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Intel fertigt erstmals Chips für iPhone, iPad und Mac – Apple-Produktion läuft

by Milan
14. Mai 2026
in News
Apple Intel

Bild: Shutterstock / asharkyu

Apples Chip-Strategie verschiebt sich greifbar: Laut einem neuen Bericht von Ming-Chi Kuo hat Intel die initiale Produktion von Prozessoren für iPhones, iPads und Macs aufgenommen. Damit endet zumindest in Teilbereichen die seit 2016 bestehende Exklusiv-Partnerschaft zwischen Apple und TSMC – das taiwanesische Unternehmen war ein Jahrzehnt lang der einzige Hersteller für Apples Systems-on-a-Chip.

Der Schritt war seit Monaten erwartet worden. Bereits im Herbst 2025 hatten Analysten berichtet, dass Apple Intel als zweiten Fertigungspartner für kommende Chips prüft, wenige Tage vor dem aktuellen Kuo-Update meldete das Wall Street Journal dann eine vorläufige Übereinkunft zwischen Apple und Intel zur Chipfertigung. Mit der jetzt bestätigten Aufnahme der initialen Produktion wird aus der Absichtserklärung erstmals ein realer Lieferketten-Vorgang – einer, der zur breiteren US-Chip-Lieferkette gehört, in die Apple in den vergangenen Monaten ungewöhnlich tiefe Einblicke gewährt hat. Eine offizielle Apple-Bestätigung steht allerdings weiterhin aus – sämtliche Informationen stammen aus dem Analysten- und Lieferketten-Umfeld.

Was Intel konkret für Apple produziert

Laut Kuos Analyse auf X stellt Intel zunächst Low-End- beziehungsweise Legacy-Chips für iPhone, iPad und Mac her. Die Fertigung läuft auf der 18A-P-Prozessgeneration mit Intels Foveros-Packaging-Technologie. Welche konkreten A-Series- oder M-Series-Chips Apple bei Intel produzieren lässt, hat Kuo offen gelassen – wahrscheinlich handelt es sich aber um Prozessoren für ältere iPhone-, iPad- und Mac-Modelle, die heute noch aktiv verkauft werden, sowie um Einsteiger- und Nicht-Pro-Varianten der jeweiligen Produktlinien.

Die Verteilung der Bestellungen folgt einer schlüssigen Logik: Rund 80 Prozent der Intel-Wafer für Apple entfallen auf iPhone-Chips. Das spiegelt grob das Endgeräte-Verhältnis im Apple-Portfolio wider – das iPhone ist mit Abstand das volumenstärkste Apple-Produkt. Die übrigen 20 Prozent verteilen sich auf iPad- und Mac-Prozessoren.

Der Zeitplan: Test, Ramp, Wachstum, Rückgang

Kuo nennt einen mehrjährigen Lebenszyklus für die Intel-18A-P-Serie bei Apple. Demnach laufen 2026 Tests in kleinem Maßstab. 2027 soll die Produktion auf höhere Stückzahlen hochgefahren werden („Ramp“). 2028 ist anhaltendes Wachstum vorgesehen, bevor 2029 der Rückgang beginnt. Diese Kurve folgt klassisch dem Produktionszyklus einer einzelnen Prozessgeneration – sobald neuere Fertigungstechnologien verfügbar sind, schichten die Hersteller die Volumina entsprechend um.

Für Apple bedeutet das, dass Intel im aktuellen Fenster vor allem als Risiko-Diversifikator dient, nicht als TSMC-Ersatz für die High-End-Chips. Die premium-Varianten der A-Series (etwa der A19 Pro im iPhone 17 Pro) und die leistungsstarken M-Chips der Pro-, Max- und Ultra-Reihe bleiben weiterhin bei TSMC – auf den 3- und 2-Nanometer-Prozessen, mit denen Apple in den kommenden Jahren arbeitet.

Bemerkenswert ist allerdings ein zusätzlicher Punkt aus Kuos Notiz: Apple prüfe demnach aktiv auch weitere fortschrittliche Fertigungsprozesse von Intel. Damit deutet sich an, dass die aktuelle 18A-P-Partnerschaft nicht das Endziel ist, sondern eher der Einstieg in eine breitere Zusammenarbeit – sollten Intels künftige Nodes wie 14A in der Praxis liefern, was das Unternehmen verspricht.

