Die mysteriöse Insel bleibt geöffnet: Apple TV schickt seine genreübergreifende Erfolgsserie „Widow’s Bay“ in eine zweite Staffel – und das noch vor dem Finale der ersten. Parallel bindet der Dienst die Schöpferin der Serie mit einem mehrjährigen Vertrag enger an sich.
Mit „Widow’s Bay“ hat Apple TV im laufenden Jahr einen der überraschendsten Serienerfolge gelandet, und die Verlängerung um eine zweite Staffel unterstreicht diesen Status. Die Mischung aus echtem Horror und charaktergetriebener Komödie reiht sich in ein ungewöhnlich starkes Apple-TV-Sommerprogramm ein, das Apple in den vergangenen Wochen Stück für Stück ausgebaut hat. Angeführt wird die Serie von Emmy-Preisträger Matthew Rhys, der zugleich als ausführender Produzent fungiert. Hinter dem Projekt stehen Serienschöpferin und ausführende Produzentin Katie Dippold sowie der Emmy-prämierte Regisseur und ausführende Produzent Hiro Murai.
Die Verlängerung und ein neuer Vertrag
Apple TV hat „Widow’s Bay“ offiziell für eine zweite Staffel bestätigt. Zusätzlich zur Serienverlängerung hat der Dienst einen neuen, mehrjährigen Gesamtvertrag mit Katie Dippold abgeschlossen, die als Schöpferin, Showrunnerin und ausführende Produzentin verantwortlich zeichnet. Seit ihrem weltweiten Start hat die Serie auf Rotten Tomatoes den Status „Certified Fresh“ erreicht und von der Kritik viel Zuspruch erhalten – sie wurde unter anderem als eine der besten neuen Serien des Jahres und als Überraschung des Sommers gehandelt.
Apples Programmchef Matt Cherniss bezeichnete „Widow’s Bay“ als eine jener Serien, über die alle reden, und verwies auf die Mischung aus unheimlichen Rätseln, unerwartetem Humor und düsteren Geheimnissen, die das Publikum gefesselt habe. Serienschöpferin Dippold kündigte die zweite Staffel mit einem ironischen Augenzwinkern an: Es gehe darum, dass auf der Insel alles bestens sei und es nicht den geringsten Grund zur Sorge gebe.
Worum es in der Serie geht
Im Zentrum von „Widow’s Bay“ steht Bürgermeister Tom Loftis, gespielt von Matthew Rhys, der seine kriselnde Gemeinde wiederbeleben will. Auf der Insel gibt es kein WLAN und nur lückenhaften Mobilfunkempfang, dazu muss sich Loftis mit abergläubischen Einheimischen auseinandersetzen, die ihre Heimat für verflucht halten. Respekt bringen sie ihm nicht entgegen – sie halten ihn für weich und feige, und damit liegen sie nicht einmal falsch.
Dennoch ist Loftis entschlossen, seinem Sohn im Teenageralter eine bessere Zukunft zu bieten und die Insel in ein Touristenziel zu verwandeln. Tatsächlich gelingt ihm das, die Besucher kommen endlich. Das Problem: Die Einheimischen hatten recht. Nach Jahrzehnten der Ruhe beginnen jene alten Geschichten, die viel zu absurd klangen, um wahr zu sein, sich wieder zu ereignen. Genau aus diesem Spannungsfeld zieht die Serie ihren Reiz, indem sie echten Grusel mit einer figurenzentrierten Komödie verbindet.
Wer vor und hinter der Kamera steht
Neben Matthew Rhys gehören Kate O’Flynn, Stephen Root, Kingston Rumi Southwick, Kevin Carroll und Dale Dickey zur Hauptbesetzung. In Nebenrollen sind K Callan und Emmy-Gewinner Jeff Hiller zu sehen. Produziert wird „Widow’s Bay“ von Apple Studios. Dippold verantwortet die Serie als Schöpferin, Showrunnerin und ausführende Produzentin, während Murai über sein Label Chum Films gemeinsam mit Carver Karaszewski, Claudia Shin und Rhys produziert. Murai führte in der ersten Staffel bei fünf Episoden Regie, die übrigen Folgen inszenierten Ti West, Sam Donovan und Andrew DeYoung.
Das Finale ebnet den Weg in Staffel zwei
Die Ankündigung fällt bewusst kurz vor das mit Spannung erwartete Finale der ersten Staffel, das am Mittwoch, den 17. Juni, bei Apple TV erscheint. Damit setzt Apple seine Strategie fort, erfolgreiche Eigenproduktionen frühzeitig zu sichern – wie zuletzt etwa bei der Verlängerung von Margo’s Got Money Troubles um eine zweite Staffel. Wann die neue Staffel von „Widow’s Bay“ startet, ist noch offen. (Bild: Apple)
- WhatsApp bringt Multi-Account-Support breiter auf das iPhone
- iOS 27: Aus Wi-Fi Assist wird Connectivity Assist
- Apple-Aktie gibt nach der WWDC nach – Analysten bleiben optimistisch
- iOS 27: iPhone startet jetzt in einen Mac-ähnlichen Wiederherstellungsmodus
- Apple und Londons Polizei gehen gemeinsam gegen iPhone-Diebstahl vor
- Apple kontert Epics Vorstoß gegen die Supreme-Court-Beschwerde
- Tap to Share: iOS 27 bringt neue Händler-Funktion per NFC
- Slow Horses: Apple TV zeigt ersten Blick auf Staffel 6
- Apple listet über 250 Neuerungen für iOS 27 und Co.
- Apple und Jon Prosser wollen das Versäumnisurteil aufheben
- WhatsApp verlangt bald iOS 15.5 auf iPhone und iPad
- FaceTime nutzt in iOS 27 zwei Kameras gleichzeitig
- Rosetta 2 endet nach macOS 27
- Vision Pro Travel Case verschwindet in vielen Ländern
- Dem iPhone 17 fehlen zwei neue Siri-Funktionen
- AutoMix von Apple Music kommt auf den HomePod
- Apple Music bekommt mehr Songtext-Übersetzungen und Lossless auf dem Apple TV
- iPhone-Produktion wächst kräftig gegen den Branchentrend
- Apple verschärft die App-Store-Regeln für minderwertige Apps
- iOS 27: Die Passwörter-App tauscht unsichere Passwörter selbst aus
- Call Context in iOS 27: Wenn das iPhone den Anruf für dich vorbereitet



