Apfelpatient
  • Home
  • News
  • Rumors
  • Tipps & Tricks
  • Tests & Erfahrungsberichte
  • Allgemein
No Result
View All Result
  • Home
  • News
  • Rumors
  • Tipps & Tricks
  • Tests & Erfahrungsberichte
  • Allgemein
No Result
View All Result
Apfelpatient
No Result
View All Result

Italien untersucht Apple wegen Bevorzugung von iCloud

by Milan
16. Juni 2026
in News
Apple iCloud DMA

Bild: Shutterstock / Joma_JOMANOX

Apples Liste regulatorischer Konflikte in Europa wird länger: Italiens Wettbewerbsbehörde prüft nun, ob der Konzern den eigenen Dienst iCloud unzulässig gegenüber konkurrierenden Cloud-Angeboten bevorzugt. Der Fall bleibt nicht auf Italien beschränkt – die Ergebnisse gehen an die EU-Kommission.

Apple steht in Europa an gleich mehreren Fronten unter regulatorischem Druck, der sich vor allem am Digital Markets Act (DMA) entzündet und sich in einer wachsenden Liste von Funktionen niederschlägt, die in der EU fehlen oder eingeschränkt sind. Nun kommt ein neuer Schauplatz hinzu: Die italienische Wettbewerbsbehörde hat nach einem Bericht von Reuters am Dienstag eine Untersuchung eröffnet, die sich mit der Frage befasst, ob Apple iCloud unrechtmäßig gegenüber Cloud-Diensten von Drittanbietern bevorzugt. Es ist die erste eigenständige DMA-Untersuchung Italiens gegen den Konzern.

Der Vorwurf: ungleicher Zugang für Cloud-Dienste

Im Zentrum stehen die Interoperabilitätspflichten des DMA. Nach diesen Vorgaben muss Apple sicherstellen, dass Drittanbieter von Verbraucher-Cloud-Diensten wirksam und kostenfrei mit jenen Hardware- und Softwarekomponenten zusammenarbeiten können, die der Konzern über iOS und iPadOS kontrolliert. Konkurrierende Dienste sollen denselben Zugang erhalten wie Apples eigener iCloud-Dienst.

Die Behörde erklärte, ihr lägen Belege dafür vor, dass andere Anbieter von Verbraucher-Cloud-Diensten nicht in dieselbe Position wie iCloud gelangen könnten. Demnach hätten sie offenbar keinen Zugriff auf die gleichen Komponenten, die Apple für den eigenen Dienst nutzt oder bereitstellt.

Warum der Fall über Italien hinausreicht

Der entscheidende Punkt ist die rechtliche Grundlage: Italien wirft Apple nicht einen Verstoß gegen nationales Recht vor, sondern gegen die EU-weiten Pflichten aus dem Digital Markets Act. Der DMA erlaubt es einzelnen Mitgliedstaaten, vorbereitende Untersuchungen durchzuführen und ihre Erkenntnisse anschließend an die EU-Kommission weiterzuleiten.

Sollte die italienische Behörde zu dem Schluss kommen, dass Apple gegen den DMA verstößt, läge die weitere Bewertung bei der EU-Kommission, die über mögliche Maßnahmen entscheiden würde. Aus einem nationalen Vorstoß kann auf diesem Weg ein europaweites Verfahren werden.

Teil einer breiteren Kartell-Front

Die Untersuchung reiht sich in eine Vielzahl wettbewerbsrechtlicher Verfahren ein, mit denen Apple weltweit konfrontiert ist. In den vergangenen Jahren summierten sich die Strafzahlungen wegen verschiedener Wettbewerbsverstöße auf nahezu drei Milliarden US-Dollar. Der Konzern reagiert auf solche Vorwürfe meist mit einer harten Linie, räumt selten ein Fehlverhalten ein und stellte in einzelnen Fällen einen teilweisen oder vollständigen Marktrückzug in Aussicht, statt den Forderungen der Regulierer nachzukommen.

Wie konfliktreich das Verhältnis ist, zeigt sich auch bei den KI-Funktionen von iOS 27: Apple hat diese im ersten Entwickler-Beta innerhalb der EU nicht freigeschaltet. Die EU verlangt, dass Apple Drittanbieter-KI denselben Zugang zum iPhone gewährt wie der neuen Siri – was der Konzern unter Verweis auf Sicherheit und Datenschutz ablehnt und ein Grund dafür ist, warum die neue Siri auf iPhone und iPad in der EU vorerst nicht startet. Nach Darstellung des Konzerns hat die EU-Kommission auf einen Kompromissvorschlag bislang nicht einmal reagiert.

