Apples erstes faltbares iPhone bricht gleich mehrfach mit den Designkonventionen bisheriger Modelle – von der Frontkamera über das Displayformat bis zur Tastenverteilung.
Das iPhone Fold nimmt immer konkretere Formen an. Während sich die bisherige Berichterstattung vor allem auf Scharnier, Displayfalte und Materialien konzentrierte, rücken nun drei Designmerkmale in den Fokus, die es bei keinem bisherigen iPhone gegeben hat. Sie zeigen, wie weit sich Apple vom gewohnten iPhone-Konzept entfernen muss, um ein überzeugendes Foldable auf den Markt zu bringen. Wer sich einen umfassenden Überblick über alle bisherigen Leaks verschaffen möchte, findet bei uns eine Zusammenfassung aller Gerüchte und Fakten zum iPhone Fold.
Punch-Hole statt Dynamic Island
Seit dem iPhone 14 Pro gehört die Dynamic Island zum festen Bestandteil des iPhone-Designs. Die pillenförmige Aussparung am oberen Bildschirmrand beherbergt Frontkamera und Face-ID-Sensoren und wurde von Apple gleichzeitig als interaktives Bedienelement etabliert. Beim iPhone 18 Pro soll die Dynamic Island zwar weiter schrumpfen, bleibt aber grundsätzlich erhalten.
Das iPhone Fold geht einen völlig anderen Weg. Statt einer Dynamic Island soll das Außendisplay lediglich eine einzelne Punch-Hole-Kamera in der oberen Mitte besitzen – ein Design, das bei vielen Android-Smartphones längst Standard ist, von Apple bisher jedoch nie eingesetzt wurde.
Der Grund für diesen Wechsel liegt im Verzicht auf Face ID. Da das schlanke Gehäuse des Foldables keinen Platz für zwei vollständige Face-ID-Sensoreinheiten bietet, setzt Apple beim iPhone Fold auf Touch ID in der Seitentaste – eine Lösung, die bereits vom iPad Air und iPad mini bekannt ist. Ohne die zusätzlichen Face-ID-Sensoren reicht eine kompakte Lochaussparung für die Frontkamera völlig aus.
Ein Displayformat ohne Vorbild
Apple hat über die Jahre verschiedene iPhone-Displaygrößen eingeführt, von 3,5 Zoll beim Original bis hin zu 6,9 Zoll beim iPhone 17 Pro Max. Das iPhone Fold bricht jedoch nicht nur bei der Größe, sondern auch beim Seitenverhältnis mit allen bisherigen Modellen.
Das Außendisplay soll rund 5,5 Zoll messen und dabei deutlich breiter ausfallen als bei einem herkömmlichen iPhone. Im aufgeklappten Zustand entfaltet sich ein 7,8-Zoll-Innendisplay, das laut durchgesickerten CAD-Dateien eher kurz und breit proportioniert ist. Das Ergebnis erinnert weniger an ein Smartphone als vielmehr an ein kleines Notizbuch. Der nächste Vergleichspunkt wäre das iPad mini, doch selbst dessen Proportionen treffen das Format des iPhone Fold nicht exakt. Apple betritt hier gestalterisches Neuland – sowohl im zugeklappten als auch im geöffneten Zustand.
Die linke Seite ohne Tasten
Seit dem allerersten iPhone befinden sich Lautstärketasten und der Stummschalter (bzw. seit dem iPhone 15 Pro die Aktionstaste) auf der linken Gehäuseseite. Das iPhone Fold bricht mit dieser über 19 Jahre alten Tradition: Die linke Seite soll komplett tastenfrei sein.
Der primäre Grund dafür ist das Scharnier, das auf dieser Seite verläuft und keinen Platz für physische Tasten lässt. Doch es gibt laut dem chinesischen Leaker Instant Digital noch einen weiteren, technischen Hintergrund: Das Mainboard des iPhone Fold befindet sich auf der rechten Gehäuseseite. Um keine Kabel quer über den flexiblen Bildschirm zur linken Seite führen zu müssen, wurden sämtliche Tasten auf die rechte Seite verlegt. Der frei gewordene Raum links wird stattdessen vollständig für Displaystruktur und Akku genutzt.
Die Lautstärkeregelung soll sich dabei ähnlich wie beim iPad mini oben rechts am Gerät befinden, während Ein-/Aus-Schalter und Kamerasteuerung auf der rechten Seite verbleiben. Eine Umstellung, die für langjährige iPhone-Nutzer zunächst ungewohnt sein dürfte – aber angesichts des grundlegend neuen Formfaktors nur eine von vielen Anpassungen.
Apples mutigster Formfaktor seit 2007
Die drei Designmerkmale machen deutlich, dass das iPhone Fold kein iPhone mit Scharnier wird, sondern ein grundlegend anderes Gerät innerhalb der iPhone-Familie. Punch-Hole-Kamera, ein völlig neues Displayformat und eine tastenfreie Gehäuseseite – jedes dieser Details für sich ist eine Premiere für Apple. Zusammen genommen unterstreichen sie, wie radikal sich das iPhone Fold von allem unterscheidet, was Apple bisher im Smartphone-Bereich gebaut hat. Die Markteinführung wird weiterhin für den Herbst 2026 erwartet. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: FrontPageTech x Asherdipps)
- iOS 27 verbessert Siri mit echtem Multitasking
- iPhone 20: Design-Revolution mit kleinen Hürden
- iPhone 18 Pro: Leak enthüllt kleinere Dynamic Island
- watchOS 27: Apple setzt auf KI und bessere Leistung
- Apple arbeitet an OLED-iMac: Alle Details im Überblick
- Apple Jubiläum: Großes Finale im Apple Park geplant
- Apple vor größtem iPhone-Umbau seiner Geschichte
- iOS 27: Apple plant große KI-Offensive mit Siri-App
- iPhone 18: Kleinere Dynamic Island für alle Modelle?
- Apple versucht Abgänge mit lukrativen Boni zu stoppen
- Apple Watch 2026: Kein großes Redesign geplant
- iPhone Fold: Marktstart folgt nach dem iPhone 18 Pro
- iOS 27: Apple öffnet Siri für Claude und andere KI-Tools
- Apple treibt Entwicklung von All-Screen iPhone voran
- Apple testet neue iPhone-Kamera mit 200 Megapixeln
- Apple und Google: Neue Details zum KI-Deal
- Apple plant neue Siri-App für iOS 27 und macOS 27
- Apple kämpft weiter mit dem Vollbild-iPhone
- Apple treibt OLED-Ausbau für neue Gerätegeneration voran
- Bericht: John Ternus trieb zentrale iPad Neuerung voran
- Apple Maps verändert sich: Werbung steht kurz bevor
- Apple arbeitet an Sensor für Sicherheit und Automation
- Apple plante HomePod mit Kamera viel früher als gedacht



