Das iPhone Fold soll in diesem Herbst vorgestellt werden und zählt schon jetzt zu den spannendsten Apple-Neuheiten der nächsten iPhone-Generation. Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise, dass das erste faltbare iPhone zwar zusammen mit den neuen Pro-Modellen gezeigt wird, beim eigentlichen Marktstart aber hinterherhinkt. Genau das hat Mark Gurman von Bloomberg jetzt noch einmal sehr klar eingeordnet.
Bei Apple ist das kein ungewöhnliches Muster. Immer dann, wenn ein komplett neuer Formfaktor ansteht, zieht sich der Weg von der Präsentation bis zur Auslieferung oft etwas länger. Beim iPhone Fold scheint genau das der Fall zu sein. Der Grund liegt offenbar nicht in einer grundlegenden Planänderung bei der Vorstellung, sondern in der aufwendigen Technik hinter faltbaren Smartphones.
iPhone Fold soll laut Gurman später erscheinen als das iPhone 18 Pro
Mark Gurman von Bloomberg hat heute in einer Live-Fragerunde mehrere Fragen zu Apple beantwortet. Dabei ging es auch um den voraussichtlichen Zeitplan für das iPhone Fold. Laut Gurman besteht „kein Zweifel“, dass das faltbare Modell etwas später auf den Markt kommen wird als das iPhone 18 Pro.
Diese Aussage passt zu einem aktuellen Bericht, nach dem Apple zwar weiter an einer Vorstellung im Herbst festhält, sich der eigentliche Verkaufs- oder Versandstart des faltbaren Modells aber nach hinten verschieben könnte.
Vorstellung wohl im September, Auslieferung wohl später
Nach aktuellem Stand wird weiterhin damit gerechnet, dass Apple das iPhone Fold im September zusammen mit dem iPhone 18 Pro präsentiert. An diesem Teil des Zeitplans scheint sich also vorerst nichts zu ändern.
Wichtig ist aber die Unterscheidung zwischen Vorstellung und Markteinführung. Genau hier liegt laut Gurman der Knackpunkt. Während die Pro-Modelle voraussichtlich im üblichen Rhythmus erscheinen, dürfte das iPhone Fold erst später ausgeliefert werden.
Barclays-Analyst brachte Dezember ins Spiel
Schon in der vergangenen Woche hatte ein Analyst von Barclays behauptet, dass das faltbare iPhone möglicherweise erst im Dezember auf den Markt kommen könnte. Zuvor war eher damit gerechnet worden, dass das Gerät kurz nach der erwarteten Vorstellung im September verschickt wird.
Damit stehen inzwischen mehrere mögliche Zeitfenster im Raum. Ein Start direkt nach dem September-Event wirkt deutlich weniger sicher als noch zuvor.
Warum sich das iPhone Fold verzögern könnte
Gurman nennt dafür einen ziemlich naheliegenden Grund: Faltbare Handys sind sehr schwer herzustellen. Nach seiner Einschätzung gehört gerade die verwendete Display-Technologie zu den komplexesten Technologien, die aktuell überhaupt im Markt verfügbar sind.
Das ist ein zentraler Punkt beim iPhone Fold. Anders als bei einem klassischen iPhone geht es hier nicht nur um ein neues Gehäuse oder ein einzelnes neues Bauteil. Ein faltbares Gerät verlangt ein deutlich komplizierteres Zusammenspiel aus Display, Scharnier, Stabilität und Fertigung. Genau deshalb gilt eine spätere Auslieferung offenbar als sehr wahrscheinlich.
Apple folgt damit einem bekannten Muster
Gurman verweist außerdem darauf, dass Apple bei grundlegend neuen Designs und neuen Formfaktoren oft mit leichten Verzögerungen arbeitet. Als Beispiel nennt er das iPhone X vor etwa einem Jahrzehnt.
Die Logik dahinter ist einfach: Wenn Apple etwas technisch besonders Komplexes neu einführt, läuft die Präsentation zwar oft zusammen mit den anderen Modellen, die tatsächliche Verfügbarkeit zieht sich dann aber noch etwas länger hin. Beim iPhone Fold scheint Apple jetzt denselben Weg zu gehen.
