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App Store: Apple stoppt 2025 Betrugstransaktionen über 2,2 Milliarden Dollar

by Milan
20. Mai 2026
in News
Apple App Store Betrug 2025

Bild: Shutterstock / TeeStocker

Apple hat seinen jährlichen Fraud-Prevention-Report für den App Store veröffentlicht und legt für 2025 erneut beeindruckende Zahlen vor. Insgesamt verhinderte das Unternehmen Betrugsversuche im Wert von über 2,2 Milliarden US-Dollar – ein zentraler Datenpunkt in einer Phase, in der die Sicherheitsleistung des Stores politisch und juristisch zunehmend hinterfragt wird.

Der App-Store-Sicherheitsbericht erscheint in einem heiklen Moment: Apple steht parallel an mehreren Fronten unter Druck, den Store für alternative Bezahlmethoden und Vertriebswege zu öffnen. Erst kürzlich hat das Berufungsgericht im Epic-Verfahren die Aussetzung der Vorgaben aufgehoben, und auch im EU-DMA-Umfeld läuft eine Debatte über Apples Marktmacht. Vor diesem Hintergrund liefert das Unternehmen mit den jetzt veröffentlichten Daten ein Argument für die Schutzfunktion des kuratierten Stores – und untermauert es mit konkreten Zahlen aus vier Betrugskategorien.

Über 11 Milliarden Dollar Betrug in sechs Jahren

Apple gibt die Summe verhinderter Betrugstransaktionen für 2025 mit über 2,2 Milliarden US-Dollar an. In den letzten sechs Jahren summiert sich der Wert auf mehr als 11,2 Milliarden US-Dollar. Möglich werde dies laut Unternehmen durch eine Kombination aus menschlicher Prüfung und Machine-Learning-Systemen, die kontinuierlich auf neue Betrugsmuster angepasst werden.

Der App Store ist nach Apples Angaben weiterhin eine global stark frequentierte Plattform mit über 850 Millionen wöchentlichen Besuchern in 175 Storefronts.

Account-Betrug im Milliardenbereich

Im Bereich Konto-Betrug hat Apple 2025 nach eigenen Angaben mehrere Großangriffe abgewehrt, bei denen Bot-Netzwerke gefälschte Accounts erzeugen wollten – meist mit dem Ziel, Bewertungen zu manipulieren, Spam zu verbreiten oder Charts zu beeinflussen. Konkret nennt Apple:

  • 1,1 Milliarden abgewiesene betrügerische Kunden-Account-Erstellungen
  • 40,4 Millionen deaktivierte Kundenkonten wegen Betrug oder Missbrauch
  • 193.000 beendete Entwickler-Accounts
  • 138.000 abgewiesene Entwickler-Anmeldungen
  • 28.000 illegitime Apps auf Piraten-Storefronts blockiert (Malware, Glücksspiel- und Pornografie-Apps, Klone legitimer Software)

Allein im letzten Monat hat Apple 2,9 Millionen Versuche unterbunden, Apps zu installieren oder zu starten, die illegitim außerhalb des App Stores oder zugelassener alternativer Marktplätze verteilt wurden.

App-Review wächst mit KI-Hilfe weiter

Die Prüfungsabteilung hat 2025 über 9,1 Millionen App-Einreichungen bewertet und dabei 306.000 neue Entwickler in die Plattform aufgenommen. Mehr als zwei Millionen Einreichungen wurden abgelehnt – darunter 1,2 Millionen Neueinreichungen und knapp 800.000 Updates, die nicht den Review-Richtlinien entsprachen.

Apple beschreibt einen mehrstufigen Ansatz, in dem KI die Vorarbeit leistet: Sie analysiert App-Ähnlichkeiten, erkennt verdächtige Änderungen in Updates und identifiziert komplexe Betrugsmuster, bevor menschliche Prüfer übernehmen. Besonders interessant ist die wachsende Bedeutung sogenannter Bait-and-Switch-Apps: Programme, die zunächst als harmlose Puzzle- oder Taschenrechner-Anwendungen genehmigt werden und nach der Freigabe ihr Verhalten in Richtung Finanzbetrug ändern. Davon hat Apple 2025 knapp 59.000 Apps entfernt.

Weitere Ablehnungsgründe in Zahlen:

  • 22.000 Einreichungen mit versteckten oder nicht dokumentierten Funktionen
  • 371.000 Einreichungen wegen Kopien, Spam oder Irreführung
  • 443.000 Einreichungen wegen Datenschutzverstößen

Auch die Testumgebung TestFlight ist Teil des Prüfregimes: Über 2,5 Millionen Einreichungen wurden 2025 wegen Sicherheits- oder Betrugsbedenken von der Verteilung ausgeschlossen.

