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OpenAI bereitet rechtliche Schritte gegen Apple wegen Siri-Partnerschaft vor

by Milan
14. Mai 2026
in News
Apple OpenAI

Bild: Shutterstock / Thrive Studios ID

Die ChatGPT-Macher von OpenAI sind mit dem Ergebnis ihrer Siri-Partnerschaft mit Apple offenbar so unzufrieden, dass sie rechtliche Schritte gegen Cupertino prüfen. Ein neuer Bericht beschreibt eine zerrüttete Geschäftsbeziehung – kurz vor der WWDC 2026, auf der Apple eine neue Siri-Generation mit anderen KI-Partnern vorstellen wird.

Apple und OpenAI hatten im Sommer 2024 einen Deal abgeschlossen, der ChatGPT als Bestandteil von iOS 18 in Siri integriert. Knapp zwei Jahre später ist daraus eine schwer belastete Partnerschaft geworden – eine, deren Spannungen sich genau in jener Phase entladen, in der Apple seine KI-Plattform mit Gemini-Technologie für die kommende Siri-Generation umbaut und Drittanbieter-KI wie Claude über ein offenes Extension-System einbindet.

Was OpenAI konkret vorbereitet

Laut Bloomberg arbeiten OpenAIs Anwälte aktuell mit einer externen Kanzlei an einer Reihe von Optionen, die in naher Zukunft formell umgesetzt werden könnten. Eine mögliche Variante: OpenAI verschickt eine Mitteilung an Apple, in der ein Vertragsbruch geltend gemacht wird – ohne dass zwingend sofort eine Klage eingereicht wird. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen, und OpenAI hoffe weiterhin, den Streit außergerichtlich beizulegen.

Das Vorgehen würde damit zunächst diplomatischen Druck aufbauen, ohne sofort vor Gericht zu ziehen. Für Apple wäre selbst eine solche Vertragsbruch-Anzeige unangenehm, weil sie die Beziehung zu einem der bekanntesten KI-Anbieter öffentlich beschädigen würde – ausgerechnet in der heißen Phase vor der WWDC 2026.

Wo OpenAI sich übergangen fühlt

Der zitierte OpenAI-Manager macht im Bloomberg-Bericht deutlich, wo aus seiner Sicht der Bruch liegt. OpenAI habe „aus Produktsicht alles getan“, während Apple seinen Teil des Deals nicht geliefert habe – „und schlimmer noch, sie haben es nicht einmal ehrlich versucht“. Die ursprüngliche Erwartung: ChatGPT sollte tief in zahlreiche Apple-Apps integriert werden und in Siri eine prominente Position bekommen. Diese tiefere Integration sei in weiten Teilen ausgeblieben.

Ein zentraler Aspekt ist die Möglichkeit, ein bezahltes ChatGPT-Abo direkt aus den iPhone-Einstellungen abzuschließen. OpenAI hatte intern damit gerechnet, dass dieser Vertriebsweg „Milliarden Dollar pro Jahr an Abos“ generieren könnte. Tatsächlich sei dieses Niveau nicht annähernd erreicht worden.

Der Deal-Kontext: kein Geldfluss, viel „Leap of Faith“

Ein zentraler Punkt aus dem Bericht: Zwischen Apple und OpenAI fließt kein Geld – Apple zahlt OpenAI nichts für die ChatGPT-Nutzung, bekommt aber einen Anteil an den ChatGPT-Abos, die über iOS-Geräte abgeschlossen werden. Damit war OpenAIs einzige nennenswerte Einnahmequelle aus der Partnerschaft die Hoffnung auf Massen-Distribution für sein Abo-Geschäft.

Der zitierte OpenAI-Manager erinnert sich an die Anfangsphase mit ernüchterndem Blick: „Als wir von dieser Gelegenheit hörten, klang das großartig: eine riesige Anzahl von Kunden gewinnen und Distribution in einem so großen Mobil-Ökosystem haben.“ Allerdings habe Apple zum damaligen Zeitpunkt nicht offenlegen wollen, wie das Produkt am Ende konkret aussehen werde. Sie haben im Grunde gesagt: „OpenAI muss einen Vertrauensvorschuss leisten und uns vertrauen“, so der Manager. Heute klingt aus seiner Sicht klar: Der Deal sei für OpenAI ein Fehlschlag gewesen.

