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Das günstigste MacBook war bisher Apples größte Überraschung im Notebook-Geschäft. Für das nächste Jahr soll das Unternehmen noch deutlich mehr erwarten: Ein Bericht aus der Lieferkette nennt 16 Millionen Geräte. Dabei soll 2027 auch ein Nachfolger kommen.
Laut einem Bericht von Digitimes hat Apple seinen Zulieferern für 2027 eine Auslieferungsprognose von 16 Millionen MacBook Neo gegeben. Das wäre etwa das Doppelte der knapp 8 Millionen Geräte, die für 2026 erwartet werden. Das Modell kam im März 2026 auf den Markt, der Nachfolger wird für die erste Jahreshälfte 2027 erwartet.
Das Wichtigste in Kürze
- Apple soll für 2027 mit 16 Millionen MacBook Neo planen.
- Für 2026 nennt der Bericht knapp 8 Millionen Geräte.
- Im Mai erwartete Ming-Chi Kuo für 2026 noch 10 Millionen Geräte.
- Das MacBook Neo 2 soll mit A19 Pro und 12 GB Arbeitsspeicher in der ersten Jahreshälfte 2027 kommen.
Was hinter der Zahl steckt
Die Angabe beruht auf ungenannten Quellen aus der Lieferkette und ist keine Zahl von Apple. Zulieferer-Prognosen sind Planungsgrößen und keine Verkäufe, sie können sich im Jahresverlauf ändern.
Ein Teil des Plus ist ohnehin rechnerisch: 2026 zählt nur rund zehn Verkaufsmonate, 2027 zwölf. Die beiden zusätzlichen Monate Januar und Februar erklären die Verdopplung aber nicht.
| Angabe | Menge | Quelle |
|---|---|---|
| Ursprüngliche Schätzung, erste Generation | 5 bis 6 Millionen | Tim Culpan, Mai 2026 |
| Angehobene Kapazität, erste Generation | rund 10 Millionen | Tim Culpan, Mai 2026 |
| Auslieferungsprognose 2026 | 10 Millionen | Ming-Chi Kuo, Mai 2026 |
| Erwartete Auslieferungen 2026 | knapp 8 Millionen | Digitimes, November 2026 |
| Auslieferungsprognose 2027 | 16 Millionen | Digitimes, November 2026 |
Die knapp 8 Millionen liegen unter den 10 Millionen, die Analyst Ming-Chi Kuo im Mai für 2026 erwartete. Culpans 10 Millionen sind etwas anderes: Sie beschreiben die Kapazität für die erste Generation insgesamt, ohne Bezug auf ein Kalenderjahr.
Was das MacBook Neo 2 mitbringen soll
Laut Bloomberg soll der Nachfolger in der ersten Jahreshälfte 2027 erscheinen. Zuvor hatte Bloomberg bereits A19 Pro statt A18 Pro, 12 statt 8 GB Arbeitsspeicher und neue Farben genannt. Für den Preis gibt es bisher keine Angabe. Das aktuelle Modell kostet in Deutschland ab 799 Euro.
Warum die Prognose gegen den Markt läuft
Spannend wird der Plan vor dem Hintergrund des gesamten Marktes. TrendForce erwartet für 2027 weniger ausgelieferte Notebooks, mit einem Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Ein Grund sind steigende Kosten für Prozessoren, Arbeitsspeicher und SSDs. Eine Verdopplung beim Neo wäre das Gegenteil dieses Trends.
Ich halte die 16 Millionen für ein Signal, keine feste Zusage. Sie sprechen dafür, dass Apple im Neo mehr sieht als ein Einstiegsmodell für eine Saison. Entscheidend wird der Preis: Bleibt das Neo 2 bei den heutigen 799 Euro, dürfte die Rechnung aufgehen. Steigt er wegen der Speicherkosten, verliert das Neo einen Teil seines stärksten Arguments.
Wäre das MacBook Neo 2 mit 12 GB für dich auch dann interessant, wenn es teurer wird als die heutigen 799 Euro? Schreib uns in die Kommentare, wo deine Schmerzgrenze liegt.