Warum der DMA für Apple zum Dauerthema wird

Der italienische Vorstoß zeigt, dass der Druck auf Apple nicht nur aus Brüssel kommt, sondern zunehmend auch aus den Mitgliedstaaten – mit dem DMA als gemeinsamer Hebel. Für Nutzer in Europa entscheidet sich an solchen Verfahren mittelbar, wie offen das Apple-Ökosystem künftig sein muss und welche Dienste gleichberechtigt mit Apples eigenen Angeboten zusammenspielen. Bis zu einer Entscheidung dürfte allerdings einige Zeit vergehen, denn der Weg von der nationalen Untersuchung bis zu einer möglichen Maßnahme der EU-Kommission ist lang. (Bild: Shutterstock / Joma_JOMANOX)

  • Apple bündelt zwei Datenschutz-Dienste unter einer Domain
  • iOS 27 verbessert den Stromsparmodus auf dem iPhone
  • Warum der Siri-Umbau für iOS 27 so lange dauerte
  • macOS: Warum der Mac Terminal-Befehle blockiert
  • iOS 26.5.2: Apple testet das nächste kleine Update
  • iOS 26.6 Beta 2: Apple legt mit der nächsten Testversion nach
  • Anthropic deaktiviert Claude Fable 5 und Mythos 5 nach US-Anordnung
  • iOS 27 bringt vielen Apple-Apps das Querformat zurück
  • watchOS 27 bringt mehr Tempo und eine dynamische App-Übersicht
  • Widow’s Bay: Apple TV verlängert den Überraschungshit um eine zweite Staffel
  • WhatsApp bringt Multi-Account-Support breiter auf das iPhone
  • iOS 27: Aus Wi-Fi Assist wird Connectivity Assist
  • Apple-Aktie gibt nach der WWDC nach – Analysten bleiben optimistisch
  • iOS 27: iPhone startet jetzt in einen Mac-ähnlichen Wiederherstellungsmodus
  • Apple und Londons Polizei gehen gemeinsam gegen iPhone-Diebstahl vor
  • Apple kontert Epics Vorstoß gegen die Supreme-Court-Beschwerde
  • Tap to Share: iOS 27 bringt neue Händler-Funktion per NFC
  • Slow Horses: Apple TV zeigt ersten Blick auf Staffel 6
  • Apple listet über 250 Neuerungen für iOS 27 und Co.
  • Apple und Jon Prosser wollen das Versäumnisurteil aufheben
  • WhatsApp verlangt bald iOS 15.5 auf iPhone und iPad
  • FaceTime nutzt in iOS 27 zwei Kameras gleichzeitig
  • Rosetta 2 endet nach macOS 27
Kennt ihr schon unsere Amazon Storefront? Dort findet ihr eine handverlesene Auswahl von diversen Produkten für euer iPhone und Co. – viel Spaß beim Stöbern.
Der Beitrag enthält Partnerlinks.
Apfelpatient zu deinem Google News Feed hinzufügen. 
War dieser Artikel hilfreich?
JaNein
Tags: Apple DiensteEUiCloud
Previous Post

iPhone Ultra: Leaker hält Verzögerungs-Gerüchte für falsch

Apple iCloud DMA

Italien untersucht Apple wegen Bevorzugung von iCloud

16. Juni 2026
iPhone Ultra Apple

iPhone Ultra: Leaker hält Verzögerungs-Gerüchte für falsch

16. Juni 2026
Siri AI Apple

Siri AI in iOS 27: Alle Funktionen im Überblick

16. Juni 2026

Über APFELPATIENT

Willkommen in deiner ultimativen Quelle für alles rund um Apple – von der neuesten Hardware wie iPhone, iPad, Apple Watch, Mac, AirTags, HomePods, AirPods bis hin zur bahnbrechenden Apple Vision Pro und hochwertigem Zubehör. Tauche tief ein in die Welt der Apple Software mit den neuesten Updates und Funktionen für iOS, iPadOS, tvOS, watchOS, macOS und visionOS. Neben umfassenden Tipps und Tricks bieten wir dir die heißesten Gerüchte, aktuellste News und vieles mehr, um dich auf dem Laufenden zu halten. Auch ausgewählte Gaming-Themen finden ihren Platz bei uns, stets mit dem Fokus darauf, wie sie die Apple-Erfahrung bereichern. Dein Interesse an Apple und verwandter Technologie wird hier mit jeder Menge Expertenwissen und Leidenschaft bedient.

Rechtliches

  • Impressum – Über APFELPATIENT
  • Cookie-Einstellungen
  • Datenschutzerklärung
  • Nutzungsbedingungen

Service

  • Netiquette
  • Partnerprogramm
  • Push-Benachrichtigungen

RSS Feed

Folge Apfelpatient:
Facebook Instagram YouTube Threads Threads
Apfelpatient Logo

© 2026 Apfelpatient. All rights reserved. | Sitemap

No Result
View All Result
  • Home
  • News
  • Rumors
  • Tipps & Tricks
  • Tests & Erfahrungsberichte
  • Allgemein

© 2026 Apfelpatient. Alle Rechte vorbehalten. | Seitenverzeichnis

Sprache auf English ändern