Laut einem Bericht von Digitimes verschiebt sich die Massenproduktion des iPhone Ultra von Juli auf August. Apples faltbares iPhone soll weiterhin im September erscheinen – doch die Verfügbarkeit zum Start dürfte extrem begrenzt sein.
Die Nachrichtenlage rund um den Zeitplan von Apples erstem faltbaren iPhone bleibt wechselhaft. Vergangene Woche meldete Nikkei Asia ernsthafte Engineering-Probleme, die den Launch des damals noch als iPhone Fold bezeichneten Geräts bis 2027 verschieben könnten. Nur Stunden später widersprach Bloombergs Mark Gurman und bestätigte den September-Termin. Jetzt liefert ein neuer Bericht ein differenzierteres Bild: Die Produktion ist tatsächlich ins Stocken geraten – aber nicht genug, um den Launch zu gefährden. Das Problem ist ein anderes: Die Stückzahlen zum Start werden voraussichtlich sehr knapp sein (via Digitimes).
Normalerweise beginnt die Massenproduktion neuer iPhones im Juni, damit Apple bis zum September-Launch genügend Lagerbestände aufbauen kann. Beim iPhone Ultra – das in der Gerüchteküche lange als iPhone Fold gehandelt wurde, bevor ein Leak den Ultra-Namen enthüllte – hat sich dieser Zeitplan nun von Juli auf August verschoben. Das bedeutet: Apple hat statt der üblichen drei Monate nur noch rund sechs Wochen, um Geräte für den Launch zu fertigen. Bei einem völlig neuen Produkttyp mit komplexer Fertigung ist das ambitioniert.
Warum die Produktion stockt
Der Verzug hängt mit den verschiedenen Validierungsphasen zusammen, die jedes neue Apple-Gerät durchlaufen muss. Die Engineering Validation Tests (EVT) haben sich bereits verzögert. Danach müssen noch Design Validation Tests (DVT) und Production Validation Tests (PVT) abgeschlossen werden, bevor die volle Serienproduktion anlaufen kann. Mit einem auf August verschobenen Produktionsstart werden diese Phasen enger getaktet als gewöhnlich.
Lieferkettenquellen betonen jedoch, dass Apple weiterhin an einem Launch 2026 festhält. Die Verzögerung sei real, aber nicht gravierend genug, um den September-Termin zu kippen. Es handelt sich eher um einen komprimierten Zeitplan als um ein grundlegendes Problem.
Was das für Käufer bedeutet
Die praktische Konsequenz: Wer das iPhone Ultra zum Launch haben möchte, muss schnell sein. Mit nur einem Monat Massenproduktion vor dem Verkaufsstart dürften die verfügbaren Stückzahlen deutlich geringer ausfallen als bei einem regulären iPhone-Launch. Lange Lieferzeiten und schnell ausverkaufte Konfigurationen sind wahrscheinlich – ähnlich wie beim Launch der Apple Vision Pro, bei der die Nachfrage das begrenzte Angebot ebenfalls deutlich überstieg.
Die Situation wird dadurch verschärft, dass Samsung als exklusiver Display-Zulieferer eine erste Lieferung von rund drei Millionen Einheiten plant – ein Bruchteil dessen, was Apple bei einem regulären iPhone-Launch bewegt. Bei einem erwarteten Preis jenseits der 2.000 US-Dollar wird die Nachfrage zwar naturgemäß geringer sein als beim Standard-iPhone, doch das Interesse an Apples erstem Foldable dürfte das begrenzte Angebot trotzdem übersteigen.
iPhone Ultra: Die Lage im Überblick
Die verschiedenen Berichte der vergangenen Woche ergeben zusammen ein konsistentes Bild: Apple entwickelt das iPhone Ultra unter Zeitdruck, hat die grundlegenden technischen Hürden – darunter die nahezu unsichtbare Displayfalte – überwunden, kämpft aber mit dem straffen Produktionszeitplan. Der Launch im September zusammen mit dem iPhone 18 Pro bleibt das Ziel. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern in welchen Stückzahlen. (Bild: Shutterstock / Sergey Eremin)
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