Apples Zulieferer Sunny Optical aus China hat mit der Produktion eines Schlüsselbauteils für eine neue Kamerafunktion des iPhone 18 Pro begonnen. Die variable Blende soll Apple-Nutzern erstmals volle Kontrolle über die Tiefenschärfe geben.
Die variable Blende – seit Jahren eines der am meisten gewünschten Kamera-Features für das iPhone – scheint mit dem iPhone 18 Pro endlich Realität zu werden. Laut einem Bericht von ET News hat der chinesische Zulieferer Sunny Optical mit der Produktion der Aktuatoren begonnen, die die Blendenlamellen im iPhone 18 Pro und Pro Max ansteuern sollen. Das ist ein starkes Indiz dafür, dass das lange erwartete Feature dieses Jahr kommt.
Im Gegensatz zu früheren Jahren, in denen die variable Blende immer wieder als Gerücht kursierte, aber nie umgesetzt wurde, sprechen diesmal mehrere Faktoren für einen tatsächlichen Launch im Herbst. Die Produktion der Zulieferteile läuft bereits an, und Apple muss in der Lieferkette rechtzeitig rückwärts planen: Die Aktuatoren müssen jetzt gefertigt werden, damit LG Innotek ab Juni oder Juli mit der Montage der kompletten Kameramodule beginnen kann.
Was eine variable Blende kann
Eine variable Blende erlaubt es, die Öffnung der Lichteintrittspupille am Objektiv in mehreren Stufen anzupassen. Der praktische Nutzen: volle Kontrolle über die Tiefenschärfe – also darüber, welcher Bereich des Bildes scharf und welcher unscharf dargestellt wird.
Bei geöffneter Blende entsteht eine geringe Tiefenschärfe, was Motive wie Porträts vom Hintergrund freistellt. Bei mittlerer Blende bleibt der Hintergrund erkennbar, das Hauptmotiv steht aber noch im Fokus. Bei geschlossener Blende ist das gesamte Bild scharf – ideal für Landschaften oder Architekturaufnahmen.
Bisher emuliert Apple diesen Effekt nur per Software im Porträtmodus. Mit einer echten variablen Blende würde das iPhone 18 Pro erstmals hardwareseitig das leisten, was bisher nur Spiegelreflex- und Systemkameras boten.
Die Lieferkette hinter dem Feature
Die Kamerafertigung bei Apple läuft in mehreren Stufen ab. Sunny Optical fertigt die Aktuatoren – die mechanischen Bauteile, die die Blendenlamellen öffnen und schließen. LG Innotek montiert daraus die kompletten Kameramodule. Diese gehen anschließend an Foxconn und weitere Auftragsfertiger, die sie in die fertigen iPhones einbauen.
Dass Sunny Optical jetzt bereits in Produktion geht, passt zum typischen Zeitplan eines Herbst-Launches. Die Massenproduktion der iPhones selbst beginnt traditionell im Juni, eine Verzögerung ist bisher nicht bekannt.
iPhone 18 Pro: Realistische Erwartungen
So spannend die Nachricht ist – die Erwartungen sollten realistisch bleiben. Die Sensoren im iPhone sind deutlich kleiner als bei dedizierten Kameras. Selbst mit weit geöffneter Blende entsteht auf dem kleinen Sensor nicht die extreme Unschärfe, die Spiegelreflexkameras produzieren. Die variable Blende wird also ein schrittweiser Fortschritt sein, keine Revolution.
Trotzdem ist das Feature ein bedeutender Schritt: Es gibt Fotografen mehr kreative Kontrolle, verbessert die Bildqualität bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen und bringt das iPhone 18 Pro näher an das Niveau professioneller Kameras. Kombiniert mit weiteren erwarteten Design-Änderungen und der möglichen neuen Crimson-Farbe dürfte das iPhone 18 Pro eines der interessantesten iPhone-Upgrades der letzten Jahre werden.
Wer den vollständigen Überblick über alle bisherigen Leaks und Gerüchte zum iPhone 18 Pro sucht, findet bei uns eine fortlaufend aktualisierte Zusammenfassung aller Gerüchte. (Bild: Shutterstock / Lukas Gojda)
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