Apples faltbares iPhone könnte nicht „iPhone Fold“, sondern „iPhone Ultra“ heißen. Das behauptet der chinesische Leaker Digital Chat Station – und berichtet, dass andere Hersteller den Namen bereits kopieren wollen.
Es war eine der meistdiskutierten offenen Fragen rund um Apples erstes faltbares Smartphone: Wie wird es heißen? Während die Gerüchteküche das Gerät seit Monaten als „iPhone Fold“ bezeichnet, deutet nun ein neuer Leak darauf hin, dass Apple intern einen anderen Namen favorisiert. Laut dem auf Weibo aktiven Leaker Digital Chat Station soll das Foldable als iPhone Ultra auf den Markt kommen – eine Bezeichnung, die Apple bisher ausschließlich bei der Apple Watch verwendet.
Das Branding ist bei Apple selten zufällig. Produktnamen signalisieren die Positionierung innerhalb des Lineups: „Air“ steht für Leichtigkeit und Erschwinglichkeit, „Pro“ für professionelle Ansprüche, „Max“ für maximale Leistung. „Ultra“ hat Apple bislang als Spitzenbezeichnung bei der Apple Watch und bei den Chips der M-Serie genutzt. Der Name auf ein iPhone anzuwenden, wäre eine klare Ansage: Das faltbare Gerät soll als das Premium-iPhone schlechthin positioniert werden.
Was der Leaker behauptet
Digital Chat Station berichtet, dass Apple das breitformatige Faltgerät intern als „iPhone Ultra“ bezeichnet. Besonders bemerkenswert: Chinesische Hersteller sollen bereits erwägen, den Ultra-Namen für ihre eigenen Foldables zu übernehmen, um mit Apple in den Bereichen Displayformat, Spezifikationen und Preisgestaltung direkt zu konkurrieren.
Dass die Konkurrenz Apples Namensgebung noch vor dem offiziellen Launch kopiert, ist in der Branche nicht ungewöhnlich. Es deutet aber darauf hin, dass die Information aus Zulieferer- oder Industriekreisen stammt, die bereits mit konkreten Produktbezeichnungen arbeiten.
iPhone Ultra: Passt der Name?
Die Bezeichnung „Ultra“ ist nicht unumstritten. Einerseits passt sie zum erwarteten Preis – das Gerät soll laut Schätzungen zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar kosten und wäre damit das teuerste iPhone aller Zeiten. Andererseits verzichtet das faltbare iPhone auf Face ID und hat eine Kamera weniger als die Pro-Modelle. Ein Gerät mit weniger Features als das iPhone 18 Pro als „Ultra“ zu positionieren, wäre ungewöhnlich.
Allerdings war Apples Namensgebung in der Vergangenheit nicht immer konsistent. Das iPhone Air etwa ist dünner, aber nicht leistungsstärker als das reguläre iPhone. Apple könnte argumentieren, dass der „Ultra“-Name weniger auf einzelne Spezifikationen abzielt als auf die Gesamtpositionierung als innovativstes und exklusivstes iPhone im Lineup.
Bloombergs Mark Gurman hatte bereits im März angedeutet, dass Apple mehrere neue Ultra-Produkte für 2026 plant. Das passt in ein Bild, in dem Apple die Ultra-Marke bewusst über verschiedene Produktkategorien hinweg stärken will.
Wie es weitergeht
Der Name eines Apple-Produkts gehört zu den Details, die typischerweise erst spät in der Entwicklung durchsickern. Dass erste Hinweise jetzt auftauchen, passt zum Zeitplan: Die Testproduktion läuft bei Foxconn, Dummy-Modelle sind in der Zubehörindustrie im Umlauf, und die Ankündigung wird für September erwartet. Ob Apple tatsächlich bei „iPhone Ultra“ bleibt oder sich noch für eine andere Bezeichnung entscheidet, dürfte sich spätestens beim Launch zeigen. (Bild: FrontPageTech x Asherdipps)
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