Keine genaue Terminangabe, aber ein klares Signal
Einen konkreten Starttermin hat Gurman in seiner Fragerunde nicht genannt. Er hat also nicht festgelegt, ob das iPhone Fold im Oktober, November oder Dezember erscheint. Trotzdem ist seine Einschätzung ziemlich eindeutig: Das faltbare iPhone kommt nicht gleichzeitig mit den Pro-Modellen auf den Markt.
Gleichzeitig klingt es nicht so, als rechne er mit einer extrem langen Verschiebung weit über den üblichen Apple-Herbst hinaus. Der Eindruck ist eher, dass sich die Einführung um einige Wochen verzögert, nicht um viele Monate.
Diese Zeitfenster gelten derzeit als realistisch
Aus den bisherigen Angaben ergibt sich damit folgendes Bild:
- September: Apple stellt das iPhone Fold voraussichtlich zusammen mit dem iPhone 18 Pro vor.
- Oktober oder November: Das wirkt im Moment wie ein realistisches Szenario für die spätere Auslieferung des faltbaren Modells.
- Möglicherweise Dezember: Auch ein Start im Dezember ist weiter im Gespräch, nachdem ein Barclays-Analyst genau dieses Zeitfenster genannt hat.
Was das für das iPhone Fold bedeutet
Unterm Strich bleibt der wichtigste Punkt: Das iPhone Fold soll offenbar weiterhin Teil des regulären Apple-Herbstprogramms sein, aber nicht im exakt gleichen Verkaufsrhythmus wie das iPhone 18 Pro. Die spätere Markteinführung ist laut Gurman praktisch gesetzt.
Das spricht weniger für ein grundsätzliches Problem als für die übliche Vorsicht bei einem neuen und technisch anspruchsvollen Produkt. Gerade bei einem faltbaren iPhone ist es plausibel, dass Apple mehr Zeit zwischen Präsentation und Auslieferung einplant.
iPhone Fold: Vorstellung im September, Marktstart später
Beim iPhone Fold deutet derzeit vieles auf einen klaren Ablauf hin: Vorstellung im September, aber Marktstart etwas später als beim iPhone 18 Pro. Mark Gurman formuliert das sehr deutlich und stützt damit die jüngsten Berichte zu einer möglichen Verzögerung. Ob die Auslieferung am Ende im Oktober, November oder sogar erst im Dezember beginnt, ist noch offen. Offen ist aber nur das genaue Datum, nicht die Tendenz. Das iPhone Fold kommt wohl später und das hängt vor allem mit der aufwendigen Technik faltbarer Smartphones zusammen. (Bild: Shutterstock / tinhkhuong)
- iOS 27: Apple öffnet Siri für Claude und andere KI-Tools
- Apple treibt Entwicklung von All-Screen iPhone voran
- Apple testet neue iPhone-Kamera mit 200 Megapixeln
- Apple und Google: Neue Details zum KI-Deal
- Apple plant neue Siri-App für iOS 27 und macOS 27
- Apple kämpft weiter mit dem Vollbild-iPhone
- Apple treibt OLED-Ausbau für neue Gerätegeneration voran
- Bericht: John Ternus trieb zentrale iPad Neuerung voran
- Apple Maps verändert sich: Werbung steht kurz bevor
- Apple arbeitet an Sensor für Sicherheit und Automation
- Apple plante HomePod mit Kamera viel früher als gedacht
- Apple arbeitet am größten iPhone-Redesign seiner Zeit
- iPhone Fold: So plant Apple ein stabileres Falt-Display
- iPad mit A18: Release, Leistung und neue Features
- Apple TV und HomePod mini warten weiter auf Siri
- iPhone Fold: Release wohl erst im Dezember geplant
- AirPods Max 2 nur ein Zwischenschritt? Das steckt dahinter
- iPhone 19e: Kommt endlich 120Hz ins Einsteiger-iPhone?
- MacBook Air: Apple plant aktuell keinen Touchscreen
- MacBook Neo 2: Apple plant wohl Fokus auf Leistung
- iOS 27 soll Siri, KI und Liquid Glass deutlich verbessern