Apples Öffnung für Konkurrenz – aber nicht der Streitpunkt

Apple plant mit iOS 27 ein Extension-System, das mehrere KI-Anbieter parallel in Siri einbindet – vom standardmäßigen Gemini-Partner über Anthropic mit Claude bis hin zu weiteren Anbietern. Dass Apple die Plattform für Wettbewerb öffnet, sei laut OpenAI-Manager aber explizit nicht der Grund für die rechtliche Eskalation: Die ursprüngliche Vereinbarung sei nie als exklusiv angelegt gewesen.

Der eigentliche Stein des Anstoßes ist tiefer: OpenAI fühlt sich grundsätzlich nicht ernst genommen. Mit Apple bei den neuen Modellen weiterzuarbeiten, sei für OpenAI kein Thema mehr – die Erfahrung aus der ersten Phase wirke nach. „Apple hat so viel Marktmacht, dass sie die Bedingungen diktieren können“, so der Manager. „Wir sind mit euch diesen Vertrauenssprung schon einmal gegangen, und es ist nicht gut ausgegangen.“

Personelle Spannungen zwischen Cupertino und San Francisco

Hinter der Geschäftsfrage steht eine weitere Ebene: OpenAI baut parallel eigene Hardware – geleitet von Apples ehemaligem Design-Chef Jony Ive – und hat dafür zahlreiche Apple-Ingenieure abgeworben. Apple-Führungskräfte sollen seit über einem Jahr „kochen“ über diese Recruiting-Aktivitäten. Die Beziehung zwischen den beiden Unternehmen war also bereits vor der jetzigen rechtlichen Eskalation deutlich angespannt.

ChatGPT ist aktuell weiterhin systemweit in iOS eingebunden – als Fallback für Siri bei Wissensfragen, in Image Playgrounds für Bildgenerierung und in Visual Intelligence. An dieser Integration wird sich kurzfristig nichts ändern, denn die rechtliche Auseinandersetzung steht ja erst am Anfang.

Eine Eskalation kurz vor der WWDC ist kein Zufall

OpenAIs Timing ist auffällig: Wenige Wochen vor der WWDC 2026, auf der Apple den großen Siri-Reboot mit Gemini-Backend und Extension-System für Drittanbieter zeigen wird, wird der Konflikt mit der Erstpartnerschaft öffentlich. Das hat strategischen Wert: OpenAI will im öffentlichen Narrativ präsent sein, wenn Apple gerade verkündet, künftig auch andere KI-Modelle prominent einzubinden. Wer juristisch oder zumindest medial Druck aufbaut, sichert sich Verhandlungsspielraum – sei es für nachverhandelte Konditionen, sei es für einen geordneten Ausstieg aus der bestehenden Vereinbarung.

Für Apple ist die Konstellation kompliziert, aber nicht existenziell. Mit Gemini, Claude und eigener Apple-Intelligence-Technologie hat Cupertino längst mehrere Bein in der KI-Strategie – ChatGPT ist nur eines davon. Ein Bruch mit OpenAI würde funktional kaum wehtun. PR-seitig allerdings schon: ChatGPT ist die mit Abstand bekannteste KI-Marke weltweit, und ein juristischer Streit würde diese Wahrnehmung in jeder Schlagzeile mitliefern.

Was als nächstes passieren kann

Konkret stehen drei Szenarien im Raum: eine außergerichtliche Einigung mit nachverhandelten Konditionen, eine formelle Vertragsbruch-Anzeige ohne Klage – oder eine vollständige rechtliche Auseinandersetzung. Die Tatsache, dass OpenAI laut Bericht „noch keine endgültige Entscheidung“ getroffen hat, deutet darauf hin, dass die Drohkulisse selbst Teil der Verhandlungsstrategie ist. Welche Variante Apple und OpenAI am Ende wählen, dürfte sich in den Wochen rund um die WWDC zeigen – wenn klar wird, welchen Raum ChatGPT in Apples neuer Siri-Architektur überhaupt noch bekommt.

Apples KI-Strategie wird gerade neu verhandelt – im Hinterzimmer

Was als Pioneer-Partnerschaft im Jahr 2024 begann, steht heute symbolisch für die neue Phase der Apple-KI-Strategie: weg von einzelnen Schlüsselallianzen, hin zu einem offenen Marktplatz aus Anbietern. OpenAI hat in dieser Verschiebung viel zu verlieren – die exklusive Sichtbarkeit als „die KI für iPhones“ ist faktisch schon weg. Ob am Ende eine außergerichtliche Lösung, eine modifizierte Partnerschaft oder ein vollständiger Bruch steht, entscheidet sich in den kommenden Monaten. Klar ist nur: Die Tage der bequemen Apple-OpenAI-Symbiose sind vorbei. (Bild: Shutterstock / Thrive Studios ID)

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