Was 18A-P und Foveros bedeuten

Intels 18A-P ist eine Variante des sogenannten 18A-Prozesses, mit dem Intel den Wiederaufstieg in die Fertigungs-Spitzengruppe versucht. Die „A“-Bezeichnung steht für „Angstrom“ – der Wert kennzeichnet Strukturen unter zwei Nanometer Größe. Intel bewirbt 18A vor allem mit zwei technischen Neuerungen: RibbonFET-Transistoren und der PowerVia-Architektur zur rückseitigen Stromversorgung der Chips.

Foveros wiederum ist Intels 3D-Packaging-Technologie. Sie erlaubt es, mehrere kleinere Chip-Komponenten (sogenannte Chiplets) übereinander zu stapeln, statt sie nebeneinander zu setzen. Das spart Platz und ermöglicht effizientere Verbindungen zwischen den Komponenten. Apple könnte über Foveros also eine Architektur erhalten, die sich in Form und Stromaufnahme gut in bestehende iPhone- und iPad-Designs einfügt.

Warum Apple den Schritt jetzt geht

Drei Faktoren machen Intel für Apple in dieser Phase attraktiv. Erstens politisch: Eine wachsende Fertigung in den USA passt zur „Made in USA“-Linie der aktuellen US-Regierung und reduziert geopolitische Risiken rund um Taiwan. Zweitens strategisch: Apple hatte sich über Jahre fast vollständig auf TSMC verlassen – ein zweiter Fertiger erhöht die Verhandlungsmacht und mindert das Risiko von Lieferengpässen. Drittens kommerziell: Bei TSMC hat sich die Lage zuletzt verschoben, weil Apple seine jahrelange Spitzenposition als TSMCs wichtigster Kunde an Nvidia verloren hat. Eine alternative Quelle für weniger fortgeschrittene Prozesse entlastet Apple in dieser neuen Wettbewerbslage.

Für Intel ist der Deal entsprechend wertvoll. Das Unternehmen kämpft seit Jahren um die Rückkehr in die Fertigungs-Champions League und benötigt einen Großkunden, um seine 18A-Produktion auszulasten und zu validieren. Apple ist dafür der größtmögliche Hebel.

TSMC bleibt der Hauptpartner – aber nicht mehr exklusiv

Die zentrale Erkenntnis aus Kuos Bericht ist nicht, dass Apple TSMC verlässt – sondern dass die seit 2016 bestehende Exklusivität endet. TSMC fertigt weiter alle High-End-Chips, alle Pro-Modelle der A-Serie und die anspruchsvollen M-Pro-, M-Max- und M-Ultra-Varianten. Intel übernimmt jenen Bereich, der für Apples wirtschaftlichen Erfolg unverzichtbar, aber technisch weniger heikel ist: Einsteiger-Chips mit hohen Volumina und reifen Fertigungsprozessen. Auch dann, wenn Intels Produktion voll hochgefahren ist, soll TSMC laut Kuo weiterhin über 90 Prozent von Apples Chip-Volumen abdecken.

Was sich verändert, ist die strategische Architektur. Apple zeigt damit, dass Diversifikation in der Fertigung kein theoretisches Ziel mehr ist, sondern Teil der operativen Wirklichkeit – mit allen Folgen für die Verhandlungsspielräume gegenüber TSMC und für die Resilienz der iPhone-, iPad- und Mac-Produktion.

Ein neues Kapitel in Apples Chip-Geschichte

Mit Intels Einstieg in die Apple-Fertigung schließt sich ein historischer Bogen. Bis 2020 hatte Apple bei den Mac-Prozessoren auf Intel als Entwickler und Hersteller gesetzt, bevor mit Apple Silicon der vollständige Umstieg auf eigene ARM-basierte Designs begann. Jetzt kehrt Intel zurück – allerdings in einer rein dienenden Rolle: nicht als Architekt der Chips, sondern als Auftragsfertiger für Apples eigene Designs. Welche konkreten Produkte 2027 und 2028 mit Intel-gefertigten Apple-Chips ausgeliefert werden, dürfte sich in den kommenden Quartalen klarer zeigen – das Geschäft ist mit der initialen Produktion jetzt jedenfalls offiziell angelaufen. (Bild: Shutterstock / asharkyu)

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Tags: Apple SiliconInteliPadiPhoneMac
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