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Siri AI ist ausgeliefert, und der Mann dahinter denkt offenbar über seinen nächsten Schritt nach. Mike Rockwell soll erwägen, 2027 die Leitung von Siri abzugeben, womöglich verlässt er Apple ganz. Für seine Aufgaben stehen laut Bericht schon zwei Namen bereit.
Das berichtet Mark Gurman in seinem Newsletter „Power On“ bei Bloomberg. Demnach denkt Rockwell ernsthaft über seine Zukunft nach. Im Raum steht, dass er 2027 die Leitung von Siri AI abgibt; denkbar sei auch, dass er das Unternehmen ganz verlässt.
Neu ist die Überlegung nicht. Schon im April hieß es, Rockwell denke über einen Rückzug nach oder über den Wechsel in eine beratende Rolle, weil er Vorbehalte gegenüber der Berichtslinie zu Software-Chef Craig Federighi habe. Damals galt es als unwahrscheinlich, dass er vor dem Abschluss der Siri-Überarbeitung geht.
Das Wichtigste in Kürze
- Mike Rockwell soll erwägen, 2027 die Leitung von Siri AI abzugeben, möglicherweise verlässt er Apple ganz.
- Seine Aufgaben würden laut Bericht wohl auf Amar Subramanya und Sebastien Marineau-Mes verteilt.
- Marineau-Mes berichtet an Craig Federighi und gilt intern als dessen möglicher Nachfolger.
- Hinweise, dass Federighi kurzfristig geht, gibt es laut Bericht nicht.
Wer Rockwells Aufgaben übernehmen könnte
Gibt Rockwell die Siri-Leitung ab, würden seine Aufgaben laut Gurman wohl auf zwei Manager verteilt. Der eine ist Amar Subramanya, der bei Apple die KI-Modelle verantwortet. Er kam Ende 2025 von Microsoft, davor war er lange bei Google, als Apple den Rückzug seines früheren KI-Chefs John Giannandrea bekannt gab, der das Unternehmen inzwischen verlassen hat.
Der andere ist Sebastien Marineau-Mes, Manager in Federighis Software-Organisation. Er berichtet an Federighi, und laut Bericht wird intern damit gerechnet, dass er ihn eines Tages ablöst. Anzeichen, dass Federighi kurzfristig in den Ruhestand geht oder Apple verlässt, gibt es demnach aber nicht.
Rockwells Weg zu Siri
Rockwell hat die Vision Pro über Jahre zur Marktreife gebracht. Im März 2025 übernahm er Siri, nachdem Apple die Zuständigkeit von Giannandrea abgezogen hatte; seitdem berichtet er an Federighi. Wie er den Umbau anging, zeichnete schon die Frage nach, ob Rockwell bei Siri die Wende bringt.
Das Ergebnis ist inzwischen da: Siri AI wurde auf der WWDC 2026 vorgestellt und ist mit iOS 27 erschienen. Was die Assistenz heute kann, steht im Überblick zu Siri AI. Laut demselben Bericht prüft Apple bereits den nächsten Schritt: Siri AI soll zu einem KI-Agenten werden, der Aufgaben selbst erledigt.
Warum der Zeitpunkt jetzt passt
Ich halte den Bericht für glaubwürdig, gerade weil er an den April anschließt. Die Bedingung, die damals gegen einen schnellen Abschied sprach, ist mit dem Start von Siri AI im September im Kern erfüllt. Gurman ist bei Apples Personalfragen eine der verlässlichsten Quellen, seine Angaben stützen sich auf Personen mit Kenntnis der Vorgänge.
Für Nutzer ändert eine Personalie an der Spitze zunächst nichts, entscheidend ist, ob die Arbeit an Siri AI ohne Bruch weiterläuft. Mit Subramanya und Marineau-Mes stünden zwei Manager bereit, die schon heute in derselben Organisation unter Federighi arbeiten.
Glaubst du, dass Siri AI ohne Rockwell an der Spitze im gleichen Tempo weiterentwickelt wird, oder hängt der Umbau an einer Person? Erzähl uns in den Kommentaren, was du von Apples KI-Führung erwartest.





