Bloombergs Mark Gurman hat erstmals eine konkrete Preisspanne für Apples faltbares iPhone genannt. Das Gerät soll die 2.000-Dollar-Marke überschreiten und damit das teuerste iPhone aller Zeiten werden.
Dass Apples erstes faltbares iPhone kein Schnäppchen werden würde, war absehbar. Jetzt gibt es erstmals eine konkrete Einordnung von Bloombergs Mark Gurman: Das iPhone Ultra – wie das Gerät laut einem aktuellen Leak heißen soll – wird demnach die 2.000-Dollar-Schwelle überschreiten. Ob damit der Einstiegspreis gemeint ist oder nur bestimmte Speicherkonfigurationen, ließ Gurman offen.
Zum Vergleich: Das derzeit teuerste iPhone ist das iPhone 17 Pro Max, das in der höchsten Konfiguration mit 2 TB Speicher 1.999 US-Dollar (2.449 Euro) kostet. Sollte das iPhone Ultra tatsächlich bei 1.999 US-Dollar starten, könnte die Variante mit maximalem Speicher basierend auf Apples üblichen Preisstufen bei rund 2.799 US-Dollar liegen. Damit würde Apple preislich in eine Region vorstoßen, die bisher nur von Profi-Hardware wie dem Mac Studio oder der Vision Pro besetzt war.
Was man für den Preis bekommt
Das iPhone Ultra soll ein Buchstil-Foldable sein, das aufgeklappt ein 7,7-Zoll-Innendisplay bietet – groß genug für Multitasking im iPad-Stil, Videowiedergabe und Gaming. Geschlossen steht ein 5,3-Zoll-Außendisplay zur Verfügung. Das Samsung-gefertigte OLED-Panel nutzt CoE-Technologie und M14-Materialien.
An der Rückseite befinden sich zwei Kameras, vorne eine Frontkamera als Punch-Hole-Lösung. Statt Face ID kommt Touch ID in der Seitentaste zum Einsatz – Apple konnte die Face-ID-Komponenten nicht im extrem dünnen Gehäuse unterbringen. Aufgeklappt misst das Gerät weniger als 5 Millimeter, zugeklappt rund 9,5 Millimeter.
Zur Displayfalte gibt es inzwischen eine leichte Korrektur früherer Berichte: Apple nutzt laut Gurman eine Technologie, die die Falte deutlich reduziert, aber nicht komplett eliminiert. Frühere Gerüchte hatten ein nahezu faltenfreies Display in Aussicht gestellt.
iPhone Ultra: Preisvergleich mit der Konkurrenz
Apples Preisgestaltung liegt im oberen Bereich dessen, was für Foldables aufgerufen wird. Samsungs Galaxy Z Fold 7 startet in den USA bei rund 1.799 US-Dollar, Googles Pixel Fold bei 1.799 US-Dollar. Ein Einstiegspreis von 1.999 oder mehr US-Dollar würde Apple klar über der Konkurrenz positionieren – was zur Ultra-Positionierung als Premium-Produkt passt, aber die Zielgruppe entsprechend einschränkt.
In Europa dürften die Preise aufgrund von Steuern und Wechselkursen noch höher ausfallen. Basierend auf Apples bisheriger Preisgestaltung wäre ein Einstiegspreis von 2.199 bis 2.499 Euro für den deutschen Markt realistisch.
Das teuerste iPhone aller Zeiten
Unabhängig von der genauen Konfiguration steht fest: Das iPhone Ultra wird das mit Abstand teuerste iPhone, das Apple je verkauft hat. Ob die Kombination aus faltbarem Display, neuem Formfaktor und iPad-ähnlichem Multitasking genug Kaufargumente liefert, wird sich im Herbst 2026 zeigen. Apple setzt darauf, dass Early Adopter und Technik-Enthusiasten bereit sind, für ein grundlegend neues iPhone-Erlebnis entsprechend tief in die Tasche zu greifen. (Bild: Shutterstock / Wongsakorn 2468)
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