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Apple und Google: Neue Details zum KI-Deal

Milan Jovicic by Milan Jovicic
25. März 2026 - 17:30 CET
in Apple Gerüchte
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Apple Siri

Bild: Mojahid_Mottakin / DepositPhotos.com

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Apple baut seine Position im Bereich künstliche Intelligenz weiter aus. Neue Informationen zeigen, dass der KI-Deal zwischen Apple und Google deutlich umfassender ist als bisher angenommen. Im Mittelpunkt stehen der Zugriff auf Googles Gemini-Modelle, deren Anpassung sowie konkrete Auswirkungen auf kommende Funktionen wie Siri in iOS 27. Die Details liefern ein klareres Bild davon, wie Apple seine KI-Strategie aktuell ausrichtet.

Die Zusammenarbeit zwischen Apple und Google wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich, da beide Unternehmen in vielen Bereichen konkurrieren. Gleichzeitig zeigt sich, dass moderne KI-Entwicklung zunehmend auf Kooperation basiert. Apple nutzt externe Technologien gezielt, um eigene Systeme schneller weiterzuentwickeln, ohne dabei die interne Forschung aufzugeben.

Umfang des KI-Deals zwischen Apple und Google

Ein aktueller Bericht beschreibt die Partnerschaft zwischen Apple und Google als „tiefer als bisher bekannt“. Apple erhält demnach deutlich mehr Freiheiten im Umgang mit Googles Technologie, als ursprünglich erwartet wurde.

Konkret hat Apple uneingeschränkten Zugriff auf das Gemini-Modell innerhalb eigener Rechenzentren. Dieser Zugriff ist nicht nur auf die Nutzung beschränkt. Apple kann die Technologie aktiv weiterverarbeiten und anpassen.

Nutzung von Gemini in Apples Infrastruktur

Der Zugriff auf Gemini ermöglicht es Apple, eigene KI-Modelle auf Basis dieser Technologie zu entwickeln. Dabei geht es vor allem darum, spezialisierte und kleinere Modelle zu erstellen, die bestimmte Aufgaben effizient erfüllen.

Diese Modelle können so optimiert werden, dass sie direkt auf Apple-Geräten laufen. Das reduziert die Abhängigkeit von Cloud-Verarbeitung und sorgt für schnellere Ergebnisse bei alltäglichen Anwendungen.

Modelldestillation als zentrale Methode

Ein entscheidender Bestandteil dieser Strategie ist die sogenannte Modelldestillation. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem ein großes Sprachmodell sein Wissen auf kleinere Modelle überträgt.

Diese kleineren Modelle sind speziell darauf ausgelegt:

  • weniger Rechenleistung zu benötigen
  • schneller zu arbeiten
  • lokal auf Geräten ausgeführt zu werden

Das Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit großer Modelle wie Gemini möglichst effizient in kompakter Form nutzbar zu machen.

Wie kleinere Modelle von Gemini profitieren

Durch den vollständigen Zugriff auf Gemini kann Apple nicht nur Ergebnisse übernehmen, sondern auch die internen Berechnungsprozesse des Modells nachvollziehen und nachbilden.

Das bedeutet, dass die kleineren „Schüler“-Modelle lernen, wie Gemini zu seinen Antworten kommt, und nicht nur, was die Antworten sind. Dieser Ansatz führt zu einer deutlich besseren Qualität der abgeleiteten Modelle.

Das Ergebnis sind kompakte KI-Modelle, die in ihrer Leistung nahe an große Systeme herankommen, dabei aber wesentlich weniger Ressourcen benötigen.

Technische Herausforderungen bei der Umsetzung

Der Prozess der Modelldestillation gilt als technisch anspruchsvoll. Ein Problem besteht darin, dass Apples Ziele für Siri nicht immer mit den Stärken von Gemini übereinstimmen.

Das erschwert die Anpassung der Modelle und macht zusätzliche Entwicklungsarbeit notwendig. Es geht dabei nicht nur um Leistung, sondern auch um Konsistenz und praktische Anwendbarkeit im Alltag.

Apples interne KI-Entwicklung läuft weiter

Trotz der engen Zusammenarbeit mit Google setzt Apple weiterhin auf eigene KI-Modelle. Das sogenannte Foundation-Models-Team arbeitet nach wie vor an internen Lösungen.

Allerdings bleibt unklar, welche konkreten Ziele dieses Team aktuell verfolgt. Der Bericht deutet darauf hin, dass Apple seine eigene KI-Strategie parallel weiterentwickelt, ohne sich vollständig auf externe Technologien zu verlassen.

Neue Funktionen für Siri in iOS 27

Ein zentraler Anwendungsbereich der neuen KI-Technologien ist Siri. Apple plant umfangreiche Änderungen, die voraussichtlich auf der WWDC im Juni vorgestellt werden.

Zu den erwarteten Verbesserungen gehören:

  • die Fähigkeit, sich an vergangene Gespräche zu erinnern
  • ein besseres Verständnis von Kontext
  • proaktive Vorschläge basierend auf Situationen

Ein Beispiel dafür ist die Möglichkeit, automatisch vorzuschlagen, früher aufzubrechen, um Verkehrsprobleme auf dem Weg zu einem Termin zu vermeiden, etwa bei einer Abholung am Flughafen.

Apples KI-Strategie im Wandel

Der KI-Deal zwischen Apple und Google zeigt, wie stark sich die Strategie von Apple im Bereich künstliche Intelligenz weiterentwickelt hat. Der Zugriff auf Gemini, kombiniert mit Modelldestillation und eigener Forschung, bildet die Grundlage für leistungsfähigere und effizientere Systeme.

Besonders bei Siri deutet sich eine deutliche Weiterentwicklung an. Gleichzeitig bleibt Apple flexibel, indem sowohl externe Technologien genutzt als auch eigene Modelle weiterentwickelt werden. Diese Kombination dürfte entscheidend dafür sein, wie konkurrenzfähig Apple im KI-Bereich künftig bleibt. (Bild: Mojahid_Mottakin / DepositPhotos.com)

  • Apple plant neue Siri-App für iOS 27 und macOS 27
  • Apple kämpft weiter mit dem Vollbild-iPhone
  • Apple treibt OLED-Ausbau für neue Gerätegeneration voran
  • Bericht: John Ternus trieb zentrale iPad Neuerung voran
  • Apple Maps verändert sich: Werbung steht kurz bevor
  • Apple arbeitet an Sensor für Sicherheit und Automation
  • Apple plante HomePod mit Kamera viel früher als gedacht
  • Apple arbeitet am größten iPhone-Redesign seiner Zeit
  • iPhone Fold: So plant Apple ein stabileres Falt-Display
  • iPad mit A18: Release, Leistung und neue Features
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  • iPhone Fold: Release wohl erst im Dezember geplant
  • AirPods Max 2 nur ein Zwischenschritt? Das steckt dahinter
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  • MacBook Air: Apple plant aktuell keinen Touchscreen
  • MacBook Neo 2: Apple plant wohl Fokus auf Leistung
  • iOS 27 soll Siri, KI und Liquid Glass deutlich verbessern
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  • iPhone Fold: Neue Leaks zu Speicher, RAM und Preis
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Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus fast jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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