Manipulation bei Bewertungen und Sichtbarkeit

Im Bereich Discovery-Fraud verarbeitete Apple 2025 über 1,3 Milliarden Bewertungen und Rezensionen. Knapp 195 Millionen davon stufte das System als gefälscht ein und blockierte sie, bevor sie überhaupt veröffentlicht wurden. Zusätzlich wurden 7.800 betrügerische Apps aus den Suchergebnissen gefiltert, weitere 11.500 von den App-Store-Charts ferngehalten. Damit zielt Apple auf einen wirtschaftlich heiklen Bereich: Manipulierte Bewertungen verdrängen legitime Entwickler aus der Sichtbarkeit und untergraben das Vertrauen in das Empfehlungssystem des Stores.

Bezahlbetrug: 5,4 Millionen gestohlene Kreditkarten geblockt

Den Kern des Reports bildet der Schutz vor Bezahlbetrug. Hier nennt Apple drei zentrale Werte für 2025:

  • Über 2,2 Milliarden US-Dollar verhinderte Betrugstransaktionen
  • 5,4 Millionen gestohlene Kreditkarten an der Nutzung gehindert
  • Knapp 2 Millionen User-Accounts dauerhaft vom Kauf ausgeschlossen

Die Zahlungsabwicklung läuft im App Store über Apple Pay und StoreKit. Apple gibt an, dass mittlerweile über 680.000 Apps diese Bezahltechnologien für ihre Transaktionen nutzen.

Werkzeuge für Familien und Kinder

Ergänzend zu den systemischen Abwehrmechanismen verweist Apple auf Funktionen, die Familien Kontrolle über die App-Nutzung geben. Dazu zählen die strengeren Review-Regeln für die Kids-Kategorie, aus der 2025 über 5.000 Apps wegen Regelverstößen ausgeschlossen wurden. Für Entwickler stehen mit der Declared Age Range API und PermissionKit kostenfreie Werkzeuge bereit, um altersgerechte Inhalte umzusetzen.

Auf Nutzerseite spielt Screen Time eine zentrale Rolle: App-Limits, Auszeiten und Inhaltsbeschränkungen lassen sich darüber für Kinder einrichten. Mit Ask to Buy können Eltern jeden Download und jeden In-App-Kauf einzeln genehmigen. Bei Problemen mit einem Kauf oder einer App steht die Funktion „Report a Problem“ zur Verfügung.

Apples Argument mitten in der Öffnungs-Debatte

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist kein Zufall. Während Apple beim Supreme Court einen Eilantrag im Epic-Verfahren stellte und seine Position zu externen Bezahlmethoden verteidigt, dient der jährliche Fraud-Report als Kennzahlen-Argument: Apple zeigt, was die kuratierte Plattform leistet – und welches Schadenspotenzial außerhalb dieses Systems lauert. Dass Apple parallel im EU-Verfahren um die KI-Regeln der DMA-Verordnung an die Seite von Google gerückt ist, passt zu dieser Argumentationslinie: Beide Unternehmen warnen davor, dass Marktöffnungen ohne Sicherheitsanker den Schutz der Nutzer verwässern.

Gleichzeitig fügen sich die Zahlen in eine ältere Auseinandersetzung mit Brüssel ein, denn die Sideloading-Vorbereitungen für Brasilien in iOS 26.5 zeigen, dass alternative Verteilwege real werden – und Apple künftig stärker zwischen Storefront-Schutz und externem Vertrieb differenzieren muss.

App Store: Warum die Zahlen mehr sind als Marketing

Bei aller PR-Wirkung lohnt der Blick auf die Substanz: Die Größenordnungen – über 11 Milliarden Dollar verhinderter Betrug in sechs Jahren, fast 200 Millionen gefälschte Bewertungen in einem einzigen Jahr, knapp 60.000 Bait-and-Switch-Apps – belegen, dass das Bedrohungsumfeld nicht abstrakt ist. Gerade die Verschiebung hin zu nachträglichem Funktionswechsel in zunächst harmlos wirkenden Apps zeigt, wie sich der Angriffsvektor verändert. Klassisches App-Review reicht hier längst nicht mehr; ohne KI-Unterstützung wäre die Skalierung dieser Prüfung nicht zu leisten.

Für Apple ist der Bericht damit doppelt nützlich: ein nachvollziehbarer Beleg für die eigene Sicherheitsleistung – und ein Verhandlungschip in einer Phase, in der die regulatorische Frage nach der Öffnung des App Stores ungelöst bleibt. (Bild: Shutterstock / TeeStocker)

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