Bloombergs Mark Gurman meldet, dass das iPhone Fold planmäßig im September erscheinen soll – und widerspricht damit dem heutigen Nikkei-Bericht über Produktionsprobleme.
Es war ein turbulenter Tag für das iPhone Fold: Erst meldete Nikkei Asia, dass Apple in der Engineering-Testphase auf mehr Probleme als erwartet gestoßen sei und der Marktstart um Monate verschoben werden könnte. Der Bericht ließ Apples Aktienkurs fallen. Nur wenige Stunden später reagierte Bloomberg-Reporter Mark Gurman mit einer Gegendarstellung: Das iPhone Fold sei weiterhin auf Kurs für einen September-Launch.
Gurmans Bericht stützt sich auf Quellen mit direkter Kenntnis der Planungen. Demnach will Apple das faltbare iPhone wie vorgesehen im September zusammen mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max vorstellen. Üblicherweise gehen Apples neue iPhones in der Woche nach der Keynote in den Verkauf. Das iPhone Fold soll diesem Zeitplan ebenfalls folgen – oder nur wenig später verfügbar sein.
Was Gurman konkret sagt
Laut Bloomberg planen Apples Zulieferer intern weiterhin mit einem September-Launch. Die Komplexität des neuen Displays und der verwendeten Materialien könnte die anfängliche Verfügbarkeit zwar für einige Wochen einschränken, aber Apple arbeite derzeit mit dem Plan, das Gerät ungefähr zur gleichen Zeit wie die nicht-faltbaren Modelle in den Verkauf zu bringen.
Gleichzeitig relativiert Gurman die eigene Einschätzung: Der Release sei noch sechs Monate entfernt, die Massenproduktion habe noch nicht begonnen, und der Zeitplan sei daher nicht endgültig. Erst kürzlich hatte Gurman selbst eingeräumt, dass das iPhone Fold wahrscheinlich etwas später als die Pro-Modelle erscheinen werde.
Nikkei vs. Bloomberg: Wer hat Recht?
Die beiden Berichte müssen sich nicht zwingend widersprechen. Nikkei Asia berichtete über konkrete Engineering-Probleme in der frühen Testproduktionsphase – ein normaler Vorgang bei einem komplett neuen Formfaktor. Gurman hingegen beschreibt den aktuellen Stand der internen Zeitplanung: Apple hält trotz der Schwierigkeiten am September-Ziel fest.
Es ist gut möglich, dass die von Nikkei beschriebenen Probleme real sind, Apple sie aber als lösbar einschätzt und den Zeitplan entsprechend nicht angepasst hat. Dass Apple-nahe Quellen den Bloomberg-Bericht gezielt kurz nach dem Nikkei-Artikel platzierten, deutet darauf hin, dass Apple den Aktienkursrückgang begrenzen und Vertrauen in den Zeitplan signalisieren wollte.
Ein Tag voller iPhone-Fold-News
Der heutige Tag hat mehr Informationen zum iPhone Fold geliefert als die gesamte vergangene Woche. Neben den widersprüchlichen Produktionsberichten erschienen Dummy-Fotos und -Videos des Geräts, ein Leak zum möglichen Namen iPhone Ultra und weitere Details zu den Abmessungen. Zusammengenommen ergibt sich ein klares Bild: Das iPhone Fold ist real, es wird kommen – die Frage ist nur, ob pünktlich im September oder wenige Wochen später. (Bild: Shutterstock / tinhkhuong)
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