur das USB-C-auf-MagSafe-3-Kabel. Apple empfiehlt mindestens 60 Watt, schnelles Laden auf 50 Prozent in 30 Minuten gibt es ab 96 Watt.
Für die meisten Nutzer nicht. Der Zugewinn liegt bei zwei Kernen in CPU und GPU, WLAN 7 und Bluetooth 6. Akkulaufzeit, Display und Anschlüsse bleiben gleich. Deutlich größer ist der Sprung für alle, die von einem MacBook Pro mit M1 oder einem Intel-Modell kommen.
Bis zu zwei, jeweils mit bis zu 6K bei 60 Hz, über jede Kombination aus Thunderbolt und HDMI. Alternativ steuert es ein einzelnes Display mit bis zu 8K bei 60 Hz an.
Für Büro, Studium und Fotobearbeitung ja. Mit 16 GB liegt die Speicherbandbreite allerdings bei 153 GB/s, die beworbenen 170 GB/s gibt es erst ab 24 GB. Für lokale KI-Modelle und große Projekte lohnt sich deshalb mehr Arbeitsspeicher.





