Meta arbeitet weiter am Liquid-Glass-Umbau der WhatsApp-App für iOS. Die aktuelle TestFlight-Version zeigt, dass jetzt auch der Reaktions-Tray und die Kontextmenüs in Einzelchats das neue Designvokabular bekommen. Damit füllt Meta zwei der letzten sichtbaren Lücken im Optikwechsel.
Die Funde stammen aus dem jüngsten Beta-Build und passen zu einem Muster, das sich seit Monaten verfestigt. Nach dem breit angekündigten WhatsApp-CarPlay-Update und der laufenden Erweiterung um KI-Features schraubt Meta parallel an der visuellen Vereinheitlichung der iOS-App. Liquid Glass, das mit iOS 26 eingeführte Designsystem von Apple, wird Schritt für Schritt in immer mehr Bereiche der App eingezogen.
Was die neue Beta zeigt
Laut den von WABetaInfo aktivierten Vorabansichten greift Meta zwei Stellen an, die bisher optisch nicht zum Rest der App passten. Der Reaktions-Tray, der nach langem Tippen auf eine Nachricht erscheint, wirkt aktuell vergleichsweise solide und blickdicht. Auch das Kontextmenü innerhalb von Einzelchats nutzt bisher einen einfacheren Hintergrund mit eingeschränkten Transparenzeffekten. Das Kontextmenü in der Chatübersicht hatte Meta dagegen bereits umgestellt – genau diese Inkonsistenz zwischen den verschiedenen Menüs soll mit dem aktuellen Beta-Build verschwinden.
Sichtbar werden die geplanten Anpassungen erst, nachdem das jeweilige Feature aktiviert wurde. Regulären Beta-Testern liegt es zum jetzigen Zeitpunkt also noch nicht vor.
📝 WhatsApp for iOS 25.28.75: what's new?
— WABetaInfo (@WABetaInfo) October 8, 2025
WhatsApp is rolling out the new Apple's new Liquid Glass design language for the iOS 26 app, and it's available to some users!
Some users can experiment with this feature by installing the previous update.https://t.co/SPrdOvJGgc pic.twitter.com/LmDlCfAJeQ
Liquid Glass bei WhatsApp im Zeitverlauf
Der Umbau läuft in Etappen, seit Apple Liquid Glass mit iOS 26 ausgerollt hat. Im Oktober 2025 startete Meta ein kleines Rollout-Experiment, bei dem die untere Navigationsleiste und Teile des Chats-Tabs das neue Aussehen bekamen. Dieser Test ist bis heute extrem begrenzt – die meisten Nutzer sehen weiterhin die alte Optik.
Parallel dazu tauchten in den TestFlight-Builds immer wieder neue Liquid-Glass-Bausteine auf: zuletzt Anpassungen am In-Chat-Interface und vor einigen Wochen ein überarbeiteter Player für Sprachnachrichten. Die jetzt entdeckten Änderungen an Reaktionen und Kontextmenüs reihen sich in diese Beta-Pipeline ein.
Wann das öffentliche Rollout kommen könnte
Einen offiziellen Termin nennt Meta nicht, und auch WABetaInfo macht keine konkrete Vorhersage. Erfahrungsgemäß braucht WhatsApp nach dem Auftauchen einer Funktion in TestFlight noch einige Wochen bis Monate, bevor sie alle App-Store-Nutzer erreicht.
Klar ist nur: Die Frequenz, mit der neue Liquid-Glass-Referenzen in den Beta-Builds erscheinen, deutet auf einen breiteren Rollout in absehbarer Zeit hin. Meta erweitert WhatsApp ohnehin gerade an mehreren Stellen, von einer KI-Zusammenfassung für ungelesene Chats bis hin zum bezahlpflichtigen WhatsApp-Plus-Abo. Ein einheitliches Liquid-Glass-Erscheinungsbild ist die naheliegende Begleitmusik zu diesen funktionalen Erweiterungen.
Designanpassung mit absehbarem Endpunkt
Mit Reaktions-Tray und Kontextmenü fallen jetzt zwei der letzten Inseln, die das Liquid-Glass-Design in WhatsApp bisher nicht erreicht hat. Sobald Meta den Schalter umlegt, dürfte die App auf iOS 26 spürbar konsistenter wirken – und damit auch optisch in der Liga mitspielen, die Apples eigene Apps seit Längerem vorgeben. (Bild: Shutterstock / Mitriakova Valeriia)
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