Laut Bloombergs Mark Gurman testet Apple derzeit mindestens vier verschiedene Brillendesigns für seine kommenden Smart Glasses. Apple setzt auf hochwertige Materialien und will sich durch ein unverwechselbares Design von der Konkurrenz abheben.
Apples Smart-Glasses-Projekt nimmt konkretere Formen an. In der neuesten Ausgabe seines Power-On-Newsletters berichtet Mark Gurman, dass Apple aktiv an mindestens vier verschiedenen Rahmendesigns arbeitet und plant, mehrere davon in unterschiedlichen Farben auf den Markt zu bringen. Die Strategie erinnert an den Launch der Apple Watch im Jahr 2015, als Apple von Anfang an eine breite Auswahl an Gehäusen und Armbändern anbot.
Apple setzt mit den Smart Glasses nicht auf Augmented Reality – das bleibt der Vision-Pro-Linie vorbehalten. Stattdessen handelt es sich um klassisch aussehende Brillen mit integrierten Kameras, Mikrofonen und Sensoren. Sie können Benachrichtigungen vom iPhone anzeigen, Fotos und Videos aufnehmen, Musik abspielen und KI-Funktionen wie Siri und Visual Intelligence nutzen – eine Art Kombination aus Apple Watch und AirPods in Brillenform.
Die vier Designvarianten
Gurman nennt vier Rahmenformen, die Apple derzeit evaluiert. Die erste Variante ist ein großes rechteckiges Design, das an die klassische Ray-Ban Wayfarer erinnert. Die zweite ist eine schlankere rechteckige Form, ähnlich der Brille, die Tim Cook selbst trägt. Dazu kommen zwei ovale beziehungsweise runde Varianten – eine größere und eine kleinere, feinere Ausführung.
Bei den Farben testet Apple unter anderem Schwarz, Ozeanblau und ein helles Braun. Wie bei AirPods und Apple Watch ist das erklärte Ziel, ein sofort wiedererkennbares Design zu schaffen.
Premium-Materialien statt Kunststoff
Ein auffälliger Unterschied zur Konkurrenz: Apple plant, Acetat als Hauptmaterial für die Brillenrahmen zu verwenden – ein Material, das in der hochwertigen Brillenherstellung Standard ist und sich durch Haltbarkeit und ein wertiges Erscheinungsbild auszeichnet. Günstigere Smart Glasses wie die Ray-Ban Meta setzen hingegen auf gewöhnlichen Kunststoff.
Die Frontkameras sollen in einem ovalen Muster angeordnet und von Indikator-LEDs umgeben sein, die signalisieren, wenn eine Aufnahme läuft. Auch das unterscheidet Apples Ansatz von der Konkurrenz und adressiert die Datenschutzbedenken, die bei versteckten Kameras in Brillen regelmäßig aufkommen.
Apple Glasses: Zeitplan und Einordnung
Die Smart Glasses sollen laut Gurman entweder Ende 2026 oder Anfang 2027 angekündigt werden, mit einem tatsächlichen Verkaufsstart im Frühjahr oder Sommer 2027. Die Brille wird als iPhone-Zubehör funktionieren und für die meisten Funktionen eine Verbindung zum iPhone benötigen – noch stärker als die Apple Watch es heute tut.
Die Smart Glasses sind Teil einer breiteren Strategie, mit der Apple in den kommenden Jahren mehrere KI-zentrierte Geräte auf den Markt bringen will. Dazu gehören auch AirPods mit integrierten Kameras, ein Smart-Home-Display und ein tragbarer Anhänger mit Kamerafunktion. An echten AR-Brillen mit integriertem Display arbeitet Apple ebenfalls weiter – der Zeitrahmen dafür ist allerdings deutlich weiter entfernt. (Bild: Shutterstock / JLStock)
- iPhone 18 Pro: Design noch nicht endgültig entschieden
- iPhone Ultra: Preis soll über 2.000 US-Dollar liegen
- iPhone Air 2 kommt trotz schwacher Verkaufszahlen
- iPhone Fold: Samsung liefert exklusiv das Falt-Display
- iPhone Fold: Gurman widerspricht Verzögerungsbericht
- iPhone Fold und iPhone 18 Pro Max im Video verglichen
- iPhone Ultra statt iPhone Fold? Leaker nennt neuen Namen
- iPhone Fold: Dummy-Fotos enthüllen Abmessungen
- iPhone Fold stößt auf Probleme in der Testphase
- iPhone 18 und iPhone Air 2: Neue Leaks zu Design und Release
- iPhone Fold erreicht Testproduktion bei Foxconn
- iPhone 18: Neue Farben statt großem Redesign erwartet
- iPhone 18 Pro: Kein Schwarz, dafür Deep Red
- iPhone Fold: Drei Designmerkmale, die es bei Apple noch nie gab
- iOS 27 verbessert Siri mit echtem Multitasking
- iPhone 20: Design-Revolution mit kleinen Hürden
- iPhone 18 Pro: Leak enthüllt kleinere Dynamic Island
- watchOS 27: Apple setzt auf KI und bessere Leistung
- Apple arbeitet an OLED-iMac: Alle Details im Überblick
- Apple Jubiläum: Großes Finale im Apple Park geplant



