Das nächste MacBook Neo soll laut einem Bericht den A19-Pro-Chip erhalten. Das bedeutet einen Sprung von 8 auf 12 GB Arbeitsspeicher, eine deutlich leistungsfähigere GPU und bessere Effizienz – das größte Upgrade gegenüber dem aktuellen Modell.
Das MacBook Neo ist Apples Überraschungserfolg des Jahres: Tim Cook bestätigte die beste Launch-Woche aller Zeiten unter neuen Mac-Käufern, und die Nachfrage übersteigt offenbar Apples Chip-Vorräte. Doch die 8 GB RAM des aktuellen Modells gehören zu den häufigsten Kritikpunkten. Das dürfte sich mit der nächsten Generation ändern: Laut dem auf Lieferketten spezialisierten Journalisten Tim Culpan plant Apple, den Nachfolger mit dem A19-Pro-Chip auszustatten – und der bringt gleich drei wesentliche Verbesserungen mit.
Der Bericht stammt aus derselben Quelle, die auch die unerwartet hohe Nachfrage nach dem aktuellen MacBook Neo publik gemacht hatte (via Culpium). Apple hatte demnach ursprünglich geplant, das nächste MacBook Neo erst 2027 auf den Markt zu bringen. Der Chip-Wechsel vom A18 Pro auf den A19 Pro ist die naheliegendste Aktualisierung – und sie allein macht das Gerät in mehreren Bereichen deutlich besser.
Mehr RAM: Von 8 auf 12 GB
Der wichtigste Vorteil des A19-Pro-Chips für das MacBook Neo ist der Arbeitsspeicher. Das aktuelle Modell ist auf 8 GB Unified Memory beschränkt – ausreichend für grundlegende Aufgaben, aber bei anspruchsvolleren Workflows wie dem Bearbeiten großer Dokumente, dem Arbeiten mit mehreren Browser-Tabs oder Apple-Intelligence-Funktionen wird es eng.
Der A19 Pro bringt 12 GB mit – ein Plus von 50 Prozent. Damit rückt das MacBook Neo näher an das MacBook Air, das in der Basisversion ebenfalls 12 GB bietet, und wird für eine breitere Zielgruppe attraktiv.
Stärkere GPU dank Neural Accelerators
Der A19-Pro-Chip bringt in jedem GPU-Kern sogenannte Neural Accelerators mit, die bei KI-lastigen GPU-Aufgaben bis zu dreifache Leistungssteigerungen ermöglichen. Das betrifft nicht nur Apple-Intelligence-Features und die kommende Siri-Überarbeitung, sondern auch Gaming und Bildbearbeitung.
Die CPU-Verbesserungen gegenüber dem A18 Pro fallen moderater aus, doch die GPU-Gewinne sind substanziell – ein Bereich, in dem das aktuelle MacBook Neo aufgrund seines iPhone-Chips Kompromisse eingehen muss.
Bessere Effizienz
Der A19 Pro wird im 3-Nanometer-Verfahren der zweiten Generation gefertigt und bietet Effizienzvorteile gegenüber seinem Vorgänger. Dramatische Verbesserungen bei der Akkulaufzeit sind zwar nicht zu erwarten, aber jede Optimierung zählt – besonders bei einem Gerät, das auf Portabilität und lange Laufzeit ausgelegt ist.
Wann kommt das MacBook Neo 2?
Laut dem Bericht plante Apple den Nachfolger ursprünglich für 2027. Ob der unerwartet hohe Erfolg des aktuellen Modells an diesem Zeitplan etwas ändert, ist unklar. Das MacBook Neo nutzt ausgemusterte A-Pro-Chips aus der iPhone-Produktion – Apple ist also darauf angewiesen, dass genügend A19-Pro-Chips aus der iPhone-Fertigung übrig bleiben, bevor das nächste MacBook Neo in Produktion gehen kann.
Selbst wenn sich am Zeitplan nichts ändert, steht fest: Das MacBook Neo 2 wird das aktuell größte Manko – die 8 GB RAM – beheben und gleichzeitig in den Bereichen GPU-Leistung und Effizienz zulegen. Für alle, die mit dem Kauf des aktuellen Modells geliebäugelt haben, könnte sich das Warten lohnen. (Bild: Apple)
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